Jef wohnt in einer Plattenbauwohnung. Seine Schwester Iene
ist geistig behindert und sitzt im Rollstuhl, seine Mutter und er pflegen sie.
Doch der neue Freund der Mutter ist Jef ein Dorn im Auge, und so beschließt er
ihn mit allen Mitteln wegzuekeln- erst Recht, als dieser vorschlägt Iene in ein
Heim zu geben.
Der Roman liest sich wie die Aneinanderreihung der
Gedankenschnipsel eines Teenagers. So etwas wie ein roter Faden existiert
nicht, es wird willkürlich zwischen Personen, Orten, Handlungen und Zeiten hin-
und hergesprungen. Erst im letzten Kapitel lassen sich vage Beweggründe
erkennen. Der Protagonist ist unglaubwürdig, seine Handlungen absolut
unlogisch. Kein Teenager würde sich so verhalten. Von mir definitiv keine
Empfehlung.



