Dolly Alderton

 3.5 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf von Dolly Alderton

Eine Journalistin mit Biss: Dolly Alderton, geboren 1990, ist eine US amerikanische Journalistin und Autorin. Sie schrieb schon für die Sunday Times, The Sunday Times Style, The Telgraph, GQ, Red, Marie Claire, Marie Claire Australia, Grazia, Glanour, Cosmopolitan, Stylist, ES Magazine, The Evening Standard, House Magazine, Spectator, The Kentish Towner, The Pool, Man Repeller, Vice, Esquire Weekly und The Debrief. Heute schreibt sie Kolumnen über Liebe, Sex, Dating, Freundschaft, Femminismus, Reisen, Stars, Fashion, Beauty, Bücher und Filme, für die Sunday Times Style. Außerdem arbeitet sie im Fernsehen und schreibt sowie arbeitet hierfür als Director. 2015 gewann sie Mit ihrem Kurzfilm Anna den Shortfilm Price. Ihr Debüt erschien 2018 und stand schon in der ersten Woche in den Top 5 der Sunday Times Bestseller Liste.

Neue Bücher

Alles, was ich weiß über die Liebe

 (19)
Neu erschienen am 14.02.2019 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Dolly Alderton

Alles, was ich weiß über die Liebe

Alles, was ich weiß über die Liebe

 (19)
Erschienen am 14.02.2019
Everything I Know About Love

Everything I Know About Love

 (2)
Erschienen am 01.02.2018

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Neue Rezensionen zu Dolly Alderton

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Rezension zu "Alles, was ich weiß über die Liebe" von Dolly Alderton

Am besten alle Erwartungen über Bord werfen und einfach darauf einlassen
Elchi130vor 3 Tagen

Dolly Alderton lässt uns an ihrem Leben teilhaben – an ihren schlechten Dates, ihren fürchterlichsten Partys und daran, wie es ist, erwachsen zu werden.

Dieses Buch gliedert sich meiner Meinung nach in drei Bereiche. Da sind die Teenager- und Feierjahre, aus denen sie uns Anekdoten erzählt. Die habe ich voller Begeisterung gelesen. Denn obwohl ich etwa 20 Jahre älter bin als Dolly Alderton, hat mich vieles an meine Sturm und Drang Zeit erinnert. Einiges wiederum hat mich an meine Nichten und Neffen erinnert. Auch diese haben über das Internet, hier natürlich über ganz Deutschland verteilt, mit Jungen und Mädchen gechattet und sind mit ihnen „gegangen“, obwohl diese viele 100 km entfernt lebten. Es haben sich dann ebenfalls wahre Dramen abgespielt, wenn jemand ein doppeltes Spiel gespielt hat und gleichzeitig mehrere Freunde bzw. Freundinnen hatte im Internet, was regelmäßig aufgeflogen ist. Dabei war man der anderen Person im realen Leben noch nie begegnet und dies würde auch nie passieren. Schließlich waren alle Beteiligten noch keine 14 Jahre alt. Aber für diese Teenager bedeutete das die Welt. Folglich habe ich die Anekdoten begeistert gelesen und auch viel gelacht. Allerdings hat mich immer wieder irritiert, dass die chronologische Reihenfolge der Ereignisse nicht eingehalten wurde. Dolly Alderton springt hier zeitlich immer wieder vor und zurück. Das habe ich als anstrengend empfunden und es hat mir mit der Zeit auch den Spaß am Lesen der ersten Hälfte genommen.

Der zweite Bereich sind Briefe, Einladungen, E-Mails etc. Diese sind teilweise mit anderen Namen unterzeichnet und haben mich die ersten Male ebenfalls verwirrt. Mit der Zeit bin ich zu der Ansicht gelangt, dass es sich dabei um Kolumnen bzw. professionelle Arbeiten der Autorin handelt. Wenn das so ist, hätten sie meiner Meinung nach als solche gekennzeichnet werden sollen. Vielleicht ist das in England, wo Dolly Alderton bekannt ist, von vornherein klar, aber in Deutschland ist sie, denke ich nicht so bekannt, dass dies auf der Hand liegt. Diese für mich professionellen Arbeiten Dolly Aldertons sind mir zu typisch britisch und erinnern mich an Ausschnitte britischer Sitcoms, die ich mal gesehen habe. Sie entsprechen nicht meinem Humor.

Schließlich schlägt das Buch ernstere Töne an, die sehr persönlich und sehr intim sind. Ich selber finde es immer unglaublich beeindruckend, wenn eine Person, ihre Schwächen und Fehler so öffentlich preisgibt. Das ist sehr mutig und nötigt mir Respekt ab. Dieses Buch wird dadurch unglaublich bereichert. Es gibt mir nicht nur ein paar oberflächliche, lustige Anekdoten, sondern ich kann auch sehen, was nach der Feierwut kommt. Dolly Alderton zeigt uns die Leere, den Fall, aber auch, dass es einen Weg aus der Leere raus geben kann. Sie wird erwachsen, entwickelt eine eigene Persönlichkeit und entdeckt die unterschiedlichen Facetten der Liebe.  

Zu Beginn fand ich das Buch lustig, dann mochte ich es nicht, weil ich es zu chaotisch fand. Doch dann hat sich das Buch noch einmal gewandelt und der zweite, ernste Teil hat mir noch wesentlich besser gefallen, als der erste Teil, über den ich lachen konnte. Obwohl das Austoben zu Beginn und das Erwachsen werden natürlich zusammen gehören.

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Rezension zu "Alles, was ich weiß über die Liebe" von Dolly Alderton

Entäuschend
Bibliomarievor 4 Tagen


Eine Leseprobe hat mich auf das Buch neugierig gemacht, doch ich muss leider feststellen, dass sich das Buch mich nicht überzeugt hat.
Dolly erzählt über ihre Jugend, die Verwirrungen des Erwachsenwerdens. Sie ist schonungslos ehrlich und scheut sich nicht von all ihren Fehlentscheidungen zu erzählen. Ihre Sprache ist dabei ziemlich schnoddrig, eine Art Jugendslang, den sie auch als Erwachsene beibehält. Partys mit billigem Alkohol bis zum Abwinken, Gelegenheitssex, der konsumiert wird, wie eine Packung Chips und das alles um endlich die richtige Liebe oder Freundschaft zu finden. Fast ein Jahrzehnt braucht sie um die Leere ihres Lebens zu erkennen. Davor taumelt Dolly durch Drogen- und Alkoholexzesse, zieht ziellos durch die Straßen, immer pleite, immer auf der Suche nach einem neuen Kick. Eine Pubertätsgeschichte, die leider viel zu lange andauert.


Wie ein roter Faden zieht sich die Freundschaft zu Farly durch die Geschichte. Sie sind Freundinnen seit der Schulzeit und hier ist eigentlich auch die einzige echte Beziehung zu finden. Ich hatte mir tatsächlich mehr von diesem Buch versprochen und meine Enttäuschung hat sich bis zum versöhnlichen Ende nicht gelegt. Davor taumelt Dolly durch Drogen- und Alkoholexzesse und lässt ihre Leser sehr unmittelbar daran teilhaben.


Vielleicht kann man das Buch genießen, wenn man in Dollys Alter ist. Aber für andere Leser ist es zu nichtssagend und kratzt nur an der Oberfläche. Schade!

Kommentare: 2
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J

Rezension zu "Alles, was ich weiß über die Liebe" von Dolly Alderton

Mutig und ehrlich
Johennivor 4 Tagen

          Das Cover fand ich zuerst ganz nett und die Idee mit den durchgestrichen Wörtern fand ich toll weil das nicht jedes Bucn hat. Jetzt nach dem ich das Buch gelesen habe, finde ich die Idee zusammen mit dee Geschichte einfach genial. 
Der Schreibstil ist locker, leicht und einfach nur ehrlich, diese Ehrlichkeit zog sich durch das ganze Buch und mich berührt, auf jeder Ebene meines Seins.
Ich habe so gerne mit Dolly alle ihre Abenteuer erlebt und auch ihre Tiefpunkte erlitten. Ich habe ein bisschen um den Tod von Floss getrauert und mit Farly geweint um den Verlust ihrer Liebe. Diese großartigen Frauen haben mich auf ihre Reise zu sich selbst mitgenommen und auch etwas in mir vedändert, ich danke Dolly dafür das sie so offen war und auch so schonungslos mit sich selber. 
Für mich auf jeder Fall ein Bich was man gelesen haben sollte und welches ich nicht nur schön fand sondern bereichernd. 
        

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