Dinesh Bauer Toter Winkel

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Inhaltsangabe zu „Toter Winkel“ von Dinesh Bauer

Mord auf Bayrisch

Ausgerechnet beim Holzhacken findet Kommissar Korbinian Eyrainer einen Toten: mit der Mistgabel an einen Baum genagelt. Bei dem Mordopfer handelt es sich um einen der zwielichtigen Eder-Brüder. Der Bruder des Toten macht sich verdächtig, indem er noch in derselben Nacht flieht. Als ein zweiter Mord geschieht, wird die Lage für Eyrainer langsam prekär. Denn an sich ist der Grenzgau ein ruhiges Fleckerl. Obendrein kommt ihm jemand in die Quere: Dorfbulle Schorsch Wammetsberger hat ein sehr persönliches Interesse an dem mysteriösen Fall. Seine Frau Elfriede ist die Nichte des Ermordeten.

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    Toter Winkel

    twentytwo

    19. February 2017 um 16:27

    Das war sicher kein schöner Tod, den der Höllhof-Bauer gestorben ist – mit einer Mistgabel erstochen und an den nächsten Baum genagelt. Kommissar Eyrainer, dem die ganze Sache komisch vorkommt, ist irritiert. Spätestens nach den Ausführungen des psychedelisch angehauchten Spusi-Chefs Orterer weiß er absolut nicht mehr was er von dem Fall halten soll. Nichts ist griffig und ein Motiv für den brutalen Mord an dem armen Schlucker ist weit und breit nicht zu sehen. Nachdem auf dem üblichen Dienstweg kein Licht in die mysteriöse Angelegenheit zu bringen ist, greift Eyrainer auf die altbayerisch todsichere Ermittlungsmethode des Spezltums zurück. Und siehe da, zwischen reichlich Schnaps und Bier rührt sich was. Wahre Abgründe tun sich auf, denen nur gestandene Mannsbilder gewachsen sind und die zu einer wahren Belastungsprobe für das Alpenland werden. Fazit Man muss schon über einen ganz speziellen Humor verfügen, um den in zähen Endlosschleifen wiederkehrenden Wortspielen und abgedroschenen Klischees etwas abgewinnen zu können. Ein Buch, das nomen est omen im toten Winkel des Bücherregals bestens aufgehoben ist.

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