Dirk Bernemann

 3.9 Sterne bei 972 Bewertungen

Lebenslauf von Dirk Bernemann

Dirk Bernemann wurde im Dezember 1975 geboren. Während seiner Zeit als Poetry-Slamer veröffentlichte er in verschiedenen Anthologien und spielte in Punk-Bands. 2005 erschien dann sein erster Erzählband unter dem Titel "Ich habe die Unschuld kotzen sehen", dem zwei Jahre später ein zweiter Band folgte.

Alle Bücher von Dirk Bernemann

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Buchformat:
Ich hab die Unschuld kotzen sehen

Ich hab die Unschuld kotzen sehen

 (273)
Erschienen am 03.01.2005
Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2

Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2

 (246)
Erschienen am 06.10.2008
Und wir scheitern immer schöner

Und wir scheitern immer schöner

 (121)
Erschienen am 14.02.2007
Satt. Sauber. Sicher

Satt. Sauber. Sicher

 (71)
Erschienen am 10.01.2014
Ich bin schizophren und es geht mir allen gut

Ich bin schizophren und es geht mir allen gut

 (51)
Erschienen am 14.02.2009
Ich hab die Unschuld kotzen sehen 3

Ich hab die Unschuld kotzen sehen 3

 (45)
Erschienen am 14.02.2018
Asoziales Wohnen

Asoziales Wohnen

 (37)
Erschienen am 08.09.2014
Vogelstimmen

Vogelstimmen

 (32)
Erschienen am 20.09.2010

Neue Rezensionen zu Dirk Bernemann

Neu

Rezension zu "Gesten und Geräusche" von Dirk Bernemann

"Die Welt ist nicht in Ordnung, aber durch Lieder wie diese, wurde sie zumindest tanzbar"
Creoyavor 6 Monaten

Dieses Zitat stammt aus Dirk Bernemanns neuesten Buch "Gesten & Geräusche" und zwar auf Seite 109. 


Über das Buch:
Bei dem Buch handelt es sich um eine biografische Textsammlung von Bernemann.
Er nimmt uns mit in seine Gedanken und eine Welt wunderbarer Musik. 
Das Buch ist wie eine CD/Platte/... aufgebaut. Es gibt ein Intro, viel "Musik" dazwischen und endet mit einem Outro. 
Angefangen von seiner Kindheit, denn Schlager war für ihn [...] damals der eine Hinweis darauf, wie Worte funktionieren. [...].
Über Scooter, Einstürzende Neubauten, New Model Army, Philipp Boa and the Voodooclub und vielen mehr ... erzählt er Anekdoten aus seinem Leben in Verbindung mit eben dieser Musik. Über Bandgründungen, Beziehungen die endeten, bevor sie richtig anfingen, Freunde die gingen, Abende mit fremden Freunden.
Dazu sein Können die Wörter so zu benutzen, wie sie für ihn gemacht sind, [...] um die Unmöglichkeit von Eindeutigkeit. [...] zu beschreiben.
Er beschreibt sein Wunsch nach Dazugehörigkeit und doch Nicht-Dazugehörigtkeit ... die Durchschnittlichkeit der Menschen und ihre Resignation darüber.
Und dann gibt es diese kleinen Momente im Leben, wie in dem Kapitel Barbegegnungen - Queen, die das Leben so unglaublich lebenswert machen und sei es für eine Nacht.
Es wird geraucht, getrunken, gelacht, geweint ... !

Meinung:
Dirk Bernemann begleitet mich nun seit 14 Jahren. Ich habe noch nicht alle seine Bücher gelesen, weil, dass muss man ehrlicherweise zugeben, sie "schwer" sind .... ehrlich. Er konfrontiert seine Leser mit der knallharten Wirklichkeit, Direktheit.
In Gesten & Geräusche bekommt man einen, doch sehr guten Einblick in seine Gedankengänge, seine Sicht der Dinge, die, nicht wie man aus anderen Büchern vermuten mag, stets negativ sind. 
Immer mit der Musik im jeweiligen Kapitel im Kopf.
Ich bewundere seinen Umgang mit der Sprache und seinen tiefen Wunsch die Menschen zu verstehen.

Kurz:
Wer sein Leben selber mit einem persönlich zusammengestellten Soundtrack aufbauen könnte, wird "Gesten & Geräusche" lieben. 

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Rezension zu "Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2" von Dirk Bernemann

Die Geschichten sind TOP!
__buecherliebe__vor einem Jahr

+ Storys
+ Zusammenhang
- Zu viel Philosophie 
- Gedichte

Unbedingt wollte ich das Buch auch mal lesen, weil die Rezensionen dazu doch recht gut sind, also wollte ich mich auch daran versuchen.
Ich bereue es nicht! Die Geschichten finde ich sehr gut und den Zusammenhang zwischen den Geschichten ist echt super! Das hat mir sehr gut gefallen. Schrill, brutal und so gut...Hier merkt man, dass eine Kleinigkeit, die uns zustößt oder die wir machen, sich auch auf ein anderes Leben übertragen kann und so ist es doch tatsächlich im realen Leben.Die Geschichten wurden nie zu langweilig, bei jeder davon steckt ein gewisser Sinn dahinter und mich persönlich hat es echt unterhalten.
Womit ich aber ab und zu meine Probleme hatte, war die ZUUUU ÜBERTRIEBENE Philosophie. Es war für mich einfach "too much" und hätte doch nicht immer sein müssen. An diesen Stellen hat sich das für mich nur mühsam lesen lassen und ich wollte die Stellen so schnell wie möglich loswerden.Auch die Gedichte waren nun wirklich nichts Besonderes oder sogar überflüssig, da hätte man die Seiten wirklich anders vollpacken können.Für mich waren es Haus-Maus-Gedichte, Hauptsache gereimt. Eine Tiefe konnte ich darin nicht erkennen, auch wenn es eigentlich geplant war.
Trotzdem, abgesehen von diesen "schlechten" Punkten, war es ein interessantes Buch und ich würde es auch weiterempfehlen, weil die Geschichten wirklich toll sind.

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Rezension zu "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" von Dirk Bernemann

Greift zu!
Edith_Hornauervor 2 Jahren

Dirk Bernemann, ein Autor mit besonderem Denken. Er beschreibt die Welt wie sie ist aus seiner Sicht. Seine wörtliche Ausdruckskraft ist einmalig. Er beschön nichts, ist mitten unter uns. Ich nicke beim Lesen, vergesse zu atmen und verliere mich...

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Gespräche aus der Community

Neu

Liebe Lovelybooks und Unsichtbar-Fans!

Ihr habt euch bei unserer Abstimmung für Dirk Bernemanns neuen Roman "Asoziales Wohnen" entschieden. Das freut uns sehr! Wir sind uns sicher, dass wir damit eine spannende Leserunde mit interessantem Diskussionsstoff vor uns haben!

 

Über das Buch:

Wie wohnt man eigentlich richtig? Warum sind manche Tage depressive Kinder, die heute nicht mehr zum Spielen rauskommen? Was verbirgt sich hinter den Türen, hinter denen Menschen leben, die nie die Tür öffnen? Haben Autoren jeden Tag Sex?
Warum nicht?
Asoziales Wohnen beschäftigt sich mit dem Zusammenleben von Menschen,
die Nutznießer und Opfer von räumlicher und zeitlicher Enge werden. Und je enger und später es wird, desto mehr wird der Mensch zur Marionette der Verhältnisse.


„Hinter jeder Tür eine eigene Vorstellung von Leben. Mitten in deutscher Mittelmäßigkeit,
denn die Gegend hier ist eher so mittelgut, nicht wirklich asozial, aber auch nicht einbruchswürdig.
Parkbuchten, Fahrradständer, Kinderspielplätze. Alles da. Aber eben auch
nicht mehr. Wer mehr will, wohnt woanders.“

Fremdzitate über Bernemann und dieses Buch:

"Bernemann hätte jetzt schon das Talent eines Don de Lillo, wollte er dem Leben nicht erstmal noch anständig auf die Fresse hauen." Phillip Boa


"Gemessen an Bukowski, Hemmingway und Hunter S. Thompson mag Bernemann wie ein ruhigerer Vertreter seiner Gattung erscheinen. Dieser Eindruck erweist sich jedoch, verbringt man in den Abendstunden ein wenig Zeit mit ihm, als vollends haltloser Trugschluss." Jörkk Mechenbier (Love A)

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Dirk Bernemann im Netz:

Community-Statistik

in 927 Bibliotheken

auf 163 Wunschlisten

von 16 Lesern aktuell gelesen

von 42 Lesern gefolgt

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