Dirk Rohrbach

 4.4 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Americana, Yukon und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dirk Rohrbach

Dirk Rohrbach, 1968 in Hanau geboren, ist Reisender, Fotograf, Journalist und Arzt. Er zählt mit seinen preisgekrönten Livereportagen zu den renommiertesten und erfolgreichsten Vortragsreferenten im deutschsprachigen Raum. Er bereist intensiv Nordamerika, umrundete die USA mit dem Rad und paddelte auf dem Yukon-River von den Quellseen durch Kanada und Alaska bis zum Beringmeer. Außerdem engagiert er sich mit Projekten zur Rettung der Sprachen der amerikanischen Ureinwohner. Er pendelt ohne festen Wohnsitz zwischen Amerika und Europa, von ihm liegen u.a. vor »Yukon: 3000 Kilometer im Kanu durch Kanada und Alaska« und die »Gebrauchsanweisung für Alaska«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dirk Rohrbach

Cover des Buches Americana9783492965583

Americana

 (5)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Yukon9783492970228

Yukon

 (4)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches 6000 Kilometer westwärts9783492406109

6000 Kilometer westwärts

 (3)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Yukon9783866904743

Yukon

 (2)
Erschienen am 12.10.2016
Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Alaska9783492276344

Gebrauchsanweisung für Alaska

 (2)
Erschienen am 17.09.2013
Cover des Buches Im Fluss9783890295367

Im Fluss

 (1)
Erschienen am 13.01.2020
Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Alaska9783492967044

Gebrauchsanweisung für Alaska

 (0)
Erschienen am 20.12.2013

Neue Rezensionen zu Dirk Rohrbach

Neu

Rezension zu "Im Fluss" von Dirk Rohrbach

Schiff ahoi und Good Morning America
aus-erlesenvor 6 Monaten

Eines gleich vorweg: Diese Reise kann in keinem Reisebüro gebucht werden. Auch das Reisemittel, ein Kanu ist bei keinem Outdoorausrüster so erhältlich. 

Dirk Rohrbach umkreist die Vereinigten Staaten mit dem Fahrrad. Er nahm sich den Yukon vor. Da entstand auch der Gedanke den Mississippi samt Missouri von der Quelle bis zur Mündung in die Karibische See zu befahren. Und er stellt auch gleich einmal ein weit verbreitetes Vorurteil richtig. Der Mississippi (ideal auch zum Abzählen von Sekunden: ein Mississippi, zwei Mississippi etc.) ist eigentlich ein Zufluss des Missouri. Da die Eroberer der Neuen Welt aber von Osten kamen, trafen sie zuerst auf den Mississippi. Und der war dann der Namensgeber. Erst später entdeckte man die Quellen des Missouri. 

Und dort, in den Höhen und Weiten von Montana beginnt das große Abenteuer. Ein kleines Rinnsal, das aus einem Berg entspringt. Zu flach und zu schmal, um es mit dem Kanu zu bereisen. Das Kanu übrigens hat Dirk Rohrbach selbst gebaut. Mit Hilfe eines Videotutorials, in dem alles irgendwie viel einfacher aussah als es in der Wirklichkeit ist. 

Und kaum auf dem Wasser taucht auch schon das erste Problem auf. Und zwar in der Gestalt einer Elchmutter samt zweifachen Nachwuchs. Dirk Rohrbach weiß, dass Bären mit einem Spray relativ einfach zu vertreiben sind. Aber eine Elchmutter mit ihren Zöglingen stellt ein unkontrollierbares Risiko dar. Mutter und Nachwuchs Nummer Eins queren den Fluss, doch der Nachzügler müht und strampelt sich ab wie er nur kann. Dirk Rohrbach möchte gern eingreifen und helfen. Doch das würde seiner Gesundheit nicht zuträglich sein. Auch wenn Rohrbach einmal Arzt war. Der Kleine schafft ans andere Ufer zu Geschwister und Mutter, und Rohrbach kann weiterpaddeln. 

Auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten unterliegt harten Regeln. Jeder, der den Missouri / Mississippi befährt, muss sein Gefährt untersuchen und abnehmen lassen. Ein Fluss-TÜV. Da sein Boot Marke Eigenbau ist, ist es nicht registriert. Und das sorgt bei den Inspektoren für Verwirrung. Hier ist Rohrbach bedeutend entspannter als bei der Elchkuh.

Eines fällt sofort auf: Dirk Rohrbach kommt schnell mit Leuten ins Gespräch. Das liegt an seiner außergewöhnlichen Route und der Neugier der Menschen am Fluss, an den Flüssen. Für den Leser ein Sammelsurium an Charakteren, die so manch einem nicht in ihrem ganzen Leben begegnen, trifft Rohrbach quasi im Vorbeipaddeln. Tom-Sawyer-Und-Huckleberry-Finn-Romantik trifft Abenteuerdurst auf einer der aufregendsten Routen, die diese Welt noch zu bieten hat. Von der unberührten Natur Montanas, in der es ein Glücksfall ist, wenn man hier mal tatsächlich einen Menschen trifft, über die Badlands, die die ersten Siedler nicht umsonst so tauften bis in die vor Leben überbordende Metropole New Orleans fast am Ende der Reise. Ein echtes Abenteuerbuch von einem überzeugten und überzeugenden Verführer!


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Rezension zu "6000 Kilometer westwärts" von Dirk Rohrbach

'[...] warum ich mir die körperliche Anstrengung und gnadenlose Hitze aufbürde.‘
sabatayn76vor 3 Jahren

‚Viele, mit denen ich spreche, können offenbar nicht nachvollziehen, warum ich mir die körperliche Anstrengung und gnadenlose Hitze aufbürde.‘

Dirk Rohrbach macht sich zum wiederholten Male auf den Weg nach und eine Reise durch die USA. Nach der Überfahrt mit einem Frachtschiff fährt er mit dem Fahrrad von New York bis nach San Francisco: vom Atlantik zum Pazifik, einmal quer durch den Kontinent, durch die Staaten New York, New Jersey, Pennsylvania, Virginia, Tennessee, Arkansas, Kansas, Colorado, Utah, Nevada und Kalifornien.

In ‚6000 Kilometer westwärts‘ erzählt Rohrbach von legendären Highways und Small-town America, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, gesundheitlichen Problemen und Fahrradpannen, Country Music und Bible Belt, Mittlerem Westen und Prärie, Tornados und Cowboys, Waldbränden und Warmshowers, Cannabis und Peyote, Buffalo Bill und Mormonen, Wüste und Schuhbaum.

Mit hat Rohrbachs Reisebericht insgesamt gut gefallen, da er (allein durch die lange Reise quer durch das Land) sehr heterogene Einblicke in die USA bietet. Neben dem Streckenverlauf und der Beschreibung der einzelnen Stationen schneidet Rohrbach viele Themen an, die dem Leser das Land näher bringen können, und lässt unterwegs getroffene Personen zu Wort kommen, stellt sie, ihre Überzeugungen, ihre Gedanken und Gefühle vor. Hierbei kommt es dem Autor zugute, dass er offen auf die Menschen zugeht und so auch viel von ihnen erfährt, was er durch seinen Reisebericht auch dem Leser zugänglich macht.

Rohrbach erzählt detailliert und lebendig und lässt den Leser so an seinem großen Abenteuer teil haben. Nichtsdestotrotz hat mir an seinem Reisebericht etwas gefehlt, so dass ich nicht vollends überzeugt von ‚6000 Kilometer westwärts‘ bin - möglicherweise liegt das an der Kürze des Buches im Verhältnis zur Länge der Reise, so dass viele Aspekte nur angerissen wurden und mir zudem viele Informationen, z.B. zur Flora und Fauna, zur Politik etc., gefehlt haben, um einen umfassenden Gesamteindruck von der Reise und vom Land zu bekommen.

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Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Alaska" von Dirk Rohrbach

Alaska für die Hosentasche
MrsFoxxvor 3 Jahren

Klappentext:
"The Last Frontier" - den Beinamen trägt Alaska nicht umsonst: Hier, im am dünnsten besiedelten US-Bundesstaat, ist alles größer und weiter ist als im Rest der Welt. Charakterisiert vom Mount McKinley, von Abertausenden von Seen und vom Yukon River, der es durchzieht. Vor 150 Jahren von den Russen verhökert, wurde das Land als "Gefriertruhe" verlacht - noch ehe echtes Gold und lange bevor das Schwarze Gold entdeckt wurden. Der Autor erlebt den Alltag zwischen Anchorage und Fairbanks, zwischen der Kapitole Juneau und dem Künstlerstädtchen Homer. Er spürt der Faszination des Iditarod und dem kulturellen Erbe der Indianer und Eskimos nach. Erzählt, wie man hier arbeitet und wohnt, was außer Kaffee und Lachs auf dem Speiseplan steht.

Alaska wird die überwältigen. Im positiven Sinne.
Dirk Rohrbach erzählt hier in kurzweiliger Manier über Eigenheiten von Land und Leuten. Beschreibt Orte, historische Ereignisse und gibt’s einige tolle Tipps für Reisende.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und das kurze Büchlein so in sehr kurzer Zeit verschlungen.
Für mich war allerdings die gefühlt ständig präsente Werbung für Rohrbachs andere Bücher ein Wehrmutstropfen, der mich auch nachhaltig noch stört. Hätte ich mir seine Yukon-Bücher zu Gemüte führen wollen, hätte ich mir diese auch gekauft.
Ansonsten aber eine schöne Einstimmung in den Urlaub.

Fazit: Konnte meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen, war für zwischendurch und für die Urlaubseinstimmung aber nett zu lesen.

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