Dirk Brauns Wir müssen dann fort sein

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(0)
(2)
(1)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Wir müssen dann fort sein“ von Dirk Brauns

So viel Spannung ist selten in der deutschen Literatur Ein Buch über politische Verfolgung, die Macht der Liebe und die Rolle der Vergebung als Weg der Erlösung. So viel Spannung ist selten in der deutschen Literatur: Ein Buch über politische Verfolgung, die Macht der Liebe und die Rolle der Vergebung als Weg der Erlösung. Zehn Jahre lang hat Oliver Hackert, Korrespondent einer deutschen Tageszeitung in Minsk, seinen verhassten Vater, einen ehemaligen Volkspolizisten und systemtreuen Schriftsteller, nicht gesehen – nun nimmt er die Einladung zu dessen 75. Geburtstag an. Er will sich aber nicht aussöhnen, sondern nur Kontakt zu dessen Studienfreund Oleg Mitrochin bekommen. Mitrochin, der als sowjetischer Besatzungsoffizier in der DDR stationiert war, ging nach der Wende nach Weißrussland und wurde dort Gefängnisdirektor. Unlängst aber tauchte er unter, weil er mit seinem Gewissen nicht länger vereinbaren konnte, was in dem Minsker Gefängnis geschieht. Oliver hat die Chance, als westlicher Journalist das erste Interview seit Jahren mit dem berüchtigten Diktator zu führen, der seine politischen Konkurrenten verschwinden ließ. Einerseits liebt er Darja, seine weißrussische Frau, über alles und will sie und die Familie nicht gefährden – andererseits ist die Chance auf den Coup, den Diktator mit Mitrochins Informationen zu konfrontieren, extrem verlockend. Als er sich entschließt, die Sache durchzuziehen, eskaliert die Situation auf allen Ebenen: das Treffen mit dem Vater endet im Desaster und kurz vor dem konspirativen Treffen mit Mitrochin in Minsk wird Oliver klar, dass er überwacht wird – ist sein Interview beim Diktator nur eine Falle für Mitrochin?

Den bisherigen Lobpreisungen kann ich leider nach 114 Seiten nicht zustimmen und breche das Buch ab!

— Floh
Floh

Stöbern in Romane

Das Glück meines Bruders

Eine anspruchsvolle Geschichte über zwei Brüder, die versuchen, die Vergangenheit zu bewältigen.

Simonai

Ein Haus voller Träume

Familientreffen im spanischen Traumhaus: Mit unterschiedlichen Weltanschauungen, kleinen Reibereien und ganz viel Herz

Walli_Gabs

Das Ministerium des äußersten Glücks

Nach dem ersten Drittel hat es mich nicht mehr losgelassen. Eine absolut einmalige Leseerfahrung, die ich nicht hätte missen wollen!

Miamou

Töte mich

Ein typischer Nothomb mit spannender Handlung und dynamischen Dialogen.

Anne42

Die Zeit der Ruhelosen

Spannende Erlebnisse, menschliche Tragödien: Die Protagonistinnen und Protagonisten scheitern alle.

Tatzentier

Damals

Romantische Sommergeschichte um eine Familie und ein altes Pfarrhaus,,,

Angie*

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Buchverlosung zu "Hool " von Philipp Winkler

    Hool
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    - Nominiert für den Deutschen Buchpreis - Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben."Woher kommt die Wut, was tust du, wenn dir nichts geblieben ist? Verzweifelt, knallhart und voller Herz. HOOL leuchtet aus allen Wunden." Lucy FrickeZur LeseprobeÜber Philipp WinklerPhilipp Winkler, 1986 geboren, aufgewachsen in Hagenburg bei Hannover. Studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Lebt in Leipzig. Auslandsaufenthalte im Kosovo, in Albanien, Serbien und Japan. Neben Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und -anthologien, erhielt er 2008 den Joseph-Heinrich-Colbin-Preis und 2015 für Auszüge aus Hool den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz. „HOOL“ ist sein Debütroman.© Kat KaufmannJetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Warum möchtet ihr "Hool" lesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

    Mehr
    • 237
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

    Mehr
    • 1702
  • Hintergründiges über die Wechselwirkungen von Macht und Privatem

    Wir müssen dann fort sein
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    Dirk Brauns beleuchtet in seinem Roman „Wir müssen dann fort sein“ das Leben seines Protagonisten Oliver Hackert zwischen (Post-) DDR und Post-Sowjetunion – letzteres am Beispiel Belarus/Weißrussland. Das Buch ist in zwei Teile geteilt: ab S. 185 ist Hackert in Minsk, wo er als Auslandskorrespondent einer deutschen Zeitung mit seiner einheimischen Ehefrau lebt. Mit dem Ziel seines beruflichen Aufstiegs und der Möglichkeit einer Versetzung nach Berlin will er den Diktator Lomon in Minsk im Interview mit internen brisanten Informationen konfrontieren. Im Teil davor ist er in Deutschland, um an diese zu gelangen; sein Vater ist ein Freund desjenigen, von dem er sie erhalten will. Dummerweise ist der Kontakt zwischen Vater und Sohn vor 10 Jahren abgebrochen. Brauns beherrscht bestimmte sprachliche Taktiken, an die ich mich erst gewöhnen musste, so eine Art „Schnitzeljagd“: Er streut eine Bemerkung ein, die ich anfangs noch überlas – später wird sie dann wieder aufgegriffen, dabei mal aufgelöst, mal erweitert, mal variiert. So steht da „Unter der Zeltplane, an die ich denken musste, lag ein Toter.“ (S. 51). Dieser Satz steht allein, soll aber noch eine Rolle spielen. Oder nach der Westflucht seines besten Freundes „Er hatte mir Nadine zurückgelassen, ein lebenshungriges Mädchen in einem, wie sich herausstellen sollte, sehr besonderen Zustand.“ (S. 81) Später werden die Folgen der Abtreibung geschildert. Ebenso eingestreut sind die Reportagen, die Hackert veröffentlicht – welchen Zweck er dabei mit bestimmten Themen verfolgt, wird auch im Verlauf immer klarer. Ab hier fällt es schwer, das Buch zu rezensieren, ohne zu spoilern – es geht quasi im Systemvergleich DDR und Weißrussland um Konflikte zwischen Vätern und Söhnen, darum, wie Menschen sich einer Idee voller ehrlich empfundenem Enthusiasmus verschreiben, wie andere rebellieren, weitere sich arrangieren, etliche leiden. Es geht um Schuld und –bewusstsein, Macht, Wissen. Viel Wissen wird nebenbei vermittelt (DDR, Belarus). Tragisch erscheint die Rolle des Vaters – inwieweit auch der Sohn am Ende in der Realität angekommen ist, scheitert oder einfach endlich aufgeklärt wurde, mag im Auge des Betrachters liegen. Speziell zu Hackert bleibe ich bis zuletzt unentschieden. Ich lebe selbst in einer „gemischt deutsch-deutschen Familie“ und denke, dass (unabhängig von meinen Erfahrungen) nicht jedem Teile der Sicht von Autor Brauns zur Vergangenheit gefallen können: so redet er von dem „halben“ oder „kleinen“ Land DDR. Auch bezüglich der Wehrzeit des Protagonisten bei der Bereitschaftspolizei lässt er kein gutes Haar an den Volkspolizisten, ihre Beschreibung deutet an, als wären alle besoffen oder dämlich (S. 136). Das mag ich ebenso wenig wie die Filme, die z.B. Nazis oder Kleinkriminelle so darstellen, mit Verlaub, das diskreditiert auch etwaige Opfer. Über spezifisches „Kasernen-Verhalten“ hat man leider inzwischen auch beispielsweise zu bestimmten Bundeswehreinheiten aus den Medien lernen dürfen (rohe Leber essen). Auch die Beschreibung über Sex unter einigen der Männer aus Dominanz und als Ausweichhandlung war mir eher zu klischeehaft, das wird sonst gerne für Gefängnisse beschrieben. Vorab – mir hat das Buch sonst sehr gut gefallen, bis auf etwas, das hier mehrfach erwähnt wurde: es gibt zwei Stellen, die auch ich als etwas zu sehr über die Kippe zwischen direkt und vulgär hinaus gegangen empfinde (den Kasernensex fand ich eher langatmig). Zur Verdeutlichung zitiere ich hier bewusst: Einmal geht es um erste sexuelle Erfahrungen des Heranwachsenden – mit etwas mehr Details als nötig. -> Abschnitt ab S. 43 unten „Vor meinem inneren Auge tauchten die geschwänzten Schultage auf, wenn mein Vater sich auf Lesereise begeben hatte. Mit den Frauen des Magazins, einer für damalige Verhältnisse freizügigen Zeitschrift, zog ich mich in dieses Zimmer zurück. …bis S. 48 unten „Das war nicht das Ende unserer Beziehung. Über Jahre liebten wir uns während der Lesereisen meines Vaters. Das Haus meines Vaters war ohne Nadine nicht vorstellbar. Obwohl sie drüben auf der Terrasse lag, war sie hier. Bei mir. Sie trabte durch die Räume und wollte gewichst werden.“ Auch beim zweiten Abschnitt geht es um seine Jugendfreundin Nadine. Während die Beziehung der beiden viel von einem Zweckbündnis hat, war Hackerts bester Freund Mike sehr verliebt in sie. Als Mike in den Westen flüchtet, kommen Hackert und Nadine wieder zusammen – davor hatte Nadine das Kind, das sie von Mike erwartete, abgetrieben. -> S. 88/89 schildert auch die Konsequenzen direkt danach etwas zu plastisch für meinen Bedarf Ich hoffe, dass der Autor sich mit diesen Szenen und dieser Wortwahl etwas gedacht hat – ich weiß jedoch nicht recht, was. Die Darstellung wirkt unangemessen und kontrastiert sehr mit der Darstellung später zu den Eheleuten Oliver Hackert und Darja, die fast technisch wirkt, eher an „Beamtendeutsch“ erinnert: „Organisch waren keine Aussetzer zu beklagen. Abgesehen davon, dass ich das Gefühl hatte, durch ein tiefschwarzes Vakuum zu trudeln, funktionierte in diesem Hotelzimmer alles prima. Ich verkehrte mit der Frau, die ich liebte. Ich achtete darauf, dass auch sie auf ihre Kosten kam und nicht dachte, sie wäre besser zu Hause geblieben.“ (S. 273) Leider liest man den „Nadine-Part“ zuerst. Vielleicht geht es um diesen Kontrast, vielleicht liegen dem Autor diese Szenen nicht. Es könnte auch um das generelle Unwohlsein mit der Situation in der Jugendzeit gehen mit einem generellen Ekel oder…?! Dann wieder zeigt Brauns was er kann, die Beschreibung des Interviews finde ich beeindruckend, der Autor war selbst Korrespondent. Insgesamt – mit Abzügen für die temporäre Stil-Schwäche – ein Buch, durch das ich viel nachdenken musste zu den Wechselwirkungen von politischem Druck und privaten Beziehungen, über persönliche Verantwortung, familiäre Verpflichtungen, gesellschaftliche Freiräume und Zwänge.

    Mehr
    • 5
  • Mehr Charakterstudie als Thriller

    Wir müssen dann fort sein
    raven1711

    raven1711

    04. April 2016 um 18:29

    Inhalt aus dem Klappentext:Zehn Jahre lang hat Oliver Hackert, Korrespondent einer deutschen Tageszeitung in Minsk, seinen verhassten Vater, einen ehemaligen Volkspolizisten und systemtreuen Schriftsteller, nicht gesehen – nun nimmt er die Einladung zu dessen 75. Geburtstag an. Er will sich aber nicht aussöhnen, sondern nur Kontakt zu dessen Studienfreund Oleg Mitrochin bekommen. Mitrochin, der als sowjetischer Besatzungsoffizier in der DDR stationiert war, ging nach der Wende nach Weißrussland und wurde dort Gefängnisdirektor. Unlängst aber tauchte er unter, weil er mit seinem Gewissen nicht länger vereinbaren konnte, was in dem Minsker Gefängnis geschieht.Oliver hat die Chance, als westlicher Journalist das erste Interview seit Jahren mit dem berüchtigten Diktator zu führen, der seine politischen Konkurrenten verschwinden ließ.Einerseits liebt er Darja, seine weißrussische Frau, über alles und will sie und die Familie nicht gefährden – andererseits ist die Chance auf den Coup, den Diktator mit Mitrochins Informationen zu konfrontieren, extrem verlockend.Als er sich entschließt, die Sache durchzuziehen, eskaliert die Situation auf allen Ebenen: das Treffen mit dem Vater endet im Desaster und kurz vor dem konspirativen Treffen mit Mitrochin in Minsk wird Oliver klar, dass er überwacht wird – ist sein Interview beim Diktator nur eine Falle für Mitrochin?Meinung:Oliver arbeitet als Korrespondent einer deutschen Tageszeitung in Minsk. Dort hat er sich sein Leben aufgebaut, eine Familie gegründet und lebt in relativer Sicherheit, angesichts der politischen Situation im Land. Eigentlich geht es ihm gut, doch der journalistische Ehrgeiz treibt ihn an und als er die Chance für ein Interview mit dem Staatsoberhaupt bekommt, greift er zu. Denn Oliver ist von der Unterdrückung im Staat nicht gerade begeistert. Mit der Einladung zum 75. Geburtstag seines Vaters, einem ehemaligen Volkspolizisten und sozialistischer Schriftsteller, hofft Oliver, über diesen an den Studienfreund Mitrochin zu gelangen, um Insiderinformationen für das Interview sammeln zu können. Doch das Treffen mit seinem Vater, den er seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hat, verläuft anders als gedacht und Oliver wird mit seiner Vergangenheit und seinem Leben konfrontiert.Oliver Hackert ist voller Komplexe. Mit seinem Vater verbindet ihn nicht viel, den Vorstellungen des Vaters wurde er nie gerecht. Seine Mutter ist früh verstorben und Olivers Vater war nicht in der Lage, die Familie zusammenzuhalten.Oliver ist ehrgeizig, trägt aber viele Lasten aus seiner Vergangenheit mit sich rum, die er anscheinend nie richtig verarbeitet hat. Dirk Brauns zwingt seinen Protagonisten, sich mit seinem Leben und dem, was ihn ausmacht, auseinanderzusetzen. Die Charaktere sind alle gut ausgebaut und weisen genügend Komplexität auf um spannend zu sein. Richtig sympathisch sind sie einem zwar nicht, trotzdem konnte ich die meisten Handlungsweisen, Ängste und Zweifel der Protagonisten hineinversetzen.Der Handlungsverlauf hat mich hier sehr überrascht, ging ich doch mit einer ganz anderen Vorstellung im Kopf an den Roman heran. Ich rechnete mit einem politischen Thriller, Verfolgungen und etwas Action. Das Kopfkino hatte viele entsprechende Szenen in meiner Vorstellung produziert. Der Roman ist aber viel subtiler, was die politischen Belange im Roman betrifft und stellt die Figur des Oliver Hackert in den Vordergrund. Das hat mich auf der einen Seite etwas enttäuscht, denn die Hauptfigur war mir, wie gesagt, nicht gerade sympathisch. Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive und Oliver Hackert lässt und teilhaben an seinen Gedanken und seinem Leben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sind nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang und bremsen den Lesefluss nicht ein.Aber neben der Enttäuschung über den Handlungsverlauf hat mich Dirk Brauns Schreibstil trösten können, denn dieser hat einen sehr eingängigen, gut lesbaren Schreibstil, der sehr detailverliebt ist, aber ohne zu Langweilen oder die Geschichte unnötig in die Länge zu ziehen. Passagenweise hat mich der Handlungsverlauf schockiert, teilweise sogar richtig angewidert und überrascht. Man sieht schon, dass der Leser hier viele Emotionen durchläuft.Vielen Dank an den Galiani Berlin Verlag für das Rezensionsexemplar.Fazit:Ich bin wohl mit den falschen Vorstellungen an diesen Roman herangegangen. Zwar beschäftigt sich das Buch sehr stark mit den weißrussischen Zuständen, im Vordergrund steht aber Dirk Brauns Hauptfigur, die mich leider nicht so stark packen konnte und mir im Verlauf des Buches nicht sympathischer wurde. Aber der Autor hat einen tollen Schreibstil und konnte mir, trotz dass die Geschichte so ganz meines wurde, trotzdem ein paar gute Lesestunden bereiten.Von mir gibt es 3,5 von 5 Punkten.

    Mehr
  • 'Hier zu sein, machte mich zornig.'

    Wir müssen dann fort sein
    sabatayn76

    sabatayn76

    20. March 2016 um 22:10

    'Hier zu sein, machte mich zornig. [...] Man musste kein psychoanalytisches Genie sein, um zu ahnen, worum es hier ging.' Inhalt: Der Ich-Erzähler Oliver Hackert hat vor zehn Jahren den Kontakt zu seinem Vater abgebrochen, doch nun kommt er zurück in seinen Heimatort, in sein Elternhaus und zu seinem verhassten Vater, der seinen 75. Geburtstag feiert und seinen Sohn dabei haben möchte. Doch Oliver interessiert sich wenig für seinen Vater oder eine Aussöhnung, sondern vielmehr für dessen Kontakt zu seinem Studienfreund Oleg Mitrochin. Dieser ist ein langjähriger Vertrauter des weißrussischen Diktators Arkadij Lomon, und Oliver, der als Korrespondent für eine deutsche Tageszeitung in Minsk tätig ist, möchte ihn interviewen. Mein Eindruck: Ich bin auch nach dem Lesen ein wenig ratlos, was ich von dem Roman halten soll, denn einerseits fand ich die Geschichte spannend erzählt, andererseits habe ich einige Kritikpunkte. Trotz der oftmals sehr langen Sätze fand ich den Roman flüssig lesbar, und mir hat gut gefallen, dass der Autor den Leser von Anfang an neugierig machen und fesseln kann. Doch auf der anderen Seite haben mich die bisweilen sehr vulgäre Sprache sowie die meines Erachtens überflüssigen Passagen gestört, die unnötig und lediglich provozierend und ordinär sind. Gelungen fand ich die Einblicke in die weißrussische Geschichte und Politik, das Leben und den Alltag im Land, auch wenn ich mir hier noch mehr Informationen gewünscht hätte. Letztendlich empfand ich diese Schilderungen als zu oberflächlich, und auch nach der Lektüre sind mir die Beweggründe für ein bestimmtes Handeln, die Gefühle zwischen den Protagonisten oder der treibende Motor hinter dem Verhalten der Figuren noch weitestgehend unklar. Mein Resümee: Packend erzählt, spannende Einblicke in das Leben in einer Diktatur, aber für meine Begriffe insgesamt zu oberflächlich und oft zu vulgär.

    Mehr
  • Mehr erwartet als bekommen

    Wir müssen dann fort sein
    Legeia

    Legeia

    Klappentext:So viel Spannung ist selten in der deutschen Literatur Ein Buch über politische Verfolgung, die Macht der Liebe und die Rolle der Vergebung als Weg der Erlösung. So viel Spannung ist selten in der deutschen Literatur: Ein Buch über politische Verfolgung, die Macht der Liebe und die Rolle der Vergebung als Weg der Erlösung. Zehn Jahre lang hat Oliver Hackert, Korrespondent einer deutschen Tageszeitung in Minsk, seinen verhassten Vater, einen ehemaligen Volkspolizisten und systemtreuen Schriftsteller, nicht gesehen – nun nimmt er die Einladung zu dessen 75. Geburtstag an. Er will sich aber nicht aussöhnen, sondern nur Kontakt zu dessen Studienfreund Oleg Mitrochin bekommen. Mitrochin, der als sowjetischer Besatzungsoffizier in der DDR stationiert war, ging nach der Wende nach Weißrussland und wurde dort Gefängnisdirektor. Unlängst aber tauchte er unter, weil er mit seinem Gewissen nicht länger vereinbaren konnte, was in dem Minsker Gefängnis geschieht. Oliver hat die Chance, als westlicher Journalist das erste Interview seit Jahren mit dem berüchtigten Diktator zu führen, der seine politischen Konkurrenten verschwinden ließ. Einerseits liebt er Darja, seine weißrussische Frau, über alles und will sie und die Familie nicht gefährden – andererseits ist die Chance auf den Coup, den Diktator mit Mitrochins Informationen zu konfrontieren, extrem verlockend. Als er sich entschließt, die Sache durchzuziehen, eskaliert die Situation auf allen Ebenen: das Treffen mit dem Vater endet im Desaster und kurz vor dem konspirativen Treffen mit Mitrochin in Minsk wird Oliver klar, dass er überwacht wird – ist sein Interview beim Diktator nur eine Falle für Mitrochin?Der Autor:Dirk Brauns arbeitete jahrelang als Korrespondent der Berliner Zeitung in Peking und Warschau und lebte in Minsk. 2013 erschien sein von der Kritik hoch gelobter Roman Im Inneren des Landes, dessen Hörspielfassung »Hörspiel des Monats« wurde und zum ARD-Hörspielpreis eingereicht wurde.Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Für Wir müssen dann fort sein recherchierte er auch ausgiebig im Milieu verfolgter Exilweißrussen. Meine Meinung:Anfangs hat mich "Wir müssen dann fort sein" begeistert. Der recht humoristische Schreibstil entführt den Leser in Oliver Hackerts Welt, die zunächst noch undurchsichtig erscheint, denn er wird betrunken aufgegriffen. Das Haus seines Vater hat gebrannt, und dieser ist zudem noch verschwunden, was Oliver verdächtig erscheinen lässt, bewegte er sich doch zuletzt, mehr oder weniger, am "Tatort".In Rückblenden wird nun aus dem Leben von Oliver erzählt. Dabei geht es natürlich um ihn, sein Elternhaus und die Zeit in der DDR.Oliver ist Korrespondent einer deutschen Tageszeitung in Minsk und lässt mit seinem Besuch bei seinem Vater Franz alte Erinnerungen wieder aufleben. Er hat ihn Jahre nicht gesehen, fährt aber nicht aus Nächstenliebe zu ihm, sondern weil er mit Oleg Mitrochin ein Interview ergattern will, der ein berüchtigter Diktator ist.Leider hat sich die Geschichte für mich zunehmend enttäuschend entwickelt, denn so richtig voran kam sie nicht. Nach ca. 150 Seiten habe ich sie abgebrochen. Ich habe ein Buch erwartet, dass gleich zu Anfang mitreißt, dass weiterhin stimmungsvoll und informativ ist, und nicht nur durch ordinäre Einblicke beherrscht wird. Das hat mir gar nicht gefallen.Sicher wagen sich männliche Schriftsteller in derartigen Beschreibungen auf vertrautem Terrain, da sie mit so einem Jargon keine Probleme haben, auf mich wirkte es einfach nur abschreckend.Einzig den Figuren hat der Autor Leben eingehaucht, sodass sie von den Charakterzügen leicht vorstellbar waren. Oliver Hackert war mir jedoch nicht sympathisch, denn er schien ein Mann zu sein, der gern bei anderen Fehler und Mängel suchte, um seine eigenen zu kaschieren.Gern hätte ich mehr über Weißrussland und die DDR erfahren (denn ich bin selbst zu einem kleinen Teil in der Deutschen Demokratischen Republik aufgewachsen und habe nach Vergleichen, Gemeinsamkeiten etc. gesucht), doch durch den Fokus, der auf die sexuelle Komponente in anstößiger Weise gesetzt wurde, verhagelte der Story die Intensität und Rasanz, die sie mit den Schwerpunktthemen gebraucht hätte.Ich kann bedauerlicherweise keine Leseempfehlung aussprechen. Vielleicht ändert sich die Geschichte nach den 150 Seiten noch, aber ich hatte keine Lust, dies herauszufinden.2 Sterne.

    Mehr
    • 4
  • Leider nicht mein Stil. Ich habe nur die ersten 114 Seiten bewertet, da ich es nicht beenden werde!

    Wir müssen dann fort sein
    Floh

    Floh

    (Meine Rezension zu einem vorzeitig beendeten Buch, welches ich nach Seite 114 von 332 leider nicht weiterlesen mag.) Dieser Roman hat mich sofort durch sein eindringliches Thema und seinen Klapptext angesprochen. Ich erwartete anspruchsvolle, politische und spannende Literatur und Gesellschaftskritik. Der Autor Dirk Brauns scheint in der Literatur ein streitbarer, bekannter und gern zitierter Schriftsteller zu sein. Für mich ist „Wir müssen dann fort sein“ mein erstes Werk von ihm. Jedoch hat er mit „Im Inneren des Landes“ bereits für Kontroverse und aber auch Lobpreisungen gesorgt. Erschienen im Galiani Berlin Verlag (http://www.galiani.de/) Zum Inhalt: "Zehn Jahre lang hat Oliver Hackert, Korrespondent einer deutschen Tageszeitung in Minsk, seinen verhassten Vater, einen ehemaligen Volkspolizisten und systemtreuen Schriftsteller, nicht gesehen – nun nimmt er die Einladung zu dessen 75. Geburtstag an. Er will sich aber nicht aussöhnen, sondern nur Kontakt zu dessen Studienfreund Oleg Mitrochin bekommen. Mitrochin, der als sowjetischer Besatzungsoffizier in der DDR stationiert war, ging nach der Wende nach Weißrussland und wurde dort Gefängnisdirektor. Unlängst aber tauchte er unter, weil er mit seinem Gewissen nicht länger vereinbaren konnte, was in dem Minsker Gefängnis geschieht. Oliver hat die Chance, als westlicher Journalist das erste Interview seit Jahren mit dem berüchtigten Diktator zu führen, der seine politischen Konkurrenten verschwinden ließ. Einerseits liebt er Darja, seine weißrussische Frau, über alles und will sie und die Familie nicht gefährden – andererseits ist die Chance auf den Coup, den Diktator mit Mitrochins Informationen zu konfrontieren, extrem verlockend. Als er sich entschließt, die Sache durchzuziehen, eskaliert die Situation auf allen Ebenen: das Treffen mit dem Vater endet im Desaster und kurz vor dem konspirativen Treffen mit Mitrochin in Minsk wird Oliver klar, dass er überwacht wird – ist sein Interview beim Diktator nur eine Falle für Mitrochin?" Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Dirk Brauns hat mich sehr überrascht. Er berichtet das Geschehen aus Sicht vom Journalisten Oliver Hackert erzählt. Der Beginn erweist sich als eine Art Prolog mitten im Geschehen, dann rudern die Ereignisse erst einmal zurück und wir erfahren aus Olis Sicht geschildert, warum er am Tatort besoffen aufgefunden wurde. Dass der Autor Brauns die Handlung aus Hackerts Perspektive erzählt finde ich richtig gut. So wird die Verwirrung und die Verwunderung über die Festnahme und Anschuldigung greifbar, aber auch die Tage vor dem Vorfall werden plastisch und nachvollziehbar erklärt. Wir erleben Olis Mitmenschen genauso, wie er sie wahrnimmt. Seine alte Jugendliebe Nadine, die neugierige Nachbarin Zirwick, der Mann von Nadine und Ermittler Mark als eifersüchtiger aufgeblasener Pinkel und den Hass oder die Abneigung gegen seinen Vater. Sogleich stellt sich auch beim Leser eine Sympathie oder Antipathie für oder gegen manche Personen ein. Autor Dirk Brauns spielt mit Sprachbildern, zieht obskure Vergleiche und entlockt hier und da ein Schmunzeln beim Leser. Die Sätze sind sehr kurz und einfach gehalten. Manche Satzstellungen musste ich jedoch zweimal lesen, da ich den Satz anders aufgebaut hätte. Da war ich teilweise sehr irritiert. Liegt es an den Kommata oder an dem Satzbau allgemein? Leider lies bisher auch der Anspruch auf sich warten. Dirk Brauns nutzt passagenweise sehr vulgäre Begriffe, die für mich hier unpassend erscheinen. Ich bin nicht verklemmt oder verbohrt, aber wie Nadines Fxxxx riecht, möchte ich dann doch nicht erfahren… (um ein Beispiel zu nennen). Da ich leider mit dem Geschehen und der Handlung und dem Sinn dahinter noch nicht ganz warm geworden bin und mir das Lesen bisher leider kein Vergnügen bereitet hat, möchte ich das Buch zur aktuellen Zeit nicht beenden. Es reizt mich leider vom Stil nicht. Ich fühle mich leider nicht zum Weiterlesen animiert. Schade. Charaktere: Da mir der Schreibstil einfach nicht zugesagt hat, und das Buch mich somit nicht mitreißen oder fesseln konnte, blieben mir auch die Charaktere bisher sehr fern, auch wenn der Autor durch Olivers Sicht eine gute Möglichkeit bietet, diese durch seine Augen zu sehen und sich die gleiche oder eine andere Meinung zu bilden. Zudem fällt es mir schwer einzuordnen, wer wann und wo lebt. Wer wohnt in Weißrussland, wer in der Nähe von Berlin? Das ist mir nach knapp über 100 Seiten noch nicht ganz klar. Oliver Hackert ist Korrespondent und schreibt Kolumnen. Er hat eine Familie und eine Frau, Darja, die er liebt. Oliver hat aber auch einen Vater, den Schriftsteller, mit dem er jahrelang keinen Kontakt hatte. Um einen großen Durchbruch in seiner Karriere als Journalist zu starten, nimmt er erstmalig die Einladung zum Geburtstag seines Vaters an. Doch es kommt zu einem Desaster… Da ich das Buch nicht beendet habe, kann ich auf weitere Entwicklungen der Charaktere und vor allem auf den Part vom weißrussischen Diktator und dem alten Studienkollegen Oleg Mitrochin oder auch Olis Familie samt Frau Darja nicht weiter eingehen. Dazu habe ich noch nichts gelesen. Meinung: Diesen Roman wollte ich so gern beenden, aber zum Weiterlesen musste ich mich mehr und mehr zwingen, also habe ich bedauerlicherweise beschlossen, diesen gesellschaftskritischen Roman erst einmal nicht weiter zu lesen. Er reizt mich einfach nicht. Auch wenn ich gern herausgefunden hätte, ob sich die vielen Lobenshymnen noch bestätigen, die ich in den bisherigen Leserstimmen und Rezensionen vernommen habe und die der Verlag zum Buch rezitiert. Zudem hätte ich gern mehr über die Zustände in Weißrussland und den Brand und das Verschwinden des Vaters erfahren. Leider war mir der flapsige, vulgäre und bisher sehr wenig anspruchsvolle Schreibstil gar nicht mein Geschmack. Ständig wankte ich zwischen Kopfschütteln und Ärgernis und meiner Neugier zum Weiterlesen. Aber der Lesegenuss war einfach nicht da. Daher werde ich das Buch aktuell nicht beenden und meine Lesezeit mit anderen Werken ausfüllen, anstatt mich zu ärgern oder unter Distanz zu lesen. Vielleicht muss ich es mir in einigen Wochen oder Monaten nochmals zur Hand nehmen und sehe es dann mit ganz anderen Augen und ganz anderen Erwartungen? Schwächen: - ganz klar für mich hier die vulgäre Sprache an einigen Passagen, gerade wenn es um die Geschlechter oder erste Liebeserfahrungen geht. DAS muss ich nun wirklich nicht so abwertend lesen. - fehlende Zeit- und Ortsangaben im Wechsel der Perspektiven und Kapitel. - ich vermisse den Anspruch bei einem Werk von solcher politischen Thematik - zu lange Einleitung, die mich einfach nicht erreichen und mitnehmen konnte Stärken: - unverwechselbare und mit Humor angehauchte Wortspielereien und Sinnbilder. traumhaft - interessante Einblicke in das Leben und die Leute Weißrusslands - interessante Thematik Der Autor: "Dirk Brauns arbeitete jahrelang als Korrespondent der Berliner Zeitung in Peking und Warschau und lebte in Minsk. 2013 erschien sein von der Kritik hoch gelobter Roman Im Inneren des Landes, dessen Hörspielfassung »Hörspiel des Monats« wurde und zum ARD-Hörspielpreis eingereicht wurde. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Für Wir müssen dann fort sein recherchierte er auch ausgiebig im Milieu verfolgter Exilweißrussen. " Cover / Buch: Das Cover wirkt sehr auffällig und rasant. Fast getrieben, der Titel bestätigt den ersten Eindruck. Der Klapptext hat meine absolute Neugier geweckt und der Bezug zu politischen Themen hat mich letztendlich zum Buch greifen lassen. Das Buch besitzt ein handfreundliches Hardcover-Format und lässt sich überall gut lesen und mitnehmen. Offenes und einladendes Schriftbild Fazit: Die ersten knapp 115 Seiten haben mich in mehreren Punkten nicht überzeugt und meine Erwartungen wurden (noch) nicht erfüllt. Daher kann ich nur das erste gelesene Drittel bewerten. Wie der Mittelteil und das Ende umgesetzt sind, kann ich somit nicht beurteilen, da ich das Buch vorzeitig beendet habe. Die bisherigen positiven Leserstimmen deuten aber auf ein richtig gutes und lohnendes Werk hin. Vielleicht ist es auch einfach nur nicht meins. Oder meine Erwartungen waren einfach ganz andere, als dass das Buch diese gar nicht erfüllen konnte. Leider daher nur 1 Sternchen für die Stärken, die ich für mich herausgelesen habe!

    Mehr
    • 4
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

    Mehr
    • 2951