Dirk Stermann

 3,6 Sterne bei 151 Bewertungen

Lebenslauf von Dirk Stermann

Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman «Der Junge bekommt das Gute zuletzt», und «Die Welt» urteilte: «Ein lustiger deutscher Medienstar, der als österreichischer Romancier sehr ernst genommen werden sollte.»

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dirk Stermann

Cover des Buches Sechs Österreicher unter den ersten fünf (ISBN: 9783548283906)

Sechs Österreicher unter den ersten fünf

 (74)
Erschienen am 13.01.2012
Cover des Buches Der Junge bekommt das Gute zuletzt (ISBN: 9783498064389)

Der Junge bekommt das Gute zuletzt

 (29)
Erschienen am 10.10.2016
Cover des Buches Debilenmilch (ISBN: 9783608504019)

Debilenmilch

 (8)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Speichelfäden in der Buttermilch (ISBN: 9783608504040)

Speichelfäden in der Buttermilch

 (8)
Erschienen am 04.02.2018
Cover des Buches Eier (ISBN: 9783442475285)

Eier

 (9)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Der Hammer (ISBN: 9783499274275)

Der Hammer

 (5)
Erschienen am 17.11.2020
Cover des Buches Immer nie am Meer (ISBN: 9783852661155)

Immer nie am Meer

 (5)
Erschienen am 01.10.1999
Cover des Buches Stoß im Himmel (ISBN: 9783548286341)

Stoß im Himmel

 (6)
Erschienen am 08.08.2014

Neue Rezensionen zu Dirk Stermann

Cover des Buches Der Hammer (ISBN: 9783499274275)Dagi_KnoHas avatar

Rezension zu "Der Hammer" von Dirk Stermann

Die Abenteuer eines unglückseligen Genies
Dagi_KnoHavor 2 Monaten

Die historische Figur Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall gab es wirklich. Man merkt dem Buch auch die intensiven Recherchen des Autors an. Sehr lebhaft werden dabei die Lebensumstände in Wien zu Beginn des 19. Jahrhunderts beschrieben. Der Gestank in den Gassen ist fast schon riechbar, die Hindernisse auf Reisen bereiten einem schon beim Lesen Kreuzschmerzen.

Dass der Protagonist durch sein undiplomatisch-ehrliche Art in seinem Genie immer am Boden gehalten wird und ihm nie die Chance gegeben wird, seinen tatsächlichen Traum auszuleben mag auch an seiner nicht-adeligen Herkunft liegen. Die Abenteuer, die er jedoch im Laufe seines langen Lebens durchmacht, sind auch nicht von schlechten Eltern.

Stermann bietet mit diesem durchaus charmant-komischen historischen Roman einen Einblick in die Lebenswelt von der Französischen Revolution über die Napoleonischen Kriege bis hin zu den 1848er- Aufständen. Es beschreibt die Entwicklung einer Gesellschaft und auch die Träume, Sehnsüchte und Niederlagen eines Mannes, der immer wusste, dass er selbst besser war, als die anderen. 

Obwohl es nicht mein Lieblings-Genre ist, hat mich dieses Buch äußerst gut unterhalten. Außerdem habe ich auch noch das Gefühl, etwas gelernt zu haben. Sehr zu empfehlen! 

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Cover des Buches Eier (ISBN: 9783442475285)admits avatar

Rezension zu "Eier" von Dirk Stermann

Müder Witz
admitvor 3 Monaten

Stermann ist nach Österreich emigriert, weil er mangels Humor in seiner Heimat als Komiker verhungert wäre. Z.B.: Ich bin draufgekommen, dass ich nicht weiß, warum Weihnachten gefeiert wird. Hat sich Gott da geteilt?

Zusätzlich musste er sich noch mit Grissemann, dem ORF-Protektionskind, zum Duo zusammentun, um bei den Ösis was zu werden. Das Gute am Buch: es hat nur 180 Seiten und man ist schnell durch, sofern man nicht einschläft. Wieder Material für ein neues Buch-Möbelstück!

Kommentare: 1
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Cover des Buches Der Hammer (ISBN: 9783499274275)Fladerers avatar

Rezension zu "Der Hammer" von Dirk Stermann

"Der Hammer" - kein literarischer Hammer
Fladerervor einem Jahr

Der Roman erzählt vom Aufstieg des aus bescheidenen Verhältnissen stammenden Josef Hammer zum führenden Orientalisten der Epoche des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Zweifellos liegen dem Buch genaue Recherchen zugrunde, doch sind einige Lapsus nicht zu übersehen: Die Geschichte vom Trojanischen Pferd findet sich doch beispielsweise ausführlich in der Aeneis, nicht in der Ilias. Was am meisten befremdet ist allerdings eine gewisse Vielwisserei, wenn der Autor sich bemüht, seinen Protagonisten mit jeder, aber wirklich mit jeder bekannten Persönlichkeit in Kontakt zu bringen, ohne dass dies dem Fortgang der Handlung irgendetwas nützte. Man soll offensichtlich mitbekommen, dass der Autor über wikipediaähnliches Wissen verfügt.  Damit zur Schwäche des Buches: die lose Aneinanderreihung von Szenen mag zwar den Charakter der Hauptfigur illustrieren, doch wird der Stoff nicht gestaltet, sondern lediglich gesammelt. Vielleicht ist diese Kritik zu hart, ich habe jedenfalls in meinem Roman über dieselbe Zeit des 18. Jahrhunderts einen anderen Weg versucht (Titel: Unter Masken, erschienen 9. 10. 2020)

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Gespräche aus der Community

Hallo, nachdem mein erster Versuch einer Leserunde kläglich gescheitert ist, versuche ich nun nochmal eine Leserunde ins Rollen zu bringen ;-) Ich schlage hierfür Stermann's Buch 6 Österreicher unter den ersten 5 vor. Erstens finde ich Stermann und Grissemann als Duo wirklich genial und zweitens stelle ich mir diese Leserunde ganz lustig vor, weil auf dieser Plattform ja hauptsächlich Österreicher und Deutsche diskutieren und sich das Buch natürlich allen Klischees bedient, die so über uns Österreicher kursieren! Hier eine kurze Leseprobe (eigentlich der Klappentext): »Ich hatte keine Meinung zu den Österreichern. Aber womit ich nicht gerechnet hatte: Jeder Österreicher hatte eine Meinung zu den Deutschen.« War es wirklich klug, als Rheinländer in ein Land zu ziehen, das heute noch von Cordoba schwärmt? Dirk Stermanns Wiener Werdegegang ist ein wahrer Radetzkymarsch. Er begegnet Robert, dem Universalkommentator, der keinen deutschen Kaffee mag, und Hartmut, dem präpotenten Piefke, der so gerne ein Qualtinger wäre. Er schleppt betrunkene ORF-Reporterinnen durchs Nachtleben und taumelt durch Altbauten aus der k.u.k.-Zeit, in deren Treppenhäusern man selbst von toten Hunden noch gebissen wird. Braungefärbte Taxifahrer, sadistische Beamte und die ?Wilde Wanda? kreuzen seinen Weg. Dirk Stermann liefert ein skurriles Panoptikum von Österreich und seinen Einwohnern - fulminant wie eine Mozartoper. würde mich sehr freuen, wenn sich einige Leute finden, die das Buch interessiert!!! Ich freue mich schon auf ein gemeinsames Lesen, Lachen und ein bisserl Vorurteile schüren ;-)) glg Lena
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