Dirk Ippen Des Sommers letzte Rosen

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Inhaltsangabe zu „Des Sommers letzte Rosen“ von Dirk Ippen

Dieses Buch enthält einhundert deutsche Gedichte aus einem Zeitraum von fast tausend Jahren. Der Herausgeber hat aus den wichtigsten Anthologien, die zwischen den Jahren 1900 und 1999 erschienen sind, die Gedichte zusammengestellt, die am häufigsten gedruckt wurden. Berühmte Gedichte Goethes, Schillers und Heines sind hier ebenso vertreten wie die moderne Lyrik von Rilke, Brecht, Kästner und Celan. Neben Gedichten, die jeder aus der Schule kennt, stehen solche, die für manchen Leser eine Wieder- oder Neuentdeckung bedeuten. Eine Sammlung, die viele Menschen anspricht - ein populäres Hausbuch für einen großen Leserkreis.

Insgesamt eine schöne Sammlung von Gedichten, die einen guten Einblick in die Landschaft deutscher Dichtkunst vermittelt.

— parden

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  • Eine Tüte bunt Gemischtes...

    Des Sommers letzte Rosen

    parden

    20. October 2017 um 23:06

    EINE TÜTE BUNT GEMISCHTES...Dieses Buch enthält einhundert deutsche Gedichte aus einem Zeitraum von fast tausend Jahren. Der Herausgeber hat aus den wichtigsten Anthologien, die zwischen den Jahren 1900 und 1999 erschienen sind, die Gedichte zusammengestellt, die am häufigsten gedruckt wurden. Berühmte Gedichte Goethes, Schillers und Heines sind hier ebenso vertreten wie die moderne Lyrik von Rilke, Brecht, Kästner und Celan. Neben Gedichten, die jeder aus der Schule kennt, stehen solche, die für manchen Leser eine Wieder- oder Neuentdeckung bedeuten. Eine Sammlung, die viele Menschen anspricht - ein populäres Hausbuch für einen großen Leserkreis.Viele der Gedichte, die hier versammelt sind, kennt man oder man hat zumindest schon einmal davon gehört. Sei es nun der Text der Deutschen Nationalhymne von Hoffmann von Fallersleben, Schillers Ode an die Freude (vertont von Ludwig van Beethoven), Fontanes legendäres Gedicht 'Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland', 'Ich weiß nicht, was soll es bedeuten' von Heinrich Heine oder auch Goethes bekanntes Werk 'Das Göttliche':Edel sei der Mensch, Hülfreich und gut!Denn das allein Unterscheidet ihn Von allen Wesen,Die wir kennen. Anders als ich aufgrund des Titels zunächst vermutete, beziehen sich die lyrischen Werke nicht unbedingt auf Jahreszeiten, behandeln überhaupt kein einheitliches Thema. Eine Tüte bunt Gemischtes gibt es hier - ausgewählt allein auf der Grundlage, dass die hier präsentierten Gedichte am häufigsten in den 50 beliebtesten Anthologien des 20. Jahrhunderts aufgenommen wurden. Dabei gab es für mich auch ein paar Überraschungen. So wusste ich beispielsweise bis zur Lektüre dieses Bandes nicht, dass Friedrich Nietzsche auch Gedichte geschrieben hat.Am besten gefielen mir diejenigen Verse, die leichtläufig und ohne zu holpern daher kamen, mit einem eingängigen Versmaß und daher angenehm zu lesen. Besonders ansprechend fand ich die Gedichte, in denen eine komplette Geschichte erzählt wurde - 'Der König in Thule' von Johann Wolfgang von Goethe oder 'Abseits' von Theodor Storm sollen hier als Beispiele genügen. Weniger gefallen - und das war schon während meiner Schulzeit so - haben mir die lyrischen Werke, deren Sinn sich mir nicht wirklich erschloss. Auf Interpretationen habe ich in der Beziehung einfach keine Lust mehr...Insgesamt eine schöne Sammlung von Gedichten, die dem Liebhaber von Lyrik sicher nicht viel Neues präsentiert, aber schöne Werke in Erinnerung ruft und einen guten Einblick in die Landschaft deutscher Dichtkunst vermittelt.© Parden

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    Des Sommers letzte Rosen

    Clari

    24. May 2017 um 16:51

    Wieder einmal hat sich ein Herausgeber die Mühe gemacht, nach neuen Kriterien die schönsten Gedichte aus fast 1000 Jahren zusammenzustellen.Dirk Ippen ist Herausgeber dieser Gedichte.In einer wunderschönen Aufmachung beschert er uns zusammen mit dem C.H. Beck Verlag mit diesem Büchlein einen Überblick über die Gedichte, die in Anthologien von 1900 -1999 am häufigsten vorkommen und je nach Häufigkeit angeordnet.Der leicht melancholische Titel „Des Sommers letzte Rosen“ bietet einen Ausblick, mit wie stimmungsvollen Titeln wir rechnen dürfen. Für jede Stimmung und jede Jahreszeit findet sich etwas: traurig-schön, melancholisch, je nach Jahreszeiten, Stimmungen und Gefühlslagen. Man findet Bekanntes und weniger Bekanntes: Fontane, Eichendorff, Uhland und Heine, von Celan bis Hölderlin und Droste-Hülshoff; von Goethe gibt es des „Wandrers Nachtlied“ in zweifacher Ausgabe mit verschiedenem Text ( S. 41 und S. 43). Nicht fehlen darf natürlich Fontanes Ribbeckgedicht und auch Brechts „ Erinnerungen an die Marie A.“Schmerzlich vermisst habe ich Schillers Gedicht „Das Mädchen aus der Fremde“ und Heines Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ und Heines Grabinschrift „Wo wird einst des Wandermüden...“. Auch Heines Gedicht „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ fehlte mir. Immerhin kann man erfahren, welche Gedichte zu den beliebtesten gehören, und wie weit man selber mit ihnen übereinstimmt. Wie es im Vorwort von Dirk Ippen heißt “Ein Gedicht ist wie ein schönes Kunstwerk, sei es in der Malerei oder im Musikstück“........aber Zitat „Gedichte kann man überall mit hinnehmen“......, und zumindestens mir waren sie schon in jeder Lebenslage oder bei herausragenden Gelegenheiten hilfreich und tröstlich. Sowohl in der Freude als auch im Schmerz vermögen sie uns Menschen unsere jeweiligen Stimmungen widerspiegeln oder uns entzücken.Gestört hat mich, dass ich keine Gedichtanfänge im Anhang als Register finde. Die Dichternamen werden in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit mit ihren Gedichten zusammen aufgeführt. Erwähnenswert ist die im Anhang zu findende Abhandlung darüber, wann und wie man anfing, Anthologien zusammenzustellen.Alles in allem ist das Büchlein eine weitere Ergänzung zu den vielen Anthologien, die man auf dem Büchermarkt finden kann. Schön, zu besitzen und auch zum Verschenken.

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