Dirk Röse

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Burgenbrand, Moorgezeiten und weiteren Büchern.

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Dirk RöseBurgenbrand
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Burgenbrand
Burgenbrand
 (2)
Erschienen am 01.09.2015
Dirk RöseMoorgezeiten
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Moorgezeiten
Moorgezeiten
 (1)
Erschienen am 02.05.2016
Dirk RöseChrodigildis
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Chrodigildis
Chrodigildis
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Erschienen am 01.08.2013
Dirk RöseMetathesis
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Metathesis
Metathesis
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Erschienen am 28.11.2011
Dirk RöseDer Jeschua-Schrein
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Der Jeschua-Schrein
Der Jeschua-Schrein
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Erschienen am 01.08.2015
Dirk RöseMondpräsidentin
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Mondpräsidentin
Mondpräsidentin
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Erschienen am 05.11.2012
Dirk Rösefrag•lich•t•e•mo•mente
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frag•lich•t•e•mo•mente
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Erschienen am 08.05.2014
Dirk RöseDie 111 schönsten biblischen Vornamen
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Die 111 schönsten biblischen Vornamen

Neue Rezensionen zu Dirk Röse

Neu
Tanja_Wenzs avatar

Rezension zu "Moorgezeiten" von Dirk Röse

Moor, ein tiefes Thema
Tanja_Wenzvor 2 Jahren

Viele verschiedene Geschichten zum Thema Moor. Mal traurig, mal besinnlich, mal einsam und immer faszinierend.

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isabella_benzs avatar

Rezension zu "Burgenbrand" von Dirk Röse

Erstaunliche Bandbreite
isabella_benzvor 4 Jahren

Leonardos große Liebe – Ein Christ und eine Muslima? Im 13. Jahrhundert ein Ding der Unmöglichkeit. Doch die Begegnung mit der jungen Abira verändert Leonardos Leben von Grund auf.
Der Geschichte ist nett erzählt, allerdings fehlt ihr leider ein wenig der Spannungsbogen und sie ähnelt mehr einer Abhandlung, was allerdings dazu passt, dass der Protagonist sein vergangenes Erlebnis erzählt (2/5)

Heinrich – einmal mit Thomas zur See fahren! Der Waisenjunge Heinrich wünscht sich nichts sehnlicher als seinem Backgesellenalltag zu entgehen und auf einem Schiff anzuheuern, doch dafür ist er zu jung. Kurzerhand nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand und reist als blinder Passagier mit.
Nach einer etwas ausschweifenden Exposition gewinnt die Geschichte an Fahrt und hält einige Wendungen parat. Hervorzuheben ist außerdem der Schreibstil, der gut an die Historie angepasst wurde, und einige Begrifflichkeiten, die auf eine solide Recherche hinweisen. (4/5)

Marzipan und Päpste – Die Halbwaise Sophie ist aufgeregt: in Basel wird ein neuer Papst gekrönt! Und sie ist mit ihrem Vater und ihrem Bruder dabei! Doch dann verlieren die Kinder ihren Vater im Gedränge aus den Augen.
Eine spannende Kurzgeschichte, gut geschrieben aus der Sicht des jungen Mädchens mit einer schönen Botschaft, obwohl die Story einfach gestrickt ist, hat sie mich verzaubert, definitiv eine meiner Favoriten. (5/5)

Seelenruhe – Nach der Schlacht befindet sich Vincent bei den Toten auf dem Feld.
Die Geschichte ist zu kurz, um sie weiter auszuführen. Eine gelungene Momentaufnahme, schön geschrieben und vermittelt einen guten (Achtung: gut meint hier definitiv nicht positiv) Eindruck des Krieges. (4/5)

Burgenbrand – Heinrich begeht einen schweren Fehler und wird in Ungnade aus dem Gefolge gejagt. Das bringt ihn jedoch in eine prekäre Situation: er und seine Freundin Marie bleiben allein in der belagerten Burg zurück.
Anfänglich ist die Story leicht verwirrend. Ein rasches Tempo und eine spannende Plotline, sowie ein solider Schreibstil sorgen dann aber für großes Lesevergnügen. Einzig das Ende fand ich etwas enttäuschend, es war mir ein wenig zu seicht, da hätte ich mir einen größeren Paukenschlag gewünscht. (3/5)

Wenn Gott dich liebt … – Antonio soll zum Sängerknaben ausgebildet werden. Ihn erwartet eine große Karriere, doch zuvor muss noch ein medizinischer Eingriff vorgenommen werden.
Die Geschichte problematisiert den Umgang mit den Sängerknaben. Auch diese Geschichte ist zu kurz, um sie weiter auszuführen, das Lesen lohnt sich aber in jedem Fall. (4/5)

Der Jeshua-Schrein – Wie hätte sich unsere Welt entwickelt, wäre Jesus nicht gekreuzigt worden? Die Geschichte entwirft eine neue Welt um 1500, in dem das römische Reich noch immer in seiner größten Ausdehnung existiert. Statt dem Christentum sorgt die Sekte der Jeshuaiten (Jeshua ist die hebräische Bezeichnung für Jesus) im römischen Reich für Unruhe. Der Centurio Cassius soll ihren Schrein mit dem Leichnam Jeshuas zum römischen Kaiser bringen, wird dabei aber von Jeshuaiten verfolgt.
Die Idee finde ich absolut genial und die Geschichte beginnt auch sehr vielversprechend. Auch das Setting ist im Großen und Ganzen überzeugend dargestellt. Kleinigkeiten fallen ab und an aus dem Rahmen, die vermutlich aber nur auffallen, wenn man etwas tiefer in der Materie drin steckt. Wirklich enttäuscht hat mich dann allerdings das Ende. Da ging es mir mit der Charakterentwicklung des Protagonisten wesentlich zu schnell. Schade! (4/5)

Mein ist die Rache – Ludvig hilft seinem Vater als Steinmetz beim Bau der Kathedrale von Paris mit. Doch bevor die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kommt ein Bischof nach Paris, der Gefallen an Ludvigs älterer Schwester Dieudonnée findet. Als ihr Vater sich weigert, die junge Frau in die Obhut des Bischofs zu übergeben, handelt sich die Familie einen mächtigen Gegner ein.
Anfangs war ich etwas skeptisch, weil die Geschichte viel nacherzählt und mit den Gefühlen des allwissenden Ich-Erzählers Ludvig arbeitet, aber weniger „Handlung“ zu finden ist. Allerdings zog mich die Story dann doch in ihren Bann, vor allem, weil sie sehr flüssig geschrieben ist. Einzig das Ende hat mich dann wieder ein bisschen enttäuscht. Der Clou der Geschichte kam mir ein wenig zu überraschend, da vermisse ich kleinere Hints, die Ludvig als allwissender Ich-Erzähler durchaus hätte geben können. (3/5)

Der Vagant – Alardus kann nicht genug bekommen. Ständig will er mehr Wissen, mehr Erkenntnis, mehr … ja mehr, was eigentlich? Auszughaft erzählt die Geschichte Szenen aus Alardus‘ Leben, wie er zum fahrenden Gelehrten wird und schafft somit eine interessante Charaktergeschichte.
Ein Eingangstext erklärt, dass es sich bei dieser Geschichte um eine Übersetzung aus dem Lateinischen handelt. Eine gute Idee, die die Anthologie um eine weitere Vielfalt bereichert. Da ich das Original nicht kenne, kann ich leider nicht sagen, wie nah die Übersetzung an der Ursprache ist. Stilistisch fand ich es angenehm zu lesen. Letztendlich sind solche „Abhandlungen“ aber natürlich immer eine Geschmacksfrage. Eine klassische Kurzgeschichte ist dieser Text ganz sicher nicht. (3/5)

Der Brunnen – Im Wald bei einem Dorf steht ein Brunnen, der einer Frau voraussagt, ob sie ein Unglück erwartet, ob sie heiratet oder ob sie ein Kind ohne Mann großziehen muss. Lena, Abigails Mutter, hat er letzteres offenbart. Tatsächlich wird sie schwanger und ihr Liebhaber Bero in den Wald gejagt. Jahre später will Abigail wissen, was es mit der Geschichte auf sich hat und ihren Vater finden …
Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Die Thematiken, die angesprochen werden (Alleinerziehende Mütter im MA / Sex vor der Ehe / Vergewaltigung), sind durchaus reizvoll, aber der Geschichte fehlt der zusammenhängende Bogen, sie bleibt am Schluss auch sehr offen. Gerade das hat mir nicht so zugesagt. Mir hätte es besser gefallen, wenn am Ende insbesondere bezüglich des phantastischen Elementes deutlicher wird, was die Story zu bedeuten hatte. (2/5)

Tausend Geschichten und eine – Der junge Assassine Raschid sucht in Damaskus einen alten Weisen auf. Doch der will kein Geld dafür, dass er sein Wissen teilt. Stattdessen verlangt er von Raschid, eine Geschichte zu verfassen.
Durch die Suche nach Raschids Geschichte erhält der Leser einen wunderbaren Einblick in das damalige Leben in Damaskus. Die Geschichte wirkt gut recherchiert, setzt „Fachbegriffe“ an der richtigen Stelle ein und zaubert eine hervorragende, orientalische Atmosphäre. (5/5)

Der Feldzug des Greifen – diese Geschichte wird aus naheliegenden Gründen nicht bewertet

Das Gebet des Spielers – Ein Unwetter zwingt den Mönch Jakob dazu, in einem unwirtlichen Gasthof zu rasten. Die dortige Situation stellt ihn vor eine schwere Herausforderung.
Eine nette Idee. Die personale Sichtweise aus Jakobs Sicht inklusive seinen nachvollziehbaren Gedankengängen ist gelungen. Ab und an sind ein paar modernere Begriffe dazwischen gerutscht (z.B. „grübelte“), ansonsten aber eine solide und gut zu lesende Geschichte (4/5)

Grüne Federn – Aus der Sie-Perspektive erzählt die Geschichte die letzten Herzschläge einer der Hexerei angeklagten jungen Frau.
Eine bewegende Momentaufnahme, die unter die Haut geht. Der Schreibstil führt komplett in die uns fremde Welt hinüber. Sehr lesenswert! (5/5)

Des Henkers Weib – Der Bluteichenschwur – Die junge Gret heuert beim Abdecker und Dorfhenker als Magd an und muss bald zu mehr hinhalten als nur zum Kochen und Putzen. Doch der Henker ahnt nicht, was für ein dunkles Geheimnis sie mit sich trägt.
Die Geschichte rundet für mich noch einmal die Genremischung ab, denn sie hat definitiv einige Horrorelemente drin. Meiner Meinung nach hätte das ruhig noch etwas mehr ausgereizt werden können, das Ende fand ich da fast ein wenig enttäuschend, ich hätte mir mehr Aktionen seitens Gret gewünscht, dadurch, dass man doch sehr in den Charakteren drin steckt, nehme ich es der Story nicht ganz ab, dass der Leser so lange im Unklaren bleibt. Obwohl die Spannung dadurch selbstredend kontinuierlich hoch gehalten wurde. Die Frage, was denn nun geschehen ist und was noch geschehen wird, begleitet einen die ganze Geschichte hindurch. (4/5)

Das Palimpsest – Ein Mönch bekommt die Aufgabe, eine Schrift abzukratzen, um Bögen zum Beschreiben zu erhalten. Doch als er die lateinischen Worte überfliegt, gerät er in einen Gewissenskonflikt: Kann er dieses Stück wirklich zerstören?
An sich ein gut überlegter Ansatz, denn das zerstören von Schriften, die dadurch mitunter komplett verloren gingen, war im Mittelalter angesichts der Papierknappheit gang und gebe, allerdings wundere ich mich ein wenig um das Geschehen um dieses Palimpsest herum. Meines Wissens nach hätte das Verhalten (das ich hier nicht weiter ausführen möchte) des Mönches andere Konsequenzen haben müssen. Gut geschrieben ist es nichts desto trotz. (3/5)

Sein Moment – Ein einfacher Bäckergeselle träumt davon, einmal als Held groß dazustehen.
Die Geschichte ist zu kurz, um mehr zu sagen. Einen ausführlichen, phantastischen Traum hätte ich ganz schön gefunden und mir blieb das Ende leider etwas unklar. Passend zum Titel handelt es sich auch hierbei um eine wirkliche Momentaufnahme (2/5)

Insgesamt glänzt die Auswahl der Geschichte sowohl stilistisch, wie auch inhaltlich mit einer großen Fülle von Abwechslung, was ich als sehr erfrischend empfand. Wer nur ein wenig am Mittelalter interessiert ist, wird hier definitiv mindestens eine Geschichte finden, die nach seinem Geschmack ist. Dadurch ist aber natürlich schon vorprogrammiert, dass vermutlich nicht alle Geschichten Gefallen finden werden. Obwohl jede Art zu Erzählen auf ihre Weise ihren Reiz hat. Umso erstaunlicher, dass es der Herausgeberin gelungen ist, eine so interessante und ausgewogene Vielfalt zustande zu bringen!

Dafür runde ich den Durchschnitt der Sterne der einzelnen Geschichte (3,56) auf, trotz der Tatsache, dass in dieser Ausgabe einige Rechtschreibfehler enthalten sind. Bleibt zu hoffen, dass es irgendwann eine Zweitauflage gibt, in der diese Fauxpas beseitigt wurden. Insgesamt aber ein gelungener Auftakt des jungen Burgenwelt-Verlages mit Entwicklungschancen nach oben.

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