Dobbs , Fabrizio Fiorentino H.G. Wells. Band 4: Die Insel des Dr. Moreau

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Inhaltsangabe zu „H.G. Wells. Band 4: Die Insel des Dr. Moreau“ von Dobbs

Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe

H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird.

Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!

Mit der vorliegenden Comic-Adaption ist des Rätsels Lösung eine ganz besondere visuelle Erfahrung.

— daniel_bauerfeld

Durch die Platzbeschränkung büßt die Comicadaption dieser Geschichte einen erheblichen Anteil ihrer Wirkung ein.

— Elmar Huber

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Orange 5

Wundervoller Abschluss 🌸 Die ernste Thematik wurde bis zum Schluss gut rübergebracht. Schade, dass es nicht noch mehr Bände gibt 💔

kim58x

Das inoffizielle Asterix®-&-Obelix®-Lexikon

Egal ob gelesen wie ein Buch oder zum zwischendurch Nachschlagen: viele Infos, Historisches und bisher vielleicht übersehene Anekdoten :-)

Fernweh_nach_Zamonien

H.G. Wells. Band 1: Die Zeitmaschine

Na ja, etwas langatmig. Nach dem Film gelesen und etwas enttäuscht.

Owlet11

Unerschrocken 1

Tolle Portraits einiger außergewöhnlicher Frauen! Mich hat es inspiriert :)

Vanii

Overlord 1

Wirklich gut!

ChristineChristl

Wonder Woman: Das erste Jahr

Perfekt, um es im Anschluss zu "Die Lügen" Wonder Woman Rebirth 1, zu lesen. Schöne Zeichnungen und für Neueinsteiger gute Interpretation.

Serkalow

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    H.G. Wells. Band 4: Die Insel des Dr. Moreau

    daniel_bauerfeld

    12. March 2018 um 13:13

    Der vierte Band der H.G.Wells-Sammeledition aus dem Splitter-Verlag liefert die dritte Geschichte des weltbekannten Autors, denn die komplexe Story von DER KRIEG DER WELTEN wurde in zwei Teilbänden als Graphic Novel adaptiert. Nun folgt also DIE INSEL DES DR. MOREAU. Der Szenarist Dobbs und der Zeichner Fabrizio Fiorentino setzen die Geschichte in 56 Seiten zeichnerisch hochwertig und erzählerisch dicht um. Gerne hätte man sich hierfür auch zwei Bände Zeit nehmen können, denn das Lesen durch die Handlung wirkt ab-und-an fast so gehetzt, wie die Jagden durch den Dschungel der unheimlichen Insel. “Was sind das für Dinger, die mich im Dschungel verfolgt haben?” Unheimlich sind sie auf jeden Fall, diese Dinger, die hinter Palmen und im dichten, undurchdringlichen Gestrüpp der Insel lauern. Auf dieser landet der Schiffbrüchige Edward Prendick, der eines Tages mitten auf dem weiten Ozean - am verhungern, dehydriert und verwundet - von der kleinen Besatzung des ebenso kleinen Kahns namens Ipecacuanha aufgenommen wird. Dort trifft er auf den Arzt Montgomery. Der Kahn bringt die beiden und eine Vielzahl von Kaninchen zu der den Fans der phantastischen Literatur nur allzu gut bekannten Insel, nämlich der Insel des Dr. Moreau. Die Begegnung mit einem Tiermenschen wird für Prendick zum Beginn einer ganzen Reihe von unheimlichen und gefahrvollen Begegnungen. Nach und nach erschließt sich dem Mann, was da auf dieser Insel wirklich vonstatten geht. “Sie sagen mir jetzt, was hier vor sich geht, Montgomery! Und zwar sofort!” Montgomery wird auf jeden Fall verraten, was da auf dieser Insel vor sich geht. Nicht nur Prendick sondern auch die Leserinnen und Leser werden es erfahren. Die Kenner der Romanvorlage wissen natürlich genau, auf was es hinauslaufen wird. Doch mit der vorliegenden Comic-Adaption ist des Rätsels Lösung eine ganz besondere visuelle Erfahrung. Auch der vierte Band der H.G.Wells-Edition weiß zu überzeugen und wir dürfen gespannt sein, wie die kleine, feine Reihe mit der Umsetzung von DER UNSICHTBARE zu Ende gebracht wird. Für diese Adaption nehmen sich Autor und Künstler dann auch wieder zwei Bände Zeit.    Daniel Bauerfeld | Nautilus - Fantasymagazin

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  • Die Insel des Dr. Moreau

    H.G. Wells. Band 4: Die Insel des Dr. Moreau

    Elmar Huber

    17. January 2018 um 08:02

    STORYEdward Prendick, der letzte Überlebende der im Südpazifik gesunkenen Lady Vain, gerät durch einen Zufall auf ein Schiff, das eine Ladung verschiedenster Tiere zu einer Insel bringt, die abseits aller Schifffahrtsrouten liegt. Obwohl der Besitzer des Eilands, ein Dr. Moreau, zunächst gegen die Aufnahme des Schiffbrüchigen auf der Insel ist, hat dieser in Moreaus Vorarbeiter Montgomery einen Fürsprecher, so dass er, nicht zuletzt auch wegen seiner Kenntnisse im Bereich der Biologie, mit Moreaus Einverständnis auf der Insel bleiben kann. Die Tatsache, dass es ihm untersagt wurde, sich frei auf der Insel zu bewegen, weckt Prendicks Misstrauen und grausame tierische Schmerzensschreie, die über die Insel schallen, lassen ihn zu dem Schluss kommen, dass Moreau die angelieferten Tiere als Versuchskaninchen für grausame Operationen verwendet. Im Dschungel der Insel stößt Prendick tatsächlich auf Tiere, die durch Vivisektionen in die Lage versetzt wurden, auf zwei Beinen zu gehen und sogar ihre Stimme in menschlicher Weise zu gebrauchen. Zusätzlich wurde den Tiermenschen mit Hilfe der Hypnose Moreaus „Gesetz“ eingetrichtert, das sie davon abhalten soll, in ihren tierischen Verhaltensweisen zurück zu fallen. Doch der Widerstand in den Reihen der Tiermenschen regt sich und sie nutzen eine sich bietende Gelegenheit, an ihrem Peiniger Rache zu nehmen.   MEINUNGTrotz aller Grausamkeit ist H. G. Wells‘ DIE INSEL DES DR. MOREAU ein komplexes und exakt austariertes Werk, dass an vielen Stellen „fabel-haft“ als Allegorie auf die menschliche Gesellschaft und gegen Ende sogar auf Religion und Gottesfürchtigkeit gelesen werden kann. Was die vorliegende Adaption angeht, muss man jedoch feststellen, dass die Platzbeschränkung auf 56 Comicseiten die kraftvolle Allegorie dieser Geschichte erheblich schwächt. Wie schon in DIE ZEITASCHINE hat man den Eindruck, dass Autor Dobbs unbedingt alle Schlüsselszenen des Romans hier unterbringen wollte, ohne dass diese zahlreichen starken Momente ausreichend Raum haben, ihre Wirkung zu entfalten. So stolpert der Leser gemeinsam mit der Hauptfigur Edward Prendick im Schweinsgalopp durch ein nur noch rudimentär vorhandenes Handlungsgerüst. Der Zusammenhalt und die Dichte der Erzählung gehen verloren, die einschneidenden Bedeutungen einiger wichtiger Schlüsselmomente, wie z. B. das Auffinden eines gerissenen Kaninchens oder das mutwillige Verabreichen von Alkohol an die Tiermenschen, werden komplett entkräftet. Erst gegen Ende, als Prendick widerwillig gezwungen ist, brutal durchzugreifen und die Tiermenschen glauben zu machen, dass der Geist des toten Moreau noch präsent ist, erhält die Erzählung andeutungsweise etwas mehr Tiefe. Den Adaptionen von DER KRIEG DER WELTEN und DER UNSICHTBARE aus der selben Reihe hat man jeweils 2 Bände spendiert, das wäre hier ebenfalls das Mindeste gewesen, was die Geschichte benötigt, sich gebührend zu entfalten. Als Zeichner fungiert diesmal Fabrizio Fiorentino, der für Crossgen MYSTIC gezeichnet hat und derzeit überwiegend für den Branchenriesen DC tätig ist. Die Zeichnungen lassen keine Wünsche offen. Ausnehmend gut gefällt auch die stimmungsvolle Kolorierung, die den Abenteueraspekt und die Exotik der Geschichte sehr gut unterstreicht.   FAZITDurch die Platzbeschränkung büßt die Comicadaption dieser außerordentlich vielschichtigen Geschichte einen erheblichen Anteil ihrer Wirkung ein.

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