Dobbs H.G. Wells. Band 2: Der Krieg der Welten, Teil 1

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Inhaltsangabe zu „H.G. Wells. Band 2: Der Krieg der Welten, Teil 1“ von Dobbs

Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe

H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird.

Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!

„Der Krieg der Welten“ wird mit dieser Graphic Novel für jedermann zugänglich gemacht.

— Flaventus

Dobbs‘ Comicadaption bleibt eng an der Vorlage, geht aber nur wenig in die Tiefe.

— Elmar Huber

Tolle Zeichnungen, hat mir sehr gut gefallen die Umsetzung des Klassikers als Graphic Novell. Nun freue ich mich auf den zweiten Band

— Buchraettin

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  • Zurückversetzt in eine andere Zeit

    H.G. Wells. Band 2: Der Krieg der Welten, Teil 1

    Flaventus

    13. September 2017 um 07:55

    Öffnet der Leser diese Graphic Novel, so wird ihm als erstes die angestaubte Optik auffallen. Nicht, dass die Zeichnungen altbacken sind, sondern der Leser wird ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Das ist nämlich die Zeit, in der die Originalversion von H.G. Wells angesiedelt ist. Und wird der Leser augenblicklich in diese Zeit hineinversetzt, in der die Gesellschaft vermeintlich derart anders war als heute. Am Original Es ist zwar schon fast 25 Jahre her, seit ich das Originalbuch gelesen habe, so dass ich mich nicht mehr so wirklich an den genauen Wortlaut erinnern kann, aber nach meinem Dafürhalten hält sich die Graphic-Novel relativ dicht an das Original. Warum ich den Eindruck habe? Das Original ist als Satire erschienen und wollte der Politik einen Spiegel vor die Nase halten. Diese hochnäsige Arroganz der damaligen Zeit vor allem gegenüber allen anderen Völkern außer den Europäern (wenn nicht sogar gegenüber allen Nicht-Briten), wird in dieser Adaption sehr gut rübergebracht. Und leider Gottes erhält das Buch dadurch eine gewisse Aktualität.   Worum es geht? Das Originalbuch muss man nicht kennen, um dieser Geschichte folgen zu können, aber es hilft, obgleich die Handlung weder komplex noch verschachtelt ist. Sie ist eigentlich recht simpel. Die Marsianer landen auf der Erde, die Menschen nehmen sie nicht ernst und werden von der Macht der Eroberer überrascht. Der erste Band dieser zweiteiligen Ausgabe erzählt von den Geschehnissen rund um die Eroberung der Marsianer und den verzweifelten Abwehrreaktionen der Menschen.   Für Erwachsene Egal ob Originalbuch oder Graphic-Novel-Adaption: eines ist allen Werken gemein: Die Marsianer stellen eine unbesiegbare Bedrohung dar und metzeln die Menschen nieder. Diese Übermacht wird nur zu deutlich dargestellt, ohne jedoch gleich ein Splatter-Comic zu sein. Aber dennoch richtet sich durch die Vernichtungsdarstellungen diese Graphic-Novel eindeutig an ein erwachsenes Publikum. Sehr viel mehr passiert in diesem Buch nicht, aber auch die Vorlage glänzt nicht unbedingt durch Tiefgang oder komplexe Charakterdarstellungen, so dass sich auch in diesem Aspekt die Graphic Novel am Original orientiert. Wie bei allen mehrteiligen Buchadaptionen endet diese Geschichte mittendrinnen und findet erst im zweiten Band ihren Abschluss. Von dem Titel „H.G.Wells Band 2“ darf sich der Käufer nicht irritieren lassen, denn der erste Band behandelt mit „Die Zeitmaschine“ ein anderes Buch von H.G.Wells. Es handelt sich also um eine mehrteilige Graphic-Novel-Reihe, die die unterschiedlichsten Bücher von H.G.Wells beinhaltet (es folgen noch „Die Insel des Dr. Moreau“ im Dezember diesen Jahres und „Der Unsichtbare“ in zwei Teilen im Frühjahr nächsten Jahres).   Fazit Nein, man muss das Original nicht kennen, um die Geschichte in dieser Graphic Novel zu verstehen. Und auch wenn das Buch „Der Krieg der Welten“ sicherlich zu den Klassikern der Literaturgeschichte zählt, ist es nicht unbedingt jedermanns Sache. Da finde ich die Idee immer wieder sehr gut, solche Buchklassiker in Form einer Graphic Novel zu erzählen. „Der Krieg der Welten“ wird so im Großen und Ganzen für jedermann zugänglich gemacht und spricht durch die Aufmachung und den graphischen Stil zudem nicht nur „Comicfreunde“ an. Wer immer schon mal wissen wollte, worum es im Original überhaupt geht, kann hier ebenso bedenkenlos zugreifen, wie der Leser, der sich der Geschichte mal in einer anderen Form widmen möchte. Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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  • Der Krieg der Welten 1/2

    H.G. Wells. Band 2: Der Krieg der Welten, Teil 1

    Elmar Huber

    30. August 2017 um 09:12

    STORY Mit Sorge beobachtet der Astronom Professor Ogilvy das gehäufte Aufkommen von Meteoriten, die aus Richtung Mars auf die Erde zusteuern. Als einer der Flugkörper ganz in der Nähe von Maybury einschlägt, und Ogilvy den metallischen Zylinder inmitten des Kraters erblickt, glaubt der Wissenschaftler noch, dass mit dieser, seiner Entdeckung sein Name in die Annalen der Astronomie eingeht. Aus der Kapsel entsteigen jedoch riesenhafte, dreibeinige Maschinen, die alles im Umkreis mit Strahlenkanonen in Brand setzen. Ein junger Freund von Ogilvy wird Zeuge des Vorfalls und flieht nach Hause um seine Familie zu Verwandten in Sicherheit zu bringen. Er selbst kehrt nach Maybury zurück und wird Zeuge, wie weitere marsianische Kampfmaschinen das Land verwüsten. Militärische Einheiten haben dem übergelegenen Feind nichts entgegen zu setzen, provisorische Lager für die Evakuierten werden zu Todesfallen. MEINUNGDER KRIEG DER WELTEN dürfte zumindest der kraftvollste unter den großen H.G. Wells-Klassikern sein. Nicht umsonst die Adaption des Romans in andere Medien immer wieder sehr gut funktioniert; die B- und C-Gurken von Asylum (Filmproduktionsgesellschaft, die sich mit Mockbustern einen Namen gemacht hat, billig produzierte Filme, die sich die Namen von Großproduktionen „ausleihen“) jetzt einmal außen vor gelassen. Von Orson Welles‘ „Skandal“-Hörspiel - die Radiohörer hielten die fiktive Reportage über einen Angriff der Marsianier anno 1938 angeblich für echt und es kam vor den Radios zur Massenpanik - über die George Pal-Filmproduktion von 1953 und eine TV-Serie bis zum Steven Spielberg-Remake von 2005. Sogar ein erfolgreiches Musical wurde aus dem Stoff gemacht; Jeff Waynes Titelsong EVE OF THE WAR war 1978 ein veritabler Chart-Erfolg. Nun liegt hierzulande mit DER KRIEG DER WELTEN 1 nach DIE ZEITMASCHINE die zweite H.G. Wells-Adaption von Dobbs (SCOTLAND YARD) vor. Wie im Vorgängerband hält sich der Autor mit der Adaption eng an der Vorlage, was bedeutet, dass die Landung und der Angriff der Marsianer schon relativ schnell erfolgt. Nur einige kurze Szenen stellen den namenlosen Philosophen vor, der zur Hauptfigur der Geschichte wird. So richtig warm wird man mit dem jungen Mann in der kurzen Zeit leider nicht. Für die Umsetzung des Romans sind dieses Mal gleich zwei Alben vorgesehen. Dennoch legt der Autor einen ordentlichen Galopp vor, der kaum Gelegenheit zum Innehalten und zur Verarbeitung des Gelesenen bietet. Es entsteht der Eindruck, dass Dobbs zwar unbedingt alle Elemente des Originals übernehmen wollte, gleichzeitig aber zu wenig Platz hat, diesen auch in voller Bedeutung gerecht zu werden. Ein schönes Beispiel ist die Begegnung des Philosophen mit dem Geistlichen, die im Original eine kraft- und bedeutungsvolle (und sehr viel längere) Sequenz darstellt, hier aber null und nichtig ist. Mut zur Straffung, zum freieren Umgang mit der Vorlage und zur Definition eigener Schwerpunkte hätte nicht geschadet. Als Zeichner fungiert diesmal Vicente Cifuentes, den fleißige Panini-Leser z.B. von BATGIRL, GREEN ARROW oder BLACKEST NIGHT/BRIGHTEST DAY kennen. Meist, und hier auch, funktioniert es sehr gut, wenn solch dynamische Zeichner ein viktorianisches Setting kreieren. Die Zeichnungen sind sehr sauber und angenehm filigran geraten und überraschen mit ungewöhnlichen Perspektiven. Außerdem pflegt der Spanier auch hier sein Markenzeichen, die strudelartig verwirbelten Rauch- und Nebelschwaden. Interessant dürfte der Vergleich des Bandes mit Thilo Krapps Graphic Novel DER KRIEG DER WELTEN sein, die Anfang des Jahres bei Egmont erschienen ist. FAZITDobbs‘ Comicadaption bleibt eng an der Vorlage, geht aber nur wenig in die Tiefe. Das Konzept der wechselnden Künstler geht auf; Vicente Cifuentes liefert elegante und doch dynamische Bilder.

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