Dinah Kayser Tod auf Black Hill Manor: Romantik-Thriller (Romantic-Thriller, Unheimlich)

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Inhaltsangabe zu „Tod auf Black Hill Manor: Romantik-Thriller (Romantic-Thriller, Unheimlich)“ von Dinah Kayser

Alte Rechtschreibung * * * Ein Jahr nach ihrer Hochzeit wird Maryam Whitman Witwe. Sie will ihren Mann von Paris nach England überführen lassen. Am Tag des Abflugs steht plötzlich eine ihr unbekannte Cousine vor der Tür. Kristy McDowell lädt sie im Namen ihrer Großmutter nach Black Hill-Manor, dem Familiensitz ein. Maryam hatte immer geglaubt, keine Verwandten mehr zu haben, nun hat sie nicht nur Cousins und Cousinen, sondern auch eine Großmutter, die es kaum noch erwarten kann, sie kennenzulernen. Die junge Frau ahnt nicht, daß die McDowells weniger an ihr als an ihrer ungeborenen Tochter interessiert sind. Sie fühlt sich auf Black Hill-Manor sehr wohl, doch dann beginnt sie Stimmen zu hören, die sie vor ihrer Großmutter warnen, sie glaubt eine junge Frau zu sehen... Nach und nach kommt sie hinter das düstere Geheimnis, das seit Jahrhunderten das Leben ihrer Familie bestimmt und nun auch sie und ihre ungeborene Tochter zu verschlingen droht. Es gibt nur einen Menschen, der sie retten kann: Timothy Dale, ein Freund aus Kindertagen, aber auch sein Leben gerät in den Bann von Abigail McDowell, jener Frau, die als Priesterin eines grausamen Hexenkultes ihre eigene Tochter zum Tode verurteilte. Leseprobe: Vorsichtig stieg Maryam die Stufen hinunter. Hin und wieder blieb sie stehen und blickte über die Bühne hinweg auf das Meer. Einmal streifte sie einen Pfeiler; erschrocken zuckte sie zurück. Über ihre Arme rann eine Gänsehaut. "Was hat sie denn so Schlimmes getan, Jenny?" hörte sie eine Bubenstimme angstvoll fragen. Maryam sah sich erschrocken um. Dann schüttelte sie den Kopf. Sie war alleine, mutterseelenallein in dem Theater. Mit den Fingerspitzen strich sie über eine Brüstung. Wieder zuckte sie zurück, weil im selben Moment ein stechender Schmerz durch ihren Körper jagte. "Jenny, was wird man ihr tun?" Das gab es doch nicht! Nie zuvor in ihrem Leben hatte sie Stimmen gehört. "Man wird sie töten", antwortete ein etwas älteres Kind. Seine Stimme klang dumpf. "Ja, man wird sie töten. Jetzt kann ihr niemand mehr helfen... niemand." Wie in Trance ging Maryam weiter. Sie hatte die letzte Reihe der Ränge erreicht und stieg einige Stufen zur Bühne hinauf, in deren Mitte sich eine kreisrunde Vertiefung befand. Es handelte sich um eine große Feuerstelle. Die Steine, die um sie herumlagen, bedeckte eine dicke Schicht Ruß. Plötzlich wurde der jungen Frau schwindlig. Sekundenlang schloß sie die Augen. Als sie die Lider hob, glaubte sie rechts von sich zwei Kinder zu sehen, einen Jungen und ein Mädchen. Beide trugen schwarze Umhänge, ihre Gesichter wirkten bleich in den Kapuzen. Um den Hals des Mädchens hing eine Kette mit einem blutroten Stein. Maryam blinzelte, und im selben Moment verblaßten die beiden Gestalten und lösten sich auf. Vielleicht habe ich zuviel Sonne abbekommen, dachte die junge Frau und strich sich über die Stirn. Irgend etwas stimmte nicht mit ihr. Sie hatte noch niemals Visionen gehabt. Sie konnte auch nicht recht daran glauben, und dennoch spürte sie, daß an diesem Ort etwas Schreckliches geschehen sein mußte. Hinter ihr erklangen Schritte. Maryam drehte sich erschrocken um. "Ach, Sie sind es, Steve", meinte sie und preßte eine Hand auf ihr Herz. "Jetzt haben Sie mich aber erschreckt." "Das wollte ich nicht, Miß Maryam", erwiderte er. "Was tun Sie hier? Kann ich Ihnen helfen?" "Ich wollte ein Stückchen spazierengehen und habe diesmal die andere Richtung eingeschlagen", sagte Maryam. "Ich..." "In Ihrem Zustand sollten Sie nicht mehr soweit gehen", meinte der alte Mann. "Ich bin mit dem Wagen hier. Ich hatte im Wald zu tun. Wenn Sie wollen, kann ich Sie mit zum Haus nehmen." "Ja, das wäre sehr freundlich von Ihnen, Steve", antwortete die junge Frau. Der Weg zum Herrenhaus erschien ihr doch recht weit. Zudem fühlte sie sich nicht sonderlich wohl. Sie wies mit einer weit ausholenden Geste durch das Amphitheater. "Wird es noch benutzt?"
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