Dirk Rohrbach Yukon

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Inhaltsangabe zu „Yukon“ von Dirk Rohrbach

Abenteuer pur: Dirk Rohrbach paddelt in einem selbst gebauten Kanu aus Birkenrinde mehr als 3000 Kilometer von den Quellseen des Yukon bis zu seiner Mündung. Per alter Goldsucher-Eisenbahn lässt er das Kanu über den White Pass transportieren, trifft einen Totemschnitzer, gelangt über die berüchtigten Five Finger Rapids in die alte Goldgräberstadt Dawson und verbringt Zeit bei Andy, der im Winter mit seinen Huskys über den gefrorenen Fluss zieht.
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  • Neue Eindrücke der intensiven Landschaft des Yukon

    Yukon
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    31. October 2016 um 14:29

    Neue Eindrücke der intensiven Landschaft des YukonEs sind im wahrsten Sinne des Wortes, zumindest in Teilen, überwältigende Naturbilder, die Dirk Rohrbach von seinem letzten „Ausflug“ über den Yukon in diesem Bildband vorlegt.Schon die erste, doppelseitige Fotografie bietet ein wildes, fremdes, abwechslungsreiches Panorama der rauen, ungezähmten Landschaft, das als Wegweiser durch den gesamten Bildband bereits dient.Das Rohrbach zu Anfang erst einmal den Bau seines Kanus Schritt für Schritt und ausführlich schildert, hätte nun nicht unbedingt sein müssen, wer aber auf seinen Spuren zu wandeln gedenkt findet hier eine durchaus praktische Anleitung zum Bau eines Kanus bis hin zu den benötigten Werkzeugen.Ansonsten aber sind die, für einen Bildband recht ausführlichen, Textbeiträge durchaus lesenswert, denn vielfache Informationen über Landschaft und Städte, das Nebeneinander von wilder, unberührter Natur und „Industriemuffins“, Einblicke in die Kultur der Tagish und Tlingit, Sushi-Reklame mit alten Goldpfannen, überaus windschiefe Häuser in Dawson (gegen die der Turm von Pisa fast gerade steht)und das bunte Lichterspiel der Häuser am stillen See sind genauso interessante Eindrücke in das Leben in dieser einzigartigen Landschaft, wie die vielen Fotografien unberührter, beeindruckender Natur, die Rohrbach im Bildband vereinigt.Dass 4000 Dollar an Stromrechnung bei manchen der Bewohnern im Raum stehen und wie es sich so lebt am (fat) „Ende der Welt“ in unzugänglichem Gebiet, auch das erfährt Rohrbach auf seiner Reise von Dale und Cynthia in Tanana. Wie als Kontrast dann ein überaus grimmig blickender Grizzly. Den Rohrbach (zum Glück) im „geschützten Auffanglager“ dann ablichten kann.Auch die Probleme kommen nicht zu kurz.„Das Geld reicht bei vielen nicht zum Leben“, wie Shirley Clark in Grayling berichtet. Eindrücke, die Rohrbach in Text und Bild einfängt und bestätigt.So entsteht eine interessante Mischung aus Landschaft und kleinen Städten, aus Tieren von der Größe überaus lästiger Black Flies hin zum Grizzly oder Weißkopfadler, von majestätischen Felsen und dürren Landschaften, von üppiger Natur, modernem Leben und menschlichen „Unikaten“, die Rohrbach in Form eines Reisetagebuches in Bild und Text abwechslungsreich komponiert.Eine interessante und empfehlenswerte Lektüre.

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