Dilek Güngör

 4,3 Sterne bei 76 Bewertungen

Lebenslauf

Vermittlerin zwischen den Welten: Dilek Güngör, geboren 1972 in Schwäbisch Gmünd, ist eine deutsch-türkische Journalistin, Kolumnistin und Schriftstellerin. Sie studierte Übersetzen in Germersheim, Journalistik in Mainz und Race and Ethnic Studies in Warwick, England. Heute ist sie als Journalistin bei der »Berliner Zeitung« und als stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift »Kulturaustausch« tätig. Güngör beschäftigt sich in ihrem Schreiben viel mit der deutsch-türkischen Verständigung, mit verschiedenen Kulturen und Integration. Ihre gesammelten Kolumnen aus verschiedenen Zeitungen erscheinen regelmäßig in Buchform. Außerdem ist sie stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift »Kulturaustausch« und schreibt als Gastautorin Beiträge für die Zeit-Online Kolumne »10 nach 8«. Neben ihrer Zeitungsarbeit verfasst sie auch Opernlibretti und Romane.

Alle Bücher von Dilek Güngör

Cover des Buches Vater und ich (ISBN: 9783957324924)

Vater und ich

 (33)
Erschienen am 20.07.2021
Cover des Buches Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter (ISBN: 9783492252669)

Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter

 (15)
Erschienen am 01.10.2008
Cover des Buches Ich bin Özlem (ISBN: 9783957323736)

Ich bin Özlem

 (12)
Erschienen am 20.02.2019
Cover des Buches A wie Ada (ISBN: 9783957325792)

A wie Ada

 (8)
Erschienen am 24.01.2024
Cover des Buches Unter uns (ISBN: 9783442734351)

Unter uns

 (5)
Erschienen am 04.09.2006
Cover des Buches Ganz schön deutsch (ISBN: 9783492248969)

Ganz schön deutsch

 (3)
Erschienen am 01.10.2007

Videos

Neue Rezensionen zu Dilek Güngör

Cover des Buches A wie Ada (ISBN: 9783957325792)
Lianne2021s avatar

Rezension zu "A wie Ada" von Dilek Güngör

Unchronologische Episoden
Lianne2021vor 18 Tagen

Aufgrund der Beschreibung hatte ich eigentlich einen Roman erwartet, es stellt sich aber schon nach wenigen Seiten heraus, dass hier unchronologisch Einblicke in die Gedankenwelt von Ada gegeben werden. Dabei zwar in die Tiefe und gut beobachtet, dennoch vom Stil etwas anstrengend zu lesen. Ohne Dialoge, das gesagte nur nacherzählt. Dadurch enthält es zwar eine eigene Poesie und hebt sich definitiv vo. Anderen Werken ab, konnte mich aber nicht vollends packen. Zumindest der Stil nicht, der Inhalt hingegen hat mich oft berührt. Es ist eher ein Buch, bei dem man sich hin und wieder einen Abschnitt vornimmt  und sie wenigen Seiten dann länger auf sich wirken lässt.

Cover des Buches A wie Ada (ISBN: 9783957325792)
N

Rezension zu "A wie Ada" von Dilek Güngör

A wie Ada. A wie atmosphärisch... A wie atemberaubend... A wie atypisch...
Noima88vor 2 Monaten

"Kinder lernen gut, wenn man ihnen etwas zutraut. Sie lernen

noch besser, wenn man ihnen nichts zutraut und über ihre Fehler

lacht. Dann lernen sie was fürs Leben." S.10

Es ist ein ganz unscheinbares kleines Büchlein dafür aber sehr berührend und sehr tiefgründig. Messerscharf und feinfühlig fasst Gündör die Gefühlswelt von Ada zusammen.

Ich kann mir vorstellen dass dieses fabelhafte Buch mit einer außergewöhnlichen und sensiblen Protagonistin vielen Menschen Mut macht.  

Sehr humorvoll und pointiert erschafft Dilek Düngör mit teilweise einer halben Seite tagelanges Kopfkino.

Es ist das erste Buch der Autorin, was ich gelesenen habe. Ich freue mich auf weitere Werke!


Cover des Buches A wie Ada (ISBN: 9783957325792)
KataRafs avatar

Rezension zu "A wie Ada" von Dilek Güngör

Miniaturen
KataRafvor 3 Monaten

A wie Anfangen
A wie Alle
A wie Andere
A wie Ach
A wie Aber
A wie Atem
A wie aus versehen
A wie auf und ab
A wie Ameisen
A wie am Rande stehen
A wie Anne
A wie Angst
A wie Augen
A wie einfach nur Ada.

Wie Ada, was in der Sprache ihrer Eltern Insel heißt.

In Miniaturen und Szenen setzt Ada immer wieder an. Ada sucht und findet nicht. Sie ist auf ihrer Insel, bei ihren Eltern, bei anderen Mädchen, die ihre Mama Freundinnen nennt, in der Schule, mit den eigenen Kindern, mit ihrem Mann, mit Besuch und in Schlaglichtern von Begegnungen mit Anderen in sich selbst.
Heiter ist der Ada-Text dabei, suchend, zweifelnd, versteckt grübelnd auch vielleicht, spielerisch, nahbar und auf Distanz bedacht.

Frei komponiert wirkt die Auswahl und Reihenfolge der kurzen Texte, die wie ausgebreitet oder gewürfelt ihrer assoziativen Ordnung folgen.
Es scheint mir ratsam, »A wie Ada« nicht zu lesen, wie ich es tat, von vorn nach hinten, schnell dazu. Zu »A wie Ada« passt es mehr zu blättern, sich in ein Wort oder einen Satz einzufinden, sich mit den Miniaturen treiben zu lassen in ihre und in die eigene Welt.

»Ada hat es sich gut eingerichtet auf ihrer Insel. Gut behütet und beschirmt schläft sie unter ihrer Palme, merkt nicht, dass die Gefahr vorüber ist. Die Kinder, die sie hauen könnten, sind weg. Und auch alle anderen, die gefährlich sind. Die Sonne scheint mild, es gibt nichts, wovor sie sich fürchten muss, nur das, wovor sich alle fürchten müssen.« |105

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