Djuna Barnes Nachtgewächs

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Inhaltsangabe zu „Nachtgewächs“ von Djuna Barnes

Djuna Barnes (1892–1982) gehört zu den größten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Nightwood ist ihr wichtigstes Buch, ein Klassiker der Moderne par excellence. Der Roman, erschienen 1936, wird neu, mit einem Nachwort von N.N., vorgelegt.

Nachtgewächs, der Roman der Liebe einer Frau zu einer anderen Frau – einer Leidenschaft, die unstillbares Verlangen in der einen und tiefe Einsamkeit in der andern weckt –, wäre nicht geschrieben worden, wenn die Liebe zu der Bildhauerin Thelma Wood die Autorin nicht bis in die tiefste Verzweiflung geführt hätte.

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  • Rezension zu "Nachtgewächs" von Djuna Barnes

    Nachtgewächs

    alma

    26. November 2007 um 18:35

    Inhalt (aus amazon, geprüft und als i.O. befunden) Schauplätze sind die flirrenden Hauptstädte Europas, vor allem Paris in den 1920er Jahren, und New York. Die fünf neurotischen Hauptfiguren – die lesbischen Amerikanerinnen Robin, Nora und Jenny, der schwule irisch-amerikanische Arzt Matthew O’Connor und der österreichische Pseudobaron Felix Volkbein – sind durch Herkunft und Veranlagung dem »normalen« Leben entfremdet. Getrieben von dunklen religiösen und sexuellen Sehnsüchten, fallen sie einander in die Arme, um sich fortan gegenseitig zu verletzen. Die drei Lesbierinnen enden im Wahnsinn, der alkoholsüchtige Baron irrt mit seinem geistesgestörten Sohn und einer ehemaligen Artistin herum, der Arzt stirbt betrunken in einem Pariser Café. Aufbau: Das eigentliche Thema des Romans ist die Nachtseite menschlicher Existenz. In den Figuren sind Lust und Leid archetypisch verkörpert. Unschuldig verstrickt, können die Figuren nicht anders, als sich weh zu tun: »Von Anfang an wurde der Mensch in Verdammnis und Unschuld geboren«, diagnostiziert Dr. O’Connor in einem seiner Monologe. Trotz seiner schmuddeligen Existenz ist er Weiser, Seelentröster und Ruhepol in einer trostlos-konfusen Umgebung. Barnes verzichtet auf geradliniges Erzählen und chronologische Folge. Ihr Text ist eine Mischung aus Gleichnissen, Metaphern, Metonymien, Monologen und Zwiegesprächen. In direkter Rede drücken die Figuren Wandlungen, Erwartungen und Enttäuschungen aus. Wirkung: Von literarischen Zeitgenossen wurde Nachtgewächs euphorisch aufgenommen. T. S. R Eliot würdigte in seinem Vorwort (1937) »große Stilvollendung, Schönheit des Ausdrucks, Brillanz und Geist in der Charakterisierung sowie den Geschmack von Grauen und Untergang, der elisabethanischen Tragödie sehr nahe verwandt«. Aus Barnes’ schmalem Gesamtwerk ragt Nachtgewächs als funkelnder Stern heraus wegen seiner rhythmischen Erzählweise, der innovativen Bildersprache und dem stufenweise sich steigernden Aufbau. B. B.

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