Dirk Steinhöfel

 4.2 Sterne bei 16 Bewertungen

Alle Bücher von Dirk Steinhöfel

Dirk SteinhöfelHans Christian Andersens Die kleine Meerjungfrau
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Hans Christian Andersens Die kleine Meerjungfrau
Dirk SteinhöfelDie Kinder im Wind
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Die Kinder im Wind
Die Kinder im Wind
 (4)
Erschienen am 13.09.2013
Dirk SteinhöfelP.B. Shelleys Die Wolke
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P.B. Shelleys Die Wolke
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 (3)
Erschienen am 01.01.2011
Dirk SteinhöfelDie Weltenträumerin
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Die Weltenträumerin
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 (2)
Erschienen am 17.09.2015
Dirk SteinhöfelNicht um die Ecke
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Nicht um die Ecke
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 (1)
Erschienen am 22.02.2018
Dirk SteinhöfelJakob und der große Wagen
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Jakob und der große Wagen
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 (0)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Dirk Steinhöfel

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EmmyLs avatar

Rezension zu "Nicht um die Ecke" von Dirk Steinhöfel

Originell, märchenhaft, voller fantastischer Gesprächsanlässe
EmmyLvor 7 Monaten

Emma ist mit ihrer Mama im Park. Während Emma auf einem schönen roten Dreirad fährt, sitzt Mama auf der Bank und spielt mit dem Handy. „Nicht um die Ecke fahren!“ wird Emma gewarnt, denn dort kann ihre Mama sie nicht sehen. Das findet die kleine Emma aber sehr langweilig. Die Ecke ist so geheimnisvoll und verspricht viele Abenteuer, sobald man sie umfährt. Plötzlich treten Emmas Beine immer schneller in die Pedale, bis sie schnell um die Ecke rast. Der Wind weht ihr ins Gesicht, bunte Blätter tanzen vor dem Dreirad, geheimnisvolle Schatten streichen über die graue Mauer und ein großes Abenteuer beginnt.

Dirk Steinhöfel spielt in den fotorealistischen, am Computer erstellten Bildern mit der Fantasie des Betrachters. Er schürt in den doppelseitig vollflächige Illustrationen die Neugier auf das Unbekannte. Was ist hinter der Ecke? Da ist wieder eine Ecke. Und was ist dahinter? Während Emma dem Wind und den tanzenden Herbstblättern folgt, gleiten Schatten über graue Mauerwände. Gegenstände vor der Mauer regen die Fantasie an und bilden mit dem Schattenbild eine fliesende Einheit. Auf einem Bild peitscht der Wind durch eine Pfütze, hohe Wellen schlagen gegen die Wand und die Umrisse eines riesigen Segelschiffs zeichnen im Hintergrund ab. Auf einem anderen toben die Silhouetten wilder Affen, während auf dem Gehweg neben Emmas Dreirad eine Kokosnuss inmitten abgerissener Zweige liegt.

Nur wenige Seiten enthalten einen kurzen Text, der auf die Bilder aufgedruckt wurde. Die Illustrationen sind auch ohne Worte selbsterklärend und geben dem Betrachter die Möglichkeit für eigene Interpretationen. Für die meisten Kinder ist der Text gar nicht so wichtig, denn sie finden immer wieder neues in den Bildern und erzählen ganz eigene spannende Geschichten. Ein wundervolles Werk, das nicht nur die Fantasie anregt, sondern viele Gesprächsanlässe bietet, welche zum Erzählen auffordern. Die großen Illustrationen ermöglichen eine Präsentation vor Kindergruppen. Es ist für Kinder ab vier Jahre sehr zu empfehlen.

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W

Rezension zu "Die Weltenträumerin" von Dirk Steinhöfel

Ein wunderbares Buch über die Macht der Bücher
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



Mit den Landschaftsaufnahmen des Fotografen Andreas Pflitsch hat Dirk Steinhöfel ein wunderbares Buch gemacht, das völlig ohne Worte auskommt und vielleicht gerade deswegen eine ganz besondere Aussagekraft hat.

Da ist ein Mädchen. Sie ist vielleicht zehn Jahre alt. Sie sitzt in einem Zimmer vor einer Bücherwand und dann mit einem aufgeschlagenen Buch an einem Tisch. Warum sie sitzt, wird am Ende des Buches erklärt, ist aber für die Aussage des Buches nicht unbedingt wesentlich.

Ergriffen von dem, was sie in dem Buch gelesen hat, schaut das Mädchen sehnsuchtsvoll zum Fenster, und dann beginnt eine Reise durch Landschaften von unberührter Schönheit und geheimnisvoller Magie. Sie bewegt sich durch die Elemente und gelangt an die unglaublichsten Orte – ganz allein durch die Macht ihrer Phantasie.

Es sind die Bücher, die das Mädchen immer wieder in fremde Welten führen und sie dort verweilen lassen. Und so kann sie vielleicht ertragen, dass das Schicksal beschlossen hat, dass sie nie wirklich diese Welten jemals sehen wird.

„Die Weltenträumerin“ ist ein wunderbares Buch über die Macht der Bücher. Und eine Hymne an die magische Kraft der Phantasie.

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AnnikaLeus avatar

Rezension zu "Hans Christian Andersens Die kleine Meerjungfrau" von Dirk Steinhöfel

So!- Und nicht anders(en).
AnnikaLeuvor 4 Jahren

Der Wunsch

Da kann man dem Klappentext nur zustimmen.
Vergesst einmal Kitsch und Pastell. Und schiebt eure Disneysammlung ganz weit weg. Denn wer Andersens Märchen kennt, der weiß das sie nicht schön sind oder zumindest nicht immer schön enden. Da schummeln die neuaufgelegten Märchenbücher ja mal ganz gerne. Das wissen wir hoffentlich alle- denn nicht nur Andersens Geschichten litten unter Verstümmelung. Auch die böse Stiefmutter bei Schneewittchen von den Grimms, hat im Laufe der Zeit irgendwo vergessen ihre glühenden Pantoffeln anzuziehen. Wohingegen die kleine Meerjungfrau sogar gänzlich ihres Endes beraubt wurde.

Das Wort

Die Bilder sitzen an genau den richtigen Stellen um den Text zu begleiten und das eben gelesene Häppchen direkt zu untermalen. Das wirkt ein wenig viel, auf die Gesamtlänge des Textes gesehen. Es ist aber alle Male unterhaltsam das was man sich selbst vorstellt dann in der Umsetzung Steinhöfels zu sehen, er hat da mitunter sehr interessante Möglichkeiten gefunden; sehr detailliert in seiner Grausamkeit, den Schrecken der Worte zu untermalen.

Der Besuch bei der Meerhexe ist einer dieser Momente. Und ich danke Steinhöfel das er nicht folgende Szene verbildlicht hat: „Die kleine Meerjungfrau trank den brennend scharfen Trank, und es war, als ging ihr ein zweischneidiges Schwert durch den feinen Leib, sie wurde ohnmächtig davon und lag wie tot da.“ (S.71)
Auf eine andere Stelle möchte ich Euch aber bewusst hinweisen, direkt im Anschluß am eben genannte:
„Als die Sonne über das Meer schien, erwachte sie, und sie fühlte einen brennenden Schmerz, aber ihr gegenüber stand der reizende junge Prinz, er heftete seine kohlschwarzen Augen auf sie, sodass sie die ihren niederschlug (…).“ (S. 71)
Welche damals wie heute von dem jeweiligen Zeichner ausgewählt wurde und anhand der ich Euch in meiner Videorezension ein schönes Beispiel der Veränderung aufzeigen kann.

Das Bild


 Ab hier solltet ihr euch lieber die Videos ansehen.



Empfehlung:  Für jeden Freund klassischer Märchen die nicht nur schön sehen wollen, damit es ästhetisch ist- lohnenswert.
Für jeden der das Original nicht kennt, damit er anschließend staunen kann.
Für jedes Kind und Jugendlichen, um heraus zu finden ob es auch noch andere Welten gibt.
Für jeden Erwachsenen der wissen möchte wie sich heutzutage die Illustratoren mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verwirklichen.
Für jeden der mal wieder einen Blick riskieren möchte in zeitlose Geschichten.

Urteil: Ein Märchen!


Hinweis:
In der Rezension beziehe ich mich zum Vergleich auf die Bücher:
'Die schönsten Märchen von Hans Christian Andersen'- Bertelsmann Jugendbuchverlag, 1968
im Video ebenfalls gezeigt:
'Großes deutsches Liederbuch'- Naumann und Göbel Verlag, 1984
'Afrikanische Märchen'- Artia Verlag, 1970 (nicht 1969)


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