Dolores Schmidinger

 3.6 Sterne bei 16 Bewertungen
Autorin von Ich hab sie nicht gezählt, Raus damit! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dolores Schmidinger

geboren 1946, Schauspielerin (u.a. Turrini, Schnitzler, Schwab – am Volkstheater, Theater in der Josefstadt, Thaliatheater Hamburg), Filmschauspielerin (u. a. in „Lamorte“, „Kaisermühlen-Blues“) und Kabarettistin. Zu ihren erfolgreichsten Programmen gehören „Die nackte Matrone“, „Mit den Waffe(l)n einer Frau“, „Domina im Ausverkauf“ und „Unartig“. Seit 2005 auch Regisseurin, u.a. der Operetten „Der Bettelstudent“ und „Der fidele Bauer“ beim Lehár-Festival in Bad Ischl. Autorin des autobiografischen Ratgebers „Bulimie: Raus damit!“ (Orac).

Alle Bücher von Dolores Schmidinger

Ich hab sie nicht gezählt

Ich hab sie nicht gezählt

 (15)
Erschienen am 01.08.2012
Raus damit!

Raus damit!

 (1)
Erschienen am 03.09.2008
Im Bett mit dem Teufel

Im Bett mit dem Teufel

 (0)
Erschienen am 16.09.2014
Im Bett mit dem Teufel: Ein Wien-Krimi

Im Bett mit dem Teufel: Ein Wien-Krimi

 (0)
Erschienen am 30.09.2014
Ich hab sie nicht gezählt

Ich hab sie nicht gezählt

 (0)
Erschienen am 25.10.2012

Neue Rezensionen zu Dolores Schmidinger

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

Eine etwas andere Biografie
Das_Lesedingvor 6 Jahren

Inhalt:
Dolores Schmidinger ist Schauspielerin, Kabarettistin und Regisseurin. In ihrer Biografie schreibt sie über ihr Leben von der Kindheit bis ins Jahr 2011.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Dolores Schmidinger ist flüssig und gut zu lesen. Schön ist auch, dass mit Austriazismen geschrieben wurde somit kann noch mehr Nähe vermittelt werden.

Cover:
Das Cover lässt eine Biografie vermuten in der es ausschließlich um Erotik geht und nur Bettgeschichten vorgetragen werden, dem ist dann aber nicht so. Ich muss ehrlich getsehen, dass ich, für meinen Geschmack, keine erotische Szene im Buch fand. Eine Frau auf einer Bühne hätte eventuell besser gepasst.

Meine Meinung:
Wirklich fesseln konnte mich diese Biografie nicht. Ich muss zugeben, dass ich Dolores Schmidinger vor diesem Buch nicht kannte und nach diesem Buch kein Interesse habe dies zu ändern. Dolores bleibt das ganze Buch über sehr kindlich und naiv. wie kann eine erwachsene Frau über Alkohol- und Tablettenmissbrauch sowie Bulimie schreiben, als wäre es das normalste auf der Welt? Zwischenzeitlich habe ich es auf die “witzige Ader”, die sie als Kabarettistin sicherlich hat, geschoben, aber es wurde mir trotzdem als zu normal hingestellt. Auch das Dolores sich an den Männern ihrer Freundinnen vergreift und vor nichts zurückzuschrecken scheint, spricht nicht gerade für ihren Charakter. Trotzdem fühlte ich, gerade bei der Schilderung ihrer Kindheit sehr mit ihr, da diese doch recht hart gewesen sein muss.

Auch die anderen Personen im Buch bleiben sehr farblos, von den Eltern konnte ich mir dagegen gut ein Bild machen. Aber egal über welche Beziehung geschrieben wird, ich begreife nicht warum Dolores sich mit diesen Männern abgibt und warum sie so handelt wie sie es schreibt.

Fazit:
Ein Buch was nur für Fans von Dolores Schmidinger und für Leser, die den Österreichischen Dialekt mögen, eine wirkliche Empfehlung sein kann. Mir war die Biografie zu flach oder ich habe den Humor der Autorin nicht verstanden. Ich gebe 2 Sterne für ein Buch, welches mich nicht begeistern konnte.

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Steffi153s avatar

Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger
Steffi153vor 6 Jahren

In dieser Biografie von Dolores Schmidinger erfährt man so einiges aus deren Leben. Es beginnt bei der nicht wirklich einfachen Kindheit mit einem sonderbaren Vater, geht weiter über diverse Jungs- und Männeraffären und Ehemänner und behandelt auch sonst ihre Probleme mit Alkohol, Tabletten, Sex und Ess-/Brechsucht. Sie hat kein einfaches Leben und darüber können wir in diesem Buch lesen. Auch, wie sie ihr Leben lebte und was sie daraus gemacht hat.

Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, hatte ich einen erotischen Roman erwartet. Doch dies ist nicht der Fall, es ist wirklich eine Biografie über die verschiedenen Süchte und die komplizierte Lebensweise der Autorin. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an deren teilweise doch recht derbe Ausdrucksweise zu gewöhnen und bin eigentlich die ganze Zeit nicht richtig in das Buch hineingekommen. Schwierige Themen wie Tabletten-/Alkoholsucht usw. werden ins Lächerliche gezogen und heruntergespielt. Der Schreibstil ist zwar für manche Leser sicher lustig, aber hat einfach nicht meinen Humor getroffen. Es hat seinen eigenen Charakter und ist in einem gewissen Witz geschrieben, hat mich aber einfach nicht fesseln können. Die Geschehnisse sind ziemlich gehäuft und mir hat Dolly eigentlich die meiste Zeit nur Leid getan.

Es ist einfach nicht mein Buch, daher kann ich es für meinen Teil auch leider nicht empfehlen. Vielleicht kann es Menschen mit einem schwärzeren/trockeneren Humor und die sich nicht zu sehr in die Protagonisten hineinversetzen wollen mehr überzeugen als mich.

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elane_eodains avatar

Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger
elane_eodainvor 6 Jahren

>> Ich mache Schluss mit dem Toni. Und der sitzt in seiner Kaserne und betrinkt sich sinnlos. Ich meine, es ist sowieso sinnlos, sich zu betrinken, aber sich sinnlos zu betrinken ist noch sinnloser. <<
(aus "Ich hab sie nicht gezählt" von D. Schmidinger)

INHALT: Maria Dolores Schmidinger, österreichische Schauspielerin und Kabarettistin, erzählt aus ihrem Leben und da es in diesem viele Liebschaften, Affären und vier Ehemänner gab/gibt, erzählt sie auch oder insbesondere völlig enthemmt von diesen Erfahrungen und Erlebnissen, ihren Neigungen und ihrer Suche nach Liebe.

GEDANKEN: Frau Schmidingers Schreibstil ist sehr locker, flockig, ihr kabarettistisches Können ist deutlich zu erkennen und macht das Lesen sehr angenehm. Die gnadenlose Offenheit und Direktheit der Autorin überrascht, die Erzählungen ihrer Eskapaden sind teilweise sehr lustig und Frau Schmidinger findet mit ihrem trockenen und spitzen Humor genau die richtigen Worte. Allerdings erzählt Frau Schmidingers auch mit einer Selbstverständlichkeit von Alkoholproblemen und Bulimie, vom seltsamen Verhalten ihres Vater und ihrer Unfähigkeit eine „normale“ Beziehung zu führen. Sie lässt diese Erfahrungen ihres Lebens nicht aus, sondern erzählt sie genauso schonungslos, so dass man nicht erwarten darf, dass es sich hier um ein reines Humor- und/oder Bettgeschichtenbuch handelt. An einigen Stellen habe ich den Kopf geschüttelt, hätte ich „Dolly“ gerne ein wenig zur Vernunft gebracht oder ihren Vater angezeigt ... ich bin mir nicht ganz sicher, was mir dieses Buch persönlich gebracht hat, warum ich das Lesen durchaus als Bereicherung sehe, vermutlich aufgrund der Offenheit, denn ich habe das Gefühl, dass Frau Schmidinger damit einen ganz tiefen Einblick gewährt und somit nicht nur ihrem Bedürfnis, ihre intimen Erfahrungen mit der Welt zu teilen, ein Krönchen aufgesetzt hat.

Noch eine Anmerkung: Das Buch ist gespickt voll mit viele Austriazismen, wie „Pantscherl“, „Spaßettln“, „Popschilein“ und „Kreisky“, die man aber auch als Nicht-Össi überwiegend aus dem Zusammenhang gut verstehen kann und die dem Text eine besondere Authentizität schenken ;-)

FAZIT: Eine humoristische Biographie, die sich in erster Linie um die vielen Männer in „Dollys“ Leben dreht, und die trotz ihrer scheinbaren Oberflächlichkeit ein sehr tiefgreifendes Bild der Autorin zeichnet, wodurch dem Leser das Lachen immer häufiger im Hals stecken bleibt.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey":
"Ich hab sie nicht gezählt. Eine unartige Biografie" von Dolores Schmidinger.

Fans von "Fifty Shades of Grey" aufgepasst! Wir garantieren frivoles Lesevergnügen vom Feinsten.
So schreibt die Kronen Zeitung: "Dolly Schmidingers neues Buch liest sich wie die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey". Nur viel komischer."

Worum geht's?
Frivoles Lesevergnügen ist garantiert, wenn Dolores Schmidinger aus dem Nähkästchen plaudert
und von ihren großen Lieben und sexuellen Eskapaden erzählt: von den wilden 68ern, die der freien
Liebe frönten, von ihren vier Ehemännern, mit denen sie allerlei Erfreuliches und Unerfreuliches
erlebte, von erotischen Abenteuern und Ausflügen, die sie u.a. in die Lack-und-Leder-Szene führten.
Natürlich, eine Statistik der Lover lässt sich nicht erstellen – Dolores zählte nicht mit, sondern lebte mehr nach dem Motto: »Der Nächste, bitte!« Das tut aber der vergnüglichen Lektüre keinen Abbruch. Denn auch wenn nicht alles immer lustig war, hat sie nie darauf vergessen, sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Und schon gar nicht ihre Liebhaber.
»Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt«, meinte einmal Andrea Händler über ihre Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. »Die Schmidinger« ist Meisterin darin, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen – und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

Wollt ihr mehr wissen über die unartigen Abenteuer der Dolly S.? Dann bewerbt euch jet/strong>, österreichische Kabarettistin und Schauspielerin, schreibt in ihrer unartigen Biografie von erotischen Abenteuern, die sie unter anderem in die Lack-und-Leder-Szene führten.

Hier findet ihr ein Interview mit Dolly Schmidinger zu ihrem neuen Buch sowie weitere Informationen:

>> Zum Interview
>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde:

Wollt ihr mehr wissen über die unartigen Abenteuer der Dolly S.? Dann bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Ich hab sie nicht gezählt" und gewinnt eines von 10 Leseexemplaren. Im Gewinnfall sind eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension gewünscht!

Lasst uns bis einschließlich 16. September wissen, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt haben müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Wer liest mit? Bewerbungen" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

 

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Dolores Schmidinger im Netz:

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

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