Dietrich Petersen Strandraub

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Inhaltsangabe zu „Strandraub“ von Dietrich Petersen

Ermittlungen auf dem Campingplatz Sonneninsel Fehmarn: Ein Toter am Strand stört die Idylle! Er sollte Millionen für ein Ferien-Resort mitbringen, dem ein naturbelassener Küstenabschnitt zum Opfer fiele. Kommunalpolitiker, ein Baulöwe und dubiose Hintermänner auf der einen Seite, eine entschlossene Bürgerinitiative auf der anderen, liefern sich einen erbitterten Kampf. Clemens Moor ermittelt in einem Sumpf aus Intrigen, seelischen Traumatisierungen, Eifersucht und Tod. Bis der Zufall und ein entführtes Kind ihm die schöne Psychologin Greta in die Arme spülen, mit deren Scharfsinn er am Ende alle Rätsel löst. Oder doch nicht alle?

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  • solider Krimi mit gewöhnungsbedürftigem Schreibstil

    Strandraub
    Marakkaram

    Marakkaram

    21. February 2015 um 13:48

    Landläufig gelten Küstenbewohner als Menschen der Weite, den Blick stets aufrecht und stolz auf den fernen Horizont gerichtet, eine Art Leuchtturm in Menschengestalt. Ermittlungen auf dem Campingplatz Sonneninsel Fehmarn: Ein Toter am Strand stört die Idylle! Er sollte Millionen für ein Ferien-Resort mitbringen, dem ein naturbelassener Küstenabschnitt zum Opfer fiele. Kommunalpolitiker, ein Baulöwe und dubiose Hintermänner auf der einen Seite, eine entschlossene Bürgerinitiative auf der anderen, liefern sich einen erbitterten Kampf. Clemens Moor ermittelt in einem Sumpf aus Intrigen, seelischen Traumatisierungen, Eifersucht und Tod. Bis der Zufall und ein entführtes Kind ihm die schöne Psychologin Greta in die Arme spülen, mit deren Scharfsinn er am Ende alle Rätsel löst. Oder doch nicht alle? ~ ~ ~ Minimalistisch, anders vermag ich die durchaus gewöhnungsbedürftige Schreibweise von Dietrich Petersen nicht zu nennen. Ich brauchte schon ein paar Seiten mehr um mich darauf einzulassen, doch ein richtig fließender Lesegenuss wollte sich bis zum Schluss nicht ganz einstellen. Manchmal habe ich mich nämlich ertappt, wie ich irritiert zurückgeblättert habe, in der Annahme irgendetwas sei hier doch grad an mir vorbeigegangen ~ vor allem im Bezug auf die Beziehung von Clemens Moor und seiner Greta. Ansonsten ist der Erstling von Dietrich Petersen ein solider, sehr ruhiger Inselkrimi, mit viel Fehnarm- und Campingflair, einer interessanten Geschichte und einer noch gelungeneren Auflösung. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte der Autor (als praktizierender Psychiater) ruhig noch etwas mehr in die Tiefe gehen dürfen - das wäre so das Sahnehäubchen gewesen - aber da war er wieder: der Minimalismus. Trotzdem hat mich der Krimi gut unterhalten und ich freue mich auf den zweiten Teil "Todesbelt", der auch tatsächlich schon bereit liegt. Denn, und so bin auch nur auf den Autor aufmerksam geworden, mein Arbeitskollege hat diesen Krimi zufällig im Regal seiner norddeutschen Ferienwohnung entdeckt, signiert. Beim durchstöbern des Gästebuches stellte sich heraus, dass auch der Autor dort ein paar entspannte Tage verbracht hatte. Mein Kollege konnte sich kaum von dem Buch losreißen, so dass er sich gleich die Fortsetzung besorgt hat. So geht das manchmal.... Fazit: 3,5 Sterne für einen soliden Krimi mit stilistischen Eigenheiten. Wer rasante Action sucht, ist hier allerdings falsch.

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