Dolf Verroen

 4,1 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Wie schön weiß ich bin, Wie schön weiß ich bin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dolf Verroen

Dolf Verroen wurde 1928 in Delft, Niederlande, geboren. Für seine Kinderbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, dreimal mit dem Silbernen Griffel, einem der renommiertesten Kinderbuchpreise der Niederlande. Mit Wie schön weiß ich bin gewann er 2006 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Im Verlag Freies Geistesleben sind von ihm bereits die Kinderbücher Josefinchen Mongolinchen und Krieg und Freundschaft erschienen. www.dolfverroen.nl

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dolf Verroen

Cover des Buches Wie schön weiß ich bin (ISBN: 9783596807291)

Wie schön weiß ich bin

 (10)
Erschienen am 01.10.2007
Cover des Buches Josefinchen Mongolinchen (ISBN: 9783772520433)

Josefinchen Mongolinchen

 (2)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Der Bär auf dem Spielplatz (ISBN: 9783407760234)

Der Bär auf dem Spielplatz

 (1)
Erschienen am 29.09.2014
Cover des Buches Traumopa (ISBN: 9783772528552)

Traumopa

 (1)
Erschienen am 10.02.2021
Cover des Buches Ein Himmel für den kleinen Bären (ISBN: 9783446202948)

Ein Himmel für den kleinen Bären

 (1)
Erschienen am 04.08.2003
Cover des Buches Wie schön weiß ich bin (ISBN: 9783939375043)

Wie schön weiß ich bin

 (3)
Erschienen am 18.08.2006
Cover des Buches Wie schön weiß ich bin (ISBN: 9783965391239)

Wie schön weiß ich bin

 (0)
Erschienen am 10.01.2019

Neue Rezensionen zu Dolf Verroen

Cover des Buches Traumopa (ISBN: 9783772528552)Ramgardias avatar

Rezension zu "Traumopa" von Dolf Verroen

Der verstorbene Opa und seine Träume
Ramgardiavor 7 Monaten

Thomas, der auf dem Cover zum Sternenhimmel hinaufschaut, ist bei Oma und Oma zu Besuch. Auf der ersten Seite sitzt Opa am Küchentisch und der Enkel seht ihm gegenüber und schaut ihm zu. Das nächste Bild ist farblos, Oma spricht mit dem Bestatter, denn Opa ist gestorben. Obwohl Oma das nicht möchte, geht Thomas zum Opa und schaut ihn sich an. Er findet, dass er lächelt, der Tod ist für ihn nicht mit Angst besetzt. Das Bild zeigt den Opa im Bett von der Zimmerdecke gesehen. 

Auf der nächsten Doppelseite geht es um einen Traum, der Opa Thomas mal erzählt hat. Die Zeichnung bildet die Situation des Träumens gut ab. Leider kann man auf diesen Traumseiten den Text wegen des unruhigen Untergrundes schlecht lesen. 

Diese Seiten wechseln mit der Realität ab und Thomas erfährt einiges über die Beerdigung. Durch seinen Freund Omar kommen auch muslemische Gedanken dazu.

Nachdem Thomas sich nicht mehr an den Opa erinnern kann, träumt er am Ende einen tröstlichen Traum und alles Erinnerungen sind wieder da.

Mir fehlt bei dem Buch ein wenig der rote Faden. Da geht es zunächst um den verstorben Opa und keiner kümmert sich um den Jungen. Die Oma bietet den Himmel als Trost an, die Eltern glauben nicht an den Himmel, dann kommt die Frage auf, ob die Himmel der verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedlicher sind. Danach geht es wieder um die Einäscherung der Leiche. Dazwischen erinnert sich Thomas an die Träume, die Opa ihm erzählt hat. Mir fehlt da der tröstende Bezug zum Tod.

Sicher ein Buch, dass man beim Tod eines Angehörigen zur Unterstützung nutzen kann, es gibt aber Bücher, die für mich tröstlicher wären.

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Cover des Buches Wie schön weiß ich bin (ISBN: 9783939375043)Hoercompany_Verlags avatar

Rezension zu "Wie schön weiß ich bin" von Dolf Verroen

Rezension zu "Wie schön weiß ich bin" von Dolf Verroen
Hoercompany_Verlagvor 10 Jahren

"Der literarische Stil der Verknappung und unsentimalen Beobachtung schafft eine Intensität und Atemlosigkeit, die dem Geschehen eine besondere Dramatik gibt."

Süddeutsche Zeitung

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Cover des Buches Wie schön weiss ich bin (ISBN: 9783779500391)

Rezension zu "Wie schön weiss ich bin" von Dolf Verroen

Rezension zu "Wie schön weiss ich bin" von Dolf Verroen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren

Marie lebt auf einer Teeplantage im Süden der USA zu Zeiten der Sklaverei. Die Geschichte beginnt mit ihrem zwölften Geburtstag. Maries Geschenk ist ein kleiner Sklave.
"Wie schön weiss ich bin" ist eigentlich ein Kinderbuch, welches aber für alle Altersstufen hervorragend geeignet ist. Die Geschichte ist in mehrer knappe Kaptiel aufgeteilt. Es ist auch weniger eine Geschichte, sondern eher Momentaufnahmen aus dem Leben von Marie. Aber gerade diese kindlich naive Sicht auf die Dinge, die knappe Sprach und die kurzen Sätze verstärken die Wirkung der Worte. Es geht einem schon sehr Nahe wenn man dieses Buch liesst. Es wird einem bewusst, wie normal die Sklaverei, ihre Brutalität und Grausamkeit damals war. Und das erschreckendste für mich war, das selbst aus mir durch eine solchen Erziehung, eine grausame Sklavenherrin hätte werden können.

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