Metro 2034

von Dmitry Glukhovsky 
3,7 Sterne bei192 Bewertungen
Metro 2034
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Positiv (116):
C

Auch gut, aber hätte nicht mehr gemusst.

Kritisch (21):
DrWarthrops avatar

Die Geschichte kann sich zu keiner zu entfalten, da die Charaktere komplett überzeichnet und uninteressant sind.

Alle 192 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Metro 2034"

Die Rückkehr in eine atemberaubende Welt

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat ... Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen.

Mit diesem Roman kehrt Dmitry Glukhovsky in die düster schillernde Welt der Moskauer Metro zurück und erzählt das Abenteuer weiter, das in »Metro 2033« begann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453533011
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:05.10.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.05.2014 bei BRILLIANCE CORP erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    dominonas avatar
    dominonavor 2 Jahren
    nicht schlecht, aber nicht das, was ich erwartet habe

    Der zweite Band der Metro-Reihe ist völlig anders als sein Vorgänger. Artjom spielt kaum eine Rolle, dafür rückt Hunter in den Mittelpunkt und zwei Figuren kommen dazu. Das Springen zwischen den Figuren hat mir das Lesen leichter gemacht als in Teil 1 und an sich kann ich nicht genau sagen, welchen Teil ich besser finde, weil beide Stärken und Schwächen hatten. Ich bin jetzt trotzdem gespannt, ob Teil 3 die beiden Vorgänger miteinander verbindet.

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    Gwees avatar
    Gweevor 2 Jahren
    Eine wenig befriedigende Fortsetzung der Reihe

    Der 2. Teil der „Metro“-Reihe schließt sich optisch seinem Vorgänger an, wobei die Farbgebung etwas eigentümlich wirkt. Hier wäre ein smaragdgrün passend zur Thematik nett gewesen. Die Kurzbeschreibung erinnert im ersten Moment sehr an die des ersten Bandes, ist aber leicht abgewandelt. Generell mag ich es, dass hier darauf gesetzt wurde lieber weniger Details preiszugeben – immerhin steht im Klappentext deutlich ausführlich, was vor sich geht – aber im Zusammenhang mit dem ersten Teil der Reihe finde ich es etwas schade, da nicht eindeutig daraus hervorgeht, dass das Buch nicht direkt an die Geschehnisse anknüpft, sondern einen eigenen Handlungsstrang verfolgt. Ansonsten gibt es auch hier wieder eine Karte, ein Glossar und ein Inhaltsverzeichnis für die Kapitel.

    Leider konnte mich Glukhovsky diesmal mit seiner Dystopie nicht einfangen. Im ersten Band war die Atmosphäre greifbar zu spüren und man selbst hatte das Gefühl in der Metro zu leben, aber im zweiten Band kommt dieses Gefühl nicht mehr auf. Das könnte mitunter auch daran liegen, dass – wie oben erwähnt – die Handlung nichts mit der aus dem Vorgängerband zu tun hat und man erst einmal versucht herauszufinden, wie die beiden Romane verknüpft sein könnten. Und selbst als Artjom schließlich auftaucht, ist man sich nicht ganz sicher, ob das der Artjom aus dem ersten Band ist. Generell fand ich die Geschichte aber nicht unbedingt schlecht. Der Anfang ist wie gesagt sehr unerwartet und dieses Buch wird sehr distanziert geschildert. Wir haben neue Protagonisten, die sich zusammen mit einem bekannten Charakter – Hunter – auf die Reise machen, um eine neue Bedrohung zu verhindern. Aber da die Charaktere nicht so richtig in Gefahr sind, wird es nie spannend und das richtige Gefühl kommt einfach nicht rüber. Die angedeutete Liebesgeschichte war außerdem furchtbar. Ich denke, das Buch hätte durchaus gut sein können, wenn nicht der Vergleich zum ersten Band da wäre – und mit dem kann dieser Teil nicht einmal annähernd mithalten, zumal die Ereignisse aus dem ersten Teil, die viel interessanter gewesen wären, in wenigen Sätzen abgehandelt werden. Und auch das Ende ist nicht wirklich befriedigend.

    Homer ist der Protagonist, den wir von Anfang an verfolgen. Er ist ein alter Mann, der Geschichten liebt und gern selbst eine schreiben würde. Deswegen folgt er Hunter. Ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren und ihn auch nur schlecht verstehen. Er ist ein sehr abstrakter Charakter und seine Gedanken sind auch oft nicht ganz plausibel. Schlimmer war aber Sascha, die etwas später dazukommt und die ich von Anfang an nicht wirklich mochte und viel zu naiv für diese harte Welt ist, in der sie doch eigentlich schon immer lebt. Obwohl ihr so viel Schlimmes widerfahren ist, bleibt sie blauäugig und handelt viel zu instinktiv. Der Charakter, den wir aus den beiden Perspektiven betrachten, ist Hunter. Er bleibt bis zum Schluss – wie auch im ersten Band – eine geheimnisvolle Persönlichkeit, die zwar die Handlung antreibt, aber über die man einfach nichts erfährt. Ich fand die Charakterausarbeitung und – -gestaltung im ersten Band viel stimmiger. Da haben mir auch viele Charaktere nicht gefallen, aber sie haben ins Buch gepasst.

    Der Schreibstil entspricht eigentlich dem des ersten Bandes und passt auch hier wie die Faust aufs Auge. Nach dem ersten Teil fand ich die russischen Begriffe diesmal eingängiger und leichter zu merken, zumal nicht mit hunderten Stationsnamen jongliert wird, sondern nur einige wenige auftauchen. Das hat natürlich auch mit der Handlung zu tun. Generell liest sich das Buch sehr einfach runter, da der Stil eher simpel gehalten ist. Diesmal hatte ich auch seltener das Bedürfnis im Glossar etwas nachschlagen zu müssen.

    Nachdem ich den ersten Teil der Reihe geliebt habe, ist dieser leider eine herbe Enttäuschung für mich geworden, auch wenn das Ende zu einem gewissen Grad noch einmal spannend wird, Tempo aufkommt und man mitfiebert – vor allem aber wegen Artjom, der doch noch eine Rolle spielt. Dennoch konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Ich kann verstehen, dass es schwer ist das Niveau zu halten, aber die Handlung war leider nicht einmal ansatzweise so fesselnd wie die des ersten Bandes. Es tut mir eigentlich auch Leid den Roman ständig damit vergleichen zu müssen, aber immerhin ist es eine Buchreihe.

    Fazit:
    Man sollte nicht mit zu hohen Erwartungen an dieses Buch herangehen, vor allem wenn man Fragen zum offenen Ende des ersten Bandes hat. „Metro 2034“ kann man eher als eigenständigen Roman betrachten, der wiederkehrende Charaktere vor Augen führt. Im Großen und Ganzen ist es ein solides Buch, das den Vergleichen mit dem Vorgänger nicht standhalten kann, aber dennoch eine interessante neue Handlung einbaut.

    Gesamt: 3/5

    Inhalt: 3/5
    Charaktere: 3/5
    Lesespaß: 3/5
    Schreibstil: 4/5

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    M
    M0V3vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Reise im Metro Universum geht weiter, das Buch kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran und zieht sich etwas in die Länge.
    Metro 2034

    Die Reise im Metro Universum geht weiter, das Buch kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran und zieht sich etwas in die Länge.
    Trotzdem lohnt sich dieses Buch, da es die Geschichte um Metro 2033 weiterführt und somit das Universum Metro 2033 erweitert.
    Wem Metro 2033 gefiel, der wird auch seine freude an Metro 2034 haben.

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    AndreaKristinas avatar
    AndreaKristinavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer würde schon gerne in der dunklen Metro unterhalb von Moskau leben, ohne Aussicht auf einen Neuanfang an der Oberfläche? Ein düsterer End...
    Metro 2034 - Dmitry Glukhovsky

    Handlung

    Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat ... Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen. Mit diesem Roman kehrt Dmitry Glukhovsky in die düster schillernde Welt der Moskauer Metro zurück und erzählt das Abenteuer weiter, das in »Metro 2033« begann.

    Erscheinung

    Metro 2034 ist düster verpackt als kleines, etwas dickeres Taschenbuch bei mir angekommen. Ich finde die grösse des Buches ziemlich praktisch, da es in alle meine Taschen super gepasst hat und ich das Buch in wenigen Handgriffen bereit hatte. Wegen dem Cover hätte ich das Buch in einer Handlung eher nicht gekauft, da es mich an ein Game erinnert. Das Game dazu (mit diesem Cover) würde ich aber sofort kaufen.

    Meinung

    Wo soll ich nur beginnen? Ich habe Metro 2034 als Rezensionsexemplar von Randomhouse (Heyne) erhalten. Die Vorgeschichte, Metro 2033, habe ich leider nicht gelesen und kannte daher zwar die Hintergrundgeschichten zu einigen Stationen und Personen nicht, da sie aber auch in diesem Buch mehr oder weniger detailiert erklärt wurden, fand ich das nicht weiter schlimm.

    Der Fokus in Metro 2034 liegt auf Homer und den Brigadier Hunter, den Homer im Verlauf der Geschichte kennenlernt und sich ihm später anschliesst. Homer kennt sich bestens in der Metro aus, da er vor dem Atomkrieg, welcher die Welt in Schutt und Asche versenkt hat, bereits dort gearbeitet hat. Am Tag der Apokalypse hatte er sich somit einen Platz in der unterirdischen Gesellschaft gesichert.

    Die Metro ist unterteilt in verschiedene Stationen: grosse, kleine, bewohnte, verwachsene, von Kreaturen heimgesuchte, etc. Nur wenige der Metrobewohner trauen sich ab und zu an die Oberfläche, um nach elektronischen Ersatzteilchen zu suchen. Oben herrscht jedoch schon lange Zeit nicht mehr die menschliche Rasse - unvorstellbare, seltsame Wesen töten alles und jeden, denn sie in die Finger bekommen können.

    Wo ist man da noch sicher? Weder unter noch über der Erde kann man sich frei fühlen. Wo bleibt da die Lebensqualität? Im Buch werden uns verschiedene Personen, nebst Homer und Hunter, vorgestellt und wir erhalten einen kleinen Einblick in ihre jeweiligen Leben. So verschieden kann es nämlich unter der Oberfläche zugehen. Einige leben im Dreck und müssen sogar Ratten fressen, andere hingegen geniessen selbst angebautes Gemüse und eine warme Dusche täglich.

    Wer nach all diesen Informationen denkt, er kenne das Buch jetzt bereits, der täuscht sich aber gewaltig. Das Metro Universum, welches Dmitry Glukhovsky erschaffen hat, ist so komplex und detailiert, dass kann man sich zu Beginn gar nicht vorstellen. Eine Karte am Anfang des Buches hilft dem Leser einen kleinen Überblick zu behalten. Überall passiert etwas anderes, überall gibt es neue Gefahren, neue Personen, neue Geschichten - ich konnte wirklich nicht genug kriegen!

    Das Buch mit seinen stolzen 524 Seiten ist zwar eher lang, da es aber so unglaublich interessant ist, liest es sich schnell durch. Die Sprache ist leicht verständlich, durch die russischen Begriffe geriet ich jedoch manchmal ins Stocken. Es ist durchgehend spannend, informativ und greifbar geschrieben.

    Fazit

    Wenn ich nur daran denke, wie es wäre, wenn ich den Rest meines Lebens in einer Metro verbringen müsste, ohne Sonnenlicht, ohne Freiheit und mit Kreaturen, die ich mir jetzt noch nicht mal vorstellen will - da kriege ich Gänsehaut! Dmitry Glovhovsky hat in Metro 2034 eine wunderbar, schreckliche Welt erschaffen, in die ich als Leser gerne eingetaucht bin.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Metro fesselt einfach jeden!

    Eines der ersten Bücher aus dem Bereich Dystopie, welches von einem Mann geschrieben wurde und trotzdem in meinem Regal gelandet ist. Meistens dominieren in meiner Buchergeschichte ja die Damen, aber hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht, da die Story einfach zu großartig geklungen hat. Ich erfreue mich immer noch an dieser Entscheidung. Besonders hat mir übrigens die Welt rund um die Metro gefallen. Die einzelnen Stationen und deren verschiedene Arten der Nutzung und deren Anwohner waren wirklich sehr faszinierend. Eines war auch sehr neu für mich: Es gab keine Liebesgeschichte bzw. nur eine, die einseitig war. Trotz seiner grausamen Art wurde Hunter recht schnell zu meinem Lieblingscharakter. Leider haben mir die Hintergrunddaten um seine Vergangenheit und die Zeit nach dem Ende des Buches leider nicht gereicht. Ich muss zugeben, dass ich vom Ende eh ein wenig enttäuscht war. Es gab kein Happy End, naja, das ist ja auch kein Muss und ich hätte mich über mehr Vorschau gefreut. Was ist aus den Charakteren geworden?

    Die Moskauer Metro lädt zum Gruseln und Fürchten ein. Jeder der gern im Genre Dystopie unterwegs ist, hat in diesem Buch eventuell seinen neuen Liebling gefunden. Von mir bekommt „Metro 2034“ ganze 4 von 5 Sternen.

    ★★★★☆

    Die ganze Rezension findet Ihr auf meinem Blog.

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    Suselpis avatar
    Suselpivor 3 Jahren
    Gelungener Sci-Fi!

    Homer – der Märchenonkel der Sewastopolskaja.

     

    Der Brigadier – der schweigsame, aber starke Beschützer der Sewastopolskaja.

     

    Die Station an der Homer und viele andere leben ist stark abhängig von Munitionslieferungen anderer Stationen, da sie häufig Ziel von Angriffen der mutierten Monster sind. Umso übler ist es, dass die letzte Gruppe mit den Waren nicht zurückgekehrt ist. Sie schicken einen Trupp hinterher um zu schauen wo ihre Kameraden bleiben, doch auch dieser kehrt nicht zurück. Hinzu kommt dass die Telefonleitung zur Tulskaja unterbrochen ist und somit niemand weiß was dort los ist.

     

    Der Brigadier beschließt, sich auf den Weg zu machen und herauszufinden warum niemand zu ihnen zurückkehrt. Zur Verstärkung wird ihm ein junger Soldat beigestellt, aber Homer soll, auf seinen Wunsch, ebenfalls von der Partie sein. Obwohl Homer sich wundert begleitet er die Truppe.

     

    Als sie vor den Toren der Tulskaja ankommen, spricht der Brigadier mit den Wachen der Station. Kurz darauf schließen sich die hermetischen Tore und Sewastopolskaja ist vom Rest der Metro abgeschnitten.

     

    Doch warum hat die Tulskaja beschlossen ihre Tore zu versiegeln? Und warum will der Brigadier die Station um jeden Preis stürmen?

     

    Ich habe diese Reihe über das Spiel „Metro“ kennengelernt und war daher schon Feuer und Flamme. Anfangs war ich etwas irritiert, da dieser Teil anders war als das Spiel, aber recht schnell habe ich herausgefunden, dass dieses Buch nicht mehr als Vorlage für den zweiten Teil des Spiels diente. Das hat es noch interessanter gemacht, da ich nun nicht wusste was in dem Buch passieren wird.

     

    Homer ist ein kauziger, aber mutiger alter Mann. Sie leben seit über 20 Jahren in der Metro und er hat seine Familie verloren, aber er hat etwas gefunden, an dem er festhalten kann. Er versucht die Schönheit der alten Welt zu bewahren. Und sei es nur durch seine Geschichten. Für sein Alter ist auch sehr mobil und setzt sein Leben aufs Spiel, nur um seine Bestimmung zu vollenden. Er ist wirklich ein toller Protagonist. Er ist mir sehr ans Herz gewachsen.

     

    Der Brigadier dagegen ist sehr herb. Er scheint sich selbst manchmal zu vergessen. Als würde nichts Menschliches in ihm wohnen. Homer befürchtet, dass die Menschen sich immer mehr den Tieren annähern, wenn ihnen die Schönheit verloren geht. Für mich wirkt der Brigadier wie so ein Mensch. Er tötet wenn es sein muss, aber anscheinend auch, wenn es nicht sein muss. Er scheint den Bezug zur Realität verloren zu haben. Er ist so mein Sorgenkind in dieser Geschichte gewesen. Ich habe ihm nichts Schlechtes gewünscht, aber manchmal habe ich mich gefragt wer ihn in seine Grenzen weisen kann.

     

    In dem Buch wechseln wir zwischen verschiedenen Charakteren, auch wenn Homer unser Hauptprotagonist ist uns eigentlich die ganze Zeit durch die Metro führt. Es ist interessant, denn durch den Wechsel der Sichten bekommen wir Einblicke in verschiedene Situationen und den Schicksalen mit denen die Menschen zu kämpfen haben.

     

    Ich hatte einige Schwierigkeiten in dieses Buch hineinzufinden. Es ist offensichtlich, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde, da größtenteils auf Beschreibungen verzichtet wird. Außerdem wirkt der Schreibstil etwas härter. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, dass fast jeder Satz eine wichtige Information enthält, findet man recht schnell in das Buch. Am Ende habe ich das Buch förmlich verschlungen.

     

    Mich konnte dieses Buch, nach anfänglichen Schwierigkeiten, am Ende doch überzeugen. Die Idee des Buches ist ja nicht so weit hergeholt, schließlich kann es schon sein, dass die Kriege mit den Atomwaffen irgendwann so enden. Homer ist ein hoffnungsvoller und kauziger Protagonist, den ich sehr schnell liebgewonnen habe. Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Daher kann ich sie euch nur ans Herz legen! Für Sci-Fi-Fans ein MUSS!

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 4 Jahren
    "Metro 2034" von Dmitry Glukhovsky

    Inhalt


    20 Jahre nach dem verheerenden Atomkrieg, der ein Leben an der Erdoberfläche unmöglich machte, leben noch immer Menschen in den Tunneln der Moskauer Metro. Doch sie sind bedroht von übersinnlichen Wesen und Mutanten - und jetzt sieht man sich einer weiteren Gefahr gegenüber: Seit Tagen erhält man kein Lebenszeichen mehr von der Station  Tulskaja und die losgeschickten Stoßtrupps kehren nicht zurück. Man tippt auf eine Gruppe von Banditen, doch der undurchsichtige Hunter weiß es besser: eine Seuche ist dort ausgebrochen, die, wenn ihr nicht Einhalt geboten wird, alle Überlebenden in der Metro zu Grunde richten wird. Zusammen mit dem alten Homer zieht er los, um die Station abzuschotten und zu zerstören. Doch geht es ihm dabei wirklich um die Menschen oder nur um sich selbst?



    Meine Meinung


    Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Metro-Reihe. Meine Rezension zum ersten Band findet ihr  hier. "Metro 2034" ist unabhängig vom Vorgängerband und findet spielt - wer hätte es gedacht - ein Jahr später. Trotzdem kommen einige Personen vor, die schon in "Metro 2033" eine Rolle spielten.

    Wie schon beim ersten Band hatte ich auch hier wieder Probleme mit den vielen ellenlangen russischen Namen und Orten. Zum Glück werden die meisten Namen verkürzt oder die Spitznamen verwendet, doch bei den vielen Stationen war das leider nicht möglich. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, eine Karte bereitliegen zu haben, auch um sich Wege und zurückgelegte Strecken verdeutlichen zu können.

    Zunächst hatte ich Probleme damit, die Richtung des Romans herauszukristallisieren. Meine Schwierigkeiten mit Namen haben vielleicht dazu beigetragen, doch auch so kommt die Geschichte meines Erachtens nur sehr schleppend ins Rollen. Man erfährt zwar als Leser gleich von Anfang an, dass es um eine bestimmte Station geht, die eine Bedrohung darstellt, doch erst nach etwa der Hälfte konnte ich wirklich einen klaren roten Faden erkennen und mitfiebern. Vorher war ich zwar wieder von der Welt und den Zuständen dort gefesselt, schwamm aber mehr oder weniger ziellos umher.

    Kern des Romans sind vier Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte zusammenfinden. Zwei von ihnen, der alte Homer und die verstoßene Sascha, werden näher beleuchtet und Glukhovsky gewährt Einblick in deren Vergangenheit. Homer kommt zudem eine besondere Rolle zu, denn er arbeitet an einem Buch, in das er philosophische Fragestellungen den Menschen betreffend einbaut. Hauptsächlich geht es um die Frage, was den Menschen zum Menschen macht. Ist es der Strom? Oder ist es Kultur? Die aufgestellten Thesen fand ich sehr interessant und sie passen gut zum Buch, auch wenn man sie zunächst nicht darin erwartet.

    Ich bin zwar sehr froh, dass in diesem Band endlich auch eine Frau eine tragende Rolle spielt, doch Sascha ist, obwohl ich sie angesichts ihrer Geschichte verstehen kann, nicht ganz die Frau, die ich mir für so einen Roman erhofft hatte. Sie ist zwar unerschrocken und furchtlos, doch entgegen meiner Erwartungen auch abhängig von jemandem, der sie stützt. Somit hätten wir wieder ein schwächliches Frauenbild in ständiger Abhängigkeit vom Mann. Aber ich sollte mich nicht beschweren - immerhin  gibt es hier eine Frau, die weder Putzfrau noch Prostituierte ist.

    Ich kann nicht sagen, dass mir einer der Charaktere sympathisch gewesen wäre. Alle waren mir in ihren Wesenszügen fremd. Trotzdem - oder gerade deshalb? - konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Immerhin ist diese ganze Welt fremd für uns und wer weiß, was ein Leben unter der Erde mit mir anstellen würde...

    Passend zur Hintergrundgeschichte ist das ganze Buch ist überzogen von einer düsteren Melancholie, in die sich dennoch immer wieder ein Hoffnungsschimmer schleicht. Ob es ein Happy End gibt, müsst ihr schon selbst herausfinden ;)

    Ich habe "Metro 2034" gerne gelesen, weil ich aber doch einige Kritikpunkte aufzuführen habe vergebe ich  3 von 5 Wolken für diesen Roman.

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    smilee_lady1988s avatar
    smilee_lady1988vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Idee, an der Umsetzung mangelt es
    Rezension zu Metro 2034

    Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr – durch Atombomben gezwungen, haben sich die Überlebenden in der Metro von Moskau, die für genau diesen Fall eingerichtet wurde, zurückgezogen und leben ihr Leben von nun an im Untergrund. Doch dieses Leben birgt seine Gefahren – Mutanten und seltsame Wesen, die es sich auf der Oberfläche bequem gemacht haben, gelangen immer wieder in den Untergrund, aber auch vor Krankheiten sind die Menschen der Metro nicht gefreit – und der Kampf ums Überleben beginnt.

    Zuerst zum Cover: Mir gefällt es unheimlich gut. Das Düstere, dunkle passt perfekt. Da hat sich der Verlag wieder viel Mühe gemacht.

    Nun zum Inhalt: Mir fällt es etwas schwer, die richtigen Worte zu finden, aber ich werde mein bestes Versuchen. Zuerst zu dem, was mir eher weniger gefallen hat.
    Das Buch ist mit seinen über 500 Seiten nicht gerade dünn, was mir aber prinzipiell nichts ausmacht. Leider hatte es seine Längen, in denen nicht viel passiert ist. Man hätte einige Passagen streichen können, ohne dass es dem Buch einen Abbruch getan hat. Auch, wie im Klapptext erwähnt, finde ich das Buch nicht wirklich brutal. Es ist zwar eine Dystopie, aber mir fehlt einfach das Gewisse etwas, was der Klapptext verspricht. Auch das Ende war mir zu abrupt und irgendwie nicht ganz so gut durchdacht – kann man so stehen lassen, aber ich hätte es mir ein wenig anders gewünscht.
    Nun zum Positiven. Mir gefällt die Idee hinter dem Buch unheimlich gut! Auch der Schreibstil gefällt mir gut, daran kann man nicht viel aussetzen. Das hat für mich die negativen Punkte wirklich rausgerissen, weil es mir gut gefallen hat.

    Jetzt zu den Charakteren: Hunter hat mir sehr sehr gut gefallen, leider kam er viel zu kurz. Wie oben schon angedeutet, hätte man vielleicht die Längen mit Szenen um Hunter ersetzen können – ich bin mir sicher, das hätte dem Buch den nötigen Kick verliehen. Er scheint ein sehr interessanter Charakter mit viel Tiefgang, was jedoch leider verloren ging.
    Homer und Sascha mochte ich so lala – ich weiss nicht, wo ich die beiden einordnen soll. Sie haben zwar mehr oder weniger gut gepasst, aber besonders Sascha war mir ein wenig zu unausgereift.
    Die restlichen Charaktere sind ganz okay, haben gut in die Geschichte gepasst.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, hat aber seine kleinen Mängel. Daher bekommt Metro 2034 von mir 3 Sterne. ***

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 4 Jahren
    Fortsetzung?

    Metro 2034 kann leider nicht an den Vorgänger anknüpfen, ist längst nicht so packend, und die maßgeblichen Charaktere sind auch nicht gerade inspirierend. Die Aussage bleibt letzendlich gleich: Auch nach der Apokalypse wird sich der Mensch nicht verändern und arbeitet an seiner vollständigen Ausrottung weiter. Ich hätte mir gewünscht, dass 2034 auf dem symbolhaften Ende von 2033 aufbaut, das war aber wohl nicht im Sinne des Autors...Dass sporadisch ein paar wenige Protagonisten aus 2033 wieder auftauchen, hat das Ganze nicht gerettet.

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 4 Jahren
    "Metro 2034" von Dmitry Glukhovsky

    Moskau im Jahr 2034: Die Städte der Erde sind aufgrund der Strahlung -nach einem großen Krieg- völlig unbewohnbar und liegen in Trümmern. Die wenigen Menschen, die überlebt haben bewohnen nun große Teile des riesigen Netzes der Moskauer Metro. An die Oberfläche wagen sich nur noch wenige, da außer der Strahlung auch fremde und gefährliche Geschöpfe seit der Katastrophe dort leben. Aber auch im Untergrund leben die Menschen in ständiger Gefahr, da immer wieder rätselhafte Kreaturen auftauchen.
     
    So ereignet sich auch seltsames an der etwas abgelegenen Station 'Sewastopolskaja', deren Verbindung zur großen Metro seit mehreren Tagen abgeschnitten ist. Zudem sind einige Menschen auf dem Weg dorthin spurlos verschwunden. Brigadier Hunter, der seit einem Jahr als verschollen gilt, taucht überraschend an der Station auf und will der Sache auf den Grund gehen. Zusammen mit dem älteren Mann Homer, der die Umgebung gut kennt, macht Hunter sich auf die gefährliche Reise durch die Tiefen des Tunnelsystems. Dort erwarten sie einige unglaubliche und lebensgefährliche Dinge. Doch Homer wird das Gefühl nicht los, das Hunter ihm etwas verschweigt...

    Dieser Folgeroman kann seinem Vorgänger "Metro 2033" leider nicht das Wasser reichen. Zwar gibt es auch hier spannende Abschnitte, die Spannung bleibt aber nicht durchgehend erhalten. Auch aus den Charakteren wird man nicht richtig schlau, was ich etwas schade fand. Zudem verliert sich die Geschichte manchmal. Da ich allerdings doch neugierig war, wie die Geschichte nun zu Ende geht und es, wie gesagt, auch spannende Momente gab, vergebe ich zwei Sterne.

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