Die englische Fotografin: Roman

von Dinah Jefferies 
4,4 Sterne bei5 Bewertungen
Die englische Fotografin: Roman
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buecherwurm1310s avatar

Mir hat das Buch gefallen, es liest sich sehr angenehm und ist unterhaltsam.

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Ein bisschen kitschiges Bollywood und ganz viel für die Sinne - eine bunte Liebesgeschichte, die in Indien & England spielt

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Inhaltsangabe zu "Die englische Fotografin: Roman"

Indien, 1930. Als die junge Fotografin Eliza im Auftrag der britischen Krone nach Indien entsandt wird, um die Familie des Maharadscha von Rajputana zu porträtieren, kann sie ihr Glück kaum fassen. Nach dem freundlichen Empfang holt sie jedoch bald die Wirklichkeit ein. Intrigen und Streitigkeiten im Palast halten sie auf Abstand, ihr einziger Lichtblick ist Jay, der Bruder des Fürsten. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft fühlen Eliza und Jay sich zueinander hingezogen. Doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Jay ist einer indischen Prinzessin versprochen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732555826
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:384 Seiten
Verlag:Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:27.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Mir hat das Buch gefallen, es liest sich sehr angenehm und ist unterhaltsam.
    Bollywood lässt grüßen

    Die junge Fotografin Eliza reist 1930 im Auftrag der britischen Krone nach Indien, um den Maharadscha von Rajputana und seine Familie ein Jahr lang zu porträtieren. Das ist eine große Chance für sie. Sie wird auch sehr zuvorkommend aufgenommen, aber schon bald muss sie feststellen, dass im Palast nicht alles Gold ist was glänzt. Dann kommt sie auch noch Jay, dem Bruder d des Maharadscha, näher. Doch diese Liebe darf nicht sein, denn Jay soll eine indische Prinzessin heiraten.

    Die Autorin führt und mit diesem Buch in eine faszinierende Welt. Sehr detailliert beschreibt sie dieses fremde Land mit seinen Traditionen. Auch erfährt man einiges über die politischen Verhältnisse in dieser Zeit. Die Liebesgeschichte ist dann allerdings ziemlich vorhersehbar. Es gibt zwar eine Reihe von Schwierigkeiten, doch diese werden alle irgendwie recht schnell beiseitegeschafft.

    Wir lernen diese Geschichte aus der Sicht von Eliza kennen. Eliza lebte mit ihrer Familie in Indien, hat aber mit ihrer Mutter das Land wieder verlassen, als ihr Vater bei einem Attentat ums Leben gekommen ist. Als sie diesen Auftrag erhält, kommt alles Schmerzliche wieder hervor. Ihre Liebe zu Jay wird von keiner Seite akzeptiert, weder von der indischen noch von der englischen. Aber es gibt auch noch eine Reihe von anderen Problemen, die sich recht schnell lösen. Ich konnte mich gut in Eliza hineinversetzten, sie war mir sympathisch. Man kann gut spüren, wie sie sich weiterentwickelt.

    Allerdings hätte ich gerne mehr über Jay erfahren. Es wäre interessant gewesen, zwischendurch seine Sichtweise zu erfahren. So blieb er mir einfach fremd. Es gibt eine Vielzahl von Personen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen. Sie sind gut und authentisch dargestellt, aber naturgemäß sind nicht alle sympathisch.

    Mir hat das Buch gefallen, es liest sich sehr angenehm und ist unterhaltsam.

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    Kamimavor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ein bisschen kitschiges Bollywood und ganz viel für die Sinne - eine bunte Liebesgeschichte, die in Indien & England spielt
    Ein bisschen Bollywood-Kitsch und ganz viel für die Sinne...

    Die Autorin lebt von Kindesbeinen an in England, ist allerdings im malaiischen Malakka geboren und das merkt man ihrem Roman, der in Indien der beginnenden Neuzeit spielt, auch an.


    Schon auf den ersten Seiten erzeugt die Autorin mit dem Rückblick in Eliza`s Geschichte – ihr Vater lebt und arbeitet in Indien und die ganze Familie verbringt die ersten Lebensjahre dort bis ihr Vater bei einem Attentat ums Leben kommt und die Mutter mit der kleinen Tochter nach England zurückkehrt – ein wunderbares Bild voller Traditionen, Farben und Gerüche Indiens. Diesen bildlichen Stil verfolgt sie auch konsequent bis zum Ende, auch wenn sich der Inhalt der Geschichte deutlich wandelt:


    Die junge Eliza – nunmehr eine leidenschaftliche Fotografin am Anfang ihrer Karriere – kehrt in das Land, in welchem ihr Vater gestorben ist, zurück und bekommt am Hofe des Maharadschas die Aufgabe, das Leben der Familie zu dokumentieren. Sie bekommt nicht nur vordergründige Einblicke in das Leben voller Farben & Traditionen, sondern kann auch mit Hilfe ihrer neugewonnenen Freunde sowohl am Hofe wie auch in der britischen Gesellschaft immer wieder tiefer hinter die Kulissen blicken. Diese Einblicke birgen allerdings auch Gefahren und so lernt Eliza nicht nur die schönen Seiten Indiens, sondern auch die Gefahren kennen...


    Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle in diesem Roman – und ich muss ehrlich sagen, hier verliert die Geschichte für mich an Spannung und reduziert auch ein wenig meine Lesefreudigkeit... und dennoch schafft es die Autorin, mich bis zum Schluß – teilweise mit vorhersehbarem Ende, aber auch mit Überraschungen – bei der Stange zu halten. Mit ein bisschen Bollywood, ein bisschen Krimigeschichte und immer wieder mit realitätsnaher Vergangenheitsgeschichte ist Dinah Jeffries doch ein lesenswerter Roman gelungen, von dem man sich einfach mitnehmen lassen und überraschen lassen sollte. Denn die Autorin zeichnet das Leben Indiens sehr vielseitig auf, indem sie ihren Roman nicht nur am Hofe spielen lässt, sondern die Protagonisten auch in die Armenregionen bzw. zum Aufbau einer Wasserversorgung auch in die Wüstengegend schickt und wir so von dem Land an sich ein interessantes Bild erhalten... meines Erachtens eine Hommage an ihre eigene Kindheit und ganz nach meinem Geschmack.


    Eine Empfehlung gibt es daher auf jeden Fall für alle, die keinen typischen Historienroman erwarten, mit Bollywood-Liebe und Intrigen etwas anfangen können und der Autorin mit bunter Fantasie und allen Sinnen in ihre Geschichte folgen wollen... sich eben auch von dem romantischen Buchcover angesprochen fühlen und den Weichzeichner lieben ;)

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    C
    Claire20vor einem Monat
    Kurzmeinung: super Schreibstil zum Träumen und romantische Szenen
    Liebe aus Tausend und einer Nacht

    Das Cover finde ich super schön und es passt auch ganz gut zum Inhalt.

    Der Klappentext gibt einen guten Überblick im Groben über die Handlung, verrät aber nicht die genauen Umstände, oder den Ausgang.
    Er hat mich auch animiert das Buch zu lesen, da es mich an den Film/das Buch "Anna und der König" erinnert hat - einer meiner absoluten Lieblingsgeschichten! Sehr empfehlenswert.
    Der Schreibstil hat mir super gut an diesem Roman gefallen. Die Beschreibungen der Räume und der Landschaft sind sehr gelungen und ich konnte mir die ganze Handlung wie einen Film vor meinem inneren Auge sehen. Während des Lesens habe ich viel über die Traditionen in Indien und das dortige Leben gelernt.
    Der Spannungsbogen ist gut gemacht und hat mehrere Höhepunkte, die in einen gemeinsamen münden.
    Die Handlung wird von einer Ich-Erzählerin, der Protagonistin, geschildert. Durch ihre Gedanken und ihre Wahrnehmung der Umgebung konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und mitfiebern. Ab und zu hätte ich mir einen kleinen Absatz aus der Sicht von Jay gewünscht, um ihn und seine Position besser verstehen zu können, aber dies gibt es aufgrund der Ich-Perspektive nicht. Die Nebencharaktere sind super ausgestaltet!
    Während der Handlung schien mir alles möglich zu sein, was in der Realität möglich ist.
    Das Buch hat Dramatik, eine Tragödie, oder auch mehrere bei genauer Betrachtung verbunden in einer Liebesgeschichte, deren Ausgang offen scheint.
    Finde heraus, wie es endet und wie es dazu kommt - begibt dich auf eine Reise in die Kolonialzeit Indiens. Ich habe sie genoßen.

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
    Ein Roman den man mehrmals lesen kann. Mir hat er super gut gefallen und kann ihn nur weiterempfehlen an alle die Liebesgeschichten im historischen Setting mögen.
    Für alle die "Anna und der König" lieben.

    Kommentare: 1
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    twinklingletterss avatar
    twinklinglettersvor einem Monat
    Liebe über alle Grenzen hinweg

    "Die englische Fotografin" von Dinah Jefferies handelt von der jungen Engländerin Eliza. Diese ist als Kind im Indien des frühen 20. Jh. aufgewachsen. Als ihr Vater bei einer Parade in Delhi bei einem Attentat ums Leben gekommen ist, hat sie das Land zusammen mit ihrer Mutter verlassen. Wieder zurück in England hat sie ihre Liebe zum Fotografieren entdeckt und sich Dank eines Auftrages wieder auf den Weg zurück nach Indien machen können, welches ihr trotz des schrecklichen Ereignisses in der Vergangenheit immer noch sehr am Herzen liegt. Bei ihrem Auftrag lernt sie die Fürstenfamilie von Rajputana kennen und verliebt sich in Jay, den Bruder des Maharadschas. Von Anfang an steht ihre Liebe uner einem schlechten Stern. Denn es ist unmöglich, dass die beiden zusammen sein können. Ihre Liebe würde sowohl von indischer, als auch von englischer Seite nicht akzeptiert werden. Und dann ist Jay auch noch einer indischer Prinzessin versprochen ...

    Dinah Jefferies ist mit diesem Roman eine schöne romantische Geschichte gelungen, eingehüllt in die sinnliche Atmosphäre Indiens. Die Handlung weißt jedoch stellenweise einige Schwächen auf und auch das Ende ist etwas zu arg auf ein Happyend herausgearbeitet. Aber es ist nicht destotrotz eine schöne Geschichte, gespickt mit einigen Fakten begzüglich dem Unabhängigkeitsbestreben Indiens.

    Fazit: Eine schöne leichte Liebegeschichte unter exotischem Panorama.

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    deidrees avatar
    deidreevor einem Monat
    Farbenfrohe Liebesgeschichte zwischen Tradition und Umbruch

    In „Die englische Fotografin“ bewegen wir uns hauptsächlich in Indien. Eliza lebte hier als Kind mit ihren Eltern. Nachdem sie mit ansehen musste, wie ihr Vater bei einem Bombenattentat ums Leben kam, ging ihre Mutter mit Eliza nach England zurück.

     

    Jahre später kehrt Eliza im Auftrag der britischen Regierung als Fotografin nach Indien zurück. Hier soll sie das Leben im Fürstenpalast und das der normalen Bevölkerung über ein Jahr hinweg dokumentieren.

     

    Eliza lernt den Bruder des Fürsten kennen und bemerkt, dass sie für Jay Gefühle entwickelt. Kann diese Liebe zwischen einem indischen Fürsten und einer englischen Witwe eine Zukunft haben?

     

    Dazu kommen Intrigen, Neid und die allgegenwärtigen Traditionen, die Eliza das Leben nicht gerade erleichtern. Auch ihre Mutter hat eine schwer zu verdauende Überraschung für Eliza. Kann Jay ihr eine Stütze sein? Gibt es eine Möglichkeit für die Liebenden auf ein gemeinsames Leben?

     

    Dinah Jefferies beschreibt Indien´s Landschaft, die Traditionen und Lebensweise in diesem fernen Land mit farbenfrohen, plastischen und bildgewaltigen Worten. Der Schreibstil lässt ein flüssiges und leichtes Lesen zu.

     

    Auch sind die Charaktere gut gelungen. So wird Eliza als junge Frau dargestellt, die an ihrer Aufgabe, in dieser männerdominierten Welt, wächst, manche Ansichten aber überdenken muss. Jay, der verantwortungsbewusste Fürstenbruder, muss seinen Weg inmitten zweier Welten, deren Traditionen, Achtung, Respekt und Liebe finden.

     

    Der Leser wird mit dem einen oder anderen Nebenstrang und seiner interessanten Wendung überrascht und die Neugierde wie es weitergeht, immer weiter entfacht. Am Ende runden sich die verschiedenen Stränge zu einem harmonischen Ganzen, wenn auch mit vielleicht ungewöhnlichem Richtungswechsel.

     

    Auch wenn wir uns im Jahr 1930 bewegen, so ist dieser Roman nicht mit Daten und Fakten zugetextet. Der Leser bekommt Einblick in die Geschichte Indiens damals, aber ohne durch geschichtliche Fakten die Handlung des Buches zu überdecken. In meinem Augen wunderbar gelöst.  Von mir gibt es für „Die englische Fotografin“ eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

     

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