Dinesh Bauer

 3.8 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Die schwarze Jagd, Bayerisches Roulette und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dinesh Bauer

Die schwarze Jagd

Die schwarze Jagd

 (19)
Erschienen am 14.09.2017
Bayerisches Roulette

Bayerisches Roulette

 (3)
Erschienen am 17.02.2017
Toter Winkel

Toter Winkel

 (2)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Dinesh Bauer

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BuchHasis avatar

Rezension zu "Die schwarze Jagd" von Dinesh Bauer

Mei wo des guad
BuchHasivor einem Jahr

... so lautet meine Meinung nach Lesen dieses bayrischen Krimis. 
Zum Inhalt:
NICHTS IST ES, MIT DEM ALMFRIEDEN - ZWEI TOTE LIEGEN AUF DER SCHLIPFGRUB-ALM 
Der bayerische Dorfbulle Schorsch Wammetsberger möchte eigentlich nur seine Ruhe, ist er doch quasi Beamter auf Lebenszeit. Doch dieses Mal hilft alles nix: Gleich zwei Tote gibt’s bei der Schlipfgrub-Alm, die Hintergründe liegen völlig im Dunkeln. Mord im Schlepper-Milieu oder purer Neid mit Todesfolge in der eigenen Sippschaft? Schnell muss er jedenfalls sein, der Wammetsberger, denn im beschaulichen Grenzland zwischen Bayern und Tirol sind solcherlei Störungen des Almfriedens gar nicht erwünscht. Und die Zahl der Verdächtigen steigt von Stunde zu Stunde. Leider ist auch der Schorsch darunter, weil er sich blöderweise nicht ganz legal beim Rehleinschießen in der Nähe des Tatorts aufgehalten hat. Und der selbsternannte bayerische Guerilla-Führer "Che" Wildbichler hat ihn gesehen. 

Mein Fazit:
Ich habe das Buch super gerne gelesen. Die Protagonisten fand ich super und sau komisch und die gesamte Handlung war spannend und fesselnd!
Sehr zu empfehlen!

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Die schwarze Jagd" von Dinesh Bauer

Schorsch ermittelt, wenn er nicht gerade isst
buecherwurm1310vor einem Jahr

Als bayrischer Dorfbulle hat man eigentlich ein geruhsames Leben. Das mag der Schorsch Wammetsberger. Er liebt das bayrische Essen, die Jagd und … die Ruhe. Aber da wird ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht, denn auf der Schlipfgrub-Alm gibt’s zwei Tote. Obwohl auch noch Kommissar Korbinian Eyrainer von der Tiroler Polizei mitmischt, tun sie sich schwer mit der Aufklärung, denn es gibt Verdächtige zuhauf. Selbst der Schorsch war beim Wildern in der Nähe des Tatorts und ausgerechnet der Wildbichler, der sich als bayerischer Guerilla-Führer "Che" betrachtet, hat ihn gesehen.

Ich habe mich als Nichtbayer ein wenig schwer getan mit dem Dialekt und all den deftigen Ausdrücken. Dazu kommen viele beteiligte Personen, die neben ihrem eigentlich Namen auch noch alle einen Spitznahmen haben, so dass es eine Weile dauert, bis man alle auseinanderhalten kann.

Es sind urige Charaktere, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen und der Korbinian Eyrainer passt nicht so recht dazwischen. Die Ermittlung gerät bei der Beschreibung der Gegend, der Menschen und der lukullischen Köstlichkeiten ein wenig ins Hintertreffen. Dafür geht es ziemlich humorvoll zu und wer solche Krimis mag, wird bestimmt begeistert sein.

Ein humorvoller Krimi mit viel bayrischem Flair.

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pamNs avatar

Rezension zu "Die schwarze Jagd" von Dinesh Bauer

Die schwarze Jagd
pamNvor einem Jahr




Als Wammetsberger mit seinen zwei Kumpeln auf die Jagd geht finden sie nicht nur den Kadaver des erschossenen Wildes, sonder‎n auch die Leiche eines Österreicher Polizisten. Es deutet einiges auf Menschenhandel hin, aber ist das wirklich die richtige Spur.

Das Cover, der grünen Buchschnitt und die Illustrationen von Wammetsberger und seinen Besties finde ich wirklich gut gelungen und sie heben auch die urige Art der Charaktere passend hervor.

Das Buch wechselt von Kapitel zu Kapitel die Perspektive zwischen den einzelnen Charakteren, was zu Beginn etwas verwirrend war, aber am Ende doch gut zur Story gepasst hat. Dadurch kamen die verschiedenen Charaktere mehrmals zu Wort und konnten die voranschreitenden Ermittlungen aus ihrer Sicht schildern. Zudem fand ich bis auf den Schluss, den Schreibstil flüssig und locker flockig. Also keine Angst, das unterm Lesen Unlust aufkommt. Der Darstellung ist zudem unglaublich bildhaft und kulinarisch ;) das fand ich super und hilft den Lesern hundertpro sich alles genauer vorzustellen.

‎Wammetsberger fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit jedem weiteren Kapitel wurde er sympathischer. Besonders die Stellen mit seiner Frau fand ich erheiternd und hätte gerne mehr davon gelesen.
Der Hartl und Eyrainer waren ebenfalls eigen, aber genauso liebenswert wie der Wammetsberger  
Ich finde generell die Darstellung der Charaktere, der Traditionen und der Sprache super. Es gab zwar einige Wörter, die mir überhaupt nicht geläufig sind, aber im großen und ganzen sollte wirklich jeder die Charaktere verstehen.

Nun zur Story:
‎Zu Beginn besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Wammetsberger und Konsorten schuld am Tod vom Forcher sind. Die Idee fand ich recht interessant, da es bestimmt interessant gewesen wäre zu lesen, wie Polizisten selbst ins Fadenkreuz geraden. Dem war jedoch nicht so. Die verschiedenen Ermittler tasten sich Stück für Stück an die Lösung heran und zwischendrin gibt es immer mal wieder etwas Tradition und Humor. 
Hunger oder zumindest Lust auf was gscheids macht das Buch jedenfalls. 
Das Ende konnte mich jedoch leider nicht wirklich überzeugen. Der Polizeieinsatz war mir irgendwie zu aktionreich. Es bleiben außerdem einige Fragen offen. ‎Leider zog sich in meinen Augen das Buch am Ende auch ganz schön. ‎Ich hatte das Gefühl, dass jeder wusste, wer der Killer ist, aber es aus irgendeinem Grund nicht ausspricht.

Im großen und ganzen fand ich das Buch aber wirklich lesenswert und würde gerne mehr von den Charakteren lesen

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Gespräche aus der Community

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Cohibas avatar
Servus, beinand! Who the fuck is Schorsch? Wer zum Deife is dieser Wammetsberger? Findet es heraus und macht euch auf eine illustre Gesellschaft "wuider Protagonisten" gefasst. Knorrige, grob gewirkte Gestalten, die sich auch "in natura" im Stammtisch-Eck finden. Und lieber ein Bier in der Hand, als ein Blatt vor dem Mund haben. 
Gfreit's eich auf eine durch die Untiefen der bayrischen Seele mäandernde Geschichte, auf einen echten Grenz-Fall zwischen Bayern und Tirol. "Die schwarze Jagd" ist ein Bayern-Krimi, guad - aber anders als die "Anderen": mit viel Liebe zum weiß-blauen Detail, zu den speziellem bajuwarischen "Menschenschlag" und der rauen Welt tief im wilden Süden. Dort wo der Abgrund nah am Gipfel gähnt und die dunkle Seite der Tracht ihre Fäden zieht. Oiso, auf geht's beim Schichtel. Macht's mit - i und der Schorsch san auf jeden Fall dabei.


Euer Dinesh Bauer


Link zum Buch:
http://www.haymonverlag.at/page.cfm?vpath=buchdetails&titnr=3404


Link zum "Blattln":
http://b2l.bz/2qvdKi

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