Dmitry Glukhovsky

 4 Sterne bei 1.217 Bewertungen
Autor von Metro 2033, Metro 2034 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Dmitry Glukhovsky (© privat)

Lebenslauf von Dmitry Glukhovsky

Dmitry Glukhovsky studierte Journalismus und Internationale Beziehungen in Jerusalem. Er arbeitete als TV- und Radio-Journalist unter anderem für den Fernsehsender Russia Today und die Deutsche Welle. Außerdem nahm er als Korrespondent an der russischen Polarexpedition teil. Neben seiner Muttersprache spricht er englisch, spanisch, französich, deutsch und hebräisch. 2002 erschien sein Science-Fiction-Debütroman "Metro 2033" auf seiner Website kostenlos. Durch den Erfolg wurde der Roman später zum interaktiven Experiment und wurde zum Videospiel umfunktioniert. Inzwischen zählt Dmitry Glukhovsky zu den beliebtesten zeitgenössischen SciFi-Autoren. Dmitry Glukhovsky lebt in seiner Heimatstadt Moskau.

Neue Bücher

Cover des Buches Geschichten aus der Heimat (ISBN: 9783453274143)

Geschichten aus der Heimat

Erscheint am 19.10.2022 als Gebundenes Buch bei Heyne.
Cover des Buches Geschichten aus der Heimat (ISBN: 9783837164411)

Geschichten aus der Heimat

Erscheint am 17.10.2022 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Dmitry Glukhovsky

Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)

Metro 2033

 (613)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches Metro 2034 (ISBN: 9783453316317)

Metro 2034

 (231)
Erschienen am 08.12.2014
Cover des Buches Metro 2035 (ISBN: 9783453319028)

Metro 2035

 (80)
Erschienen am 09.01.2018
Cover des Buches TEXT (ISBN: 9783958901971)

TEXT

 (57)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Future (ISBN: 9783453317581)

Future

 (39)
Erschienen am 11.04.2016
Cover des Buches Sumerki (ISBN: 9783453317598)

Sumerki

 (27)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Metro 2033 / Metro 2034 (ISBN: 9783453315938)

Metro 2033 / Metro 2034

 (12)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Metro - Die Trilogie (ISBN: 9783453320628)

Metro - Die Trilogie

 (11)
Erschienen am 11.11.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Dmitry Glukhovsky

Cover des Buches Metro - Die Trilogie (ISBN: 9783453320628)dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Metro - Die Trilogie" von Dmitry Glukhovsky

Eine spannende Geschichte über Hoffnung, Freundschaft und die russische Kultur,
dunkelbuchvor 16 Tagen

Ein Schwergewicht mit 1616 Seiten und einem Gewicht von mehr als 2 Kilogramm ist der Sammelband „Metro – DieTrilogie“ des russischen Autors Dmitry Glukhovsky eine wahre Fundgrube. Neben den drei Metro-Romanen „Metro 2033“, „Metro 2034“ und „Metro 2035“ enthält das Buch noch die beiden Erzählungen „Das Evangelium nach Artjom“ und „Am Ende der Straße“, wobei letztere eine deutschsprachige Erstveröffentlichung ist. Dadurch stellt dieser Band einen idealen Einstieg in das Metro-Universum dar. 

"Die Metrobibel"

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Metro 2035 (ISBN: 9783453319028)Pastor_Davids avatar

Rezension zu "Metro 2035" von Dmitry Glukhovsky

Wo sind all die Monster? Ach, da sind sie ja!
Pastor_Davidvor 16 Tagen

Der Abschluss der Metro-Trilogie zieht uns einmal mehr hinab in die Moskauer Unterwelt. Während die Oberfläche verstrahlt und damit unbewohnbar ist, hat sich in den U-Bahn-Tunneln und Stationen eine vielseitige Gesellschaft der Überlebenden entwickelt. Artjom, der Held aus dem ersten Teil, sehnt sich jedoch nach einem Leben an der Oberfläche und gibt die Hoffnung nicht auf, dass die Menschheit eines Tages dahin zurückkehren wird. Doch stellt sich die Frage: Wollen die Menschen das überhaupt?

Die wahren Monster

Die Monster, denen wir in den beiden Vorgängern noch an der Oberfläche begegnen, scheinen wie vom Erdboden verschluckt. Der Protagonist fragt sich in einem Nebensatz auch was wohl aus denen geworden ist. Doch Dmitri Gluchowski lässt keine Zweifel: Die schrecklichsten Kreaturen auf dieser Welt sind nicht atomare Drachen oder verstrahlte Ratten, sondern der Mensch selbst. Die Metro-Romane sind für ihre derbe Sprache und Beschreibungen bekannt, doch in 2035 wird nochmal eine Schippe drauf gelegt. Menschen die im Dreck leben, Dreck fressen, sie schlimmer als Tiere verhalten und nicht anders können als sich gegenseitig zu vernichten. Der Mensch ist Sünder, „da ist keiner der Gutes tut“, urteilt schon die Bibel. Der Mensch ist das Monster, welches, wenn die Umstände geeignet sind, aus unserem dunklen Innern herausgekrochen kommt, um Unheil anzurichten.
Damit trifft Gluchowski ins Schwarze und legt den Finger auf die Wunde unseres Daseins. Artjom fungiert als Erlöserfigur, beseelt von einer Hoffnung für die Menschen, doch „sie haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht“.

Der Autor hat bereits in Interviews klargestellt, dass dieses Buch Kritik übt an der russischen Politik, die ja gerade seit dem Krieg in der Ukraine durchaus zeitgemäß ist. Für mich jedoch liegt eine religiöse und damit untrennbar verbundene anthropologische Deutung klar auf der Hand: Wir sind verloren, wir brauchen einen Erlöser, Gottes Antwort auf das Leid dieser Welt ist in Jesus Christus zu finden.

Der Schreibstil von Gluchowski ist besser geworden. Die Nachvollziehbarkeit der Figuren ist zumindest beim Protagonisten da. Wir fiebern mit ihm mit, eifern für die Sache der Wahrheit und Freiheit, sind mit ihm enttäuscht über eine Welt, die sich, wie es scheint, gegen ihn verschworen hat.
Metro 2035 sticht als der Höhepunkt der Reihe heraus, auch, oder gerade weil, er durchaus neue gewagte Wege geht.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Metro 2034 (ISBN: 9783453533011)Pastor_Davids avatar

Rezension zu "Metro 2034" von Dmitry Glukhovsky

Die "Drei" ist die "Eins" des Kleinen Mannes
Pastor_Davidvor 3 Monaten

Im zweiten Teil der Metro-Triologie tauchen wir wieder ab in die Moskauer U-Bahn einer dystopischen Zukunft. Ich verzichte auf große Erklärungen, da ich davon ausgehe, dass die meisten den ersten Teil bereits gelesen haben werden, bevor sie zum zweiten gehen.


Plot


Das Buch beginnt damit, dass uns eine neue Hauptfigur vorgestellt wird: Homer. Der ist 60 Jahre alt. Seinen Spitzennanmen hat er erhalten, da er gerne Geschichten schreibt und sich am antiken Geschichtsschreiber orientiert. Seine Frau und er bewohnen die Sewastopolskaja, eine Station im Süden der Station. Von dort aus, werden regelmäßig Karawanen Richtung Norden geschickt, von denen aber seit einigen Wochen keine mehr zurückgekehrt sind und Homer und seine Mitmenschen beginnen sich darüber Sorgen zu machen.
Außerdem hält sich seit einiger Zeit der hünenhafte Soldat "Hunter" an der Sewastopolskaja auf. Warum und wie er dahin gekommen ist, ist nicht nur dem Leser ein Rätsel, sondern auch Homer. Hunter wird mit Homer vom Stationsvorsteher losgeschickt, um die Ereignisse in den Tunneln Richtung Norden zu klären und so beginnt ein Abenteuer der beiden, an dessen Ende mal wieder das Schicksal der ganzen Metro auf dem Spiel steht.
In einen Subplot, der im ersten Drittel des Buches noch parallel abläuft, wird uns ein weitere Figur vorgestellt, eine junge Frau mit Namen Sascha. Die Handlungsstrenge berühren zu Beginn nur vereinzelt, um dann zusammenzufließen und sich auch wieder zu trennen. Das Spiel mit den Plotllinien gelingt dem Autor ganz gut.


Bewährtes ja, aber zu wenig


Was den ersten Teil spannend gemacht hat, finden wir auch in diesem Teil wieder, nur eben im Sparpaket: Weniger Worldbuilding um die Metro, weniger düstere Stimmung und weniger Action.
Das enttäuscht etwas. Ich habe mich förmlich nach mehr von dieser Welt gesehnt. Egal ob von der gefallenen Kultur der Menschen in der Metro, den gruseligen Mostern der verstrahlten Oberfläche, geschweige denn Antworten über die vielen Geheimnisse die diese Welt umgeben. Doch weder mein Durst nach mehr Worldbuilding, noch mein Hunger nach mehr knackiger Action und auch nicht meine Sehnsucht nach Antworten auf die vielen Fragen wurden befriedigt, das Lesen gerät zur Diät.


Homer - Sascha - Hunter


Die Charakter-Zeichnungen sind Glukhovsky teilweise besser gelungen als im ersten Teil. Als in der ersten Geschichte Artjom wie eine leere Puppe wirkte, können wir besonders Homer wirklich verstehen und mit ihm mitfühlen. Diese Verbindung zum Protagonisten trägt durch die Geschichte.
Mit Sascha ist er stark gestartet, verliert sich dann aber in der zweiten Hälfte des Buches. Sie trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen und baut seltsam schnell Bindungen zu Männer auf, die sie nicht kennt. Das wirkt dann doch sehr an den Haaren herbeigezogen. Ein ganzer Plotstrang mit Sascha und einer weiteren Figur führt in eine Sackgasse und dem Leser wird bewusst, dass die Handlung sich null verändert hätte, wären die Passagen übersprungen wurden. Zeitverschwendung.
Hunter, der Elitesoldat und Muskelprotz, bleibt unnahbar und auch die Versuche seinen inneren Konflikt irgendwie zu transportieren scheitern. Im Grunde kann er einem ziemlich egal sein. Was sehr schade ist, denn am Anfang des ersten Teiles ist er eine sehr interessante Figur und setzt die ganzen Handlung in Gang. In diesem Teil kann man ihn sich eher als einen Terminator vorstellen, der in mechanischer Weise seine Ziel verfolgt und hirnlos durch die Metro stapft.


Fazit


Alles in allem ein Nachfolger der das Mittelmaß seines Vorgängers erreicht, aber nicht darüber hinausragt. Die Stärken liegen bei diesem Buch bei den handelnden Personen, nicht wie im ersten Teil beim Worldbuilding und der Action. Lesen lässt es sich flüssig und um den dritten Teil werde ich wohl auch nicht herum kommen.

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Dmitry Glukhovsky wurde am 11. Juni 1979 in Moskau (Russland) geboren.

Community-Statistik

in 1.508 Bibliotheken

von 377 Lesern aktuell gelesen

von 41 Lesern gefolgt

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks