Leserpreis 2018
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Dirk_K

vor 11 Monaten

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Anlässlich der Neuerscheinung von der Dystopie "Tribes 3 - Das Überleben" veranstalte ich eine Leserunde zu "Tribes 1 - Das Heim" sowie demnächst eine Verlosung zu "Tribes 2 - Die Wildnis".
An dieser Stelle geht es nur um die Leserunde.

Bewerben kann man sich bis 28.01.2018. Ich stelle für die Leserunde 20 Bücher zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 10 Paperback-Bücher und 10 Ebooks, verteilt an bis zu 20 LeserInnen.

Wer an der Verlosung teilnehmen will, möge bitte diese drei Fragen beantworten:
1) Wenn du an unsere Gesellschaft in den nächsten 5-10 Jahren denkst: Worum machst du dir Sorgen?
2) Wenn du an unsere Gesellschaft in den nächsten 5-10 Jahren denkst: Über welches Geschehen würdest du dich besonders freuen?
3) Würdest du "Tribes 1" am liebsten als Paperback oder als Ebook haben ODER ist es dir egal?

Natürlich ist dann die Auswahl der MitleserInnen subjektiv. Ich werde aber versuchen, mich daran zu orientieren:
- Originalität der Antwort
- Zeitliche Reihenfolge des Eingangs der Antworten
- Offenheit für Paperback UND Ebook.

Ich freue mich über die Beteiligung! Viel Glück!

Autor: Dirk Koeppe
Buch: Tribes 1: Das Heim

Aischa

vor 11 Monaten

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1. Sorgen macht mir die immer größer werdende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Rechtspopulisten gewinnen an Zulauf, Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte sind fast schon alltäglich und selbst unter Polizisten gibt es sogenannte Reichsbürger. Die große Zahl an Asylbewerbern verunsichert viele Bürger, sie haben Angst vor Fremdem und sind nicht bereit, ihren gewohnten Wohlstand zu teilen.
Ein weiteres Thema, das mir Sorge bereitet, ist der naive, sorglose Umgang mit privaten Daten. Viele User machen sich kaum Gedanken, was über Cookies etc. beim Surfen im Internet alles an Daten über sie gespeichert wird bzw. sie nehmen es schulterzuckend hin. Ich sehe jedoch eine große Gefahr des Missbrauchs durch autoritäre Regime.
Durch das web ist es auch immer schwieriger, sich fundiert zu informieren - bei der Recherche im Netz kann der Normalverbraucher fake news oft kaum von Fakten unterscheiden.

2. Besonders würde mich freuen, wenn unsere Gesellschaft Werte wie Menschlichkeit, soziale Verantwortung und Zivilcourage mehr leben würde. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der jeder sich selbst der Nächste ist. Das darf aber nicht in eine verklärte Sozialromantik münden, Deutschland kann nur eine begrenzte Menge an Zuwanderern gut aufnehmen. Daher wünsche ich mir endlich ein vernünftiges Einwanderungsgesetz. Außerdem muss die EU ihre Politik der massiven Abschottung beenden, damit nicht Jahr für Jahr Tausende Menschen bei der Überfahrt im Mittelmeer ertrinken.
Ich wünsche mir, dass unsere Schulen auch den Charakter der Schüler bilden und nicht Orte der reinen Wissensvermittlung bleiben.

3. Auch wenn ich damit meine Gewinnchancen verringere: Ich bewerbe mich für ein Printexemplar, denn ich habe (und mag) keinen E-Reader.

Auf deine Dystopie bin ich sehr gespannt, und ich hoffe, dass ich bei der Leserunde dabei sein darf. (Runden mit Beteiligung des Autors schätze ich sehr.)

Nora3112

vor 11 Monaten

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Hallo lieber Dirk Koeppe,

als absoluter Dystopien-Liebhaber, freue ich mich besonders wenn Autoren zu diesem Thema hier, bei Lovely Books, ihre Bücher in Leserunden anbieten und man darüber so wunderbar in der Gemeinschaft diskutieren kann.
Ich habe schon unzählige Dystopien verschlungen und bin immer auf der Suche nach neuen Geschichten aus diesem Genre!

Nun zu den Fragen:
Zu 1: Es ginge wahrscheinlich schneller, hier aufzuzählen worum man sich in den nächsten Jahren keine Sorgen machen müsste... Große Sorgen mache ich mir um das tägliche Aussterben zahlreicher Tierarten und der verantwortungslose Umgang mit unserem genetischen Erbgut.

Zu 2: Diese Frage ist echt knifflig...Ich hoffe das die Gesellschaft wieder mehr zusammen wächst...und das wir in Sachen Energiewende die Kurve kriegen, bevor derzeit unerlässliche Rohstoffe versiegt sind.

Zu 3: Ich würde sehr gerne ein Paperback wählen ( vom eBook lesen bekomme ich leider Kopfschmerzen)

Ganz liebe Grüße,

Nora

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Aischa

vor 9 Monaten

Kapitel 41 - Kapitel 54
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Mal ein kurzer Ausflug in die Gegenwart: Das schwedische Start-up Epicenter bietet Mitarbeitern bereits an, sich einen Firmen-Microchip implantieren zu lassen. Damit können Türen geöffnet, Kopierer bedient und Getränke in der Cafeteria bezahlt werden!
Seien wir also froh, dass wir nicht in einem totalitären System leben, in dem die bereits vorhandenen technischen Möglichkeiten zur Überwachung missbraucht werden können. Und seien wir nicht so naiv zu glauben, dass die Überwachung unserer E-Mails, SMS, WhatsApp-Nachrichten etc. nicht bereits umfassend passiert.
Zurück zur Geschichte: Johannes war mir etwas zu fahrlässig in der Stadt.
Und bei Frau Himol frage ich mich, wie sie die Flucht bewerkstelligen will. Schneidet sie sich gleich außerhalb des Heims den Chip selbst heraus? Ansonsten dürfte sie doch per GPS total einfach zu orten sein.

Aischa

vor 9 Monaten

Kapitel 41 - Kapitel 54
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Nora3112 schreibt:
In diesem Leseabschnitt haben sich mir etwas mehr Logikfragen aufgetan...die Flucht des Stammes ist nachvollziehbar und gut durchdacht mit den Erdlöchern um unerkannt zu bleiben und für technische Hilfsmittel unaufspürbar. Warum müssen sie danach noch Helagsfjäll?

Ich hatte das so verstanden, dass sie über den felsigen Untergrund weiter müssen, um Fährtenlesern zu entgehen, da sie auf dem Stein keine Spuren hinterlassen würden.

Aischa

vor 9 Monaten

Kapitel 55 - Kapitel 70
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Savannah hat nicht nur die technischen Möglichkeiten, sondern auch die Macht und das nötige Geld, um eine großangelegte Suche nach Yolanda Stamm durchzuführen. Ich fürchte, dass die Spürhunde letztlich die Fährte aufnehmen werden.
Was für ein hinterhältiger Einfall von Direktor Rungtjön: Er lässt Den aufgrund einer Adrenalininjektion ausrasten und schafft so einen Vorwand, um ihn wieder mit Frau Himol zusammen zu bringen.
Johannes "Wennid" hat im Disput mit dem Direktor ganz schön hoch gepokert, Respekt! Was ich nicht verstehe, ist der unvorsichtige Sicherheitsmann, der Frau Himol gestattet, Sem an die frische Luft zu bringen. Das Personal müsste doch am besten wissen, dass das ganze Heim überwacht und abgehört wird.

Aischa

vor 9 Monaten

Kapitel 71 - Kapitel 90

Hier gibt es meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Dirk-Koeppe/Tribes-1-Das-Heim-1471518959-w/rezension/1538543121/
Ich habe sie außerdem auf Amazon, Thalia und buecher.de gestellt.

Danke, dass ich mitlesen durfte. Ich wurde gut unterhalten, auch wenn ich nicht ganz so begeistert wie die anderen bin. Meine Neugierde auf die weiteren Teile wurde dennoch geweckt.

Jezebelle

vor 9 Monaten

Prolog - Kapitel 12
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Aischa schreibt:
Als allererstes war ich etwas genervt: Gleich im ersten Satz im Prolog ein Grammatikfehler. ("Nein, ein ausgeklügelter Plan war es nicht gewesen ist." Muss entweder heißen "war es nicht gewesen" oder "ist es nicht gewesen".) Mein erster Gedanke dazu war: "Oh nein, bitte nicht schon wieder so ein Selfpublisher, der auf ein professionelles Korrektorat verzichtet hat, weil er der Meinung ist, dass er ja wohl Deutsch könne, und dessen Werk nur so vor Rechtschreib-, Grammatik-und Satzzeichenfehlern wimmelt." Aber Gott sei Dank hat sich meine Befürchtung nicht bestätigt, der Fehler am Anfang scheint bislang die große Ausnahme zu sein. Zur Geschichte: Von Beginn an sehr durchdacht aufgebaut und spannend erzählt. Aufgrund globaler Probleme wurde eine Weltregierung gegründet. Diese muss ihre Macht möglichst auch weltweit ausüben. Dörfler, die ohne Handy lebten, konnte man nicht so gut überwachen, daher wurden die Dörfer aufgelöst. Die Atmosphäre im Kinderheim ist sehr beklemmend. Wieso wird für die Kinder so viel bezahlt? Können die Menschen keine eigenen Kinder mehr bekommen? Erschreckend fand ich auch die kurze Erwähnungen der Seniorenstädte, und dass manchen Alten sogar der Suizid nahe gelegt wird, damit sie der Gesellschaft nicht mehr zur Last fallen. Gruselig! Bertrams Äußerungen über die Stille teile ich. Sie ist bisweilen schwer auszuhalten, aber aus ihr entsteht Wertvolles. Zum Beispiel Kreativität. Das sollte in Kindergärten, Schulen und auch im Beruf berücksichtigt werden. Tricy muss manchmal im Heim Blut aufwischen; von Raufereien der Kinder untereinander, oder werden sie misshandelt? Noch was Grundsätzliches zum Buch: Die Formatierung wirkt auf mich sehr unruhig. Der Textrand zum Buchrand hin ist nicht einheitlich, sondern wechselt bei manchen Absätzen. Außerdem fehlen mir Seitenzahlen.

Mir ging es absolut ähnlich. Fehler ließen sich noch Ei Inge finden, aber irgendwie macht die Spannung der Geschichte sie wett. Auch die Kapiteleinteilungen sind erst einmal gewöhnungsbedürftig. Ich staune auch, wie sehr ich mich durch Seitenzahlen orientiere, wie weit ich vorangekommen bin. Oft lese ich bis zu einer runden Seitenzahl, um das Buch guten Gewissens dann nach einem gehörigen Leseabschnitt zur Siete legen zu können. Das war mir nie so bewusst und ist mir erst durch diese Ausgabe aufgefallen. Immer noch berauschend finde ich die Oberfläche und die Abblidung auf dem Cover.

Jezebelle

vor 9 Monaten

Kapitel 13 - Kapitel 25
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puppetgirl schreibt:
Am Ende des Leseabschnittes entfuhr mit ein doch "sehr intelligentes" HÄÄÄHHH? Warum sollte ein Heimkind was auslösen? Und warum hat Johannes irgendwelche Visionen und Echt-Träume? Vorallem ist ja 2029 gar nicht mehr so lange hin und wenn ich dann an so eine Zukunft für mich denke, na juhu. 3D Sendungen, was zu Essen und eine Wohnung. Klingt ein wenig langweilig. Xolan hätte ich nie so eingeschätzt, wie er dann im Stamm aufgetreten ist. Im Heim so ruhig und in sich gekehrt und dann im Stamm .. hmm ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ein wenig asozial von seinen Äußerungen her fand ich ihn schon. Das mit der Ansprache in dem Raum, in dem Sem nach der Prügelei mit Hegard war, fand ich fies, aber irgendwas scheint es in Sems Kopf gemacht zu haben, denn nun ist er wieder der Überzeugung, dass seine Eltern gar nicht tot sind. Und der Zettel könnte ja eventuell von Xolan sein. Aber was hat Sem an sich? Liegt es an seinen Eltern? Ui und ich glaube Sem scheint sich zu vergucken :) süß

Ich finde auch, dass Xolans Art zum Beispiel mit Bettam zu reden nicht ganz passt. Im Heim hat er keinen Eindruck dergleichen gemacht. Ich weiß auch nicht, warum der ausgesucht wurde, befreit zu werden. Irgendwie hätte man ihm doch seine frühere Stammeszugehörigkeit anmerken müssen. Johannes merkt man seine Weltfremdheit doch auch noch auf Schritt und Tritt an. Wäre nicht auch vom Stamm ein wenig mehr Misstrauen geboten, wenn jemand zurückkommt, der früher einmal dazugehörte und dann ging? Besonders als die Gefahr zu spüren ist, hätte ich mir das Bürschen gern als erstes zur Brust genommen, nicht erst, wenn man in den Löchern sitzt und kaum noch laut reden kann. Aber ich bin eben auch kein absolut mit der Natur und mit Gott verbundener Waldmensch wie Bertram vom Gemüt her.

Jezebelle

vor 9 Monaten

Kapitel 26 - Kapitel 40
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Aischa schreibt:
Als plötzlich Stockholm als realer Ort genannt wird, hat das für mich etwas verändert, damit würde plötzlich die ganze Geschichte etwas näher in die Realität gerückt. Der Zettel an Sem war also von Frau Himol - hatte nicht auch Mariam bei der Ergreifung durch die Sicherheitsleute verlangt, ihre Geschichtslehrerin zu sprechen? Etwas seltsam scheint es mir, dass in den Umkleiden nur Kameraattrappen hängen sollen. Wieso sollte man bewusst so eine Überwachungslücke einbauen? Auch AdriansAtacke auf die Rebellen anhand eines abgeschwächten Virus hat für mich eine Logikschwäche: Wie sollten sich ausgerechnet die Rebellen infizieren? Das hätte dich auch unter der normalen Bevölkerung eine Epidemie auslösen müssen. Und man kann doch nicht nachträglich impfen, wenn schon eine Ansteckung erfolgt ist. Die Rebellen William und Olle erklären, dass Einfluss nur über die Kinder geht. O.k., aber bekommen die Siedler keine eigenen Kinder, die sie gemäß ihrer Gesinnung erziehen? Gut gefällt mir, wie Himol als Teil des Widerstandsnetzwerks über Kreidezeichen an Gebäuden statt über E-Mails kommuniziert. Auch heute gibt es ja Firmen, die für geheime Nachrichten wieder zurück zu Snailmail kommen statt die viel leichter zu hackenden E-Mails zu verwenden.

Auch das Beschreiben mit Kreide von Türen hat ja Teadition, leider oft keine gute. Denn das haben Kriminelle benutzt oder es wurde bei rassistischem Säuberungen wie in Jugoslawien benutzt.

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