Dmitry Glukhovsky Metro 2035

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Inhaltsangabe zu „Metro 2035“ von Dmitry Glukhovsky

Ein verheerender Atomkrieg hat die Erde vor zwanzig Jahren verwüstet hat. Seitdem haben die Menschen in den Tiefen der Metro eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt …

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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  • Was ist schon Wahrheit?

    Metro 2035
    Schmiesen

    Schmiesen

    30. December 2016 um 12:12

    Inhalt:Im dritten Band der Metro-Reihe haben wir zum Glück wieder das Vergnügen mit Artjom, dem "Retter" der Metro. Er ist überzeugt davon, dass Moskau nicht der einzige noch bevölkerte Flecken Erde ist, denn er hat auf dem Ostankino-Fernsehturm einen schwachen Funkspruch gehört. Davon ist er nun wie besessen und wagt sich jeden Tag an die verstrahlte Oberfläche, um vielleicht noch einmal etwas abzufangen. Da begegnet ihm Homer, der Geschichtenschreiber, den man im zweiten Band kennenlernt, und schürt seine Hoffnungen. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die Metro, die nach und nach dem Chaos anheim fällt. Ein Krieg droht, und in dieser unruhigen Zeit entdeckt Artjom die furchtbare Wahrheit...Meine Meinung:Nach dem wirklich miserablen zweiten Band hier die Erlösung: Artjom ist zurück. Zwar nicht in alter Frische, aber doch noch mutig und unerschrocken. Gemeinsam mit dem alten Schreiberling Homer verschlägt es ihn von seiner Heimatstation WDNCh einmal quer durch die Metro und oft auch an die Oberfläche.In diesem Band fehlt die angsteinflößende Bedrohung durch mutierte Wesen, wie z.B. die Schwarzen, und allgemein ist der mystische Charakter aus dem ersten Band leider verschwunden. Vielmehr geht es hier um Politik, um die Ausweglosigkeit des Lebens in der Metro und um eine größere Wahrheit, die allein Artjom versteht und akzeptiert. All seine Überzeugungsversuche bleiben ungehört, und so steht der Held allein auf weiter Flur.Und genau das macht ihn so sympathisch. Er ist menschlich, sowohl körperlich als auch seelisch verwundbar, im Grunde ein Wrack, und eben kein Sympathiträger in der Metro. Er wird verstoßen, als verrückt erklärt, findet kein Gehör. Und so leidet man mit Artjom, hofft vergeblich auf die Einsicht der anderen, doch Glukhovsky gönnt einem die Erlösung nicht. So bleibt Artjom auf ganzer Ebene authentisch, sein Schicksal menschlich und der Leser betroffen.Meiner Meinung nach ist Glukhovsky ein Meister darin, politische Wahrheiten in seinen Büchern zu verpacken. Selten habe ich eine so wahre Darstellung politischer Verhältnisse und Ideologien gelesen. Die Abhängigkeit der Menschen von diesem System ist zermürbend, dauernd stellt man sich die Frage, wie man selbst handeln würde und ob es für Artjom nicht doch noch eine Möglichkeit gegeben hätte, Gehör zu finden. Man ist gefordert, als Leser seine Vorstellungen von Politik und Systemen zu überdenken. Damit gelingt Glukhovsky in meinen Augen eine Meisterleistung.Leider war der Einstieg in die Geschichte etwas holprig, da die einzelnen Situationen eher aneinandergereiht wirkten. Das hat sich dann jedoch schnell verflüchtigt und die Geschichte war unglaublich spannend. Die letzten 400 Seiten habe ich an einem Tag gelesen, denn es gab einfach keinen Punkt mehr, an dem man hätte aussteigen können. Durchweg zu kritisieren bleiben bei Glukhovsky die wirren Dialoge, bei denen nie klar ist, wer gerade spricht. Gerade bei mehr als zwei Gesprächsteilnehmern ist das sehr irritierend und man ist oft gezwungen, von vorne zu beginnen. Manche Dialoge habe ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht verstanden. Hier hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Übersetzung in einigen Punkten nicht unbedingt gelungen war. Ich habe mir diese Stellen dann auf Russisch vorgestellt und hätte selbst wohl eine andere Übersetzung gewählt. Ein Beispiel hierfür: Artjom zu seiner Frau Anja: "Dann kannst du zurück zu deinem idealen Vater". Klingt auf Deutsch irgendwie komisch, und das russische "ideal'ny" kann auch perfekt heißen, was hier denke ich besser gepasst hätte. Solche Dinge haben den Lesefluss etwas gestört und auch manchmal für Unverständlichkeit gesorgt. Hierfür deshalb einen Stern Abzug.Fazit:Unbedingt den Abschluss der Metro-Reihe lesen und nicht vom zweiten Band abschrecken lassen. Man erfährt so viel und kann unglaublich gut mitfiebern.

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  • Dmitry Glukhovsky - Metro 2035

    Metro 2035
    Jari

    Jari

    11. September 2016 um 13:36

    Für den dritten und neuesten Teil von Glukhovskys "Metro"-Reihe habe ich sehr lange gebraucht. Erst wollte ich alle anderen angelesenen Bücher durchhaben, damit ich mich voll und ganz auf "Metro 3035" konzentrieren konnte. Denn für mich ist "Metro" nicht einfach nur eine unterhaltsame Reihe, sondern ein Werk, das mich vor allem dadurch begeistert, dass ich mir genau so unsere Zukunft vorstelle. Als ich dann endlich dazu kam, mich auf Glukhovsky zu stürzen, habe ich auch dann wieder sehr lange gebraucht. Das liegt nicht daran, dass das Buch schlecht ist, eher im Gegenteil. Je länger ich darin las, desto mehr wurde 2035 zu meinem Lieblingsband. Jedoch eigentlich sich "Metro 2035" nicht dafür, einfach mal da einen Satz und dort eine Seite zu lesen. Ich wollte mir Zeit nehmen dafür, mich hineinsinken lassen in diese düstere, enge Welt. Das gelingt auch sofort, dafür sorgt Glukhovsky schon, aber wenn ich schon las, dann wollte ich es auch geniessen. Also musste ich mir diese Zeiten rausnehmen und dafür hatte ich nur selten Gelegenheit.  Auch ist "Metro 2035" kein Buch, das man einfach so nebenbei mal runterliest. Zumindest nicht für mich, schon gar nicht dieser Band. Denn hier zeigt sich nun, welche Monster wirklich in der Metro lauern. Keine Schatten oder Monster, es sind die Menschen, die grausam sind. Glukhovsky schafft ein glaubhaftes Abbild unserer Gesellschaft und eh man sich's versieht, hat er uns den Spiegel vorgehalten. Darin sind russische Sci-Fi-Autoren schon immer gut gewesen und nun führt Glukhovsky diese Tradition fort: Kritik halten an aktuellen gesellschaftlichen Standards. Aber es spielt ja alles in der Zukunft, das ist ganz weit weg und nur Fantasie. Mag man denken. Denkt man etwas weiter stellt man fest, dass es keine Metro braucht, damit ein paar wenige privilegiert sind und sich alles zusammenreimen um sich diese Privilegien zu bestätigen. Für Fans dieses Universums gibt es ausserdem ein paar saftige Überraschungen und neue Ansichten. Zumindest mich erwischte es ein paar Mal ziemlich kalt. Somit ist "Metro 2035" kein Aufwärmen des ersten Bandes, was leider schon viel zu oft vorgekommen ist, sondern eine legitime und überzeugende Fortsetzung. Hier kommen auch die ersten beiden Bände zusammen, Artjom trifft auf Homer, so viel darf man meiner Meinung nach schon verraten ohne zu spoilern. Überhaupt - Artjom. Er ist grossartig. Ein grossartiger Held. Beziehungsweise eben kein Held. Er will ja auch keiner sein. Artjom gehört nicht zu jenen Helden, die mit irgendwelchen Begabungen geboren werden, auserwählt sind oder sich ihrer Sache von Anfang an sicher sind. Meiner Meinung nach ist er der menschlichste Bücherheld, den ich je getroffen habe. Und ich habe schon viele Bücher gelesen. Aber Artjom ist anders. Er zieht zwar sein Ding durch, wie viele andere auch. Aber er zweifelt, verzweifelt, macht riesige Fehler, unter denen auch andere zu leiden haben. Er steht zwar immer wieder auf, aber oft dauert das eine Weile. Sind andere Protagonisten, die darauf getrimmt sind, menschlich zu wirken, dank ihrer Freunde oder ihrer Überzeugung schon lange wieder unterwegs, muss Artjom sich erst selbst langsam und verletzt wieder aus der Scheisse ziehen. Schweinescheisse sogar. Deshalb mag ich Artjom. Er kriecht durch die Metro, die ihn mehr und mehr einengt, möchte eine Revolution anfangen, doch ob er es schaffen kann? Hier will ich nicht allzu viel verraten, denn das wäre dann wohl zu viel gespoilert, aber was die Figurenkonstellationen betrifft, passiert hier im Verlauf der Geschichte einiges. Vieles davon völlig unerwartet. Natürlich möchte Homer aus Artjom einen Helden machen. Das will Artjom aber nicht. Hätte Glukhovsky Artjom gefragt, ob er ein Buch über ihn schreiben darf, hätte er wahrscheinlich ebenfalls abgelehnt. Aber Glukhovsky hat nicht gefragt und hier haben wir nun das absolute Gegenteil eines strahlenden Helden. Hier haben wir einen, der sich sträubt, verstrahlt ist und es den Leuten um sich herum oft nicht einfach macht. In einer Rezension habe ich gelesen, dass die Geschichte wirr ist. Ja, an einigen Stellen ist sie das. Und genau das fand ich grossartig. Glukhovsky arbeitet hier sehr stark an seiner Sprache. In gefährlichen, rasanten Stellen wechselt die Sprache vom Präteritum ins Präsens. Keine ruhige Erzählung mehr, sondern jetzt muss man handeln, reagieren. JETZT. Auch seine Ausdrücke wechseln immer wieder, als wolle der Autor einfach mal ausprobieren und ich finde, das darf er auch. Das muss er sogar. Etwa in der Mitte hat Artjom ein ziemliches Blackout. Er weiss nicht mehr, was passiert ist. Wissen wir als Leser das? Nein. Wir müssen zusammen mit Artjom herausfinden, was während dieser Zeit passiert ist. Glukhovsky macht es uns da nicht einfach, indem er alles runterpalavert, was passiert ist. Auch der Leser hat etwas zu tun. In der Metro gibt es keine Silberteller, zumindest nicht in der Metro, in der Artjom lebt. Wieso sollte dann der Leser alles auf dem Silbertablett bekommen? Die Gespräche sind oft in direkter Rede gehalten, sodass man rasch den Faden verliert, wer nun was sagt. Hier kann ich zusammen, dass es etwas verwirrend werden kann. Genau deshalb nahm ich mir Zeit für "Metro 2035" - um aufmerksam zu sein, aufzupassen, was vor sich geht und mich auch mal meiner Verwirrtheit hinzugeben. Schlussendlich wird nämlich alles aufgeklärt. "Metro 2035" ist ein grandioses Werk, eigensinnig und starrköpfig wie sein Protagonist. Ein Meisterwerk der Sci-Fi-Literatur und eine Abwechslung in einer Literaturgattung, in der es ansonsten eher glitzert und Happy Ends gibt. Dieses Buch sucht Seinesgleichen und ich hoffe, dass der nächste Teil ebenso überzeugend und faszinierend ist.

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  • Auf in die Metro!

    Metro 2035
    Kaisu

    Kaisu

    11. July 2016 um 17:38

    Nachdem wir in "Metro 2033" den jungen Artjom kennen lernen durften, der voller Tatendrang steckte und für große Veränderung sorgte. Ging es in dem zweiten Teil schon wesentlich ruhiger zu. Der Geschichtenerzähler Homer führte uns durch die verwinkelten Gänge der Metro und zeigte uns die verschiedenen Stationen, sowie die Lebensweisen der dort hausenden Menschen. Mittendrin schlurfte noch Homer umher, an dem der Druck des Lebens sehr deutlich seine Spuren hinterlassen hat. Nun sind wir im Jahre 2035 angekommen. Zwei Jahre nachdem Artjom für mächtigen Wandel gesorgt hat und quasi die Tore für die Welt da draußen - an der Erdoberfläche - geöffnet hat. Man Hoffnung und Neubeginn spüren sollte. Hat sich nichts getan. "Ich bin oben geboren." "Und wirst unten verrecken!" (S.298) Eher im Gegenteil. Man hat sich eingerichtet. Lebt sein Leben und hat nicht den Drang nach Veränderung. Dem ein oder anderen scheint es trotzdem langweilig zu werden. Gerüchte breiten sich aus. Kriechen in jede Ritze und schüren das Böse in den Köpfen den Bewohner. Von Verrätern ist die Rede. Maulwürfen, die die einzelnen Fronten unterwandern und für Hass und Missgunst sorgen. Und plötzlich droht tatsächlich ein Krieg auszubrechen. Zerstört sich die Moskauer Menschheit nun selbst? Soll dass das Ende sein? Artjom hat seinen Wunsch nach einem Leben an der Oberfläche nie aufgeben und so sieht er jetzt die Chance die Bewohner nach oben zu bringen und dem Krieg aus dem Weg zu gehen. Schließlich ist das Böse verbannt. Lediglich die Reststrahlung ist ein Hindernis. Ein klitzekleines Hindernis. Hüstel. Unseren Helden Artjom stört das allerdings nicht, allein um die Luft dort oben tief einatmen zu können, um raus aus der Enge zu sein, die Freiheit genießen zu können, riskiert er fast täglich sein Leben. Das macht sich inzwischen deutlich an seiner Optik bemerkbar. Er braucht "nachts auf dem Klo kein Licht mehr anzuschalten." (S.115), wie er es so schön ausdrückt. Was sagt das unserem normalen Menschenverstand? Richtig. Artjom hat nicht mehr lange zu leben. Doch sein Lebenswille ist noch lange nicht gebrochen. Schon gar nicht Atomstrahlung kann ihn aufhalten, das aufzudecken, was er nie für möglich gehalten hat. Manchmal sind angebliche Maulwürfe und ihre stille Post eben doch zu etwas gut. Merkt man es? Ich bin hellauf begeistert gewesen von diesem Buch. Endlich geht es da weiter, wo im Auftakt aufgehört wurde. Artjom ist die anti-heldenhafte Figur der Ereignisse und ist starrsinniger denn je. Gleichzeitig macht er Bekanntschaft mit Homer. Zwei sture Fronten treffen also aufeinander und ziehen gemeinsam durch die Tunnel, bis sie aufgehalten werden. Denn ihre Mission, einem angeblichen Funkspruch von der Oberfläche als real zu identifizieren, passt scheinbar nicht jedem. Dabei kommen Wahrheiten ans Licht, die ich mir so nicht erträumt hätte. Zwar vermutet man viel und ahnt diverse Dinge. Trotzdem wurde ich zweimal in dem Buch gedanklich vom Hocker gehauen und habe richtig mit den Charakteren mitgelitten. Trotz der gewaltigen bald 800 Seiten kam mir das Buch an keiner Stelle zäh oder langweilig vor. Ich habe es genauso gern gelesen wie "Metro 2033", wenn auch die Situation eine andere ist. Nämlich so ziemlich genau zwei Jähre später und weitaus depressiver. Endzeit ist wohl wahrscheinlich nicht für jeden Leser etwas. Hier wird einem aber eine Perspektive geboten, die durchaus in einigen Punkten wahr werden könnte und sicher einige Skeptiker überzeugen kann. Daher: Zur Hand nehmen und lesen! Ich freue mich derweil schon auf den vierten Teil!

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  • Reise ins Ungewisse

    Metro 2035
    AngiF

    AngiF

    11. July 2016 um 10:53

    Von den 200 Überlebenden seiner Metrostation WDNCh ist Artjom der einzige, der nach wie vor nicht aufgegeben hat, daran zu glauben, dass es irgendwo auf der Welt noch andere lebende Menschen geben muss. Täglich zieht er los und begibt sich auf eines der Hochhäuser, natürlich zu Fuß, denn die Fahrstühle funktionieren nicht mehr, und sendet seine Radiosignale aus. Seine Bemühungen werden allerdings nicht gerne gesehen. Im Gegenteil, Suchoj, sein Stiefvater versucht ihn von seinen Ausflügen abzuhalten, ohne Erfolg. Auch seine große Liebe Anja hat sich von ihm abgewandt und zeigt ihren Hass ihm gegenüber, sie glaubt sogar, dass er trotz Dekontaminierung restliche Strahlen auf sie alle samt der Tiere und Pflanzen übertragen kann. So ist Artjom auch alles andere als erfreut, als plötzlich Homer, von der Sewastopolkaja Station, in der WDNCh auftaucht und ihm eröffnet, dass er ein Geschichtsbuch für die Nachfahren schreiben möchte und Artjom ihm dafür seine Geschichte erzählen soll. Da dies auf Empfehlung von Melnik, Anjas Vaters geschieht, ist Artjom aufgebracht über Homers Ansinnen. Artjom zieht es hinaus, zu viele Konflikte häufen sich in der Metrostation, er möchte erforschen, ob ein Leben an der Oberfläche nicht doch wieder möglich sein könnte, nach all den Jahren, so begibt er sich erneut auf eine Reise. Mit dem dritten und leider letzten Band seiner Reihe ist dem Autoren Dmitry Glukhovsky erneut ein episches Meisterwerk gelungen. In moderner und frischer Sprache erzählt der Autor Artjoms Geschichte weiter. Der Schreibstil Dmitry Glukhovskys ist ausgewogen und in flüssigem Tempo. Das Lesen ist somit angenehm und unterhaltend. Dies war mein erster dystopischer Roman und er hat mich gleich zutiefst begeistert. In einem Interview hat der Autor gesagt, Leser finden dann zu Dystopien, wenn sie mit der politischen Lage ihres Landes oder der Welt nicht mehr zufrieden sind und ich denke, darin liegt ein Kern der Wahrheit. Nur zu gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Als Leser kommen Dystopie-Fans sowie Neulinge wie mich in Frage, auch ist es nicht zwingend erforderlich, die ersten beide Teile gelesen zu haben, ich selbst werde dies jedoch schnellst möglichst nachholen. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/07/metro-2035-von-dmitry-glukhovsky.html

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  • Metro 2035

    Metro 2035
    Elizzy

    Elizzy

    03. July 2016 um 12:24

    ZusammenfassendDmitry verpackte das System einer ganzen Welt in die Unterwelt der Moskauer Metro Stationen.Jede Station hat ihre eigene Ordnung, wird beherrscht oder regiert, treibt Handel oder Prostitution. Umso mehr man sich mit Artjom auf den Weg durch die Stationen macht umso tiefer wird man in diese grausame und ekelerregende Unterwelt geführt.Es ist ein langer Kampf und eine beschwehrliche Reise auf der Suche nach der Wahrheit. Doch die Wahrheit stellt sich immer wieder als Lüge dar und so scheint es als würde der Weg / die Suche danach, niemals enden.Artjom lernt auf seiner Reise viele Leute kennen, die ihm helfen doch auch viele die ihm immer wieder Steine in den Weg legen."Warum fährst du dann nicht los?""Weil eben. Weil der Mensch von Natur aus ein Hosenscheisser und ein Melancholiker ist. Die Entscheidung war einfach, aber den Arsch hochzukriegen ist schwer." S. 454Doch angetrieben vom Gedanken "Wir können nicht die letzten Menschen auf der Erde sein" stösst er immer weiter in das System der Metro ein und somit auch in ein System voller Lügen und Halbwahrheiten.Er verlässt seine Frau Anja und zerstört so seine bereits zerrüttete Ehe.Er wird von Homer, einem alten Mann, begleitet, der seine Geschichte aufschreiben will.Und auf dem Weg durch die Metro gesellt sich ein Broker zu ihnen, der im die Treue schwört.Und so fragt mach sich;Wird er es schaffen?Wird er wieder lernen Anja zu lieben?Und wird er die Wahrheit herausfinden?Gefiel mir sehrDie Grundidee des Buches konnte mich überzeugen. Auch Artjom war mir sympathisch und ich habe mir gewünscht, dass er endlich zur Ruhe kommt uns seine Wahrheit herausfindet. Ich war Anfangs auch sehr beeindruckt, wie der Autor eine ganze Metrostation so genau und detailliert erschaffen konnte. Selbst die Karte dazu baute er in seinem Buch mit ein.Gefiel mir nichtIch muss zugeben ich war sehr froh, als ich das Buch endlich zu Ende gelesen habe. Die Geschichte an sich war doch sehr schwer und an manchen Stellen so widerrlich und grausam, dass ich öfters Pausen machen musste.Was ebenfalls sehr mühsam war, waren die ganzen russischen Namen. Diese sind so lang und werden so oft auf verschiedene Arten abgekürzt, dass man richtig Mühe hat, der Geschichte noch zu folgen und zu begreifen, dass dies noch ein und die selbe Person ist.Auch war ich sehr vom Ende enttäuscht, da es für mich kein gelungenes Ende war. Für mich muss der Protagonist am Ende seines Buches etwas erreichen oder ein Fazit ziehen. Doch hier war man am Ende genau so frustriert wie am Anfang und auch in der Mitte des Buches. Das Buch gibt einem immer nur einen kleinen Funken Hoffnung und zerstört ihn dann innerhalb von ein paar Seiten von grund auf.Schreibstil & CoverDas Cover ist ganz in Ordnung und fällt durch das Rot natürlich sehr auf. Doch ansonsten finde ich es nicht besonders ansprechend.Ich fand den Schreibstil ganz schrecklich. Wie oben erwähnt störte es mich sehr, dass die Namen ständig änderten und auch ansonsten fand ich den Stil zu schwer und zu kompliziert.FazitSolche Bücher mag ich einfach persönlich nicht. Es kann ja sein, dass die Geschichte einigen zusagt aber für mich war das einfach nichts. Ausserdem finde ich es sehr wichtig, dass man bei Büchern die fast 800 Seiten umfassen, unbedingt die Spannung halten oder aufbauen können sollte. Doch dies war bei diesem Buch leider gar nicht der Fall und bei einigen Kapitel habe ich mich sehr gelangweilt und wurde ungeduldig. Schade!BewertungBuchlänge ♥♥ (2/5)Schreibstil ♥ (1/5)Botschaft ♥♥ (2/5)Lesevergnügen ♥♥ (2/5)Vielen Dank an Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • "Metro 2035" von Dmitry Glukhovsky - Ein schauriges Szenario mit russischer Seele

    Metro 2035
    Juju

    Juju

    21. June 2016 um 14:32

    Zwei Jahre nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, ist die Lage wieder schwierig. Der einstige Held ist kahler und unzufriedener. Die Bewohner der Metro leiden an Hunger, Wahnsinn oder bekriegen sich gegeneinander. Die einzige Chance wäre die Rückkehr nach oben. Doch ist das noch möglich? Artjom hat neue Gerüchte gehört, den er nachgehen möchte. Doch er ahnt nicht welcher Art Geheimnisse er aufdecken wird und welche Gefahr er sich damit begibt...Fazit:Die Freude auf dieses Buch war groß, denn die Stimmung in Metro 2033 war einfach nur genial. In Metro 2035 geht es ebenfalls um die Moskauer Metro. Artjom ist nun älter und wird von allen für Verrückt gehalten weil er noch immer denkt, es gäbe etwas außer der Moskauer Metro. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben irgendwann an der frischen Luft zu leben. Doch nach 20 Jahren Metro kennen die anderen Leute nichts anderes mehr und wollen auch nichts anderes mehr. Doch Artjom hat von einem Funker gehört, der Kontakt aufgenommen hat. Das muss er nachprüfen und macht sich direkt auf den Weg. Doch der ist beschwerlich, sei es die Hanse, die Rote Linie oder das Reich...die Zeit drängt jedenfalls.Die Charaktere haben sich hier gut weiterentwickelt. Artjom, Anja, sein Stiefvater und Melnik - an allen hat die Zeit und Metro genagt. Jeder kämpft mit seiner Bürde. Bei Artjom hat der Kampfgeist noch nicht nachgelassen und er wirkt immernoch wie der ganz normale Kerl von Nebenan.Der Schreibstil ist gut. Flüssig, spannend und unterhaltsam...aber nicht so geheimnisvoll düster wie in Metro 2033. Es ist eben weniger Horror und mehr Thriller geworden. Das ist zwar schade, aber das Buch ist dennoch wirklich sehr lesenswert. Unterteilt ist es in bequeme Kapitel. Einziges Manko war für mich, dass an einigen Stellen kaum zu deuten war wer da jetzt spricht. Da fehlten schlichtweg die typischen "sagte er"s. es waren aber vielleicht zwei oder drei Stellen und es ging um nichts gravierendes.Insgessamt betrachtet ist Metro 2035 ein Grund zur Freude. Sehr unterhaltsam, spannend und mit einem Stück russischer Seele. Ein Szenario dass man sich sehr gut vorstellen kann und welches genau dadurch besonders gut wirkt! Absolute Leseempfehlung!

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  • [Rezension] Metro 2035

    Metro 2035
    Mone80

    Mone80

    16. June 2016 um 09:30

    Metro 2035 hat mich auf Grund seines Plottes angezogen und neugierig gemacht. Die ersten beiden Bände dieser Reihe kenne ich nicht, aber nach deren Rezensionen zu urteilen, wäre ich noch enttäuschter von Metro 2035 gewesen. Worum geht es in dem Buch?Nach einem verheerenden Atomkrieg vor 20 Jahren sind die Menschen in den Moskauer Untergrund geflüchtet. Aber dort machen sich nun Seuchen breit, die Nahrungsmittel schwinden und auch sonst kommt es zu Unzufriedenheiten. Artjom, der damals die Menschen in die U-Bahn geführt hat, verlässt diese immer häufiger, um an der Oberfläche nach Leben zu suchen. Damit bringt er nicht nur sich in Gefahr, sondern auch alle anderen. Dies lässt die Stimmung weiterhin kippen. Keiner möchte ihm glauben, dass er einen Funkspruch eingefangen hat.Eines Tages trifft er auch Homer, der Geschichten über die Metrobewohner aufschreibt und dieser berichtet ihm, dass eine andere Gruppe auch einen Funkspruch aufgeschnappt hat. Sie machen sich beide auf den Weg durch die Metro und suchen einen Platz, in dem die Menschen außerhalb der Metro überleben können. Auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kenne, bin ich doch eigentlich recht schnell mit den Protagonisten vertraut gewesen und mit der Situation, die in den U-Bahn Schächten herrscht. Die bedrückende Stimmung war greifbar und sehr gut eingefangen. Das langsame Spalten der Gemeinschaft und die unterschwellige Aggressionen, die sich aufgebaut haben über die Jahre hinweg. Zwar habe ich gemerkt, dass mir das ein oder andere Wissen aus den Vorgängerbänden gefehlt hat und ich trotzdem das ein oder andere vermisst habe. Das war auch nicht das Problem gewesen, welches ich mit dem Buch hatte. Ich habe eine düstere und spannende Dystopie erwartet, ein Buch, welches mich fesselt und erst zum Schluss wieder loslässt. Mit der ein oder anderen Länge habe ich auch gerechnet, doch ich fand das Buch ziemlich langweilig. Die Spannung konnte kaum gehalten werden, wenn sie dann mal vorhanden war. Bis auf wenige Szenen, in denen ich den Atem angehalten habe, war es ein nicht besonders aufregender Spaziergang von einem älteren und jungen Mann in der Metro, wo es zwischendurch mal zu kleineren Reibereien kam. Einzig gut fand ich die Stimmungen, die in der U-Bahn herrschte. Teilweise Hoffnungslosigkeit, die Ängste und die daraus hervorgerufenen Konflikte, weil ein Mensch die Hoffnung auf ein besseres Leben eben nicht aufgegeben hat. Der Schreibstil ist sehr detailliert, wodurch der Spannungsaufbau halt auch gelitten hat. Dafür konnte man sich alles ziemlich gut vorstellen. Auch wenn ich von Band 3 jetzt nicht wirklich überzeugt war, werde ich mir den ersten Teil auf jeden Fall besorgen und lesen.

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  • Es ist nicht unbedingt schlecht, aber anders...

    Metro 2035
    LeveretPale

    LeveretPale

    29. May 2016 um 10:30

    Mit Metro 2035 hat D.G. wieder mal ein ganz gutes Buch geschrieben, aber leider - und darum sind wohl so viele Leser enttäuscht - hat es nicht mehr viel mit metro 2033 zu tun. Metro 2033 ist die phantastische Geschichte einer Odysee durch eine düstere, dystopische Untergrundwelt, bei der jeder Tunnel eine Gefahr ist, wo überall Mutanten lauern, Halluzinationen auftreten und es viele übersinnliche Elemente gibt, wegen denen die Metro wie ein gefährliches Lebenwesen wirkt. Jeder Schritt in der Finsternis des Tunnel hat den Beigeschmack, dass er der letzte sein könnte. Mysteriöse Legenden renkeln sich um verlassene Stationen und an die Oberfläche zu gehen ist ein gefährlicher Kampf ums Üerleben. Es gibt Geistererscheinungen und die Finsternis der Tunnel scheint zu leben, ein gieriges Raubtier. Ja, die Metro scheint regelrecht zu atmen vor Gefahr und Mystik. Die Atmosphäre in Metro 2033 ist packend und dicht und vieles lässt sich nicht erklären, hinterlässt beim Leser ein flaues Gefühl. Ein Meisterwerk, das zu meinen Lieblingsbücher gehört. In Metro 2035 hingegen wurden alle Horror und übersinnlichen Elemente, sogar die Mutanten, gestrichen. Sie sind einfach verschwunden. Es ist steril geworden. Die Metro ist nicht viel mehr als ein großer unterirdischer Bunker, die Tunnel nicht mehr als Durchgänge. Metro 2035 ist auch keine phantastische Geschichte mehr, sondern ein Politthriller. Kein Schlechter, gewiss, aber er tötet die Atomsphäre von Metro 2033. Was mich an meisten beim Lesen von Metro 2035 gestört hat, war der "neue" Stil von D.G.. Manchmal wechselt er scheinbar grundlos ins Präsenz und viele Dialoge sind eher unübersichtlich, bei manchen Aktionszenen kommt gar keine Spannung auf. Meeh... Aber dafür ist die Handlung an sich, vor allem im letzten Drittel, sehr spannend. Wobei ich, wie gesagt, sehr die Metro 2033 Atmosphäre vermisst habe. Fans von Metro 2033 sollten ernsthaft überlegen, ob sie Metro 2035 lesen. Es ist nicht schlecht und es hat mich auch, vor allem am Schluss, gepackt und gefesselt, aber es hat gefühlt wenig - abgesehen von den Charakteren- mit Metro 2033 zu tun. Von mir gibt es 4 Sterne, weil es mich als ein guter Politthriller überzeugt hat, nicht weil es ein gutes Metrobuch ist. Die meisten Metro-Universumbücher sind mehr Metro als Metro 2035.

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  • Eine Dystopie über finstere Hoffnung und den Kampf der Menschheit gegen sich selbst - wahnsinnig!

    Metro 2035
    Sardonyx

    Sardonyx

    Ein verheerender Atomkrieg hat das Leben auf der Erde vernichtet, ehemals bewohnte Gebäude zu verstrahlten Gerippen gemacht und aus gewöhnlichen Lebewesen Mutanten und Degenerierte gezüchtet. In der Moskauer Metro, in der Dunkelheit endloser Tunnel, haben die Menschen mit allen Mitteln versucht, die Zivilisation neu aufzubauen. Der junge Artjom sieht als einziger, dass die Metro kein Lebensraum für die Menschen ist und sehnt sich danach, ein Leben an der verseuchten Erdoberfläche zu führen. Aber gibt es wirklich noch etwas auf der Welt? Irgendwo Funksignale anderer Überlebender? Artjom kann nicht aufhören zu hoffen und begibt sich auf die Suche nach einem Mann in der Metro, der angeblich Signale anderer Überlebender empfangen hat. Doch diese Suche verkampft sich zu einem Kampf gegen die Metro selbst. Neue politische Ideologien, Seuchen, Hunger und Verelendung verbergen, was hinter den dunkelsten Tunneln der Metro wirklich lauert ...Dimitry Glukhovsky hat mit dem Universum seiner Metro-Bücher international Bestseller-Listen für sich beansprucht. Ich habe die Vorgänger - ,,Metro 2033" und ,,Metro 2035" - noch nicht gelesen, aber Abgesehen von einigen irritierenden Passagen und Personen fand ich mich recht schnell in diesem düsteren Moskau zurecht. Die Mutanten und Monster, welche für die anderen Metro-Bücher prägend sind, gab es hier leider nicht, was mich schon etwas verwunderte - wurden sie etwa alle irgendwie ausgerottet? Ich weiß es nicht, aber in den Vorgänger-Büchern wird das hoffentlich aufgedeckt.Gleich von Anfang an schlug mir die bedrückende Stimmung ins Gesicht, welche die Überlebenden wie nagender Hunger plagt - nur Artjom, der seinen Idealen bis zum Schluss hin treu bleibt, ist hier wie ein Lichtblick der (berechtigten?) Hoffnung. Die anderen Charaktere sind zwar nicht das, was ich unbedingt als ,,sehr sympathisch" beschreiben kann - der Autor hat sich viel Mühe gegeben, die Menschen so zu gestalten, wie es Menschen in Extremsituationen sind: entweder feige oder zu sehr darauf beschränkt, andere zu bekämpfen. In vieler Hinsicht ist ,,Metro 2035" die politischste Dystopie, die ich je gelesen hab - von Kommunismus bis Faschismus ist hier alles vertreten, auch an Sklaverei mangelt es nicht. Beängstigend, aber fesselnd!Der Schreibstil des Autors ist schwierig zu beschreiben, aber wisst ihr was? Das geht mir oft so, wenn ich Bücher russischer Autoren lese. In Glukhovskys Schreibstil ist stets ein Bild eingefangen, exotisch, aber irgendwie auch gewöhnlich und derb: wie ein verstaubter Vogel hinter einer dicken Glaswand. Es gab sogar ein Kapitel, das komplett in direkter Sprache geschrieben war. Dieses Kapitel musste ich zweimal lesen, um überhaupt durchzublicken, wer spricht. Manchmal hätte ich mehr szenische Dialoge als diese direkten Gespräche ohne weitere Erläuterung gelesen.Zorn, Verzweiflung und verzweifelter Optimismus hat mich manchmal förmlich die Augen aufreißen lassen. Gewalt spielt hier eine große Rolle, was nichts für sanfte Gemüter ist. Da sind Frauen meistens zu Prostituierten erniedrigt und sympathische Charaktere kriegen sehr schnell eine Kugel in den Kopf gejagt.Und: dieses Buch ist kein trockenes Buch über Systemkampf und Rebellion, da ich über den melancholischen Humor immer wieder lachen musste. Wenn Ljocha nach dem Gemetzel bei den Funktürmen von ,,Arflöchern" (ihm wurden die Zähne eingeschlagen) sprach :) Nach einem zähen Einstieg hat mich das Buch nicht mehr losgelassen - es ist anspruchsvoll und verlangt geradezu mit gebleckten Zähnen nach Aufmerksamkeit. Die letzten Patronen wurden verschossen, das letzte Wort zischelnd gesprochen und zugleich wütend wie erfreut verstaue ich meine Metro-Karte und sehe zum Horizont, wo eine blasse Sonne 4 trübe Strahlen auf das Skelett von Moskau wirft.

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    • 3
  • Enttäuschend

    Metro 2035
    bieberbruda

    bieberbruda

    29. April 2016 um 15:38

    Dem immer weiter wachsenden Metro-Universum folgt mit "Metro 2035" der dritte "offizielle" Band der postapokalyptischen Reihe rund um die Überlebenden in der Metro Moskaus.Inhalt:Nach den Ereignissen von Metro 2034 ist Artjom zu seiner Heimatstation WDNCh zurückgekehrt. Während er von einigen Bewohnern der Metro noch als Held gefeiert wird, kippt die Stimmung der anderen Bewohner immer mehr: Fast täglich bringt er sich und seine Kameraden in Gefahr, indem er die Metro verlässt, um mit der Welt Funkkontakt aufzunehmen und weitere Überlebende zu finden. Keiner will ihm glauben, dass es noch weitere Überlebende geben soll. Doch eines Tages taucht ein alter Bekannter auf und berichtet, dass auch auf einer anderen Station fremde Funksprüche eingegangen sind. Gemeinsam machen sie sich auf den gefährlichen Weg durch die Metro und bis an die Oberfläche Moskaus...aber gibt es tatsächlich Hoffnung für die Menschheit?!Meine Meinung:Die Fortsetzung der Reihe um den Stalker Artjom habe ich sehnsüchtig erwartet! Metro 2033 gehört aufgrund der düsteren und mysteriösen Atmosphäre zu meinen Lieblingsbüchern. Die rätselhaften Kreaturen an der Oberfläche und und die klaustrophobischen Zustände innerhalb der Metro waren ganz großes Kino! Metro 2034 war ein überzeugender Nachfolger, der aber bei weitem nicht an das Original heranreichte, weil es ihm vor allem an Spannung fehlte.So sehr ich mich also auf eine Weiterführung der Geschichte und Antworten vieler offener Fragen gefreut habe - Metro 2035 war eine herbe Enttäuschung:Statt der beklemmender Atmosphäre und Spannung der Vorgänger, kommt das Buch nur sehr schleppend in Fahrt und wirklich spannend wird es selten. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass der Autor das Buch lustlos heruntergeschrieben hat: Der Weg Artjoms durch die Metro und an die Oberfläche fühlt sich wie eine Art "Abhaken" von Gegebenheiten. Die Erklärungen zu offenen Fragestellungen sind war plausibel, aber dennoch ziemlich nüchtern und irgendwie enttäuschend, weil auch hierdurch das Geheimnisvolle verloren geht (z.B. bei den unsichtbaren Beobachtern). Die Portion Grusel wird abgelöst durch politische Themen und Verschwörungstheorien - Schade!Fazit:Ein eher enttäuschender und nur mäßig spannender Abschluss der Reihe (?), bei dem die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre der Vorgänger komplett verloren gegangen ist und durch politische Aspekte ersetzt wurde. Auf mich wirkte das Buch recht lustlos heruntergeschrieben, deshalb kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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  • zu zäh, zu wenig Spannung

    Metro 2035
    CreepyCreaturesReviews

    CreepyCreaturesReviews

    18. April 2016 um 13:47
  • Spannung, Abwechslung und Übersinnliches fehlt schmerzlich

    Metro 2035
    CreepyCreaturesReviews

    CreepyCreaturesReviews

    15. April 2016 um 14:43


  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2016

    LovelyBooks Spezial
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Themen-Challenge geht 2016 in eine neue Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den meine Kollegin nordbreze (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken wird. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an nordbreze mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Ich bin in Mutterschutz / Elternzeit und kann mich darum nicht kümmern. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2016 bis 31.12.2016 . Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2016 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr bereits mindestens ein anderes Buch gelesen habt. (Verratet auch, welches ihr schon kennt.) Ein Buch, in dessen Buchtitel ein Wort mindestens 2 mal vorkommt. Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Punkte zu sehen sind. Ein Buch, dessen Autor 2 Vornamen hat. Ein Buch, das der erste Teil einer Buchreihe ist (mindestens 3 Bände) und von der auch schon mindestens 3 Bände erschienen sind. Ein Buch, auf dessen Cover eine bekannte Sehenswürdigkeit abgebildet ist. (Bitte benennt auch diese Sehenswürdigkeit.) Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, das 2016 erstmalig in der Sprache, in der es gelesen wird, veröffentlicht wurde. Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht. Ein Buch, dessen Cover vorranging blau ist. Ein Buch, das hauptsächlich in einem europäischen Land spielt, jedoch nicht in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien. Ein Buch, auf dessen Cover ein Gesicht, aber nicht der Rest der Person abgebildet ist. Ein Buch, das kein Happy End hat. (Vorsicht, wenn ihr hier bei anderen Teilnehmern vorbeischaut - euch könnte das Ende eines Buches verraten werden.) Ein Buch, das zwischen 300 und 350 Seiten lang ist. Ein Buch, bei dem der gesamte Name des Autors aus genauso vielen Buchstaben besteht, wie dein eigener gesamter Name. (Vor- und Nachname sind gefragt, Doppelnamen sollen nur mitgezählt werden, wenn sie auch für gewöhnlich mit genannt werden! Bitte gebt die Anzahl mit an, nennt aber nicht euren vollständigen Namen.) Ein Buch, das mindestens 20 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Ihr findet die Anzahl, wenn ihr auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fahrt.) Ein Buch, dass im Zeitraum von 2008 bis 2012 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das ihr schon einmal gelesen oder aber früher schon einmal angefangen aber nicht zu Ende gelesen hattet. Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor. Ein Buch, dessen Titel kursiv geschrieben ist. Ein Buch, in dem ein bestimmter Beruf eine wichtige Rolle spielt und in dem aus dem Berufsleben der Figur detailliert berichtet wird. (Bitte benennt auch den Beruf.) Ein Buch, das mindestens 100 Jahre in der Zukunft oder aber mindestens 100 Jahre in der Vergangenheit spielt. Ein Buch, das mindestens 4cm dick ist. Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch in einer Fremdsprache (nicht Deutsch). Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit dem selben Buchstaben enden. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist. Ein Buch, das ihr in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft habt. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das ihr als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört habt. Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 3-4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, in dessen Buchtitel eine Aufzählung vorkommt (mindestens 3 Wörter). Ein Buch, das euch von einem anderen Leser persönlich empfohlen wurde. (Bitte schreibt auch dazu, von wem die Empfehlung kam: beste Freundin, Mutter, Bruder o.Ä.) Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr schon mindestens 3 andere Bücher zuvor gelesen habt. (Bitte Verlagsname und 3 zuvor gelesene Bücher mit angeben.) Ein Buch, für dessen Covergestaltung auch ein echtes Photo verwendet wurde. Ein Buch, in dessen Buchtitel ein zusammengesetztes Substantiv vorkommt. Ein Buch, in dem die Schule eine Rolle spielt. Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur zwischen 20 und 30 Jahre alt ist. Ein Buch, auf dessen Cover ein Buch zu sehen ist. Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 3 mal aufeinander folgt. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2016 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an nordbreze und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: AAberRushAduja (20/20)agi507Aglaya (40/40)Agnes13AjanaAlchemillaAleida (33/30)alicepleasanceAlondria (33/20)Amelienamigo8347ANATAL (30/30) andymichihelli (40/40)Anendienangi_stumpf (40 / 40)Aniday (30/30) AnnejaAnneMayaJannika (30/30)Ann-KathrinSpeckmannAnrubaArachn0phobiA (40/40)Artemis_25 (40/40)Ascari0Athene79Bban-aislingeach BandeloBeaSurbeck (30/30)BeatDropsOutBella233 (40/40)BellastellaBellis-Perennis (40/40)Betsbybeyond_redemptionBiancaWoeB_ini (40/40)BioinaBjjordisonblack_horse (40/40)blauerklausblessedBloodyBigMess (32/30)Bluebell2004BlueSunsetbookgirlbooksnstoriesBookwormyBosni (40/40)BuchblogDieLeserinBuchgespenst (34/30)Buchhandlung_am_SchaeferseeBuchnascherinBuchraettin (31/30)buecherduftBuechermomenteBUechersindmeineWeltBuschchristineCCadiya (35/30)Caillean79 (38/30)calimero8169 (20/20)CaroasChattysBuecherblog (20/20)ChoikangDeerChrischiD (26/20)ChrissiHchristariraChubbChubbCithielClaudia-MarinaClaudias_LesefreudenCode-between-lines (38/30)ConjaConnyKathsBooksCori2016Crazy-Girl6789crimarestricrumb (20/20)CupcakeCat (22/20)czytelniczka73 (31/30)Ddaneegold (40/40)DaniliesingDaninskyDanni89DarcyDebbi1985DeenglaDeinSichererTodDelphynadia78DieBertaDieTina2012digra (40/40)DiniLivingdisadelidivergent (32/30)DonnaVivi (20/20)Dreamworx (37/37)Eelane_eodainelemyyElkeel_lorene (38/30)elmidi (20/20)elodie_kEmmas_bookEmotionenEngelchen07 (30/30)Ernie1981 (20/20)Eternity (33/30)Eva-Maria_ObermannEvan (30/30)FfairybooksFantworldfelicitas26Feni Finchen411Flamingo FLYING_ROXFornika (40/40)franzzifrauschnuerchenfredhel (25/20)furchtlos (20/20) GGelis (20/20)gemischtetueteglueckGetReadyGinevraGinny-Katniss27glanzenteGlanzleistungGrOtEsQuE (35/30)Gruenentegst (30/30)guutemineGwendolinaHhalfbadhannelore259HarIequinhasirasi2 (38/30)haTikvaHenny176 HerbstmondHerzkirscheehexepanki (30/30)Hikarihisteriker (40/40)HoneyIndahouse (37/30)hundeliebhaberIIcelegs (36/20)ichundelaineIgelaIgelmanu66 (40/40)IMG_1001ImYoursInaVainohulluInsider2199 (31/30)iorethIraWirairishladyIsiVitalitsabookwormthingJJadrajala68 (20/20)janaka (36/30)Janina84janinchens.buecherweltJaninezachariaejasbrJashrin (40/40)_Jassijenvo82jk14JulesWhethetherJulia2610Julia_liest (20/20)juliane108JuliB (40/40)Julie209 (36/30)JusyKKarin_Kehrer (30/30)Kasin (30/30)katha_strophe (40/40)Kattel82KayvanTeeKendraKidakatashkillerprincesskingofmusicKionaKirschLilliKleine1984kleinechaotinKlene123KnirinKnorke (24/20)kn-quietscheentchenKrimiwurmKuhni77KurousagiLLaDragoniaLadyIceTea (40/40)LadySamira091062LandbienelaraundlucaLarii-MausiLarryPi (20/20)lauterundleiseLena205LenaausDDlenicool11 (30/30)LeonoraVonToffiefee (37/30)lesebiene27LeseJetteLese-Krissi (22/20)Lesemaus1984lesende_samtpfoteleseratteneuLeseratz_8Lesestunde_mit_MarieLesetaubeLesezirkel (20/20)lexana (20/20)Lexi216189LiberaceLibriHollyLilawandel (30/30) lilylovesbookslille12Lilli33 (33/30)LillianMcCarthy (40/40)LimitLess (35/30)linda2271lLisbeth0412Lisbeth76Lissy (30/30)Literaturlivinginaworldofbookslizzie123LMonLoki_Laufeysonlouella2209Lovely90 (30/30)lovely_bookwormLrvtcb (20/20)LucretiaLuiline (40/40)luminasbooksLuzi92MmabuereleMaggieGreenemaggiterrineMalinaldamareike91Marina2483marinasworldMariposa93marpijemartina400 (30/30)M-aryMaus71maxine-julieMeinhildSmelanie1984 (30/30)MelEMe-LianMelvadjaMeseMiamou (31/30)miekenMiniMixiMinnaMMira20 (37/30)MiracleDay (30/30)MissErfolgmiss_mesmerized (40/40)MissSnorkfraeulein (29/20)MissStrawberry (31/20)MissTalchenmistellor (40/35)Mizuiro (30/30)mona_lisas_laechelnMone97 mondy (20/20)moziread Mrs_Nanny_Oggmsmedlock MsChillimyownnameNNachtorchideenaddoochnaninka (39/30)Nelkennemo91 (20/20) nessie500N9erzNightflower (40/40)Nisnisnonamed_girlnordbreze (33/20) NuddlOonce-upon-a-time (40/40)PPachi10 (40/40)paevalill (20/20)pamNparden (40/40)paschsoloPaulamybooksandme (40/40)peedee (40/40)PelippaPessimonPfoten-LinsePhiniPMelittaM (37/30)PusteblumenfarmQQueenelyza (40/40)QueenSize (30/20)RrainbowlyRegina99Reisen-durch-BuecherRitja (30/30)RosenmadlRotkäppchen (20/20)SSabanasabine3010_Sahara_sameaSamuel_PickwickSanakitoSaphierSarafinchenSardonyxsassthxticscarlett59schaclaschafswolkeSchCh121 (40/40)Schlehenfee (40/40)Schneeflocke2013Schnutsche Schwertlilie79 (27/20)sechmetSeelensplitterShaylanaShineOn (30/30)Sick (30/30)Sikal (36/20)SkybabeSnordbruchsnowberrysnowi81solveig (40/40)Somayasommerlese (40 / 40)Sophiiiespecialangspozal89StarletStefanieFreigericht (40/40) StefanieFreigericht - 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