Dirk Husemann

 4,1 Sterne bei 141 Bewertungen
Autor von Die Bücherjäger, Die Romanfabrik von Paris und weiteren Büchern.
Autorenbild von Dirk Husemann (©Günter Blaszczyk)

Lebenslauf von Dirk Husemann

Dirk Husemann, Jahrgang 1965, gräbt als Wissenschaftsjournalist und Archäologe Geschichten aus. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie in Münster und schreibt Reportagen und Sachbücher über die älteste Stadt der Welt in Syrien, das wahre Alter der Neandertaler oder Fleischdoping bei den antiken Olympischen Spielen. Sein Debütroman "Ein Elefant für Karl den Großen" wurde in fünf Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Dirk Husemann

Cover des Buches Die Bücherjäger (ISBN: 9783404176939)

Die Bücherjäger

 (53)
Erschienen am 29.06.2018
Cover des Buches Die Romanfabrik von Paris (ISBN: 9783404183111)

Die Romanfabrik von Paris

 (39)
Erschienen am 30.10.2020
Cover des Buches Die Seidendiebe (ISBN: 9783404173815)

Die Seidendiebe

 (11)
Erschienen am 14.07.2016
Cover des Buches Die Beute (ISBN: 9783404184897)

Die Beute

 (9)
Erschienen am 25.02.2022
Cover des Buches Die Eispiraten (ISBN: 9783404175413)

Die Eispiraten

 (8)
Erschienen am 28.06.2017
Cover des Buches Ein Elefant für Karl den Großen (ISBN: 9783404172368)

Ein Elefant für Karl den Großen

 (6)
Erschienen am 10.09.2015
Cover des Buches Das schwarze Feuer von Byzanz (ISBN: 9783404178391)

Das schwarze Feuer von Byzanz

 (4)
Erschienen am 28.06.2019

Neue Rezensionen zu Dirk Husemann

Cover des Buches Die Beute (ISBN: 9783404184897)
Eliza08s avatar

Rezension zu "Die Beute" von Dirk Husemann

Eine spannende Jagd in dunklen Zeiten
Eliza08vor 4 Monaten

Spannend und dramatisch wird hier ein gar nicht mal so unbekanntes Ereignis aus dem 2. Weltkrieg in Romanform beleuchtet. Ich war fasziniert, sowie hin und hergerissen von der Spannung um das Katz- und Mausspiel zwischen den „Rettern der Weltkunst“ und den Nationalsozialisten.

In der Story geht es um den Kunstliebhaber und französischen Colonel Pierre Delort, welcher aufgrund von Ereignissen in der Vergangenheit bereits weiß, was es bedeutet, wenn „Kunst“ in Gefahr ist. Er sieht die Schatten eines bevorstehenden Angriffskrieges durch Nazi-Deutschland auf Frankreich bereits am Horizont aufblitzen. Somit beginnt für ihn und sein „Team“ eine fast unmögliche Aufgabe. Sie müssen versuchen den „Louvre“ mit seinen Kunstschätzen in Sicherheit zu bringen. Wird das Versteck ausreichen? Oder wird überhaupt genug Zeit bleiben? Ein spannender Kampf gegen die Zeit und die politischen Umstände beginnt.

Der Hauptdarsteller ist ein mutiger und mit der Kunst eng verbundener Mann. Sein ganzes Augenmerk gilt der Rettung der Werke an derer ein Mensch „seine Seele bei der Entstehung verloren hat“. Er ist fest entschlossen alles in seiner Macht Stehende zu tun und hat seine „Lady“, die berühmte Mona Lisa, immer im Koffer dabei. Die zahlreichen Nebendarsteller der Geschichte sorgen aber erst für die sehr gute Spannung und die zahlreichen Wendungen in der Story. Schwerpunktmäßig sind dabei zu nennen Gaston Récine, ein Kunsthistoriker; Floride Harlé, eine Automechanikerin; Spartaco, ein Gewichtheber aus dem Zirkus; Raoul Martin, ein spanischer Flüchtling und Miguel Martin, sein Bruder sowie Curt Hardefust, ein Obersturmbannführer der Nazis und seine Frau Ursula Hardefust. Am besten haben mir Floride und Spartaco gefallen. Gerade Floride, welche als Frau alles von Automobilen versteht ist eine der reizvollsten Figuren der Geschichte. Ihr Einfallsreichtum mit Gegenständen des Alltags wie Eiern oder Holz Automobile wieder zum Laufen zu bringen, fand ich äußerst unterhaltsam und erheiternd. Sie zeigt außerdem Mut und lässt den typischen französischen Stolz in ihrem Charakter immer wieder durchblicken. Spartaco ist ein sehr großer, auf den ersten Blick sehr hölzerner Typ, welchen ich aber direkt in mein Herz geschlossen habe. Er lässt sich von der Kunstliebe von Delort anstecken und zeigt eine andere charakterliche Seite, welche ich am Anfang für nicht möglich gehalten hätte.

Der Aufbau der Handlung ist stringent und wird durch wenige, aber sehr gut nachvollziehbare Zeitsprünge nicht wesentlich gestört. Der Schreibstil des Autors ist leicht bildhaft, sehr flüssig, dialogorientiert und sehr gut lesbar. Gerade die Detailliebe in der Sprache hat mir sehr gut gefallen. Als Besonderheit kann ein Personenverzeichnis genannt werden. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend und mit historischen Fakten untermauert kann ich diesen Roman allen Anhängern historischer Romane nur wärmstens empfehlen. Der Autor hat die Fakten mit einer großartigen Geschichte gefüttert und ich bin froh diese gelesen zu haben.

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Cover des Buches Die Beute (ISBN: 9783404184897)
nikomikos avatar

Rezension zu "Die Beute" von Dirk Husemann

Die Beute
nikomikovor 5 Monaten

Dirk Husemann erzählt in seinem Roman "Die Beute" ein Stück Geschichte, die weniger bekannt ist, nämlich die Rettung von 3000 Kunstwerken aus dem Louvre vor dem Zugriff der Nazis. Das ist eine unglaublich große und gefährliche Rettungsaktion.

Die Geschichte ist sehr gut recherchiert, die Charaktere sind fiktiv, aber inspiriert nach realen Menschen, die ihren Leben für die Kunst riskiert haben. Am Ende des Buches gibt der Autor noch weitere Informationen, vor allem wie die Charaktere entstanden sind, was für mich sehr hilfreich war.

Durch den bildhaften Schreibstil, schafft der Autor die Geschichte so zu erzählen, als man alles mit eigenen Augen sieht. Ich konnte mir den Colonel Pierre Delort so gut vorstellen, mit dem größten Schatz, die Mona Lisa, im Handgepäck.

"Die Beute" ist ein sehr spannendes Buch mit mit fiktive Charaktere, die besonders gut beschrieben sind, sowohl die Franzosen, die alles tun würden, um die Kunstwerke zu retten, sowohl die Nazis, die viele schreckliche Dinge getan haben. Das Buch berührt auf realen Tatsachen, was das Buch wertvoller macht. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall gerne weiter, an allen die an historischer Romane interessiert sind.

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Cover des Buches Die Beute (ISBN: 9783404184897)
UllasLeseeckes avatar

Rezension zu "Die Beute" von Dirk Husemann

Tatsachen, unterhaltsam und spannend beschrieben
UllasLeseeckevor 6 Monaten

Meine Meinung:
Frankreich 1940, viele kennen die Berichte über die Résistance, den Widerstand der Menschen in Frankreich, die sich gegen die Deutschen zur Wehr setzten. Kaum bekannt ist die Evakuierung des Louvre und welche abenteuerlichen und zum Teil auch gefährliche Maßnahmen ergriffen wurden, um die wertvollen Kunstwerke zu retten.
Dirk Husemann hat sich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigt und reichlich recherchiert und dann diesen spannenden Roman geschrieben. Wobei er reale und fiktive Personen sehr gut miteinander verknüpft hat und auch bei den Begebenheiten so verfahren ist. Heraus gekommen ist ein sehr fesselndes Buch. Ich musste jetzt nicht bibbern, weil ich ja wusste, dass die Mona Lisa wieder in Paris zu sehen ist, aber ihren abenteuerlichen Weg konnte ich verfolgen.
Schon früh wird überlegt, wie die Kunstwerke vor dem Zugriff der Deutschen in Sicherheit gebracht werden können. Als es dann endlich soweit war, wurde die Zeit verflixt knapp und es gab immer mehr Probleme, an die vorher nie gedacht wurde. Mit Sicherheit hatte sich auch niemand vorstellen können, wie verbissen einige hinter den Werken her sind und unbedingt finden wollten.
Die Protagonisten hatten es nicht leicht, es gab Hilfe von Franzosen aber ebenso mussten sie damit rechnen, dass sie verraten würden. Eine Gratwanderung, zumal viele der Meinung waren, wenn ich was verrate, bin ich in Sicherheit. Leider war das selten der Fall.
Was die realen Personen erlebt haben, steht ja fest, manche fiktive wurden nach verschiedenen Vorbildern erschaffen und da konnte ich mir nicht immer sicher sein, ob sie alles gut überleben würden, was für eine besondere Spannung sorgte.
Am Ende des Buches hat der Autor noch vieles erklärt und ergänzt, was ich sehr gut fand.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch, das auf Tatsachen beruht. Der Autor hat es bestens verstanden, alles sehr spannend zu schildern und zumindest mich an das Buch gefesselt. Gerne gebe ich hierfür eine Leseempfehlung.

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