Dirk Uhlenbrock Dinge, die es (so) nicht mehr gibt

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Inhaltsangabe zu „Dinge, die es (so) nicht mehr gibt“ von Dirk Uhlenbrock

Nostalgie pur!
Man nimmt ein Ding in die Hand und plötzlich tauchen intensive Empfindungen und Erinnerungen auf, lässt sich Zeitgeschichte „begreifen“. Wie anders funktionierte ein Fernsprechgerät, so lange auf einer Scheibe gewählt wurde oder über Tasten ein Gerät bedient, das mittels Schnur mit der Wand und dessen Hörer ebenso mit dem Gerät verbunden war.
Ein Kommunikationsmittel, über dessen Gebrauch sich eine Familie oder Wohngemeinschaft verständigen musste. Dieser kurzweilige Bildband versammelt ein Album deutscher Dinge seit den späten 1970er-Jahren, die es (so) nicht mehr gibt. Er vergegenwärtigt Objekte, die völlig eigene, sentimentale, heitere und vielleicht auch ganz absurde Geschichten erzählen. Überraschende Erinnerungen tauchen auf, Stimmungen, Atmosphären und besondere Geschichten vermittelt diese anschauliche Geschichte der Dinge, die es nicht mehr gibt – oder dann doch wieder?

Milchtüte, Reisewecker, Bonanza.... Wer erinnert sich noch daran? Hier macht das Stöbern Spaß!

— Felice

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  • Ein Buch, das Erinnerungen weckt

    Dinge, die es (so) nicht mehr gibt

    ForeverAngel

    21. January 2016 um 14:25

    Schleckmuscheln, Super-8-Kamerias, Disketten, Kassetten, Deutsche Mark, Schnurtelefone mit Wählscheibe, Game Boy, Rollschuhe, Telefonzellen, Rechenschieber, Polaroidkameras... Bei wem werden dabei (Kindheits-)Erinnerungen wach, wer kann mit diesen Begriffen so absolut gar nichts anfangen? Dinge, die es (so) nicht mehr gibt ist ein Buch voller Nostalgie, das bei mir jede Menge Kidheitserinnerugen wach werden lässt. Schlechmuscheln, Game Boy, Rollschuhe, Kassettenrekorder, all die Dinge kenne ich noch. Für andere dagegen bin ich zu jung, aber sie zaubern bei meinen Eltern einen verträumten Ausdruck aufs Gesicht.  Manche Dinge gibt es noch in stark veränderter Form, den Game Boy etwa. Nur, dass er jetzt Nintendo heißt und die Grafik etwas moderner geworden ist. Auch die Schleckmuscheln habe ich vor einigen Wochen im Kiosk gesehen. In gewisser Weise gibt es auch die Parkuhren noch - zumindest die elendige Suche nach dem passenden Kleingeld ist geblieben (als würden die Parkautomaten sich weigern, mit der Zeit zu gehen, als würden sie aus Nostalgie an der Vergangenheit festhalten, indem sie sich vehement gegen EC- und Kreditkarten sträubern). Polaroidkameras sind zurzeit wieder voll im Trend, oder zumindest Fotos im Lomo- und Polaroidstil auf Plattformen wie Instagram. Aber nicht nur materielle Dinge finden sich in diesem Sammelband der Erinnerungen, auch Filme oder TV-Sendungen wie Bonanza oder Die bezaubernde Jeannie finden sich hier. Jedem Objekt wird eine Doppelseite mit Illustration / Foto und einem erklärenden Begleittext gewidmet. Dabei gibt es einmal einen wissenschaftlich anmutenden Text, der des abgebildete Objekt beschreibt. Und einen persönlichen, mit den Erfahrungen und Erinnerungen der AutorInnen.  Mir sind beim Lesen noch einige andere Dinge eingefallen, die es nicht mehr gibt, und die ich jetzt, wo ich mich an sie erinnere, vermisse. Vielleicht ergeht es anderen auch so. Für mich war das Lesen und Anschauen von Dinge, die es (so) nicht mehr gibt wie eine Reise in die eigene Vergangenheit / Kindheit, die mich sentimental hat werden lassen.    (c) Books and Biscuit

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  • Erinnerungen wecken

    Dinge, die es (so) nicht mehr gibt

    Felice

    03. July 2015 um 18:35

    Ein wunderbares Buch zum Stöbern, Erinnern, Verschenken! Zielgruppe: so Ü 35, würde ich sagen. Beim Blättern entfuhr mir immer wieder ein "Ooooch, stimmt, das hatten wir auch!" zum Beispiel bei den Milchtüten und -haltern. Oder das  "Frottee-Trockenshampoo" meiner Mutter. Und letztens noch recherchierte ich, wie diese Karamell-Schlingen hießen (Musketiere). Aber es gibt auch noch andere schöne Erinnerungen, z.B. Fernsehgeräte und Sendungen, erste Computer und vieles mehr. Wer gerne mal in Nostalgie schwelgt, ist mit diesem Werk bestens bedient. Fortsetzung bzw. Ergänzung erwünscht!

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