Dilek Zaptcioglu Der Mond isst die Sterne auf

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Inhaltsangabe zu „Der Mond isst die Sterne auf“ von Dilek Zaptcioglu

Spurensuche in der Vergangenheit. Eines Nachts wird Ömers Vater aus der Spree gezogen. Unfall? Ausländerfeindlicher Angriff? Selbstmordversuch? Während Presse und Polizei ihre eigenen Spekulationen anstellen, will Ömer wissen, was wirklich passiert ist. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Vaters ist überraschend und schmerzhaft und konfrontiert Ömer mit der brennenden Frage nach der eigenen Identität. Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis "Sprachlich anspruchsvoll, spannend und in jeder Hinsicht empfehlenswert." Süddeutsche Zeitung

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  • Rezension zu "Der Mond isst die Sterne auf" von Dilek Zaptcioglu

    Der Mond isst die Sterne auf

    Eltragalibros

    19. December 2008 um 18:49

    „Der Mond isst die Sterne auf“ zeigt viele verschiedene Problematiken auf. Wer von uns hegt nicht selbst das ein oder andere Vorurteil? Selbst Polizisten schrecken nicht davor zurück und vermuten, dass Ömers Vater in kriminelle Dinge verwickelt war und sind ebenso überrascht, dass Ömer gerade Abitur macht. Das Buch beschreibt auch das Ohnmachtsgefühl, dass Menschen befällt, wenn etwas Schreckliches, etwas Unerwartetes passiert, auf das sie nicht so einfach reagieren können. Durch die einleitenden Abschnitte aus der Vergangenheit des Vaters am Anfang erfährt der Leser einen größeren Zusammenhang, ist damit der Figur des Ömer auch an manchen Stellen etwas voraus, was zugleich aber auch dem Verständnis der Handlung zu Gute kommt. Ein guter Krimi, aber nichts Besonderes.

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