Dirk Stermann Sechs Österreicher unter den ersten fünf

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Inhaltsangabe zu „Sechs Österreicher unter den ersten fünf“ von Dirk Stermann

»Ich hatte keine Meinung zu den Österreichern. Aber womit ich nicht gerechnet hatte: Jeder Österreicher hatte eine Meinung zu den Deutschen.« War es wirklich klug, als Rheinländer in ein Land zu ziehen, das heute noch von Cordoba schwärmt? Dirk Stermanns Wiener Werdegegang ist ein wahrer Radetzkymarsch. Er begegnet Robert, dem Universalkommentator, der keinen deutschen Kaffee mag, und Hartmut, dem präpotenten Piefke, der so gerne ein Qualtinger wäre. Er schleppt betrunkene ORF-Reporterinnen durchs Nachtleben und taumelt durch Altbauten aus der k.u.k.-Zeit, in deren Treppenhäusern man selbst von toten Hunden noch gebissen wird. Braungefärbte Taxifahrer, sadistische Beamte und die „Wilde Wanda“ kreuzen seinen Weg. Dirk Stermann liefert ein skurriles Panoptikum von Österreich und seinen Einwohnern - fulminant wie eine Mozartoper.

auch als Österreicher ein lustiges Buch und macht so manches klar ^^

— Acida-2
Acida-2

ein lustiges Buch, in dem wohl fast deutsche Leser , der in Österreich lebt, sich wiedererkennt.

— Valabe
Valabe

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  • unterhaltend, wenn auch kurzweilig

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2014 um 11:29

    Vielleicht hatte ich zu überzogene Erwartungen, nachdem mir viele Menschen versicherten wie einzigartig und witzig dieses Buch wäre. Ich fand die Geschichten eher kurzweilig und stellenweise langweilig. Natürlich gab es Passagen an denen ich herzhaft gelacht habe, aber vielleicht hatte ich auch einfach gehofft mich mehr mit dem Autor und seinen Erlebnissen zu identifizieren. Meiner Meinung nach hat sich die Einstellung der Österreicher zu den Deutschen sehr zum Neutralen und Positiven verändert, obgleich sie mit den Jahren nichts von ihrem skurrilen Humor eingebüßt haben. Dieses Buch bietet ein Sammelsurium absurder Geschichte, wie sie nur in Wien passieren konnten. Alles in allem doch eine Leseempfehlung, wenn man Lust auf einen Windhauch des alten wiener Charmes hat!

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  • Rezension zu "Sechs Österreicher unter den ersten fünf" von Dirk Stermann

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 20:07

    Dirk, “mit weichem D wie Damentoilette”, heißt der Held aus Dirk Stermanns Roman einer Ent-piefke-nisierung “6 Österreicher unter den ersten 5″. Dirk möchte im Ausland studieren und Wien klingt für ihn wie ein guter Kompromiss, fällt hier doch wenigstens das Sprachproblem weg. Denkt er. Tatsächlich verstehen die Wiener – und Tiroler und Kärntner und Vorarlberger und wen er sonst noch alles kennen lernt – ihn sehr gut; er versteht sie allerdings nur bedingt. Allein dadurch ist der Anekdoten-Roman “6 Österreicher unter den ersten 5″ schon sehr lustig. Noch witziger wird das Ganze dadurch, das Dirk so gar keine Meinung zu Österreich hat – aber jeder Österreicher eine sehr deutliche Meinung zu Deutschland. Die er dem Piefke aus Nord-Rhein-West-Bochum sehr vehement oder auch sehr lallend kund tut. Kult!

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  • Rezension zu "Sechs Österreicher unter den ersten fünf" von Dirk Stermann

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    butters

    butters

    12. April 2012 um 23:39

    Als "der Deutsche" so ganz alleine durch Österreich stolpert erlebt er ziemlich schräge Geschichten und lernt die Wiener Lebensart kennen. Dirk Stermann erzählt von den ein oder anderen kulturellen Schwierigkeiten und seinem Werdegang in Funk und Fernsehn zu dem auch ein kleiner Sprachkurs gehört. Mit Freude habe ich mich auf das Buch gestürzt. Als großer Fan konnte ich es kaum erwarten von Dirk Stermanns Witz erschlagen zu werden, mich auf der Couch zu kugeln und seinen schlauen und weisen Worten zu "lauschen".Zum Schluss habe dann doch nur eine Überdosis Cordoba erhalten und den Witz, die Geschichten und die Weisheit, die ich aufgesogen habe, fast wieder vergessen.

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  • Rezension zu "Sechs Österreicher unter den ersten fünf" von Dirk Stermann

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    awogfli

    awogfli

    07. March 2012 um 13:18

    Wow! Das "deitsche Dirkalaaaan" (Dirk Sterman) stolpert ab 1987 als Student völlig ohne Sprach- bzw. Kulturkenntnisse und ohne Netz aus Bekannten unter Verweigerung der Hilfe geübterer deutscher Gesinnungsgenossen allein durch die fremde Welt in Wien, erlebt allerlei spannende Gschichtln und findet die österreichische Seele, die er als sowohl außenstehender kritischer als auch wohlwollender Beobachter trefflich seziert. Sind unsere beiden Paradekomiker (Stermann und Grissemann) meist durch ihren absurden Brachialhumor bekannt (den ich übrigens auch sehr mag), so tritt Stermann in dieser wundervollen Biografie ein bisserl leiser und drückt uns sehr glaubwürdige wahre Gschichtln und Wuchtl'n, die in der einen oder anderen Form jeder von uns schon annähernd auch genauso oder so ähnlich erlebt hat. Köstlich!!! vor allem weil der Dirk so eine Person ist, die einfach immer irgendwo reinstolpert. Eine der entzückensten deitschn Liebeserklärungen an den österreichischen way of life, die ich jemals gehört bzw. gelesen habe. Außerdem habe ich noch viel neues über Österreich gelernt. Ach ja eines der vielen grandiosen Zitate: "Vom Mond aus betrachtet sieht Österreich aus wie ein Schnitzel, mit einer Panade aus Wut und Missgunst"

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  • Leserunde zu "Sechs Österreicher unter den ersten fünf" von Dirk Stermann

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. November 2011 um 16:47

    Hallo, nachdem mein erster Versuch einer Leserunde kläglich gescheitert ist, versuche ich nun nochmal eine Leserunde ins Rollen zu bringen ;-) Ich schlage hierfür Stermann's Buch 6 Österreicher unter den ersten 5 vor. Erstens finde ich Stermann und Grissemann als Duo wirklich genial und zweitens stelle ich mir diese Leserunde ganz lustig vor, weil auf dieser Plattform ja hauptsächlich Österreicher und Deutsche diskutieren und sich das Buch natürlich allen Klischees bedient, die so über uns Österreicher kursieren! Hier eine kurze Leseprobe (eigentlich der Klappentext): »Ich hatte keine Meinung zu den Österreichern. Aber womit ich nicht gerechnet hatte: Jeder Österreicher hatte eine Meinung zu den Deutschen.« War es wirklich klug, als Rheinländer in ein Land zu ziehen, das heute noch von Cordoba schwärmt? Dirk Stermanns Wiener Werdegegang ist ein wahrer Radetzkymarsch. Er begegnet Robert, dem Universalkommentator, der keinen deutschen Kaffee mag, und Hartmut, dem präpotenten Piefke, der so gerne ein Qualtinger wäre. Er schleppt betrunkene ORF-Reporterinnen durchs Nachtleben und taumelt durch Altbauten aus der k.u.k.-Zeit, in deren Treppenhäusern man selbst von toten Hunden noch gebissen wird. Braungefärbte Taxifahrer, sadistische Beamte und die ?Wilde Wanda? kreuzen seinen Weg. Dirk Stermann liefert ein skurriles Panoptikum von Österreich und seinen Einwohnern - fulminant wie eine Mozartoper. würde mich sehr freuen, wenn sich einige Leute finden, die das Buch interessiert!!! Ich freue mich schon auf ein gemeinsames Lesen, Lachen und ein bisserl Vorurteile schüren ;-)) glg Lena

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  • Rezension zu "Sechs Österreicher unter den ersten fünf" von Dirk Stermann

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    weili

    weili

    03. January 2011 um 15:43

    Bei diesem Buch beweist Stermann, dass ein richtiger Autor in ihm steckt. Die meisten von uns kennen ihn nur im Doppelpack mit Grissemann, aber auch alleine hat er ganz schön was drauf. Das Buch ist ein (meist) heiteres Stück über die Österreicher. Ja, wir alle haben Vorurteile über die Deutschen, das geb ich zu. Aber Stermann - der Piefke - verpackt das alles in eine wohl autobiographische Geschichte, die einen oft schmunzeln lässt und sich selber an der Nase packen lässt. Ein absolutes Must für Österreicher, aber auch für Deutsche, die nach Österreich kommen um hier zu leben. Nur so lässt sich die österreichische Mentalität verstehen! Tolles Buch!

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  • Rezension zu "Sechs Österreicher unter den ersten fünf" von Dirk Stermann

    Sechs Österreicher unter den ersten fünf
    beowulf

    beowulf

    22. September 2010 um 13:53

    Humor ist wenn man trotzdem lacht. Ein Beitrag zum Stapel Bücher die die Welt nicht braucht. Ein nach Österreich ausgewanderter Deutscher zählt anekdotisch aus seinem LEben, wie er zum Österreicher wurde und bedient dabei sämtliche Klischeevorgaben, die irgendwo herumlungern. Das Buch ist auch stark Wienzentriert. So sprüche, wie "Er ist mit dem 71 er gefahren (deutsche Übersetzung von mir) dürfte auch ein Salzburger nicht verstehen.

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