Dietrich Schwanitz Bildung. Alles, was man wissen muß

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Inhaltsangabe zu „Bildung. Alles, was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz

Einen Bildungskanon am Ende des 20. Jahrhunderts vorzulegen, der die Kernbestände unseres kulturellen Wissens enthält, erfordert Mut. Doch die Krise des Bildungssystems hat allen vor Augen geführt: Wenn wir nicht das Wesentliche vom weniger Wichtigen unterscheiden, verlieren wir die Maßstäbe. Unter diesem Aspekt hat Dietrich Schwanitz unser Allgemeinwissen gesichtet. Dabei hat er unser kulturelles Gedächtnis neu justiert. Als Maßstab dient ihm die gelungene Integration Deutschlands in die Kultur des Westens und die Entstehung einer internationalen Öffentlichkeit im Zuge der europäischen Einigung. Dies eröffnet die Chance, den Kanon an den kulturellen Grundlagen zu orientieren, die wir mit den anderen westlichen Nationen teilen.

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  • Sicherlich nicht alles, was man wissen MUSS

    Bildung. Alles, was man wissen muß
    VanessaEden

    VanessaEden

    21. March 2014 um 23:29

    Dennoch ist das Buch wunderbar gestaltet, es macht Spaß, darin zu blättern, zu schmökern und ich benutze es immer wieder gerne zum Nachschlagen. Tatsächlich sind die geschichtsträchtigen Dinge, die man zur sogenannten Allgemeinbildung zählt, übersichtlich und bildhaft dargestellt. So bleibt man an dem ein oder anderen Thema hängen, dem man sich mit Hilfe anderer Literatur eingehender widmen kann.  Alles in allem ein Buch für jeden Haushalt!

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  • Rezension zu "Bildung. Alles, was man wissen muß" von Dietrich Schwanitz

    Bildung. Alles, was man wissen muß
    Anita27a

    Anita27a

    31. July 2009 um 09:42

    Als Hörbuch interessant, bleibt aber natürlich nicht lange im Gedächtnis. Hier würde ich doch die Buchform bevorzugen.

  • Rezension zu "Bildung. Alles, was man wissen muß" von Dietrich Schwanitz

    Bildung. Alles, was man wissen muß
    Jens65

    Jens65

    31. July 2008 um 00:20

    Das Buch "Bildung. Alles, was man wissen muß" ist eine Reise duch die gesamte Kultur Europas. Das bedeutet allerdings auch, dass der Schreibstil sehr kompliziert ist und dass das Dargestellte sehr komprimiert wird. Weiterhin stellt der Autor zwar sehr gute Bezüge zu anderen Ereignissen (z.B. in der Geschichte) her, die aber manchmal schwer nachzuvollziehen sind. Wenn man wirklich etwas aus diesem Buch lernen will, so muss man schon ein recht umfassendes Wissen mitbringen, um es verstehen zu können. Allerdings muss ich sagen, dass es wirklich ein tollkühnes Unternehmen ist, die gesamte europäische Kultur in EINEM Band darstellen zu wollen. Insgesamt ist dieses Buch für jeden Leser eine Herausforderung und es macht trotz allem Spaß es zu lesen - man lernt ja schließlich doch eine Menge dabei.

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  • Rezension zu "Bildung. Alles, was man wissen muß" von Dietrich Schwanitz

    Bildung. Alles, was man wissen muß
    HeikeG

    HeikeG

    18. April 2007 um 16:24

    Wie verhält man sich "gebildet"? Über was sollte man Bescheid wissen? Was "muss" man wissen? Die Zahl der Themen und Gegenstände, über die es Bescheid zu wissen gilt, ist nicht klein, aber mit ein wenig Engagement kann man sich innerhalb einiger Wochen schlau machen. Und zwar mit diesem blitzartigen Streifzug durch den Grundstock des humanistischen Bildungsguts, adressiert an alle Interessierten, an Gebildete wie Ungebildete gleichermaßen. Ihnen widmet Schwanitz die erste Hälfte (knapp 400 Seiten) des Bandes unter dem Thema "Wissen". Das ist pointiert, witzig und, und tatsächlich erhellend dahingeplaudert. Der eigentliche Kern aber ist der zweite Teil, der sich damit beschäftigt, das im ersten Teil erworbene Wissen "gebildet" anzuwenden. Er steht unter der Überschrift "Können". Ein "Schmankerl" und der heimliche Höhepunkt des Buchs sind seine Ausführungen über "Regeln, nach denen man unter Gebildeten kommuniziert" und Sachgebiete, die man in "gebildeter Gesellschaft" lieber unter den Tisch fallen lässt: Fußball, europäische Königshäuser, Fernsehprogramme... Die Gewichtung, die Schwanitz vorgenommen hat, ist unter dem Anspruch des Buches "Alles, was man wissen muss" auf jeden Fall als gewagt zu bezeichnen. Es ist schon an anderer Stelle kritisiert worden, dass die Naturwissenschaften praktisch ganz fehlen, da ihnen nicht einmal ein eigenes Kapitel gewidmet wird. Es verstecken sich lediglich knapp 20 Seiten zwischen Philosophen und anderen (großen) Geistern, in denen der Leser dann schnell etwas zu Wissenschaft allgemein sowie zu Darwin, Einstein und Freud erfährt. Der Stil ist locker, ein wenig schnoddrig und setzt andererseits schon einiges voraus. Es wird eher der an dem (Hör-)Buch Freude haben, der alles Behandelte schon mehr oder weniger wusste und sich über die ironischen Querverbindungen und Seitenhiebe freuen kann. Ob ein völlig Ungebildeter mit dem Werk allzu viel anfangen kann, wage ich zu verzweifeln. Zu viele Fremdwörter oder zu komplizierte Sätze enthält das (Hör-)Buch für mich nicht, ich bin allerdings als Vielleser/-hörer für eine solche Beurteilung eher ungeeignet. Fazit: Wer schon viel weiß oder einige Lücken füllen möchte, kann sich dieses Werk durchaus kaufen - er kann sicher etwas dazulernen, allerdings vor allem auf den Gebieten, über die auch viel geschrieben wird, also sicher nicht über Natur- oder Wirtschaftswissenschaften. Wer noch nicht soviel weiß, sollte sich nicht zu viel versprechen und auch damit rechnen, einiges nicht oder falsch verstehen zu können, weil eigentlich eine ganze Menge vorausgesetzt wird. Ob zehn Minuten vor einem Termin oder entspannt am Wochenende auf dem Sofa - der Griff zur Bildung ist durch dieses Hörbuch denkbar einfach. Und so macht sie auch Spaß. "Eine Frechheit, ein Vergnügen und eine längst fällige Provokation", urteilte "DIE ZEIT" - ich schließe mich dem an.

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