Dmitry Glukhovsky

 4 Sterne bei 1.003 Bewertungen
Autor von Metro 2033, Metro 2034 und weiteren Büchern.
Dmitry Glukhovsky

Lebenslauf von Dmitry Glukhovsky

Dmitry Glukhovsky studierte Journalismus und Internationale Beziehungen in Jerusalem. Er arbeitete als TV- und Radio-Journalist unter anderem für den Fernsehsender Russia Today und die Deutsche Welle. Außerdem nahm er als Korrespondent an der russischen Polarexpedition teil. Neben seiner Muttersprache spricht er englisch, spanisch, französich, deutsch und hebräisch. 2002 erschien sein Science-Fiction-Debütroman "Metro 2033" auf seiner Website kostenlos. Durch den Erfolg wurde der Roman später zum interaktiven Experiment und wurde zum Videospiel umfunktioniert. Inzwischen zählt Dmitry Glukhovsky zu den beliebtesten zeitgenössischen SciFi-Autoren. Dmitry Glukhovsky lebt in seiner Heimatstadt Moskau.

Neue Bücher

Davor und Danach: Story

 (1)
Neu erschienen am 11.03.2019 als E-Book bei Heyne Verlag.

Alle Bücher von Dmitry Glukhovsky

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Metro 2033

Metro 2033

 (531)
Erschienen am 12.11.2012
Metro 2034

Metro 2034

 (199)
Erschienen am 05.10.2009
Metro 2035

Metro 2035

 (59)
Erschienen am 09.01.2018
TEXT

TEXT

 (47)
Erschienen am 31.08.2018
Future

Future

 (30)
Erschienen am 11.04.2016
Sumerki - Dämmerung

Sumerki - Dämmerung

 (21)
Erschienen am 13.09.2010
Metro 2033 / Metro 2034

Metro 2033 / Metro 2034

 (12)
Erschienen am 14.04.2014
Sumerki - Dämmerung: Roman

Sumerki - Dämmerung: Roman

 (2)
Erschienen am 21.12.2010

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Neue Rezensionen zu Dmitry Glukhovsky

Neu

Rezension zu "Metro 2033" von Dmitry Glukhovsky

Willkommen in der Metro!
Armingervor 22 Tagen

Metro 2033 ist *der* moderne postapokalyptische Klassiker, die russische buchgewordene Alternative zur Welt von Fallout, die aber eine eigene Computerspiele-Reihe spendiert bekommen hat. 

Lässt man die Games und Nachfolger außer acht, und konzentriert sich nur auf das hier vorliegende Buch, so erhält man einen spannenden Roman in einer detailliert und liebevoll ausgearbeiteten postapokalyptischen Welt. Die ehemalige U-Bahn von Moskau, die tatsächlich als Bunkersystem für den nuklearen Winter ausgelegt war (und ist), wird zu einer aufregenden Mini-Welt, deren Stationen eigene Reiche bilden. 


Wie das Überleben dort unten möglich war und ist, wird in sehr guter "Show, don't tell!" Art und Weise vermittelt - Begegnungen, Dialoge, Neuland für den Protagonisten, dass ihn ebenso erstaunt wie den Leser.

Aber da sind wir schon beim ersten dezenten Kritikpunkt angelangt - insgesamt bleibt Artyom auf seiner Queste, die ihn ganz klassisch in diese Welt hinausführt, doch eher etwas flach und blass. Die Figuren, die ihm unterwegs begegnen, wirken teilweise plastischer, fassbarer als der Protagonist selbst. Und auch die eine oder andere Logiklücke tut sich auf, über die man nur dann hinweglesen kann, wenn man sich in der Welt verliert.

Insgesamt ein gutes bis sehr gutes Buch, und allemal wert, gelesen zu werden, aber der ganz große Geniestreich ist es nicht. 

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Rezension zu "TEXT" von Dmitry Glukhovsky

Ein Smartphone – zwei Leben
Fortivor einem Monat

"TEXT" ist die sehr intensive Geschichte des jungen, frisch entlassenen russischen Ex-Häftlings Ilja, dessen Neustart in Freiheit ganz anders verläuft, als geplant. Ilja macht nicht alles richtig, aber mir ist er ans Herz gewachsen. Er ist zwar eher ein Verlierertyp, aber bei mir überwiegte Sympathie und Mitgefühl vor Mitleid. Ich habe mit ihm mitgefiebert und zwar nicht an ein Happy End für ihn geglaubt, aber dennoch darauf gehofft. Auch Petja lernt man als Leser durch Iljas Nachforschungen in dessen Handy überraschend gut kennen. Oberflächlich betrachtet ist er das Gegenstück zu Ilja: erfolgreich, wohlhabend, schöne Frauen. Erst nach und nach zeigen sich die dunklen Seiten seines Lebens.

Dmitry Glukhovsky zeigt dabei auch ein Bild des modernen Russlands, das er sehr düster darstellt. Für mich las sich dieses Bild meist so, als hätte der Autor es speziell für den nichtrussischen Leser geschrieben, was mich etwas erstaunt, da das Buch ja im Original in Russland erschienen ist. Vielleicht ist das aber auch das Werk der Übersetzerin Franziska Zwerg.

Man kann Dmitry Glukhovskys Roman auch als Kritik am smartphonebestimmten Leben, das wir ja fast alle mehr oder weniger führen, lesen. Diese Kritik wird oft ziemlich direkt in Beschreibungen der Umwelt ausgesprochen, unterschwellig lese ich sie aber auch in der eigentlichen story heraus, in der Ilja Petjas Leben anhand der Informationen auf dessen Smartphone erschreckend gut rekonstruieren kann.

Sprachlich oft raffiniert und wortspielerisch, aber immer gut lesbar. Für mich nahm die Beschreibung oft so an Fahrt auf, dass ich manch schönen Satz aber fast überlesen hätte.

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Rezension zu "Metro 2033" von Dmitry Glukhovsky

Extrem spannender Endtime-Thriller
CoolThorbenvor 3 Monaten

Ich habe das Buch schon lange auf meiner Wunschliste gehabt und endlich zu Weihnachten bekommen. Um es kurz zu sagen: DAs Warten hat sich gelohnt. Extrem packend geschrieben.

Worum geht es? Nach einer Apokalpyse lebt der Rest der Moskauer Bevölkerung tief unten im U-Bahnsystem in den Tunnels und Banhöfen, die auch als Atombunker konzipiert wurden (wurden sie wirklich). Die Hauptperson, ein Jungendlicher namnes Artyom,führt durch den Roman auf der Suche nach einem Tor zu Oberwelt, das unbedingt geschlossen werden muss: Ansonsten können gefährliche Mutanten in das Tunnelsystem eindringen, was alle Überlebenden zum Untergang verurteilen würde. Auf dieser Suche erlebt Artyom zahlreiche Abenteuer und man kommt sehr gut mit den einzelnen Gesellschaften, welche sich unter der Erde gebildet haben, in Berührung. Jeder Bahnhof ist quasi anders und wird von Fraktionen bewohnt: Es gibt Kommunisten, Neonazis, die Hanse, die Polis, Ranger usw. Manche Gebiete sind feindlich, andere freundlich eingestellt, es gibt im Buch auch eine Karte des Moskauer U-Bahnnetzes,so dass man immer weiß, wo Artyom gerade ist und welchen Tunnel er nimmt.

Glukhovsky kann wirklich sehr, sehr gut Spannung erzeugen. Die beste Szene: Als Artyom in einem stockdunkeln Tunnel entlangwandert und sich sicher ist, dass ihm jemand (oder: etwas) folgt. Wie er stehen bleibt und lauscht und quasi fühlt, dass er nicht alleine ist - Gänsehaut pur! Ohnehin muss Artyom ständig gegen die Angst vor der Dunkelheit kämpfen: Das Tunnelsystem ist alt und es ist eben Endzeit, Wohlstand gibt es nicht mehr, alles ist alt und gebraucht und abgenutzt und voller Schmutz.

Was mir auch sehr gut gefallen hat: Die verschiedenen politischen Fraktionen. Die haben alle ihre Wurzeln mehr oder weniger in der russischen Geschichte, und wie die beschrieben werden und sich dort unten in den Tunneln eingerichtet haben, wie sie sich unterscheiden und bekriegen - das ist schon sehr packend und glaubhaft geschrieben. Da hätte ich gerne noch mehr von gehabt, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Sowieso zieht der Roman seine Stärke aus seiner glaubhaften Beschreibung der Welt: Gezahlt wird beispielsweise nicht mehr mit Geld, sondern mit Munition. Was Patronen quasi doppelt wertvoll macht:Kauft man mit ihr oder schießt man mit ihr?

Die Atmosphäre ist durchängig düster, schmutzig und rauh, so wie es für einen Endzeit-Roman sein muss. Hat mich ein bisschen an Fallout 2 (das Videospiel) erinnert, nur ohne den sarkastischen Unterton. Wer in die Tunnel derMoskauer U-Bahn will, muss schon wirklich Lust auf eine gute Portion Horror mitbringen!

Der Twist am Ende kam für mich dann ziemlich überraschend, aber auch wenn ich ihn nicht ganz so machte, weil er ein bisschen zu happy end-mäßig war, kann das das Gesamtergebnis nicht beeinflussen: top! Würde 6 Sterne geben, wenn man es könnte.

Bin gespannt auf die Folgeromane, auch wenn ich gehört habe, dass sie nicht mehr ganz so gut sein sollen.

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Zusätzliche Informationen

Dmitry Glukhovsky wurde am 11. Juni 1979 in Moskau (Russland) geboren.

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von 74 Lesern aktuell gelesen

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