Dmitrij Kapitelman Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters

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Inhaltsangabe zu „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“ von Dmitrij Kapitelman

Bevor Dmitrij Kapitelman und sein Vater nach Israel aufbrechen, beschränkten sich ihre Ausflüge auf das örtliche Kaufland – damals in den Neunzigern, als sie in einem sächsischen Asylbewerberheim wohnten und man die Nazis noch an den Glatzen erkannte. Heute verkauft der Vater Pelmeni und Krimsekt und ist in Deutschland so wenig heimisch wie zuvor in der Ukraine. Vielleicht, denkt sein Sohn, findet er ja im Heiligen Land Klarheit über seine jüdische Identität. Und er selbst – Kontingentflüchtling, halber Jude, ukrainischer Pass – gleich mit. "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" ist ein sehnsuchtsvoll-komischer Spaziergang auf einem Minenfeld der Paradoxien. Und die anrührende Liebeserklärung eines Sohnes an seinen Vater.

Tolles Buch! Und ein ganz wichtiger Beitrag zum Thema "Integration, Identität, Heimat". Lesen!

— Himmelfarb

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    Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters

    Himmelfarb

    24. April 2017 um 15:35

    Was ist Heimat? Was ist Identität? Wo gehören wir hin? All diese Fragen beantwortet der in Berlin lebende Autor Dmitrij Kapirelman in seinem Buch "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" eindrucksvoll und mit viel Humor. Gleichzeitig setzt er seinem Vater Leonid Kapitelmann, einem in Leipzig lebenden Exil -Ukrainer, ein wundervolles Denkmal. Dieser "unsichtbare" Vater ist es, der Kapitelman veranlasst, eine Reise nach Israel, in das Sehnsuchtsland des Großvaters, eines ukrainischen Juden, zu unternehmen, um zu erfahren, ob man sich als Jude dort wirklich zuhause fühlt. Kapitelman senior wählte einst Deutschland als Emigrationsort und nicht Israel, fühlt sich dort allerdings nicht heimisch bzw."sichtbar", während Kapitelman junior sich in Berlin doch eher wohlfühlt, aber seinen genetischen Wurzeln nachspüren möchte. Gemeinsam erleben die Kapitelmans ( und wir glücklicherweise mit ihnen) eine Reise, die wegweisend sein wird. Empathisch, humorvoll, aber auch sehr kritisch, beschreibt Dimitrij Kapitelman nicht nur ein zerrissenes Land und einen damit verbundenen, scheinbar unlösbaren Konflikt, sondern auch eine Annährung an den Vater. Ein ganz wundervolles Buch ist das!

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