Dirk Bernemann Satt. Sauber. Sicher

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Inhaltsangabe zu „Satt. Sauber. Sicher“ von Dirk Bernemann

«Mein Leben tut weh! Wünsche verschwinden auf nimmerwiedersehen. Meine Träume stehen mit kaputten Rücken an Wänden. Und die Liebe ist ein Massengrab.» Roland ist Huberts und Karlas Sohn und genau hier liegt sein Problem. Nur zu gerne würde er seine Abstammung leugnen, sie abwaschen, aber durch jede Pore atmet seine Herkunft. Und was nutzt der schönste Schein, wenn im Inneren alles fault ... Dirk Bernemanns bis dato umfangreichstes Werk ist eine schmerzhafte Abrechnung mit der deutschen Druchschnittsfamilie, mit ihrer Unfähigkeit zur Kommunikation und den Folgen, die für alle Beteiligten daraus erwachsen. Sein erster Roman ist sprachlich ähnlich verdichtet und konzentriert wie seine ersten beiden Werke, doch dieses Mal seziert er seine Protagonisten bei lebendigem Leibe, sieht in sie hinein und durch sie durch. Ein Buch das zur aktuellen Diskussion über Prekariat und Unterschicht, zu Kindererziehung und Krippenplatz, zu Gewaltvideos auf Handys und der Verrohung unserer Gesellschaft nicht passender sein könnte.
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  • Satt, sauber, sicher....sicher nicht so gut

    Satt. Sauber. Sicher

    DarkOwl

    13. January 2016 um 07:55

    Mein Leben tut weh! Wünsche verschwinden auf nimmerwiedersehen. Meine Träume stehen mit kaputten Rücken an Wänden. Und die Liebe ist ein Massengrab.” Roland ist Huberts und Karlas Sohn und genau hier liegt sein Problem. Nur zu gerne würde er seine Abstammung leugnen, sie abwaschen, aber durch jede Pore atmet seine Herkunft. Und was nutzt der schönste Schein, wenn im Inneren alles fault … Dirk Bernemanns bis dato umfangreichstes Werk ist eine schmerzhafte Abrechnung mit der deutschen Durchschnittsfamilie, mit ihrer Unfähigkeit zur Kommunikation und den Folgen, die für alle Beteiligten daraus erwachsen. Sein erster Roman ist sprachlich ähnlich verdichtet und konzentriert wie seine ersten beiden Werke, doch dieses Mal seziert er seine Protagonisten bei lebendigem Leib, sieht in sie hinein und durch sie hindurch. Dirk Bernemann hat in vielen Punkten Recht, aber irgendwann ist auch mal gut mit dem ganzen Hass und noch so tiefen Abgründen. Zu viel ist zu viel. Die ersten Bücher waren gut, aber dieser hier scheint einfach Anschluss finden zu wollen und es fehlt das gewisse etwas. Mir verging die Lust an dem Buch und ich habe es nicht mehr weiter gelesen. Ich hatte keine Spaß mehr und kann dieses Buch nicht ganz weiter empfehlen.

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