Dirk van den Boom

 4 Sterne bei 77 Bewertungen

Lebenslauf von Dirk van den Boom

Dirk van den Boom, geb. 1966 in Fürstenau, wuchs an der Nordseeküste in Wilhelmshaven auf. Er arbeitet als Consultant in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Migrationspolitik und Sozialpolitik. Außerdem ist er Professor für Politikwissenschaft. Sein erstes Romanhonorar erhielt er 1998 für einen Ren-Dhark-Roman aus dem “Projekt 99″ des Mohlberg-Verlages, 2000 startete die von ihm initiierte SF-Serie “Rettungskreuzer Ikarus“. Er schrieb Romane zu den Serien “Rex Corda”, “Die Abenteurer” und “Professor Zamorra” und ist regelmäßiger freier Mitarbeiter des SF-Magazins “phantastisch!“. Von 2007 bis 2009 publizierte er seine ersten serienunabhängigen Romane, die “Tentakelkrieg“-Trilogie, die derzeit fortgesetzt wird. Derzeit arbeitet er an einem sechsteiligen “alternative history”-Zyklus namens “Kaiserkrieger”. Darüber hinaus ist er als Übersetzer für eine Reihe von Genre-Verlagen tätig und gehört zur Redaktion von phantastik-news.de und zu den Ausrichtern des Deutschen Phantastik Preises (DPP). Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Saarbrücken.

Neue Bücher

Aume reist - Der Kalte Krieg 2

Neu erschienen am 31.03.2019 als Taschenbuch bei Atlantis Verlag.

D9E - Die neunte Expansion

Neu erschienen am 11.02.2019 als Taschenbuch bei Wurdack Verlag.

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Kaiserkrieger - Die Ankunft

Kaiserkrieger - Die Ankunft

 (11)
Erschienen am 07.06.2010
Die Welten der Skiir - Prinzipat

Die Welten der Skiir - Prinzipat

 (11)
Erschienen am 19.09.2016
Die Reise der Scythe 1

Die Reise der Scythe 1

 (6)
Erschienen am 05.03.2018
Die Welten der Skiir 2

Die Welten der Skiir 2

 (4)
Erschienen am 27.02.2017
Die Welten der Skiir - Patronat

Die Welten der Skiir - Patronat

 (4)
Erschienen am 25.09.2017
Kaiserkrieger - Der Verrat

Kaiserkrieger - Der Verrat

 (3)
Erschienen am 04.04.2011
Die Reise der Scythe 2

Die Reise der Scythe 2

 (3)
Erschienen am 03.09.2018

Neue Rezensionen zu Dirk van den Boom

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Rezension zu "Die Reise der Scythe 2" von Dirk van den Boom

Die Reise der Scythe 2: Varianz
einz1975vor 4 Monaten

Der Polizeikreuzers Scythe war eigentlich auf der Jagd nach einem Serienmörder, doch gerät Captain Lyma Apostol mitten in den Erstkontakt mit einer unheimlichen Sphäre. Die Licht, ein Forschungsschiff der Menschen, gerät zusammen mit der Scythe in die Sphäre, welche sie nicht mehr verlassen können. Hier lernen sie die unterschiedlichsten Alien-Rassen kennen. Hunderte Schiffe befinden sich bereits seit Generationen hier und durch Platzmangel und Ressourcenknappheit entsteht ein Konflikt, in dessen Kerbe nun auch noch die Menschen stoßen. Die beiden jungen Wissenschaftler Jordan und Elissi waren die ersten welche auf diese Sphäre aufmerksam wurden, jetzt geht es darum herauszufinden, was sie will und zu welchem Zweck sie erschaffen wurde.

Im Grunde sind wir Leser nur Beobachter und können uns auf den ersten Seiten nur damit begnügen, sehr langsam an die nächsten Geheimisse herangetragen zu werden. Van den Boom versucht, wie auch schon im ersten Teil, die Spannung zu teilen. Auf der einen Seite haben wir die Forscher, welche immer mehr herausfinden und auf der anderen Seite sind da noch die Machtkämpfe zwischen den einzelnen Parteien innerhalb der Sphäre. Besonders letztere sind nicht immer spannend, lassen aber das Verhalten mancher Völker/Personen erklären. Davon abgesehen, entsteht erst durch eine dieser Konflikte eine völlig neue Situation, mit der man überhaupt nicht rechnet und der Autor für schöne kleine Überraschungen sorgt.

Es ist schwer davon zu schreiben, um nicht zu viel zu verraten, denn schließlich wollt auch ihr die Spannung hinter der Geschichte finden. Ich kann nur noch so viel sagen. Die Wissenschaftler finden den Zentralkern der Sphäre. Dieser ist mehrere tausend Jahr alt. Jordan begibt sich in die Tiefe und findet... Dann haben wir noch die Licht, welche unter der Kontrolle feindlicher Aliens steht. Die Besatzung versucht nun zu verhandeln, was auch funktioniert und ein kleines Schiff schafft es sogar aus der Sphäre hinaus, genau in dem Moment, als die Menschen eintreten. Andere Aliens verfolgen die Sphäre schon seit vielen Jahren und es scheint, dass sie endlich an ihr Ziel gekommen zu sein scheint. Allianzen werden geschlossen und Krankheiten geheilt.

Es scheint, als habe der Autor seine Figuren gut im Griff und dem ist auch so. In jeder Position findet man sich gut zurecht, wobei man bei den einzelnen Kapiteln ruhig hätte kurz erklären können, wo wir uns gerade befinden, denn es gibt mehr als einen Schauplatz und manchmal ist eine Seite nicht ausreichend, um sich wieder zurechtzufinden. Dennoch treibt einen die Neugier immer wieder nach vorn und da wir uns erst in der Mitte der Trilogie befinden, endet der Roman auch mit einem passenden Aufhänger für den dritten Teil. Einige Fragen werden beantwortet, aber viel mehr neue werden gestellt und vor allem wird das Mysterium hinter der Scythe immer größer, als ob wir uns nicht am richtigen Platz und zur falschen Zeit befinden.

Fazit:
Nichts ist schlimmer als neugierig zu sein und nicht alle Antworten zu bekommen. Genauso wie uns Lesern, ergeht es auch den Hauptprotagonisten von „Die Reise der Scythe 2: Varianz“. Die rätselhafte Sphäre aus dem ersten Teil bekommt nur schrittweise eine Vergangenheit, dafür werden alle Aliens und Figuren näher an uns herangebracht. Spannendes Rätselraten bis zum Schluss und erneut beweist Dirk van den Boom, dass er vollkommen in seinem Element ist.

Matthias Göbel

Autor: Dirk van den Boom
Taschenbuch: 421 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.09.2018
ISBN: 9783959815291

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Rezension zu "Die Reise der Scythe 1" von Dirk van den Boom

Sphäre
raveneyevor 10 Monaten

Studenten machen einen seltsame Entdeckung im All. Ein Expeditionsraumschiff wird entsandt, der Sache auf den Grund zu gehen.


Das Cover hat mir sehr gefallen und auch die Geschichte, die sich dahinter verbergen soll, hat mich angesprochen. Und obwohl das Buch auf den ersten Blick alles enthält, was ich an einer guten Science-Fiction-Geschichte mag, so konnte es mich doch nicht von sich überzeugen. Es fehlte dieser letzte Funke, der mich in die Welt zwischen den Seiten hätte eintauchen lassen und mich gefangen genommen hätte.


Die einzelnen Charaktere sind durchaus gut gezeichnet und haben auch alle ihre ganz eigenen Eigenarten, Gefühle, Ängste und Sorgen, und lassen einen Blick in ihr Innerstes zu.

Wie Jordan, der sich nebenbei immer um seine Mitstudentin Elissi sorgt, die in ihrer eigen Welt lebt. Oder Lyma Apostol, die alles dran setzt einen Serienkiller zu schnappen und daran fast zerbricht.

Trotz diesem offensichtlichen Tiefgang, kam es mir beim Lesen vor, als blieben die Gefühle zu oberflächlich, auch wenn das jetzt widersprüchlich klingt, kann ich es nicht anders beschreiben. Ich bekam die Charaktere einfach nicht richtig zu fassen und das ist nicht gerade förderlich für den Lesefluß. Wenn man dann auch noch hin und wieder über einzelne Satzteile stolpert, die nicht ganz rund klingen und holpern...


Leider war dieses Buch nicht so ganz meins und konnte mich nicht überzeugen.

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Rezension zu "Die Reise der Scythe 1" von Dirk van den Boom

Hohe Komplexität
yellowdogvor einem Jahr

Die Reise der Scythe ist der erste Teil einer Reihe. Dirk van den Booms Wurzeln liegen in der Trivialliteratur. Daran gemessen ist das Buch wirklich ein ordentlicher Science Fiction-Roman.
Durch mehrere Handlungsstränge und viele Figuren entsteht eine hohe Komplexität.

Neben der Mannschaft der Scythe sind vielleicht die beiden Astronomiestudenten Jordan und Elissi wichtigste Figuren, jedenfalls meine Lieblingsfiguren.
Jordan und Elissi ist ein interessantes Paar, da die intelligente Elissi sehr verschlossen ist, Jordan sich aber liebevoll um sie kümmert.
Manche Klischees werden nicht vermieden. Schwachpunkt bei der Figurengestaltung ist der sadistische Superschurke Joaquim Gracen, der wie aus einem James Bond-Film entsprungen wirkt.
Auch einige der positiv besetzten Figuren überzeugen nicht vollumfänglich.
Wie die vielen Plots letztlich zusammengeführt werden, erschließt sich noch nicht und man muss fürchten, dass das dem Autor nicht komplett gelingen wird. Aber wirklich sagen kann man das erst später und vielleicht erhalten einige Figuren, die zunächst überflüssig zu sein scheinen, später doch noch Bedeutung.

Der Roman Spaß gemacht und ich gebe 3,5 von 5 Sternen! Es endet vollkommen offen und es bleibt ein latentes Interesse daran, wie es weitergehen wird. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht weitere Teile lesen.

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