Dirk Steinhöfel

 4,2 Sterne bei 204 Bewertungen
Autorenbild von Dirk Steinhöfel (©)

Lebenslauf

Dirk Steinhöfel, Jahrgang 1964 und Andreas' jüngerer Bruder, arbeitet als freischaffender Gestalter und Illustrator. Er ist für verschiedene Verlage tätig und entwarf u. a. das Cover zu Der mechanische Prinz von Andreas Steinhöfel.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dirk Steinhöfel

Cover des Buches Rafael 2.0: Reboot (ISBN: 9783522201384)

Rafael 2.0: Reboot

(5)
Erschienen am 21.03.2012
Cover des Buches Herbsthundewetter (ISBN: 9783551523112)

Herbsthundewetter

(4)
Erschienen am 28.02.2025
Cover des Buches Die Kinder im Wind (ISBN: 9783522201902)

Die Kinder im Wind

(4)
Erschienen am 13.09.2013
Cover des Buches Irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht (ISBN: 9783401068770)

Irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht

(3)
Erschienen am 01.06.2014
Cover des Buches Die Weltenträumerin (ISBN: 9783789171796)

Die Weltenträumerin

(1)
Erschienen am 17.09.2015
Cover des Buches Nicht um die Ecke (ISBN: 9783737355315)

Nicht um die Ecke

(1)
Erschienen am 22.02.2018

Neue Rezensionen zu Dirk Steinhöfel

Cover des Buches Herbsthundewetter (ISBN: 9783551523112)
kathrineverdeens avatar

Rezension zu "Herbsthundewetter" von Andreas Steinhöfel

kathrineverdeen
Herbsthundewetter

Manche Vorlieben legt man scheinbar nie ab. Wie die Vorliebe für schöne Bilderbücher. Sie ziehen mich auch heute noch magisch an. Zu gerne verliere ich mich in den kunstvollen Illustrationen und den eindringlichen Geschichten und träume mich in wunderbare Welten. „Herbsthundewetter“ von Andreas und Dirk Steinhöfel hat mich sofort angesprochen. Nicht zuletzt, weil ein kleiner Hundewelpe die Hauptrolle in der Geschichte spielt.

Herbsthundewetter

Henri möchte so gerne draußen spielen. Ganz alleine. Doch dafür muss er erst größer werden, denn er ist ein Welpe. Zum Glück hat er einen lieben Jungen namens Finn an seiner Seite, der ihm vom nächsten Jahr und dem Wetter erzählt. So kann Henri sich durch die kommenden Monate, die Natur, durch Wind und Wetter träumen.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Henri, ein kleiner Hund voller Tatendrang seine Umwelt kennenzulernen. Henri erträumt sich auf jeder illustrierten Doppelseite in ein anderes Naturspektakel und zeigt uns lesenden Begleitern unter anderem, wie schön der Morgentau glitzern und wie erfrischend ein kühles Bad im Sommer sein kann. Untermalt werden die lebendigen Szenen von kurzen, lyrischen Texten des Autors Andreas Steinhöfel.

Klingt erst einmal nach einem Buch für mich und doch konnten mich die Handlung und auch die Illustrationen nicht abholen. Vielleicht bin ich zu verkopft an die Geschichte herangegangen. Schließlich hätte Finn sich ja einfach seinen Welpen schnappen und mit ihm hinausgehen können. Ihr merkt, ich war definitiv nicht in Stimmung für dieses Buch und habe es oft erneut versucht, den Zauber dieser Geschichte für mich zu entdecken – ohne Erfolg – obgleich es einige lobende Rezensionen im Netz gibt.

Die Illustrationen von Dirk Steinhöfel wirken sehr lebendig und atmosphärisch. Was mir persönlich an den Illustrationen nicht gefallen hat, war die Mischung aus fotorealistischer und Aquarellmalerei. Obgleich der Stil sich bestens für die Traumszenen von Henri eignet, wirkte er für meine Augen zu unruhig und verschwommen.

Auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, bin ich mir sicher, dass das Bilderbuch „Herbsthundewetter“ von Andreas und Dirk Steinhöfel viele begeisterte Leser finden wird.  

Cover des Buches Herbsthundewetter (ISBN: 9783551523112)
K

Rezension zu "Herbsthundewetter" von Andreas Steinhöfel

Kikit
BilderbuchKunst

Ein Junge und sein Beagle-Hundewelpe sitzen bei schlechterem Herbstwetter am Fenster, dabei würde der kleine Hund namens Henri so gerne alleine draussen toben. Sein Freund Finn tröstet ihn, das er im nächsten Jahr, wenn er größer ist, hinaus darf, jetzt aber muss Henri von seinen Abenteuern in der Natur noch träumen und Finn erzählt ihm von den Jahreszeiten.... 

Wir begleiten den jungen Hund, erleben mit ihm den eisigen Winter auf rutschigem Eis,  Schmelzwasser-Frühling mit ersten Blumen, Schmetterlinge und heiße Sommertage samt Gewitter plus Hagelkörnern (und Zuflucht im Versteck) Und dann sehen wir schon den Herbst mit seinen leuchtenden Farben und den kühlen Abendnebeln, die ein kuscheliges Zuhause um so schöner machen - aaber erst muss noch dieser Weg erkundet werden, oder !?! 

Der kurze, fast lyrische Text Andreas Steinhöfels` korrespondiert wunderbar mit den aquarell- und fotorealistischen Mischbildern seines Bruders Dirk. Immer an der Seite des kleinen Hundes erleben wir den Zauber der Jahreszeiten mit leuchtenden Blumen zum Wiedererkennen und einem Ende, das uns Richtung Märchen schickt, als der Illustrator den Beagle auf einen gelben Ziegelweg schickt(tada!) - ins nächste Abenteuer... 

Das Buch beginnt und endet mit goldflirrenden Birken(blättern) und fordert uns alle auf, ein wenig innezuhalten und die Natur auf uns wirken zu lassen wie auf ein (Hunde)Kind! Schön!

Cover des Buches Herbsthundewetter (ISBN: 9783551523112)
Esme--s avatar

Rezension zu "Herbsthundewetter" von Andreas Steinhöfel

Esme--
Ein kleines Goldstück unter den Kinderbüchern

Inhalt: 

Als Henri und Finn von der Fensterbank aus nach draußen blicken, sehen sie nebelverhangene Felder und Bäume in den schönsten Herbstfarben. Henri würde so gern hinaus und durch den Nebel tollen, die Natur erkunden. Doch Finn erklärt ihm, dass er dafür noch zu jung sei. Erst im nächsten Jahr, wenn er größer geworden sein würde, dürfe er alleine vor die Tür.


Kurzerhand träumt sich Henri hinaus in die Natur. Er stellt sich den Frost vor, der wie eine silberne Decke auf dem Land liegt, spürt im Traum das Eis unter seinen Pfoten, wenn er zum ersten Mal einen zugefrorenen See betritt. Er sieht den Schnee, unter dem die Blumen schlafen, erlebt im Kopf den Wechsel der Jahreszeiten. Vor seinem inneren Auge glitzert der Morgentau in der aufgehenden Sonne, Mohnfelder und Narzissen blühen auf, Schmetterlinge tanzen am Himmel. Er fühlt die Sommerhitze auf dem Fell und die Lust auf ein erfrischendes Bad – bis auch der Sommer langsam vergeht, Regen und Hagel einsetzen und warme Brauntöne den nächsten Herbst ankündigen.


Bald ist es soweit. Bald kann Henri seine Träume wahr werden lassen und zu abenteuerlichen Erkundungstouren durch die traumhafte Landschaft aufbrechen …




Meinung: 

Andreas und Dirk Steinhöfel haben mit „Herbsthundewetter“ ein Buch geschaffen, das spielerisch und poetisch den Wechsel der Jahreszeiten anhand der Geschichte eines jungen Beagles illustriert, der von großen Abenteuern träumt.


Schon das Cover hat mich sofort verzaubert. Die dunklen Farbtöne und der aquarellartige Zeichenstil versprechen einen melancholischen, verträumten – manchmal wehmütig wirkenden Blick auf die Dinge.


Das Buch ist schnell gelesen, transportiert aber auf wenigen Seiten ein ganzes Spektrum an Gefühlen. Die Illustrationen im Innenteil greifen die Stimmung des Covers auf und führen sie fort. Je nach Jahreszeit mischen sich bunte Farbtupfer – von sommerlich roten Mohnblumen über gelbe Frühlingsnarzissen bis hin zu herbstlichen Gelb- und Brauntönen. Ganz so, wie die Natur selbst im Laufe des Jahres ihre Farben wechselt.


Beim Lesen von Henris Traumabenteuer fühlt man sich selbst, als würde man durch die Natur streifen. Der Text begleitet die traumhaft schönen Illustrationen nur sparsam – allerdings genau im richtigen Maß. Andreas Steinhöfels Sprache ist fast schon poetisch, wenn er vom Wandel der Jahreszeiten erzählt. So lesen wir etwa von der früh untergehenden Herbstsonne, vom Abendrot, das die Bäume leuchten lässt, als stünden sie in Flammen. Die Szenen, in denen Henri an einem Baumstamm Rast macht und verträumt die zarten orangefarbenen Blätter einer Physalis betrachtet, während um ihn herum ein ganzes Feld erblüht und gelbblättrige Birken im Hintergrund vom nahenden Herbst künden, verdanken wir hingegen dem feinen Gespür von Dirk Steinhöfel. Mit seinem stimmungsvollen und detailverliebten Zeichenstil fängt er diese Momente auf berührende Weise ein und lässt sie lebendig werden.


Nur 40 Seiten umfasst dieses Buch – und doch fühlt es sich an, als würde man ein ganzes Jahr voller kleiner Wunder und Abenteuer erleben. Es macht Lust, vor die Tür zu gehen und die Natur mit allen Sinnen zu entdecken.


Andreas und Dirk Steinhöfel ist hier ein Werk gelungen, das nicht nur junge LeserInnen begeistern wird. Es ist kein Buch, das man einfach nur durchblättert – es hallt nach. Es erinnert uns daran, dass wir in einer Welt leben, die uns jeden Tag neue Wunder schenkt.




Fazit: 

Herbsthundewetter hat mich von der ersten Seite an wegträumen lassen – hinaus in die Natur, mitten hinein ins farbenfrohe Schauspiel der Jahreszeiten. Ich hatte sofort das Bedürfnis, selbst loszuziehen und das Leben draußen mit offenen Augen und Sinnen zu genießen.


Dieses Buch lädt dazu ein, innezuhalten, die frische Luft einzuatmen, den frühen Sonnenuntergang im Herbst zu bestaunen, sich auf laue Sommernächte zu freuen oder durch frühlingshafte Blumenwiesen zu wandern.


Wunderschöne Illustrationen und poetische Texte machen "Herbsthundewetter" zu einem Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen möchte – um es gemeinsam mit Kindern zu lesen und anschließend gemeinsam die Natur zu entdecken.


Ein kleines Goldstück unter den Kinderbüchern. Hoffnungsfroh, manchmal ein wenig melancholisch, aber immer voller Liebe zur Natur und Abenteuerlust. Eine klare Empfehlung! 

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