Dirk Husemann Die Eispiraten

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Inhaltsangabe zu „Die Eispiraten“ von Dirk Husemann

"Dieses Schiff erscheint plötzlich. Wie der Nebel. Und ebenso schnell ist es wieder verschwunden. Es hat den Kopf eines Drachen, und statt Segel hat es Flügel." Mittelmeer, A.D. 828. Der Wikinger Alrik und seine Mannschaft gehen einem rasanten Geschäft nach: Sie schaffen Schiffsladungen voll Eis vom Ätna an die Adria. Noch schneller als die Eispiraten ist nur ihr Ruf - und der erreicht den Dogen von Venedig. Von ihm erhalten sie den Auftrag, die Gebeine des heiligen Markus aus Alexandria herauszuschmuggeln und in die Lagunenstadt zu bringen. Doch ein Heiliger ist weit schwieriger zu beschaffen als Eis von einem Vulkan ... Game of Bones - Knochenjad im Mittelalter. Ein temporeiches historisches Abenteuer um die schnellsten Seefahrer Italiens, einen Schatz von ungeahntem Wert und eine halsbrecherische Verfolgungsjagd auf dem Mittelmeer. Dirk Husemann erweckt vergessene Geschichte(n) zum Leben.

Der perfekte Abenteuerroman für den Sommer!

— anell
anell

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  • Abenteuer im 9. Jahrhundert

    Die Eispiraten
    nirak03

    nirak03

    06. August 2017 um 10:46

    Im Jahre 828 hat der Wikinger Alrick einen guten Einfall, um sich und seine Mannschaft zu ernähren. Er macht sich zunutze, dass die Menschen immer das wollen, was nur schwer zu beschaffen ist. In seinem Fall ist dies Eis, um daraus eine köstliche Nascherei herzustellen. Mit seiner Mannschaft besorgt er dies schwierige Gut direkt vom Feuer spuckenden Ätna. Sie liefern es an die reiche Bevölkerung an die Adria. Schnell geht ihnen der Ruf voraus, das schnellste Schiff im Mittelmeer zu besitzen. Auch bis Venedig schafft es dieser Ruf. Hier bekommt Alrik jetzt den Auftrag den Heiligen Markus herbeizuschaffen. Dies ist aber nicht so einfach, den die Gebeine des Heiligen liegen in Alexandria und können nicht mal so eben einfach mitgenommen werden. Der Doge braucht für diese Aufgabe unerschrockene Männer und vor allem schnelle Männer. Alrik und seine Piraten scheinen dafür genau richtig zu sein. „Die Eispiraten“ ist ein herrlicher Abenteuerroman. Er erzählt von unerschrockenen Männern, die weder Tod noch Teufel fürchten. In rasantem Tempo geht es von einer Gefahr in die nächste und zurück. Der Erzählstil ist dabei einfach zu lesen, die Seiten blättern sich quasi von allein. Dirk Husemann hat in Alrik einen echten Piraten geschaffen, er lässt ihn lebendig werden. Erzählt dabei aber auch von seiner verletzlichen Seite. Alrik zur Seite stehen seine Söhne und seine Mannschaft, gerade der Zusammenhalt der Männer wurde hier gut dargestellt. Eine schöne Liebesgeschichte gibt es zudem auch noch ganz nebenbei. Sie passt aber gut in das Gesamtbild. Mir hat dieser Roman großen Spaß gemacht. Es war spannend zu sehen, wie Alrik und seine Begleiter die Gebeine des heiligen Markus gesucht haben. Sie hatten dabei so manches Abenteuer zu bestehen, und auch die Liebe kam hier nicht zu kurz. Auch wenn es ein Abenteuerroman war, gab es doch auch Szenen, die mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Ich hatte sie so nicht erwartet. Aber es ist schön, wenn einem ein so offenbar leicht durchschaubarer Roman dann doch noch überraschen kann. Eine Karte, zu Beginn, erlaubt es dem Leser die Reiseroute nachzuvollziehen. Ein Personenregister sorgt für die nötige Übersicht bei den Protagonisten und ein Glossar klärt zum Schluss die fremden Begriffe. Sogar einen kleinen Aufbau eines Wikingerschiffs gibt es hier zu sehen. Schöne Details, die ich immer wieder gern in Romanen sehe. „Die Eispiraten“ war für mich ein richtiger Abenteuerroman, in dem ich in eine andere Welt abtauchen konnte. Er erzählt anschaulich davon, wie das Leben im 9. Jahrhundert ausgesehen haben mag. Von dem Glauben der Menschen, von ihrer Art zu leben und ihre Treue zu einander. Es hat mir Spaß gemacht hier zu lesen, und mit auf große Fahrt ins Mittelmeer zu gehen. Es ist von allem etwas dabei, Gefahr, Liebe und Intrigen.

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