Dirk Auer Arendt und Adorno

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Inhaltsangabe zu „Arendt und Adorno“ von Dirk Auer

<p>Hannah Arendt und Theodor W. Adorno haben sich zeitlebens gegenseitig weder rezipiert noch geschätzt. Ihre wechselseitige Ablehnung setzt sich bis heute in Form von zwei getrennten Rezeptionskulturen fort, die auf theoretischer Ebene ein ›Entweder/Oder‹ suggerieren und politisch unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen scheinen. Entgegen einer solchen Frontstellung erörtern die einzelnen Beiträge (u. a. von S. Benhabib, S. Weigel, M. Jay und M. Brumlik) erstmals systematisch die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der theoretischen und zeitdiagnostischen Reflexionen der beiden Philosophen. Dabei zeigt sich, daß es über die Ähnlichkeit der Erfahrungshintergründe hinaus bisher kaum beachtete Verbindungslinien zwischen den Werken gibt. Diskutiert werden insbesondere beider Analysen totaler Herrschaft sowie die Versuche, Philosophie und politisches Denken nach Auschwitz neu zu bestimmen.</p>

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