Dirk Wehner Pilgervater, Teil 1

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Inhaltsangabe zu „Pilgervater, Teil 1“ von Dirk Wehner

Es hat begonnen wie immer: In der Nähe des Bruchs, des einzigen passierbaren Durchgangs des Hornrückens, wurden Kiptenkrieger gesehen und es ist von jeher die Aufgabe des Herzogs von Tahl, die Feinde des Königs daran zu hindern, in Kelamair einzufallen. Eile ist geboten, und so beschließt der Rat, dass der Herzog selbst, Lord Mehaldrich Becker, mit seinen Kriegern aufbricht, um die heidnischen Feinde möglichst nachhaltig zurückzutreiben. Das Vorhaben lässt sich zunächst gut an, sie treffen auf die Kipten und es kommt zum Kampf. Schließlich mündet die Konfrontation in dem alles entscheidenden Duell der beiden Anführer. Das Glück scheint Lord Becker hold zu sein, er bezwingt seinen Kontrahenten, eine schöne junge, wehrhafte Frau. Gerade ist er im Begriff, die Spitze seines Dolches in ihrer Kehle zu versenken, als ihm plötzlich bewusst wird, wie oft er schon Tod und Verderben über fremde Krieger gebracht hat, über Menschen, die ihm und den Seinen vielleicht nie etwas getan hätten – er hat nie seine Pflicht hinterfragt. Und so zögert er einen Moment zu lange, um der Schlacht die entscheidende Wendung zu geben. Schließlich können sich die Männer aus Tahl unter starken Verlusten gerade noch retten. Zurück in Tahl, muss Lord Becker Rechenschaft ablegen, warum er gezögert und so den Sieg verspielt hat. Aber er weiß keine Antwort auf die vielen Fragen und zieht sich immer mehr in sich selbst zurück. Er verliert an Ansehen und Einfluss und sieht letztendlich nur eine Möglichkeit, seinem Ruf als kampfstarkem Anführer gerecht zu werden und seinen Namen reinzuwaschen. Er muss die Anführerin der Kipten stellen, zu einem Zweikampf herausfordern und töten. Mit einigen Getreuen bricht er erneut auf, um im Land der Kipten seine Ehre wiederherzustellen. Dirk Wehner entwirft hier eine Welt, dem europäischen Mittelalter nicht unähnlich, in der zunächst der Stärkere siegt und Religion als Mittel dient, das Volk zu beherrschen. Aber auch hier naht offenbar die Zeit der Aufklärung. Ob die Bewohner von Kelamair und ihre Nachbarn besser damit umgehen als wir Erdbewohner – nun, das wird sich zeigen.

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lisaA

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  • Wanderbuch "Pilgervater" von Dirk Wehner

    Pilgervater, Teil 1
    Hideyou

    Hideyou

    Fantasyfreunde aufgepasst! Weil ich das Buch so gut fand und es noch so unglaublich unbekannt ist, würde ich es gerne als Wanderbuch bereit stellen. Den Inhalt könnt ihr meiner Rezension zu dem Buch entnehmen. Wie das Wanderbuch funktioniert: Ihr sagt Bescheid und ich trage alle der Reihe nach hier ein und in der Reihenfolge wird es dann auch verschickt! Nach 10 Lesern kommt das Buch zurück zu mir. Gibt es mehr Interessenten entscheide ich dann neu, ob es noch weiter geht (Jeh nach Buchzustand). Ich versende das Buch nächste Woche an den ersten Interessenten. Jeder hat zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Wer hat Lust? 1. melanie_reichert       --- verschickt 2. Marakkaram               --- verschickt 3. Queenelyza                --- verschickt 4. melanie_reichert 5. Carsten                      --- kein registriertes Mitglied. Gestrichen. 6. ankedieleserin zurück an Hideyou

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  • Rezension zu "Pilgervater, Teil 1" von Dirk Wehner

    Pilgervater, Teil 1
    Queenelyza

    Queenelyza

    05. June 2012 um 21:04

    Wie viele Menschen, die gerne lesen und auch selber gerne schreiben, spukt in meinem Hinterkopf auch schon eine ganze Weile der Gedanke, ein Buch zu schreiben. Nun habe ich aber bereits die Grenze zum Schwabenalter überschritten, und es ist dann schon immer frustrierend, festzustellen, wie jung die Nachwuchsautoren mittlerweile sind... Dirk Wehner, der Autor des Romans "Pilgervater" ist Jahrgang 1986 und zählt somit zarte 26 Lenze. Seufz...und nicht nur, dass er eine ganze Ecke jünger ist als ich, er hat auch ein wirklich gutes Erstlingswerk zustande gebracht! In "Pilgervater" geht es um Lord Mehaldrich Becker vom Thal, der vom Rat der Region Kelamair ausersehen wird, die eingedrungenen heidnischen Krieger der Kipten zurückzutreiben und zu beseitigen. Er trifft mit seinem Trupp auch auf diesen Stamm, und zunächst sieht es ganz gut aus. Doch sein direkter Gegner, der Anführer - ist eine Frau! Verblüfft von dieser ungewöhnlichen Tatsache, zögert Mehaldrich einen winzigen Moment zu lange, ihr den Todesstoss zu versetzen - und fügt seiner Fraktion damit empfindlichen Schaden zu. Nach der Rückkehr muss er Rechenschaft ablegen, warum die Schlacht so ausging und er den Sieg verspielt hat. Er kann die vielen bohrenden Fragen nicht beantworten und zieht sich unter Selbstzweifeln immer mehr zurück. Das Volk beginnt ihn zu verhöhnen und zu verachten, und es ist klar, dass er etwas tun muss, um seinen guten Ruf wieder herzustellen. Also beschließt er, sich erneut auf den Weg zu machen, um die Anführern der Kipten zu töten und seine Ehre zurückzuerhalten. Aber wer ist der mysteriöse Pilgervater, nach dem das Buch benannt ist? Welche Rolle wird er spielen? Das nun beginnende Abenteuer liest sich spannend und flüssig, mit ein, zwei wirklich guten und unerwarteten Ideen. Es gibt da eine ganze besondere Siedlung, über die ich allerdings nicht mehr verraten mag, nur so viel - für Filmemacher wäre das wirklich eine Kulisse, um sich mächtig austoben zu können. Eine tolle Idee, und auch sonst - die Figuren sind lebendig, sympathisch oder eher nicht, die Story ist ohne große Twists spannend und unterhaltsam. So manches Mal mußte ich aufgrund einer deutlichen Äußerung eines der Krieger noch einige Minuten schmunzeln, ja, diese Menschen nehmen wahrlich kein Blatt vor den Mund. Aber es passt in diese rauhe, jedoch herzliche Atmosphäre. Da dies der Band 1 der Pilgerchroniken ist, werden sicher noch einige Bände folgen, und wenn die ähnlich gut sind, haben sie wirklich eine größere Leserschaft verdient. Leser, die gerne Fantasy oder Mittelalterliches lesen, sollten sich dieses Buch ruhig mal genauer ansehen. Das einzige, was mich ein wenig nervte, sind die zahlreichen, für mich zu zahlreichen Lektoratsfehler, da müsste man noch ein wenig dran arbeiten, damit daraus ein kompletter Lesegenuss entsteht. Aber was nicht ist, kann ja durchaus noch werden - dann gibts beim nächsten Versuch vielleicht sogar volle Punktzahl!

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  • Rezension zu "Pilgervater, Teil 1" von Dirk Wehner

    Pilgervater, Teil 1
    Hideyou

    Hideyou

    11. January 2012 um 19:42

    Mi ech cennet Mircha. Tis ech in flaent hej doedt echten. - Ich bin Mircha. Es ist mir eine Ehre euer Tod zu sein. .. Der Debutroman Pilgervater von Dirk Wehner erzählt die Geschichte des Lord Mehaldrich Becker von Thal aus dem Lande Kelamair. Dieser verteidigt seid jeher tapfer sein Land gegen die Wilden aus dem Norden, bis er eines Tages eben diese Aufgabe nicht mehr erfüllen kann und beginnt deren Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Wir werden mitgenommen auf lange Reisen durch Kelamair und seine Nachbarländer auf denen Mehaldrich schließlich die Notwendigkeit für weitreichende Veränderungen bewusst wird. Nun muss er diese Erkenntnis nur noch seinen Landsleuten näherbringen, was zum gefährlichen Unterfangen führt. .. Dem Autor ist es gelungen eine sehr facettenreiche Fantasywelt zu entwerfen in der man sich schnell heimisch fühlt und sich mit einzelnen Charakteren identifizieren kann. Ich habe die 270 Seiten förmlich in mich aufgesogen und habe fernweh selbst diese fantastische Welt mit ihren unterschiedlichen Völkern zu bereisen. Einmal selbst die wandelnde Stadt zu sehen oder mit dem treuen Krieger Gebenall über den Bruch zu ziehen.

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