Dinah Jefferies

 3,9 Sterne bei 248 Bewertungen
Autorin von Die Tochter des Seidenhändlers, Bis wir uns wiedersehen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Dinah Jefferies (©Richard Jefferies/ Matthew Jolly)

Lebenslauf

Emotionen und Erinnerungen als Inspiration: Dinah Jefferies ist 1948 in Malaysia geboren und im Alter von 9 Jahren mit ihrer Familie nach England gezogen. Bald vermisst sie das warme Klima Südostasiens und als junge Erwachsene reist sie viel und lebt an verschiedenen Orten der Welt. Sie studierte Theaterwissenschat und Englische Literatur und arbeitete als Künstlerin und Lehrerin. Als jedoch 1985 ihr erst vierzehnjähriger Sohn stirbt, bricht für sie die bis heute dunkelste Zeit ihres Lebens an. Doch sie und ihr Mann können die Krise überwinden und obwohl Dinah ihren Sohn natürlich immer noch vermisst, ist sie auch dankbar für die gemeinsame Zeit. Aus der Erfahrung des Verlustes und den Erinnerungen an ihre eigene idyllische Kindheit zieht sie ihre größte Inspiration. Ihr Debütroman „Bis wir uns wiedersehen“, spielt in Malaysia in den 1950er Jahren. Die Junge Mutter Lydia kehrt eines Tages in ein leeres Haus zurück, die Töchter und der Ehemann sind verschwunden und Lydia weiß nicht, was passiert ist und ob sie ihre Familie jemals wiedersehen wird. Dinah Jefferies ist inzwischen eine erfolgreiche Autorin. Ihre Bücher erscheinen auf Bestsellerlisten auf der ganzen Welt und wurden bisher in über 25 verschiedenen Ländern veröffentlicht. Obwohl sie das Reisen liebt, lebt sie heute gemeinsam mit ihrem Ehemann wieder in England, in Gloucestershire.

Alle Bücher von Dinah Jefferies

Cover des Buches Die Tochter des Seidenhändlers (ISBN: 9783404177479)

Die Tochter des Seidenhändlers

(59)
Erschienen am 21.12.2018
Cover des Buches Bis wir uns wiedersehen (ISBN: 9783404172399)

Bis wir uns wiedersehen

(52)
Erschienen am 10.09.2015
Cover des Buches Die Frau des Teehändlers (ISBN: 9783404175291)

Die Frau des Teehändlers

(50)
Erschienen am 26.05.2017
Cover des Buches Die englische Fotografin (ISBN: 9783404178926)

Die englische Fotografin

(39)
Erschienen am 31.10.2019
Cover des Buches Die Saphirtochter (ISBN: 9783404183746)

Die Saphirtochter

(29)
Erschienen am 27.11.2020
Cover des Buches Die vermisste Schwester (ISBN: 9783404184774)

Die vermisste Schwester

(4)
Erschienen am 29.10.2021
Cover des Buches Die toskanische Contessa (ISBN: 9783404188536)

Die toskanische Contessa

(1)
Erschienen am 25.11.2022
Cover des Buches Die Frau des Teehändlers (ISBN: 9783844519891)

Die Frau des Teehändlers

(6)
Erschienen am 10.12.2015

Neue Rezensionen zu Dinah Jefferies

Cover des Buches Die Tochter des Seidenhändlers (ISBN: 9783404177479)
jeanne1302s avatar

Rezension zu "Die Tochter des Seidenhändlers" von Dinah Jefferies

jeanne1302
Familiengeschichte aus Vietnam 1950er Jahre

Dies ist die Geschichte einer französisch-vietnamesischen Seidenhändler-Familie in den Jahren 1952-54, in der die Vietnamesen beginnen, sich gegen die französische Kolonialherrschaft erfolgreich wehren und die Franzosen Vietnam verlassen müssen. 

Man sinkt ein in ein fremdes Land und ihrer Kultur, bekommt berauschende Bilder der Natur verbal präsentiert und ist mitten im Geschehen, das von zunehmender Rebellion und Krieg im Land geprägt ist - noch bevor der eigentliche Vietnamkrieg durch und mit den Amerikanern beginnt.

Das Buch liest sich sehr flüssig, an manchen Stellen nicht wirklich schön für zartbesaitete Menschen. 

Als Abschluß des Buches finden wir einen kurzen Anriß der Geschichte Vietnams.

Wenn ich so dieses Buch lese, werde ich wirklich WÜTEND.

HÄTTE ES DIE FRANZÖSISCHE KOLONIALISATION NIE GEGEBEN - ALSO HÄTTE VIETNAM VON ANFANG AN AUTONOM BLEIBEN KÖNNEN, es hätte sowohl diese Geschichte, aber eben auch die frühere Realität nicht gegeben. Schade, dass Vietnam es hat mit sich machen lassen. 

Auch dieser elende "Kampf" des Westens gegen den Osten - die alte Leier vom Kapitalismus gegen den Kommunismus - nervt kollosal. Ja, es gibt beide Wege ein Land zu regieren, aber meines Erachtens ist nicht die eine Seite "gut" und die andere "böse" und muss bekämpft werden - das war das Hauptziel der Franzosen und der Amerikaner - den Kommunismus nicht gewinnen lassen. Was ein kranker Schwachsinn.

Es sind zwei Regierungsmodelle, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ja. Aber genau das ist es: UNTERSCHIEDLICH. Nicht gut oder böse. Beide Systeme haben ihre Vor-und ihre Nachteile.

Meines Erachtens ist das "perfekte" System eine Symbiose/Kombination von beidem. Aber gleichgültig. 

All dieses Leid, die Toten, der Schrecken, die Vergewaltigungen, die Flucht, das Aufgeben-Müssen ganzer Existenzen hätte NIE PASSIEREN MÜSSEN.

Jedes Land sollte das Recht haben, AUTONOM sein zu können und nicht FREMDREGIERT.

Und noch heute spielt sich der Westen als "Lehrmeister" auf. Ich neige seit dem Buch noch mehr dazu zu denken, dass wir diesem Glauben hier im Westen nicht unbedingt glauben sollten und die anderen Mächte nicht mehr als "das Böse" und "der Feind" darstellen sollten. Gut, es GIBT blöde Regierungen, keine Frage, aber hat der Westen das Recht dort einzufallen und sich als Retter aufzuspielen? Andererseits - was wäre Deutschland heute, wenn es keine Alliierten gegeben hätte? Eine sehr schwierige Frage, die hier auszudiskutieren nicht zur Rezension passt. 

Ich dachte das Buch hätte keine Botschaft für mich - ich hab es einfach genossen, in eine fremde Welt einzutauchen, aber sie hat eine.

Jeder Mensch sollte autonom leben können und nicht fremdbestimmt. Es ist wichtig, die eigene Energie davon frei zu halten, für seine Freiheit zu kämpfen hat nichts mit "Terrorismus" oder "Rebellion" zu tun, sondern mit dem Wunsch nach Selbstbestimmung, egal, ob es anderen passt, was dann bestimmt wird. Das sollte respektiert werden. Und ja - auch dieser persönliche "Befreiungskampf" bringt Opfer mit sich: man muss seine Existenzgrundlage vielleicht aufgeben (der Job ist weg), man muss Beziehungen loslassen, die versuchen über einen zu bestimmen, aber man darf danach seine eigene Energie und Freiheit leben. Und das ist der Kampf wert. Der bittere Beigeschmack ist: MAN HÄTTE ES NIE SOWEIT KOMMEN LASSEN DÜRFEN, SICH SO UNTER DEN SCHEFFEL ANDERER ZU STELLEN.

Und politisch: Ganz ehrlich. Hier im Westen bekommt man in der Schule eingebleut, dass WIR die GUTEN sind. Der Kommunismus, der Osten ist schlecht und erst recht der Islam. Ich sage dazu ein klares Nein. Wir sind alle gleich - mies oder gut. Es gibt in jedem Land und in jedem System Haken.

Cover des Buches Die Frau des Teehändlers (ISBN: 9783404175291)
L

Rezension zu "Die Frau des Teehändlers" von Dinah Jefferies

LadyMinschke
Was ganz anderes

Dieses Buch ist ganz anders als die davor gelesen wurden. Es ist aus der Sicht einer Frau beschrieben, die mit einem Teehändler verheiratet ist. Sie macht Ihre Erfahrungen in einem anderem Land mit einer fremden Kultur. Sri Lanka ist heute noch für seinen aromatischen  Tee bekannt. 

Zudem passiert ein Ereignis, dass die Protagonistin versucht zu verbergen. Ihre Gefühle empfindet man beim Lesen nach. 

Dieses Buch ist besonders interessant, wenn man Wurzeln aus Sri Lanka hat. Man taucht in die Zeit einer Kultur ein die für die westliche Welt nicht allgemein bekannt ist.

Cover des Buches Die Saphirtochter (ISBN: 9783404183746)
Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Die Saphirtochter" von Dinah Jefferies

Buchfresserchen1
Cover und Klappentext sprachen mich sehr an

Die Saphirtochter spielt in Ceylon, Anfang des letzten Jahrhunderts.
Die kinderlos gebliebene Louisa ist unglücklich. Wie gerne hätte sie ein Kind. Ihr Mann Elliot und sie versuchten es mehrmals, aber leider kam es immer wieder zu Fehlgeburten und einer Todgeburt.
Louisa sucht eine neue Aufgabe und hofft diese im Betreiben eines Kaufhauses, gemeinsam mit ihrem Mann, zu finden.

Elliot ist ein Spieler und schon gleich zu Beginn der Geschichte, die sehr ausschmückend erzählt wird, wird dem Leser klar, das das Idyll irgendwann ein bedrohliches Ende nehmen wird.
Die Hinweise auf Elliots Lebensart, das häufige Fernbleiben, der Alkohol, der Ausraster und immer die leidige Geldfrage, lassen den Leser, vor der Protagonistin, deutlich erkennen, dass hier etwas schief läuft. Louisa will dies aber wohl nicht wahrhaben, oder ist einfach zu blauäugig um zu sehen, dass sie in eine Katastrophe schliddert.
Als Elliot nach ca. einem Viertel des Buches bei einem Autounfall ums Leben kommt trifft Louisa das Leben mit voller Härte. Hatte sie früher gedacht, dass ihre Kinderlosigkeit ihr größtes Problem sei, so merkt sie nun das sie viel größere Probleme hat.

Nachdem ich davon las das Elliot gestorben war, dachte ich nun wird sich alles klären, was mir bisher im Laufe des Lesens noch unklar blieb. Allerdings zog die Aufklärung immer weitere Kreise. So kamen noch viele Dinge dazu, die vorher noch nicht angedeutet wurden.
Viele Passagen des Buches befassen sich sehr ausführlich mit der Beschreibung der Landschaft und des Umfeldes. Die wirklich wichtigen,weiterbringenden Informationen kommen aber nur kurz angeschnitten und in großen Abschnitten wiederkehrend hervor.
So dass man gar nicht weiß mit was Louisa sich denn nun beschäftigt. Sucht sie herauszufinden was es mit der fremden Frau auf sich hat? Wird sie das Kaufhaus auch ohne Elliot in die Tat umsetzen können?
Hat er sich wirklich gut um seine Firma gekümmert?
War sein Tod ein Unfall, ein Selbstmord oder Mord?
Wer wollte alles etwas von Elliot und wie ist sie in deren Schuld?
Fragen über Fragen, die nicht strukturiert angegangen werden, oder adäquat in die Geschichte eingebaut wurden.

Erst nach dem Lesen habe ich mich mit den Rezensionen der anderen Leser befasst. Das hätte ich besser vorher getan, dann hätte ich mich von dem ansprechenden Cover und dem Klappentext nicht blenden lassen. Schade. Meinen Geschmack hat das Buch leider so gar nicht getroffen.

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Zusätzliche Informationen

Dinah Jefferies wurde am 16. August 1948 in Malakka (Malaysia) geboren.

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