Do van Ranst Wir retten Leben, sagt mein Vater

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Inhaltsangabe zu „Wir retten Leben, sagt mein Vater“ von Do van Ranst

Ein Vater, der tagein, tagaus auf dem Sofa sitzt. Eine Mutter, die nicht mehr weiß, warum sie diesen Mann geheiratet hat. Eine Oma, die seit Opas Tod kein Wort mehr spricht. Und ein Haus in einer Kurve. Einer Kurve, die so scharf ist, dass regelmäßig Autos in das Haus knallen. Autos, deren Fahrer ICH dann auf dem Sofa gesund pflege. Wenn nur eines Tages mal ein netter Junge dabei wäre, am besten ein Benjamin, Bernie oder Brad - Hauptsache einer mit B... Willkommen in meinem Leben!

2,5 Sterne. Ganz nett für zwischendurch.

— kathi_booksta
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Eines meiner Lieblingsbücher!

— schrizzy2000
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Das Buch ist einfach fantastisch.

— MaryAndTheUnicorns
MaryAndTheUnicorns

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  • Rezension zu "Wir retten Leben, sagt mein Vater" von Do van Ranst

    Wir retten Leben, sagt mein Vater
    Nazena

    Nazena

    18. February 2012 um 21:48

    Die 15-jährige Ich-Erzählerin wohnt in einem Haus in einer scharfen Kurve, wenige Kilometer vor einer unvollendeten Brücke. Regelmäßig krachen Autos in das Haus. Die Fahrer werden wieder gesundgepflegt. Der erste verliebte sich vor 17 Jahren in die Tochter des Hauses, daraus entstand die Erzählerin. Heute ist die Oma seit einem Auto ein Pflegefall, der Opa tot, die Eltern nur am Streiten. Die Erzählerin weiß nicht wohin und was sie mit ihrem Leben machen soll. Außerdem ist da noch ihre Freundin Sue, lesbisch und in sie verliebt... Ich konnte mich mit dem Roman nicht anfreunden. Mit knapp 150 Seiten ist er bestenfalls eine Novelle. Die Erzählerin träumt sich durch das Leben, lügt das Blaue vom Himmel herunter, als sie meint sich in einen Unfallfahrer verguckt zu haben (dabei wären dermaßen offensichtliche Lügen auf den ersten Blick durchschaut worden) und ist in vielerlei Hinsicht noch ein kleines Kind. Wenn nachts eine Frau den Kopf über den Unterkörper eines Mannes gebeugt hat (oder andersrum), sollte sofort alles klar sein, besonders da sie das Thema gerade erst mit Sue lang und breit diskutiert hat. Obwohl sie auf eine öffentliche Schule geht, gibt es scheinbar keine anderen Menschen außer ihrer Familie und Sue. Der Schreibstil ist tagebuchartig, Gedankensprengsel reihen sich aneinander, wobei man teilweise kaum unterscheiden kann, was wahr ist und was sie sich nur ausdenkt. Außerdem ist die Story reichlich hanebüchen: Autos krachen in das Haus, aber weder Polizei noch Versicherung tauchen auf und anscheinend ist Geld kein Thema (muss ja alles repariert werden), obwohl sie von des Vaters Invalidenrente leben. Im Grunde genommen ist das Haus eine Blase. Ich weiß beim besten Willen nicht, was der Autor vermitteln wollte (dass Teenager in sexuellen Dingen experimentierfreudig, aber total unbedarft und realitätsfern sind?). Ich habe das Buch jedenfalls mit reichlich Stirnrunzeln gelesen.

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  • Rezension zu "Wir retten Leben, sagt mein Vater" von Do van Ranst

    Wir retten Leben, sagt mein Vater
    littleKiwi33

    littleKiwi33

    10. December 2011 um 19:59

    Die Hauptperson in diesem Buch ist ein 15-jähriges Mädchen, dass von ihrem zu Hause am "Ende der Welt" erzählt. Am Ende der Welt deshalb, weil es an einer langen Straße, eine ganze Fahrradstunde weg vom nächsten Ort, wo ihre beste Freundin wohnt, liegt. Dahinter kommt nichts mehr außer einer halben Brücke, die nie fertig gebaut wurde. Da dieses Haus zusätzlich in einer fast 90° Kurve liegt, kommt es hin und wieder schon mal vor, dass ein Autofahrer von der geraden Straße so abgelenkt ist und in das Haus fährt. Darüber hinaus erträumt sich das Mädchen in ihrer Einsamkeit eine heile Welt mit ihrem Traumprinzen Benjamin, der sich auch auf diese ungewöhnliche Art in ihr Haus verirrt. Bis eines Tages der hübsche Zack in ihrem Wohnzimmer landet... Dieses Buch ist durch die einfache Sprache sehr leicht zu lesen. Es ist in der Ich-Form geschrieben und der Leser wird hin und wieder angesprochen, so dass man sich fühlt, als wäre man Teil dieser Geschichte. Man wird angeregt, sich Gedanken über das eigentliche Leben zu machen. Das Cover ist sehr interessant gestaltet, da es schon etwas über das Buch erzählt, aber nicht zu viel verrät. Die zweilagige Umschlaggestaltung ist mal was ganz außergewöhnliches, genau wie die Geschichte dahinter. Alles in allem, finde ich das Buch sehr gelungen.

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  • Rezension zu "Wir retten Leben, sagt mein Vater" von Do van Ranst

    Wir retten Leben, sagt mein Vater
    Themistokeles

    Themistokeles

    09. December 2011 um 11:29

    Inhalt: Sie wohnt zusammen mit ihren Eltern und ihrer Großmutter am Ende der Welt, zumindest scheint es so, denn nach ihrem Haus, dass an der einzigen Kurve der Straße liegt, kommt nur noch die halbe Brücke. Die Kurve ist so scharf, dass regelmäßig Autos in das Haus krachen und sie träumt davon, auch einmal anwesend zu sein, wenn das passiert, denn vielleicht ist es ein gutaussehender Junge, den sie gesund pflegen kann und mit dem etwas Neues anfängt, denn bisher hat sie nur die halbe Brücke und ihre Freundin Sue. Meinung: Das Buch ist mal etwas ganz anderes, denn die eigentliche Handlung ist letztendlich ziemlich irrelevant und viel wichtiger ist, was hinter dieser steht und gesagt wird. Vor allen Dingen geht es darum sich selbst zu finden und zu lernen, zu erkennen, was man selbst wirklich will. All das im Kontext des langsamen Erwachsenwerdens. Durch die Vorfälle in der Geschichte lernt die Protagonistin nämlich genau dies. Zudem scheint es mir um den Aufbruch zu gehen, dass altes verlassen werden muss, um neues zu entdecken. Denn um aus ihrem Leben etwas neues zu machen, muss die Protagonistin Wege beschreiten, die sie vorher noch nie gegangen ist. Interessant ist, dass man als Leser oft von der Protagonistin direkt eingebunden wird, indem sie eine Frage stellt oder einen direkt anspricht, wodurch man der Geschichte eindeutig ein ganzes Stück näher kommt und sie ein wenig wie eine neue Freundin fühlt, der sie das alles erzählt oder wie ein Tagebuch in das sie schreibt. Was auf mich eindeutig sehr verrückt wirkt, ist der Ort an dem die Protagonistin lebt, denn dieser wirkt extrem abgelegen, so dass man sich wundert, dass sie überhaupt andere Menschen kennt, außer ihrer Familie. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch, das mal etwas ganz anders ist.

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