Dolores Schmidinger

 3,8 Sterne bei 24 Bewertungen

Lebenslauf von Dolores Schmidinger

geboren 1946, Schauspielerin (u.a. Turrini, Schnitzler, Schwab – am Volkstheater, Theater in der Josefstadt, Thaliatheater Hamburg), Filmschauspielerin (u. a. in „Lamorte“, „Kaisermühlen-Blues“) und Kabarettistin. Zu ihren erfolgreichsten Programmen gehören „Die nackte Matrone“, „Mit den Waffe(l)n einer Frau“, „Domina im Ausverkauf“ und „Unartig“. Seit 2005 auch Regisseurin, u.a. der Operetten „Der Bettelstudent“ und „Der fidele Bauer“ beim Lehár-Festival in Bad Ischl. Autorin des autobiografischen Ratgebers „Bulimie: Raus damit!“ (Orac).

Alle Bücher von Dolores Schmidinger

Cover des Buches Ich hab sie nicht gezählt (ISBN: 9783218008457)

Ich hab sie nicht gezählt

 (15)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz (ISBN: 9783218010887)

Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz

 (8)
Erschienen am 23.09.2021
Cover des Buches Raus damit! (ISBN: 9783701505098)

Raus damit!

 (1)
Erschienen am 03.09.2008
Cover des Buches Im Bett mit dem Teufel (ISBN: 9783850028912)

Im Bett mit dem Teufel

 (0)
Erschienen am 16.09.2014

Neue Rezensionen zu Dolores Schmidinger

Cover des Buches Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz (ISBN: 9783218010887)R

Rezension zu "Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz" von Dolores Schmidinger

Wo ist der Prinz?
rewarenivor 5 Monaten

,,Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz“ ist die berührende und spannende Familiengeschichte, erzählt von der österreichischen Schauspielerin und Kabarettistin Dolores Schmidinger. Wer sie kennt weiß, dass man auf eine spitze Zunge und auch auf  zynische Bemerkungen gefasst sein muss.

In ihrer biografischen Erzählung wird der Leser Zeuge, wie ihre Großmutter Barbara und ihre Mutter Johanna, genannt Hannerl, in einer Zeit aufgewachsen sind, in der die Frauen nicht nur einmal um ihre Rechte und Anerkennungen kämpfen mussten.

Man liest die Geschichte mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil Dolores Schmidinger er wunderbar versteht selbst in tragischen und berührenden Szenen einen Anflug von Humor aufblitzen zu lassen.

Es ist eine Familiengeschichte wo man nicht nur von Vergewaltigung oder glühenden Nationalsozialisten liest, sondern auch von starken Frauen, die ihr Leben selbst bestimmen möchten. Das damalige Rollenbild der Frau, dem Mann zu dienen und für die Familie da zu sein wird sowohl von Barbara als auch von Hannerl, nicht wirklich akzeptiert. Auch wenn sie nicht immer glücklich waren in ihrem Leben, so haben sie stets versucht ihre eigenen Weg zu gehen, selbst wenn es einige Stolpersteine gegeben hat. Auch Dolores Vater, der konservative Erzkatholik Josef Schmidinger, der alles andere als ein Traummann für ihre Mutter war, nimmt in der Erzählung einen wichtigen Part ihrer Familiengeschichte ein, die dabei alles andere als rühmlich war. Besonders gut haben mir dabei auch die schon fast in Vergessenheit geratenen alten österreichischen Ausdrücke gefallen, die wunderbar zu den Geschichten dazu gepasst haben. Aber auch tatsächliche Ereignisse wie Hitlers Rede 1935 auf dem Parteitag oder bekannte Wegbegleiter wie Adelheid Popp, Frauenrechtlerin und Sozialistin, finden sich in der Geschichte wieder.

Der Erzählstil ist eher nüchtern und manchmal vielleicht auch etwas zu direkt, wo man als Leser erschüttert ist, wenn man es liest, aber gerade diese Art macht die Geschichte interessant und es ist eine mutige Aufarbeitung von Dolores Schmidinger, die ungeschönt ihre Familiengeschichte erzählt. 

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Cover des Buches Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz (ISBN: 9783218010887)G

Rezension zu "Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz" von Dolores Schmidinger

Eine etwas andere Autobiografie
Gaby_Knovor 6 Monaten

Wenn man das Buch in die Hand nimmt und den Klappentext liest, denkt man an eine lustige, unterhaltsame Geschichte! Doch es ist nicht so. 1913 Ist Barbara, eine etwas naive und unattraktive Frau die zu sexuellen Handlungen benutzt und schwanger wird. Sie heiratet und bringt 1914 Johanna genannt Hannerl zur Welt. Diese wächst von der Mutter lieblos behandelt auf und entwickelt eine überdurchschnittliche Intelligenz. Doch in einer Zeit, wo Frauen nichts zu sagen hatten, hat sie es schwer, beruflich Fuß zu fassen.
Dieses Buch handelt auch von Kindesmisshandlungen, die damals zum guten Ton gehörten und erwünscht waren. Denn nur ein gebrochenes Kind wird ein guter Mensch. Auch das Thema sexueller Missbrauch wird nicht verschwiegen. Dies ist ein Buch, was sich in allen Bereichen von der Norm abhebt, ohne jedoch voyeuristisch zu wirken. Es ist mal eine ganz andere Autobiografie, als die man sonst kennt. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung 

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Cover des Buches Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz (ISBN: 9783218010887)T

Rezension zu "Hannerl und ihr zu klein geratener Prinz" von Dolores Schmidinger

Vom Prinzen zum Ekel
Tulpe29vor 6 Monaten

Betroffen und traurig bleibt man als Leser  nach dieser Lektüre zurück. Es ist der Bericht einer Frau, die als Kind im häuslichen Umfeld missbraucht wurde. Immer wieder ein so furchtbares Thema, an Widerlichkeit kaum zu überbieten. Es macht wütend und zugleich  sprachlos, wie derlei Verbrechen von der Familie geduldet werden und wurden. Welche Mutter kann ertragen, dass ihrem Kind solche Wunden an Körper und Seele zugefügt werden? 

Ein Bericht, der noch sensibler für das Thema Kindesmissbrauch machen und aufrütteln sollte. 

Ein lesenswerter historischer Roman mit einem bitteren Beigeschmack.

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Gespräche aus der Community

Schauspielerin und Kabarettistin Dolores Schmidinger taucht mit dem ihr eigenen fatalistischen Humor in die (Un-)Tiefen ihrer Familiengeschichte ein und entwirft ein Panoptikum an eigenwilligen Charakteren: Freigeister und Revoluzzer, Genussmenschen und Selbstverleugnerinnen, glühende Nationalsozialisten und bigotte Mitläufer.

Liebe Leserin, lieber Leser,


wir freuen uns auf deine Beiträge in dieser Leserunde!

DAS BUCH:


Wir schreiben das Jahr 1938. Bei der „Gewerkschaft der Arbeiter im Lebens- und Genussmittelgewerbe“ treffen die quirlige Sozialdemokratin Johanna Deweis, die ihre Karriere fest im Blick hat, und der linkische Erzkatholik Josef Schmidinger, der sich als Tenor auf den Bühnen der Welt wähnt, aufeinander. Trotz aller Unterschiede kommt sich das ungleiche Paar näher – aber ob diese Verbindung auf Dauer gutgehen kann? 


Schauspielerin und Kabarettistin Dolores Schmidinger taucht mit dem ihr eigenen fatalistischen Humor in die (Un-)Tiefen ihrer Familiengeschichte ein und entwirft ein Panoptikum an eigenwilligen Charakteren: Freigeister und Revoluzzer, Genussmenschen und Selbstverleugnerinnen, glühende Nationalsozialisten und bigotte Mitläufer. Entlang der Lebenslinien ihrer Eltern und Großeltern liefert Schmidinger eine mit spitzer Feder geschriebene Parabel darauf, wie Lebensträume am Alltag zerschellen, Frauen sich (noch immer) für Männer klein machen – und nicht zuletzt darüber, wie Mitläufertum in Zeiten einer Diktatur zum Normalfall wird.


DIE AUTORIN:


Dolores Schmidinger, geboren 1946, Schauspielerin (u.a. Turrini, Schnitzler, Schwab – am Volkstheater, Theater in der Josefstadt, Thaliatheater Hamburg), Filmschauspielerin (u. a. in „Lamorte“, „Kaisermühlen-Blues“) und Kabarettistin. Zu ihren erfolgreichsten Programmen gehören „Die nackte Matrone“, „Mit den Waffe(l)n einer Frau“, „Domina im Ausverkauf“ und „Unartig“. Seit 2005 auch Regisseurin, u.a. der Operetten „Der Bettelstudent“ und „Der fidele Bauer“ beim Lehár-Festival in Bad Ischl. Autorin des autobiografischen Ratgebers „Bulimie: Raus damit!“ (Orac).


LESEPROBE:

 https://www.kremayr-scheriau.at/wp-content/uploads/asolmerce/download-1255-schmidinger_leseprobe.pdf


WEITERES:
Mehr Informationen findest du auf unserer Homepage: www.kremayr-scheriau.at
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Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen,

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Eurer Kremayr&Scheriau-Team



59 BeiträgeVerlosung beendet
R
Letzter Beitrag von  rewarenivor 5 Monaten

Die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey":
"Ich hab sie nicht gezählt. Eine unartige Biografie" von Dolores Schmidinger.

Fans von "Fifty Shades of Grey" aufgepasst! Wir garantieren frivoles Lesevergnügen vom Feinsten.
So schreibt die Kronen Zeitung: "Dolly Schmidingers neues Buch liest sich wie die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey". Nur viel komischer."

Worum geht's?
Frivoles Lesevergnügen ist garantiert, wenn Dolores Schmidinger aus dem Nähkästchen plaudert
und von ihren großen Lieben und sexuellen Eskapaden erzählt: von den wilden 68ern, die der freien
Liebe frönten, von ihren vier Ehemännern, mit denen sie allerlei Erfreuliches und Unerfreuliches
erlebte, von erotischen Abenteuern und Ausflügen, die sie u.a. in die Lack-und-Leder-Szene führten.
Natürlich, eine Statistik der Lover lässt sich nicht erstellen – Dolores zählte nicht mit, sondern lebte mehr nach dem Motto: »Der Nächste, bitte!« Das tut aber der vergnüglichen Lektüre keinen Abbruch. Denn auch wenn nicht alles immer lustig war, hat sie nie darauf vergessen, sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Und schon gar nicht ihre Liebhaber.
»Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt«, meinte einmal Andrea Händler über ihre Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. »Die Schmidinger« ist Meisterin darin, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen – und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

Wollt ihr mehr wissen über die unartigen Abenteuer der Dolly S.? Dann bewerbt euch jet/strong>, österreichische Kabarettistin und Schauspielerin, schreibt in ihrer unartigen Biografie von erotischen Abenteuern, die sie unter anderem in die Lack-und-Leder-Szene führten.

Hier findet ihr ein Interview mit Dolly Schmidinger zu ihrem neuen Buch sowie weitere Informationen:

>> Zum Interview
>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde:

Wollt ihr mehr wissen über die unartigen Abenteuer der Dolly S.? Dann bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Ich hab sie nicht gezählt" und gewinnt eines von 10 Leseexemplaren. Im Gewinnfall sind eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension gewünscht!

Lasst uns bis einschließlich 16. September wissen, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt haben müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Wer liest mit? Bewerbungen" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

 

219 Beiträge
S
Letzter Beitrag von  Steffi153vor 9 Jahren
So, hier nun endlich meine Rezi. Es tut mir Leid, sehr positiv ist sie nicht, aber es war einfach nicht mein Buch. http://www.lovelybooks.de/autor/Dolores-Schmidinger/Ich-hab-sie-nicht-gez%C3%A4hlt-980795622-w/rezension-1007785721/ Trotzdem herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte.

Zusätzliche Informationen

Dolores Schmidinger im Netz:

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

von 4 Lesern aktuell gelesen

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