Dodie Smith Mein Sommerschloß

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(1)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Sommerschloß“ von Dodie Smith

Stöbern in Historische Romane

Das Haus der Granatäpfel

Ich wurde in ein Paradies zur Familie Delachloche entführt, habe mit ihnen gefeiert, gelebt und gelitten.

Buecherwurm1973

Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

Sensationell, historisch faszinierend und äußerst spannend!

Sigismund

Das Geheimnis der Schneekirsche

Schöne Familiensaga. Für mich blieb die Liebesgeschichte hier ein bisschen auf der Strecke...

Abendstern1975

Der Engel mit der Posaune

Eine Reise in das alte Wien. Das Schicksal einer Familie über turbulente Jahrzehnte erzählt. Einfach genial!

Lisa_Bauer

Der grüne Palast

Für mich ein Flop, wenn nicht sogar der Flop des Jahres

Waldi236

Das Gold des Lombarden

Toll geschriebener historischer Roman, der auch noch einen sechsten Stern verdient hätte. Super Charaktere.

Saphir610

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nette Unterhaltung für Zwischendurch

    Mein Sommerschloß

    Zeilenreichtum

    05. April 2013 um 23:50

    Eine Geschichte rund um das Leben der jungen Cassandra, die in den 30er Jahren mit ihrer Familie auf einer alten Burg lebt. Ein Roman voller zarter Gefühle und liebevoller Erzählungen aber leider auch mit dem fehlenden Schuss an Spannung. Dennoch sorgt "Mein Sommerschloß" für ein paar nette Stunden und ist durchaus lesenswert für Fans von englischen Familiengeschichten.   Zum Buch:  Cassandra ist 15 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter, ihrem jüngeren Bruder und ihrer älteren Schwester auf einer Burg bei einem kleinen Dorf in England. Die Familie ist arm und hat kaum Einkünfte, der Vater - einst ein bekannter Schriftsteller - hat sich ins ich zurückgezogen und die beiden jungen Mädchen wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen. Da beginnt Cassandra, Tagebuch zu schreiben und als dann noch in der Nachbarschaft zwei junge Männer einziehen, scheint endlich doch einmal etwas zu passieren. Meine Meinung:  Ich habe das Buch im Rahmen von einem Buchclub gelesen und wusste nicht, was mich jetzt eigentlich erwartet. Im Großen und Ganzen handelt es sich wirklich um ein schönes Buch. Allerdings weiß ich nicht, ob ich zu verwöhnt bin oder einfach falsche Vorstellungen hatte, aber mir hat etwas gefehlt. Cassandra ist ein naives junges Mädchen, dem von dem Gärtner Stephen der Hof gemacht wird. Stephen war auch die Figur in dem Buch, die mir suspekt geblieben ist. Er wird als besonders schön und anziehend beschrieben, gleichzeitig zeigt Cassandra aber auch immer wieder auf, dass er irgendwie dennoch nicht wirklich liebenswert ist - zumindest aus ihrer Sicht. Rose, die große Schwester von Cassandra, möchte der Armut endlich entkommen und ihr ist jedes Mittel recht. Eine sehr unsympathische Figur, die auch zumindest mein Mitleid nicht bekommen hat. Eigentlich handelt es sich bei dem Buch um eine Geschichte über die Liebe. Die Liebe, die nur aus Geldgier vorgespielt wird. Liebe, die sich langsam bei einem jungen Mädchen entwickelt. Die Liebe zur Familie aber auch zum Partner. Als besonders stark erschien mir Topaz, die junge Frau des Vaters der Mädchen. Das einstige Model scheint ihren Mann wirklich sehr zu lieben und ist bereit, für ihn einiges aufzugeben. Die beiden jungen Männer, die sich als Erben der Burg vorstellen, stellen das Leben der Familie drastisch auf den Kopf. Neil ist wirklich charmant und Simon erobert augenscheinlich das Herz von Rose, doch nichts ist, wie es scheint, denn auch Cassandra kommt mit ins Spiel. Als besonders schön möchte ich die Sprache hervorheben. Es macht Spaß, den Gedanken von Cassandra zu folgen und zu sehen, wie sie sich auch entwickelt. Sie schreibt ihr Tagebuch sehr charmant und liebevoll, beschreibt die Menschen um sich herum toll und kann einen gefangen nehmen. Mein Fazit:  Ein Buch, das sich für alle die lohnt, die sich einfach gerne in Beschreibungen fallen lassen und es mögen, in das England der 30er Jahre entführt zu werden. Auch wenn es meinen Geschmack nicht ganz getroffen hat. Dafür gibt es drei von fünf Kleeblättern.

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Sommerschloß" von Dodie Smith

    Mein Sommerschloß

    Thaila

    20. March 2010 um 16:34

    Englang in den 30er Jahren: Cassandra lebt mit ihrer Familie in einem heruntergekommenen, halb verfallenen Schloss. Der Vater hat als junger Mann ein von der Kritik hochgelobtes Buch geschrieben. Seit Jahrzehnten leidet er jedoch an einer hartnäckigen Schreibblockade und vertreibt sich die Zeit mit Krimis. Die Familie lebt in bitterster Armut und haben häufig nicht einmal genug zu essen. Alles scheint sich zu ändern als ein junger Amerikaner in das benachbarte Schloss zieht und sich für Cassandras wunderschöne, aber etwas oberflächlige Schwester Rose interessiert... Die Geschichte wird aus der Sicht von Cassandra erzählt, die die Ereignisse in ihrem Tagebuch festhält. Ganz wunderbar trifft die Autorin den schwäermischen, manchmal zum Pompösen neigenden Stil eines jungen Mädchen. Gebrochen wird dies allerdings durch die Selbstironie und den Humor, mit denen Cassandra alle Schwierigkeiten aufnimmt. Ein wenig erinnert das Buch an einen Roman von Jane Austen, auch wenn die Protagonisten Automobile statt Kutschen fahren. Aber die Schwestern Rose und Cassandra sind ebenso bedürftig nach der Unterstüzung eines Mannes und Cassandra lernt erst ganz am Schluß Initiative zu ergreifen. Ganz herrlich lesen sich die Beschreibungen der englischen Landschaft und die der häufig skuril-liebenswürdigen Nebenfiguren. Ein schönes Buch für Zwischendurch!

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Sommerschloß" von Dodie Smith

    Mein Sommerschloß

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2009 um 10:13

    Dieses Buch handelt von einer Familie, die in England auf einem Schloss lebt und sehr arm ist, denn der Vater ist zwar ein Autor, hat aber vor zwanzig Jahren sein letztes Buch geschrieben und leidet seitdem unter einer Schreibblockade. Die Geschichte wird tagebuchartig von der jüngeren Tochter Cassandra erzählt. Sie schildert das Familienleben dieser außergewöhnlichen, etwas verrückten Familie, und die Suche der beiden Schwestern nach Heiratskandidaten. Irgendwann verirren sich tatsächlich zwei junge Amerikaner auf das Schloss, was natürlich jede Menge Verwirrungen zur Folge hat. Insgesamt ist der Roman nicht überaus spannend, aber doch unterhaltsam. Vor allem die verwunschene Atmosphäre des Schlosses mit dieser sehr weltfremden, eigentümlichen Familie besticht.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks