Divna Omaljev

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Divna Omaljev

Lebenslauf von Divna Omaljev

Divna Omaljev ist 1968 in Paris geboren. Mit zwanzig Jahren kam sie per Anhalter nach Köln, wo sie bis heute eine große Familie, ein offenes Haus und ihre künstlerische Arbeit unter einen Hut bringt. 2008 begann sie an einem Roman zu arbeiten, der in der Renaissance spielt. Mittlerweile sind drei Bände in Arbeit. Der erste, Danaé und die Weiße Hand, erscheint bei Schruf & Stipetic als französische Originalausgabe und in deutscher Übersetzung von Dagmar Schruf.

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Danaé und die Weiße Hand

Danaé und die Weiße Hand

 (9)
Erschienen am 10.11.2016

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Rezension zu "Danaé und die Weiße Hand" von Divna Omaljev

Die Geschichte einer emanzipierten Frau in der Renaissance
wordworldvor einem Jahr

Allgemeines:


Titel: Danaé und die weiße Hand
Autor: Divna Omaljev
Verlag:  Schruf & Stipetic (10. November 2016)
Genre: Historischer Roman
ISBN-10: 3944359224
ISBN-13: 978-3944359229
Seitenzahl: 608 Seiten
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
16,90€ (Taschenbuch)


Inhalt:


Europa 1538. Attentate erschüttern zeitgleich Paris, Venedig und den Vatikan. Danaé, eine junge Medizinerin, soll im Auftrag des französischen Königs die Ermittlungen unterstützen. Mit Donatien, dem Chef der Geheimpolizei, bricht sie zu einer Reise auf, die sie auf abenteuerlichen Wegen nach Konstantinopel führt. Im Palast des Sultans muss Danaé sich zunächst an der Seite von Léandre, dem neuen Hofchirurgen aus Frankreich, als Ärztin beweisen. Dann führt ihre Mission sie weiter in die Tiefen der tausendjährigen Stadt, auf die Spur einer uralten Verschwörung. Verrat, mächtige Feinde, politische Intrigen und selbst ihre eigene Angst können Danaé nicht daran hindern, das Geheimnis der Weißen Hand zu ergründen.


Bewertung:

DISCLAIMER: Zuerst mal vielen Dank an Dagmar Schruf vom Schruf & Stipetic Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zu erst einige Worte zur Gestaltung. Zusehen ist die braun-rote Silhouette einer Dame, welche mit einer historischen Malerei einer weiteren Dame und verschiedenen Städte aufgefüllt ist. Im Hintergrund sieht man eine braun-beige Tapete mit einem Bogenfenster. Der Titel ist dabei in rosa Großbuchstaben quer über den unteren Teil des Bildes geschrieben, der Untertitel in weiß umrahmt von einem rosafarbenen Kasten. Mir hat dieser Altes-trifft-auf-Neues Stil des Covers sehr gut gefallen, da er auch die Grundstimmung des Buches und der Zeit repräsentiert. Die Renaissance ist eine Zeit des Umbruchs mit vielen neuen Ideen aber auch neuen Problemen, was das Buch thematisiert. Auch der Titel passt vom Inhalt her sehr gut, auch wenn ich ihn nicht so schön klingend finde. Der Klapptext ist aber wirklich super gestaltet - er verrät nicht zu viel, aber alles Notwendige um den Leser zu interessieren.


Erster Satz: "Die Jahreszeiten spielten verrückt."


Der spannende Abenteuerroman von Divna Omaljev spielt um 1538 in Europa und vermittelt einen detaillierten Eindruck vom Leben in der Renaissance. Wir reisen zusammen mit Danaé durch die Zeit von Frankreich bis nach Konstantinopel und Griechenland. Und dabei passiert so einiges:

Die junge Anatomin Danaé Pioggia d’Oro hat trotz dass sie Patenkind von Leonardo da Vinci und Tochter der illustren Gelehrten Galatea ist, Geldsorgen. Ihre Arbeit an der Universität von Paris entlohnt sie, dass es ihr gerade so reicht. Auf dem Weg ins Hôtel Dieu, ihren Lohn einzufordern um damit ihren Vermieter zu bezahlen, trifft sie auf Donatien de Monthléri, den Chef der französischen Geheimpolizei, was ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Ein ganzes Heer an Soldaten, die mit einer mysteriösen Krankheit ins Krankenhaus transportiert wurde, hatte schon ihre Neugier geweckt, so sagt sie zu, als er ihr vorschlägt, mit ihm zusammen an der Aufklärung dieser mysteriösen Erkrankungen zu arbeiten. Gemeinsam begeben sie sich so auf eine Spurensuche, die sie von Fontainebleau bis nach Konstantinopel an den Hof des Sultans und auf abgelegene griechische Inseln zu den wilden Amazonen führt.
Dabei muss sich Danaé mit einer riskanten Operation als Ärztin beweisen und ihre eigenen Versagensängste überwinden. Denn ihre erfolgreiche Mutter setzt große Erwartungen in sie, die einzige Tochter, die es noch nicht zu etwas gebracht hat. Neben den ganzen Intrigen und Aufgaben kämpft sie immer wieder mit ihren Selbstzweifeln, die sie geschickt zu verbergen weiß. Und dann ist da auch noch Léandre Desanges, der Hofchirurg des französischen Königs, der ihr Blut ganz schön in Wallungen bringt, obwohl sie ihn eigentlich nicht leiden kann...

Ich muss zugeben, dass ich insgesamt gesehen nicht wirklich begeistert von dem Buch war. Das bedeutet nicht, dass ich es schlecht fand, gegen Ende hat es mir sogar sehr gut gefallen, aber ich kam irgendwie nie wirklich in der Geschichte an. Das hatte mehrere Gründe, die wohl eher an mir lagen und zusammengenommen dann einfach zu einer Leseflaute geführt haben. Kann mal passieren...

Ich bin erstmal schon extrem schlecht reingekommen, was zum einen daran lag, dass man ziemlich ins kalte Wasser geworfen wird und sich selbst in der historischen Welt zurecht finden muss, zum anderen daran, dass ich Danaé einfach nicht ausstehen konnte. Ihre ständigen Schwankungen zwischen selbstbewusst, überheblich, neugierig, ängstlich, am Boden zerstört, wunderschön, unscheinbar, ... haben es mir sehr erschwert, sie wirklich als Protagonistin greifen zu können. Natürlich finde ich es super, wenn Charaktere dynamisch sind, doch da sie ständig anders dargestellt wurde und zudem eine etwas seltsame Sicht auf sich selbst hat - was bestimmt auch an ihrer Mutter liegt -, konnte ich sie irgendwie nicht verstehen und somit auch nicht mögen. Gegen Ende, als die immer mehr zu sich selbst steht und sich mehr in ihrem Verhalten festigt, mochte ich sie viel mehr. Ich konnte endlich die starke junge Frau sehen, die sich in ihr verbirgt und ihre seltsamen Schwankungen einfach als Facettenreichtum ihrer Persönlichkeit sehen. In ihrem kämpfen im Grund zwei Seiten: Da ist ihre brillante Anatomin und Gelehrten Seite, die sich eigentlich völlig zu Unrecht mit Selbstzweifeln quält, da sie auf ihrem Fachgebiet großen Persönlichkeiten die Stirn bieten kann und ihre Meinung auch frei kundtut. Und dann ist da auch ihre tollpatschige und unsichere Seite, die in Liebesdingen völlig unerfahren ist und die sie in die ein oder andere komische und manchmal fast brenzlige Situation stolpern lässt. Innerhalb des Romans vollzieht sich eine Entwicklung bei der ihre unsichere Seite immer mehr an Boden verliert, der von ihrem Selbstvertrauen langsam erobert wird.


"Sie hätte sich den Mut gewünscht, ihn aus ihrem Zimmer zu jagen. Er hatte hundertprozentig eine Abreibung verdient, so, wie er sie enttäuscht und verletzt hatte. Sie wollte ihm unbedingt widerstehen, aber ihr eigener Körper ließ sie im Stich"


Dann noch kurz zum Mittelteil des Buches. Nach meinem schon recht holprigen Start hatte ich dann eine riesige Leseflaute, etwa auf Seite 150. Denn während Danaé und Donathien losziehen kommen immer mehr neue und fremde Charaktere hinzu, die durch komplizierte Beziehungen und Intrigen das Verständnis nicht gerade erleichtern. Dazu wechseln die Orte sehr schnell und es wird fast nebenbei auf zahlreiche geschichtlichen Fakten und Personen eingegangen. Die Autorin versucht Spannung aufzubauen, da während dem ersten Teil der Reise nicht viel passiert, indem sie dazu noch rätselhafte Andeutungen macht und Dinge ungeklärt im raum stehen lässt, was alles insgesamt dazu beigetragen hat, dass ich komplett abgehängt wurde. Da aber das mit dem Spannung aufbauen bei anderen geklappt hat - was man den vielen positiven Rezensionen entnehmen kann - schiebe ich das auf meine Startschwierigkeiten.

Doch meine Verwirrung wuchs immer mehr, von Stadt zu Stadt in die die kleine Gruppe kam und irgendwann war es mit schlichtweg zu viel von allem, sodass ich gar nicht mehr verstanden habe, wer jetzt warum mit wem wohin will. Ich habe dann nochmal zurückgeblättert und über 50 Seiten nochmals gelesen, war aber irgendwann einfach nicht mehr motiviert weiter zu lesen. Da es ein Rezensionsexemplar war, wollte ich es auf keinen Fall aufhören zu lesen und komplett beiseitelegen, da ich das immer etwas ungerecht finde und in den 400 Seiten, die ich noch vor mir hatte, ja noch viel Gutes passieren könnte. Also habe ich mich entschieden, das Buch eine Weile auf die Seite zu legen und Wochen später dann nochmal weiter gelesen. Als ich dann ohne Frust nochmals angefangen hatte, kam ich auch sehr gut durch. Denn das Buch begann dann doch noch, mich in seinen Bann zu ziehen....


"Eine so heftige Krankheit kann nicht durch die Prostituierten ausgelöst worden sein. Wir wissen weder, um welche Krankheit es sich handelt, noch, wie sie übertragen wird. Eins weiß ich aber sicher..." sie beugte sich mit geheimnisvoller Miene vor. "Es steckt jemand dahinter." Einen kurzen Moment lang genoss Danaé das Gefühl, Macht über ihn zu haben, bevor sie hinzufügte: "Jemand, der dem König schaden will."


Auch wenn ich bestimmt die Hälfte nicht verstanden habe, konnte ich es am Ende sehr genießen, in die Welt um 1500 abzutauchen, die damaligen Gepflogenheiten und Denkweisen besser zu verstehen versuchen und dabei auch viele schöne, bunte Flecken auf unserer Erde literarisch zu bereisen.

Was auch noch sehr gut war: Bei historischen Romanen, die ich wirklich sehr gerne lese, gibt es eigentlich ein ernsthaftes Problem - geschichtlich korrekte Details, die für eingeschlafene Füße sorgen.
Natürlich muss Wert darauf gelegt sein, die Geschichte in den gegebenen historischen Rahmen korrekt einzupassen und dem Leser auch ein möglichst authentisches und detailreiches Bild dieser Zeit zu vermitteln. Doch leider artet dass oft auch in ein staubtrockenes Geschichtsbuch aus und nimmt der eigentlichen Story jegliche Spannung. Doch was diesen Roman für mich doch noch gerettet hat, ist die mitreißende, abenteuerlustige und witzige Grundstimmung, die dadurch erzeigt wird, dass die Autorin im letzten Drittel der Geschichte einen perfekten Mix aus Humor, Ernsthaftigkeit und abgedrehte Abenteuer findet, der von Romantik über wilde Schlachten, spannende Operationen, politischen Wirrwarr und einer bunten Entdeckungstour alles dabei hat. Der Roman wird in erster Linie ein Abenteuerroman und stellt das historische hinten an, präsentiert aber dennoch ein atmosphärisches Bild der damaligen Zeit. Der Stil der Autorin hat mir immer mehr zugesagt!


"Zuerst wackelten die Kerzenleuchter, dann das ganze Tischchen, auf dem eine Glaskaraffe stand. Sie fiel herunter und zersprang in tausend Stücke.
"Zum Teufel!", fluchte Léandre."


Meist wird die Geschichte aus der Perspektive von Danaé erzählt, manchmal jedoch wechselt die Erzählperspektive für kurze Augenblicke zu anderen Charaktere, wie Léandre, Donatien oder Côme. Grundsätzlich mag ich solche Perspektivwechsel sehr, nur leider war in diesem Buch nicht immer ganz klar, aus wessen Sicht die Geschichte nun erzählt wird und ich habe solch einen Wechsel einfach überlesen, nur um dann über ein Logikproblem zu stolpern und noch mal zurückblättern zu müssen.
Generell sind die Charaktere neben Danaé für mich am meisten von Verwirrung geprägt.
So habe ich mich andauernd zu vorschnellen Urteilen über einzelne Personen hinreißen lassen, um später dann überrascht zu werden. In der ganzen Masse an Nebencharakteren gingen einzelne leider sehr unter.
Mein Liebling war aber der Côme d’Amboise/ Cosma, der/die im Rotlichtviertel von Konstantinopel lebt, eigentlich ein Agent der Pariser Geheimpolizei ist, sich aber zur Tarnung als Frau ausgibt und in einem altertümlichen Varieté auftritt. Er/sie steigert sich immer mehr in seine Rolle hinein, und weiß selbst nicht mehr so genau, was von seinen beiden Geschlechtern seine Verkleidung war. Er/sie ist einfach sehr sympathisch mit seiner/ihrer treuen Art, man muss diese Person einfach mögen!

Das Ende war dann doch noch sehr spannend und ich war mega froh, das Buch nicht einfach zur Seite gelegt, sondern ihm noch eine zweite Chance gegeben zu haben. Ob ich den zweiten Teil lesen will, weiß ich trotzdem nicht...


Fazit:


Obwohl ich so meine zwischenzeitlichen Probleme hatte, ein gut durchdachtes Abenteuerbuch mit historischem Hintergrund, dass am Anfang und in der Mitte etwas ausbremst, am Ende aber wieder an Fahrt aufnimmt.

Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

www.w0rdw0rld.blogspot.com

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hannelore_bayers avatar

Rezension zu "Danaé und die Weiße Hand" von Divna Omaljev

Spannend, alte Legenden, starke Frauen
hannelore_bayervor 2 Jahren

 Ich habe das Buch sehr gerne gelesen! Es vermittelt einen detaillierten  Eindruck vom Leben in der Renaissance. Auf einer Reise, die Danae, der Hauptcharakter, unternehmen muß, kommt man bis nach Konstantinopel und Griechenland. Überall konnte man mitreisen und sichsofort an Ort und Stelle versetzen. Der Schreibstil ist so atmosphärisch, ja man kann sogar das Salz riechen bei der Seereise und kann sich geruchsmäßig durch Konstantinopel schlagen. Die Charaktere lassen nichts zu wünschen übrig. Danae, eine starke junge Frau, zwei originelle Zofen, Donatien, der Chef der Geheimpolizei und natürlich Cosma/Come d´Amboise, der zuerst sehr verunsichert, aber sich als treue und der Sache unbedingt verschriebene Person herausstellt. Was sich sonst noch hinter ihm verbirgt, muß der gewogene Leser selber herausfinden. Die Schilderung der Paläste, vor allem der Tokapi, haben mich sehr beeindruckt. In der Schatzkammer wäre ich gerne länger geblieben.
Ich habe selten eine so gute Schilderung eines Harems, mit all seinen Vor- und Nachteilen gelesen.
Im Prolog wird der Zustand im Militärlager in Paris am 1.5.1538 geschildert. General Monthleri macht einen Rundgang und schaut mit Mühe über die vielen Prostituierten, die sich hier befinden, hinweg. Einsam in seinem Zelt kann er aber seine "Fleischeslust" nicht verhehlen. Prompt wird auch er besucht von "General Eizaveta", das geht leider tödlich für ihn aus.
Gleichzeitig hat Danae Pioggia dÓro ganz andere Sorgen. Sie braucht dringend Geld für ihren Vermieter. So macht sie sich auf und will ihren ausstehenden Lohn einfordern. Sie ist eine junge Medizinerin und lehrt an der Universität. Unterwegs trifft sie Donatien, den Chefder Geheimpolizei. Er bietet ihr einen Job im Namen der Krone an. Sie soll herausfinden, welche Krankheit die Soldaten dahinrafft und wer sie verursacht. So soll es zuerst nach Granada zu Karl dem V. gehen. Unterwegs gesteht ihr Donatien, daß sie zusammen mit Leandre Desanges nach Konstantinopel zum Sultan geschickt werden. Eigentlich kann sie Leandre nicht ausstehen, da er aber nur ein Bader ist, muß sie als "Doppeldoktorin" unbedingt mit. Nach außen hin zwar als Assistentin, so glaubt sie mehr Handlungsfreiheit zu haben. Vom Sultan werden sie vor eine fast unlösbare Aufgabe gestellt, die Alternative wäre der Tod, übrigens auch bei Nichtgelingen. Sie müssen sich zusammenraufen und Danae muß ja auch ihrem Auftrag nachkommen.
Es wird sehr spannend und auch gefährlich. Was oder wer sind die Weißen -,Roten- und die Schwarzen Frauen? Kinder müßen gerettet werden, die Amazonen greifen an, warum müssen sie nach Griechenland, gelingt die unterbrochene OP tatsächlich, kommen sich Danae und Leandre vielleicht doch noch näher? Die weiße Hand, wird sie aufgedeckt?
Ich habe ein magisches, verführerisches Buch gelesen und freue mich auf die Fortsetzung.
Ein dickes Lob für Divna Omaljev, die toll begleitet hat.

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histerikers avatar

Rezension zu "Danaé und die Weiße Hand: Historischer Abenteuerroman" von Divna Omaljev

Ein Abenteuer im 16. Jahrhundert
histerikervor 2 Jahren

Inhalt:
Danaé ist eine Ärztin und mehr aus Not als willentlich gerät sie in die Ermittlungen der Geheimpolizei in Frankreich. Diese betreffen eine geheimnisvolle Krankheit in einem Militärlager und einen grausamen Tod von einem General. Wer steckt dahinter? Und was hat das Medaillion mit der weißen Hand damit zu tun?

Bewertung:
Man muss sagen, dass es ein Abenteuerroman mit historischem Hintergrund ist. Genau in dieser Reihenfolge. Man lernt zwar viel über die Geschichte und die Zusammenhänge werden toll und sehr gut recherchiert dargestellt, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Abenteuer. Und da kommt man nicht aus der Spannung heraus. Es geht immer weiter und immer wieder wird es spannender, die Zusammenhänge werden komplizierter und auch klarer, man will einfach nur weiter lesen. Ich konnte das Buch nicht aus der hand legen.
Historisch hat das Buch aber eindeutig auch die 5 Sterne verdient. Ich lese sehr viele historischen Romane und ich kenne mich mit der Geschichte wegen mienes Berufs ziemlich gut aus, aber hier gab es für mich so viel Neues zu lernen, das habe ich nicht erwartet.
Die Charaktere sind sehr angenehm, man kann sich mit ihnen schnell anfreunden und findet sicher irgendjemanden, den man mag. Der Stil hat mir auch sehr gefallen, ich fand es sehr angenehm zu lesen.
Ich freue mich schon auf den nächsten teil der Geschichte!

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Gespräche aus der Community

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Schruf_und_Stipetics avatar

Liebe Lovelybooksleser,

in dieser vorweihnachtlichen Zeit, lade ich euch ein, mit mir am Kamin Platz zu nehmen und meinen ersten Roman zu entdecken.
Danaé und die Weiße Hand ist ein Abenteuerroman, eine Liebesgeschichte, aber auch ein Politthriller, der zur Zeit der Renaissance spielt. Mehr zum Inhalt findet ihr auf der Seite meines Verlags Schruf & Stipetic.

Leseprobe

Die Geschichte beginnt in Paris, wohin Danaé Pioggia d’Oro vor dem Ehrgeiz ihrer tyrannischen Mutter geflohen ist. Die junge Ärztin lebt in einer ärmlichen Dachkammer mit ihrer treuen Zofe, die ihren Schützling schnellstmöglich verheiraten möchte. Danaé träumt von einem ruhigen und dennoch freien Leben. Sie ist bestimmt nicht die Mutigste und drückt sich oft vor Entscheidungen, aber wenn ihr Gewissen es ihr befiehlt, dann zaudert sie nicht und ist bereit zu großen Opfern.

Habt ihr Lust, Danaé durch ihr Abenteuer zu begleiten und an dieser Leserunde teilzunehmen? Bis zum 22. 12. 2016 könnt ihr eins der 10 E-Books gewinnen, die mein Verlag verlost, wenn ihr folgende Frage beantwortet:

Welche historische Persönlichkeit oder Romanfigur bewundert ihr besonders? Und warum?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Divna Omaljev

 

P. S. Ich habe mein Buch ursprünglich auf Französisch geschrieben, lebe aber schon seit vielen Jahren in Deutschland. Deshalb freue ich mich besonders, auf den Austausch mit meinen deutschen Leserinnen und Lesern!


P. P. S. Bitte beachtet, dass ihr euch, wenn ihr ein E-Book gewinnt, zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension zu Danaé und die Weiße Hand verpflichtet.

 

 

 

divnaomaljevs avatar
Letzter Beitrag von  divnaomaljevvor 2 Jahren
Und noch einmal Danke, liebe Hannelore!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Divna Omaljev wurde am 12. Januar 1968 in Paris (Frankreich) geboren.

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