Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt

von Dmitry Rus 
3,9 Sterne bei7 Bewertungen
Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt
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KKahawas avatar

Klasse Idee, lückenhafte Umsetzung, Bericht-Stil statt Spannungsbogen.

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Inhaltsangabe zu "Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt"

Russland in der nahen Zukunft. Die Spieleindustrie hat immer neue Möglichkeiten erschaffen, sich mit allen Sinnen der virtuellen Realität hinzugeben. Doch für Max, einen jungen Mann in Moskau, heißt Wirklichkeit auf einmal: Krebs, im Endstadium. Ein Schicksal, auf das Max so gar keine Lust hat. Und so klinkt er sich in das Online-Rollenspiel AlterWorld ein, um dort mittels des Perma-Effekts weiterzuleben. Für immer gefangen in einer digitalen Parallelwelt - denn wer seine Ewigkeit hier verbringen will, muss sich hochleveln und Verbündete finden ... Das Abenteuer beginnt!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453319073
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    aly53s avatar
    aly53vor 3 Tagen
    Ein genialer Auftakt der Play to Live Serie

    Als ich dieses Buch gesehen habe , wusste ich , das ich es lesen musste.
    Die Idee klang für mich sehr außergewöhnlich und innovativ.

    Angefangen beim Schreibstil des Autors der einfach unglaublich fesselnd ist und das reinste Kopfkino hervorruft.
    Max lebt im Jahre 203X , also in naher Zukunft.
    Er ist Anfang 30 und hat keinen Monat mehr zu leben. Er sucht verzweifelt nach einem Ausweg.
    Die Möglichkeit des einfrierens fällt flach , da es für ihn unbezahlbar ist.
    Dann bekommt er eine weitere Möglichkeit. Ein Onlinespiel. Er loggt sich in das Fantasy Rollenspiel “AlterWorld” ein , um für immer weiterzuleben.
    Soweit so gut und ich war mächtig gespannt, wie sich das Ganze tatsächlich entwickeln würde.
    Für Nicht Gamer könnte das Ganze vielleicht nicht unbedingt das Richtige sein. Doch hierfür findet sich auf den letzten Seiten ein Glossar, das eine kleine Hilfe darstellt.

    Mich konnte die Geschichte sofort fesseln und in den Bann ziehen.
    Man erfährt hierbei Max’ Perspektive, was ihn viel greifbarer macht.
    Die Welt in die er eintaucht, ist ziemlich komplex und voller Höhen und Tiefen.
    Der Zufall und das Glück kommt ihm allzu häufig zu Hilfe. Immer ist es auch nicht nachvollziehbar, was mir die Spannung an diesem Abenteuer allerdings überhaupt nicht genommen hat.
    AlterWorld ist völlig anders, als die Realität. Es ist als würde man sich abkapseln und eine völlig neue Ebene erreichen.
    Fraglich inwiefern man da noch, man selbst bleibt.
    Es gab Szenen da hab ich herrlich geschmunzelt, an anderer Stelle war ich wieder unglaublich gefesselt, so das ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Die ganze Zeit über ist man sich bewusst, das es sich hierbei um ein Spiel handelt.
    Max muß gegen allerlei Kreaturen antreten und dies äußert sich sehr actionreich.
    Auch die Zwischenmenschlichkeit wird dabei nicht außenvorgelassen, was mir sehr gut gefallen hat. Das bringt die Emotionen ordentlich auf Trab und macht es nicht ganz so plastisch.
    Man bangt und zittert ununterbrochen mit, was das reinste Gefühlschaos auslöst.

    Die Handlung gestaltete sich als sehr abwechslungsreich und unglaublich spannend und dann war es puff , auch schon vorbei.
    Dabei ist es keinesfalls irgendwie vorhersehbar. Weil man nie weiß , was als nächstes geschieht.
    Die Entwicklung von Max und dem Gesamtpaket ist mehr als gut spürbar.
    Je mehr man liest, umso besser konnte man sich auch in alles hineinversetzen und selbst ein Teil des großen Ganzen werden.
    Einfach ein absolut geniales Abenteuer, das die ein oder andere Überraschung parat hat.
    Nun muss ich unbedingt weiterlesen.
    Denn nicht nur die Idee hat mich unglaublich begeistert und in Atem gehalten.
    Eine Idee, die mich einfach unglaublich fasziniert und sehr viele Ausbaumöglichkeiten bietet. Was auch sehr gut ist, da es sich hier um einen Reihenauftakt handelt.
    Für mich ein regelrechtes Highlight.
    Ich bin gespannt, ob Band 2 mich genauso flashen wird, wie es dieser vermochte.

    Fazit:
    Play to Live hat mich von der Grundidee schon total begeistert und fasziniert.
    Doch kann die Umsetzung dem standhalten?
    Absolut!
    Ich bin regelrecht geflasht, begeistert und weiß gar nicht, was ich sagen soll.
    Max und AlterWorld haben mich regelrecht in den Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen.
    Eine Story die so unendlich viele Möglichkeiten bietet und mich regelrecht um den Verstand gebracht hat.
    Ich kann es kaum erwarten mit Band 2 zu beginnen.

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    KKahawas avatar
    KKahawavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Klasse Idee, lückenhafte Umsetzung, Bericht-Stil statt Spannungsbogen.
    RPG-Bericht mit Potential

    Max hat Krebs und nicht genug Geld, sich einfrieren zu lassen, bis ein Heilmittel erfunden wurde. Also geht er in AlterWorld, ein MMORPG, in dem man durch den allseits befürchteten und in seltenen Fällen geliebten Perma-Effekt digitalisiert wird und für immer und ewig als Rollenspielcharakter leben kann. Dazu muss man lediglich in eine FIVR Kapsel steigen und drei Tage am Stück spielen. Irgendwann verschwindet das Ausloggen-Symbol und man kann nicht mehr raus. Das geschieht auch Max, der fortan Laith genannt wird. Als Nekromant bzw. Todesritter zieht er mit seinem Haustier, einem Bären, durch die Welt und erledigt Quests.

    Ich hätte mir mehr Dystopie gewünscht. Mehr Drumherum, mehr Menschen, mehr Politik. Zu gern hätte ich Play to Live auf den Tisch bekommen und es als Lektorin bearbeitet. Leider lebe ich dazu auf dem falschen Kontinent. Das Cover gefällt mir ebenfalls überhaupt nicht. Es besteht aus Fotos von Shutterstock und ist vor allem hinten extrem billig gestaltet. Mit abgeschnittenen Bilderkanten im Word-1997-Style und so. Insgesamt ist mein Leseeindruck durchwachsen. Ich mag es, aber es hat extrem viele Schwächen. Ich würde es niemandem wirklich ans Herz legen oder auch nur empfehlen, dennoch möchte ich den zweiten Teil lesen.

    [...]

    Allmählich beschleicht mich der Verdacht, dass Play to Live gar kein 448-Seiten-Werk war, sondern eigentlich ein 1000- oder 1200-Seiten-Werk und der Verlag hat achtlos ob der Hermetik des einzelnen Buches drei Bücher daraus geschnitten. Kann das sein? Man weiß es nicht. Daher werde ich den zweiten Teil wohl auch lesen. Hoffentlich wird er nicht so langatmig und löst endlich Taalis Plan auf, der kurz vor der Umsetzung stand oder die Befreiung von C., oder wenigstens den Dialog zwischen Dan und Laith. Vielleicht erbarmt sich auch die blöde Mutter von Max, nach zweihundert Seiten des Vergessenwerdens wieder in den Plot zurückzukehren. Man weiß es nicht. Ich bin gespannt. Eine Kaufempfehlung für alle, die Let’s Plays gucken und sich dabei langweilen, aber dennoch unterhalten fühlen. Genau so ist Play to Live.

    Meine ausführliche Rezension incl. Stärken und Schwächen kannst du bei der Weltenbibliothek nachlesen.

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    Sternleins avatar
    Sternleinvor 6 Monaten
    Einfach toll

    Wow, mein Jahres Highlight 2018.

    Warum erkläre ich Euch natürlich auch. Als sogenannte "Gamerin" kenne ich mich ganz gut in der MMORPG aus. Ich spiele selbst zum Beispiel Wow und von daher kannte ich die vielen "Fachbegriffe" im Buch natürlich auch davon. Auch wenn ich das Buch die ganze Zeit über an eine Mischung aus Wow, Diabolo und dem Anime "Sword Art Online" erinnert hat. Das allerdings aber im Positiven Sinne. Aber kommen wir mal zum Buch selbst.

    Max Lebenserwartung ist nicht gerade hoch, deshalb fasst er den Entschluss künftig digital in "After Worlds" weiterzuleben. Und damit beginnt auch zugleich sein Abenteuer. Sehr schnell verliert er sich in dem Spiel und wir als Leser können wirklich sehr detailiert verfolgen wie er sein virtuelles Alter Ego ausstaffiert und dessen Level steigert. Dabei wurde mir beim Lesen zu keiner Zeit langweilig, im Gegenteil. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen und dabei Max praktisch über die Schulter schauen.

    Spannend wird es auch, denn in der ach so heilen Welt geht es längst nicht so harmlos zu wie es zunächst scheint. Mir gefielen die Wendungen und die Tatsache wie Max immer mehr in die Welt eingetaucht ist. Ich konnte ihm gut folgen auf seiner Reise. Das einzige was ich ein wenig schade fand, war das seine weibliche Bekanntschaft zum bloßen Betthäschen dekradiert wurde. Da wäre mir ein wenig mehr Charaktertiefe lieb gewesen.

    Ansonsten aber gib es nichts von meiner Seite her auszusetzen. Ich wurde gut unterhalten und der lockere Erzählstil des Autors hat mir gut gefallen. Nicht_Spieler werden mit den zahlreichen Begriffen aus der Gamer Szene ein wenig überfordert sein, aber das sollte eigentlich nicht allzu abschreckend sein, am Ende gibts ein Glossar das alles erklärt.

    Für mich ein echter Leckerbissen. Ich fühlte mich wohl in AlterWorld und fand es klasse das ich die ganzen Ausdrücke alle vom eigenen Spielen her kenne. Aber auch sonst bietet die Handlung einiges an Überraschungen und Spannung. Für "Zocker" ein tolles Buch.

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 7 Monaten
    Rezension zu "Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt"

    Russland in der Zukunft. Max erfährt, dass er an einem tödlichen Krebsleiden erkrankt ist. Er hat nicht mehr viel Zeit. Er überlegt, ob er seinen Körper einfrieren lassen soll, damit er irgendwann später vielleicht geheilt werden könnte. Doch das ist viel zu teuer und er kann es sich nicht leisten.

    Dann wird Max auf einen anderen Gedanken gebracht. „AlterWorld“ heißt die Lösung seines Problems. Wenn man dieses Online Game zu exzessiv spielt, ist man in der Welt gefangen. Doch wie kann er die Sicherungen die es mittlerweile gibt umgehen, damit sein Geist in dem Game gefangen bleibt?

    Und vor allem, was kommt in dem Game auf ihn zu?

    „Play to Live – Gefangen im Perma-Effekt“ ist der erste Teil der Serie über das Leben im einem MMORPG aus der Feder des Autors Dmitry Rus.

    Ich bin MMORPG Zockerin aus Leidenschaft. Ich musste dieses Buch einfach haben. Das Cover ist für mich schon ein Hingucker und die Inhaltsangabe hat mir dann den Rest gegeben.

    Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, das soweit alle Begriffe erklärt. Allerdings hat sich da gleich in der ersten Reihe ein Schreibfehler eingeschlichen. Denn es heißt MMORPG und nicht MMPORG. Hat das Game doch nichts mit den Porg aus Star Wars zu tun.

    Zum eigentlichen Inhalt des Buches … was soll ich sagen, mir ging das Herz auf. Ich habe den Roman regelrecht gefressen. Aus dem Glossar brauchte ich keine Begriffe nachzulesen. War mir doch alles gleich bekannt und hatte es vor Augen. Ob es jetzt das Interface, die Buffs oder Mobs waren.

    Es war mir alles aus meinen eigenen Games bekannt. Das Lesen war für mich einfach, wie ein Game zu spielen. Einfach der Hammer! Ich kann da auch nicht mehr viel sagen, ich kann das Buch echt nur lobpreisen!

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass eventuell Nicht – Gamer mit dem Buch so einige Probleme haben dürften. Es ist doch schon schwierig, sich alles vorzustellen, wenn man selbst nie gespielt hat. Daher kann ich ehrlich gesagt, gar nicht so einschätzen, wie das Buch für Nicht – Gamer am Ende wirklich ist. Kann sein, dass der Leser dann ziemlich enttäuscht ist und sich fragt, warum das Buch so viele starke Bewertungen hat.

    Für Gamer von MMORPGs kann ich das Werk zu 100% weiter empfehlen. Man bekommt beim Lesen richtig ein jucken in den Fingern um mit zu zocken.

    Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint. Ich kann nur hoffen, dass der Autor das Level des ersten Bandes halten kann.

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    xxLITTERAxxs avatar
    xxLITTERAxxvor einem Monat
    Weltenbibliotheks avatar
    Weltenbibliothekvor 3 Monaten
    Kagalis avatar
    Kagalivor 5 Monaten

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