Dinesh Bauer

 3,7 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Die schwarze Jagd, Bayerisches Roulette und weiteren Büchern.
Autorenbild von Dinesh Bauer (©Anja Schürenberg)

Lebenslauf von Dinesh Bauer

Hans-Peter Dinesh Bauer, geboren 1963, stammt aus der Nähe von Bad Tölz. Er hat über fünfundzwanzig Jahre als Journalist für Presse und Fernsehen gearbeitet. Er lebt in München und im Tölzer Land. Mit seinem Bayern-Krimi »Toter Winkel«, erschienen bei atb, hat er eine Liebeserklärung an das weiß-blaue Land vor den Bergen verfasst. »Bayerisches Roulette« ist der zweite Fall für Dorfbulle Schorsch Wammetsberger.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Bayerische Hinterhand (ISBN: 9783839228531)

Bayerische Hinterhand

Neu erschienen am 10.03.2021 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Dinesh Bauer

Cover des Buches Die schwarze Jagd (ISBN: 9783709934043)

Die schwarze Jagd

 (20)
Erschienen am 14.09.2017
Cover des Buches Bayerisches Roulette (ISBN: 9783746632575)

Bayerisches Roulette

 (5)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Toter Winkel (ISBN: 9783746631844)

Toter Winkel

 (2)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Bayerische Hinterhand (ISBN: 9783839228531)

Bayerische Hinterhand

 (0)
Erschienen am 10.03.2021
Cover des Buches Herrgottswasser (ISBN: 9783839225745)

Herrgottswasser

 (0)
Erschienen am 11.03.2020

Neue Rezensionen zu Dinesh Bauer

Cover des Buches Bayerisches Roulette (ISBN: 9783746632575)Zsadistas avatar

Rezension zu "Bayerisches Roulette" von Dinesh Bauer

Rezension zu "Bayerisches Roulette"
Zsadistavor 2 Jahren

Große Anti-Terror-Übung im Grenzgau. Es wird alles aufgefahren, was zu greifen ist. Selbst die Dorfpolizei muss mitmachen.

Wemmetsberger und seine Kumpanen sind alles andere als verpicht darauf an dieser Übung teilzunehmen. Aber es bleibt ihnen nichts anders übrig. Als dann noch ihr Wagen liegenbleibt, geht allen der Hut hoch.

Und dann geht es richtig ab. Außerplanmäßig geht der ein oder andere Strommast in die Luft und eine mit Kopfschuss gerichtete Leiche taucht auch noch auf. Dazu noch ein bekanntes Gesicht aus der Wilderer-Bruderschaft. Das muss gesühnt werden. Doch wo und warum wurde der „Hubsi“ Hack kalt gemacht?

Wemmetsberger und seine Mannschaft müssen ran, um das Rätsel zu lösen.

„Bayerisches Roulette“ ist der zweite Wemmetsberger Krimi aus der Feder des Autors Dinesh Bauer.

Zu Beginn ist das Buch schon recht chaotisch. Viele Charaktere und Gruppen tauchen auf und man muss sich durchkämpfen um alles in der richtigen Ecke wieder zu finden. Praktisch war da das Personenregister vom Anfang. Man konnte immer mal nachschlagen, wenn man jemanden vergessen hatte.

Den Schreibstil des Autors fand ich sehr außergewöhnlich. Bislang hatte ich noch keinen Autor, der so mit Worten jonglieren konnte. Und das in einem skurrilen Alpen Krimi und nicht in einem ausgezeichneten Bestseller. Manchmal musste ich Sätze zwei Mal lesen, weil ich sie so genial umschrieben fand. Dazu die Idee mit den Liedtiteln als Kapitelüberschriften verbunden mit dem Inhalt des Kapitels, muss man sich erst einmal einfallen lassen.

Gestehen muss ich, dass ich irgendwann den Faden wer was war und warum verloren hatte. Was mir aber auch völlig egal war, weil das Buch so dermaßen genial war, dass ich da für die Bewertung jetzt mal drüber hinweg sehen kann. Am Ende wurde ja auch alles aufgeklärt.

Die Personen selbst sind einfach urig mit trockenem Humor, also genau meins. Und das sich die „End-Schlacht“ liest, wie die Schießerei bei „40 Wagen westwärts“ trieb mir dann noch die Lachtränen in die Augen.

Nein, auch wenn ich nicht alles verstanden habe, ich finde das Buch absolut genial. Ein seltenes Stück, schriftstellerischer Kunst, die Humor und Skurriles sowie ernste Themen und ausgeklügelte Sprache in einem ist.

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Cover des Buches Die schwarze Jagd (ISBN: 9783709934043)Thomas_Lawalls avatar

Rezension zu "Die schwarze Jagd" von Dinesh Bauer

Wenig überzeugend
Thomas_Lawallvor 2 Jahren

Ein Kaiserwetter hat es. Kein einziges Wölkchen ist am "Postkartenhimmel" zu sehen. Im Tiroler Schattenberg ist die Hölle los. Genauer gesagt eine Beerdigung.
Revierinspektor Andreas Forcher weilt nicht mehr unter den Lebenden. Unter maximaler Anteilnahme der Bevölkerung, auch aus der weiteren Umgebung Tirols, sämtlichen verfügbaren Gebirgsschützen, den ebenso zahlreich erschienenen Kollegen auf dienstlicher Ebene, sowie die üblicherweise zum Schaulaufen angetretenen provinziellen Vertreter aus Wirtschaft und Politik, gestaltet sich eine Trauerfeier ungeahnten Ausmaßes. 

Forcher, zu Lebzeiten ein "rechthaberischer Zipfelklatscher", starb einen unfreiwilligen "Heldentod" in einem Waldgebiet der heimischen Berge im bayrisch-österreichischen Grenzgebiet. Möglicherweise ist er, die versammelte Kameradschaft ist sich hier einig, von "hinterlistigen Balkan-Bandidos" oder gar von "IS-Kämpfern" ermordet worden. Selbstverständlich kann auch die örtliche Blaskapelle nicht fehlen, und unterstreicht das Drama um den verstorbenen "Exekutivbediensteten" im Rahmen ihrer musikalischen Fähigkeiten. So weit, so lustig.

Mit dem illustren Orchester ist es nicht zum Besten bestellt, was Dinesh Bauer mit einem Vergleich zu beschreiben versucht: "Als ob eine psychedelische Avantgarde-Band im Drogenrausch über ein von Miles Davis inspiriertes Thema improvisierte." Man ist es an dieser Textstelle fast schon gewohnt, sich mit etwas merkwürdigen, ebenso unpassenden wie völlig witzlosen Metaphern herumzuärgern. Im Prolog "Bärlauch-Baguette" geht es mit "Bruno" bereits los, jenem Bären, dem ein paar preiswert geschilderte Darmgeräusche entfliehen und welcher sich wie eine "Inkarnation von Yogi-Bär" bewegt. Nicht mehr lustig.

Das verheißt gleich zu Beginn nichts Gutes und leider bleibt es auch so. Das Potential an Situationskomik ist vorhanden, doch die die Umsetzung wirkt überladen und wie in einer Schreibwerkstatt von jungen Auszubildenden mühsam zusammengebastelt, wobei die durchaus gelungene Schilderung einer Fahrradverfolgungsjagd den Karren keinesfalls aus dem Dreck ziehen kann. Die Story auch nicht. Auch diese wirkt bemüht und wenig überzeugend. 

Den verzwickten Fall um die skurille Schießerei an der Schlipfgrub-Alm mit allerhand, mit Intelligenz nicht gerade gesegneten, übergewichtigen und stets durstigen Mannsbildern zu bevölkern, kommt ebenfalls unwitziger als wahrscheinlich beabsichtigt. Anstrengend nachzuvollziehen ist zudem die Namensgebung der Akteure, obwohl der Autor uns eine Übersicht der handelnden Personen spendiert hat. Herzlichen Dank, dass man (ständig) nachschlagen kann (muss), wer jetzt wieder wer ist, doch ein Verwirrspiel bleibt es trotzdem.

Schade, dass "verzauberte Momente" nicht halten, was sie versprechen. Jene in "Gams Goreng" (was immer dies bedeuten mag) beispielsweise, die Schorsch Wammetsberger eine tiefe Einsicht "in das Wesen der Welt" gewährt. Der strahlende Moment ganzheitlicher und allumfassender Sicht der Dinge aktiviert alle Sinne, welche Leserinnen und Leser, sobald sich jene Magie viel zu schnell verflüchtigt, leider nicht mehr benötigen. Schade.

Das insgesamt ärgerliche Szenario wird nur noch dadurch getoppt, als dieser Kriminalroman eine zweistellige Fehlerquote im orthografischen Bereich aufweist, die man von diesem Verlag in keinster Weise auch nur annähernd gewohnt ist. Seltsam, dass sich in Verbindung mit dem naiv-kindlich gestalteten Titelbild ein leicht ungutes Gefühl schon vorab einstellte. "Die schwarze Jagd" war also leider eine Einweggeschichte, die man ganz schnell vergessen wird. Durchaus mit guten Ansätzen zwar und einem gewissen Potential - in der Ausführung aber leider wenig befriedigend.

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Cover des Buches Die schwarze Jagd (ISBN: 9783709934043)BuchHasis avatar

Rezension zu "Die schwarze Jagd" von Dinesh Bauer

Mei wo des guad
BuchHasivor 3 Jahren

... so lautet meine Meinung nach Lesen dieses bayrischen Krimis. 
Zum Inhalt:
NICHTS IST ES, MIT DEM ALMFRIEDEN - ZWEI TOTE LIEGEN AUF DER SCHLIPFGRUB-ALM 
Der bayerische Dorfbulle Schorsch Wammetsberger möchte eigentlich nur seine Ruhe, ist er doch quasi Beamter auf Lebenszeit. Doch dieses Mal hilft alles nix: Gleich zwei Tote gibt’s bei der Schlipfgrub-Alm, die Hintergründe liegen völlig im Dunkeln. Mord im Schlepper-Milieu oder purer Neid mit Todesfolge in der eigenen Sippschaft? Schnell muss er jedenfalls sein, der Wammetsberger, denn im beschaulichen Grenzland zwischen Bayern und Tirol sind solcherlei Störungen des Almfriedens gar nicht erwünscht. Und die Zahl der Verdächtigen steigt von Stunde zu Stunde. Leider ist auch der Schorsch darunter, weil er sich blöderweise nicht ganz legal beim Rehleinschießen in der Nähe des Tatorts aufgehalten hat. Und der selbsternannte bayerische Guerilla-Führer "Che" Wildbichler hat ihn gesehen. 

Mein Fazit:
Ich habe das Buch super gerne gelesen. Die Protagonisten fand ich super und sau komisch und die gesamte Handlung war spannend und fesselnd!
Sehr zu empfehlen!

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

Servus, beinand! Who the fuck is Schorsch? Wer zum Deife is dieser Wammetsberger? Findet es heraus und macht euch auf eine illustre Gesellschaft "wuider Protagonisten" gefasst. Knorrige, grob gewirkte Gestalten, die sich auch "in natura" im Stammtisch-Eck finden. Und lieber ein Bier in der Hand, als ein Blatt vor dem Mund haben. 
Gfreit's eich auf eine durch die Untiefen der bayrischen Seele mäandernde Geschichte, auf einen echten Grenz-Fall zwischen Bayern und Tirol. "Die schwarze Jagd" ist ein Bayern-Krimi, guad - aber anders als die "Anderen": mit viel Liebe zum weiß-blauen Detail, zu den speziellem bajuwarischen "Menschenschlag" und der rauen Welt tief im wilden Süden. Dort wo der Abgrund nah am Gipfel gähnt und die dunkle Seite der Tracht ihre Fäden zieht. Oiso, auf geht's beim Schichtel. Macht's mit - i und der Schorsch san auf jeden Fall dabei.


Euer Dinesh Bauer


Link zum Buch:
http://www.haymonverlag.at/page.cfm?vpath=buchdetails&titnr=3404


Link zum "Blattln":
http://b2l.bz/2qvdKi

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