Dolores Schmidinger Ich hab sie nicht gezählt

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(5)
(5)
(1)
(2)
(2)

Inhaltsangabe zu „Ich hab sie nicht gezählt“ von Dolores Schmidinger

"Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt", meinte einmal Andrea Händler zu ihrer Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. Etwa von der kleinen Doris, deren Vater sie allzu sehr geliebt hat, von den wilden 68ern, die der freien Liebe frönten, von vier Ehemännern, mit denen sie allerlei Überraschungen erlebte, und von erotischen Abenteuern und Ausflügen, die sie u.a. in die Lack-und-Leder-Szene führten.
Natürlich, eine Statistik der Lover lässt sich nicht erstellen - Dolores zählte nicht mit, sondern lebte mehr nach dem Motto: "Der Nächste, bitte!" Das tut aber dem vergnüglichen Einblick in ihr Liebesleben keinen Abbruch. Denn auch wenn nicht alles immer lustig war, hat sie nie darauf vergessen, sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Und schon gar nicht ihre Liebhaber.
Deshalb: Lesevergnügen ist garantiert, denn Dolores Schmidinger versteht es meisterhaft, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen - und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

Fluffig geschriebene Biographie über die Männer in Dollys Leben - bei der einem aber auch immer wieder das Lachen im Hals stecken bleibt ...

— elane_eodain

Stöbern in Biografie

Heute hat die Welt Geburtstag

Rammstein hinter den kulissen, superwitzig geschrieben

TobiSchubert

Die Magnolienfrau

Über die Suche nach der eigenen Spiritualität und Indien. Interessant.

campino246

Ich war mein größter Feind

Ehrlich erzählte und berührende Lebensgeschichte

Anna_Barbara

Schwarze Magnolie

Spannende Lebensgeschichte, erschütternde Einblicke in ein abgeschottetes Land

Anna_Barbara

Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen

Stuckrad-Barre ist wirklich ein sehr guter Beobachter. Ein abwechslungsreiches, unterhaltsames und bissiges Buch.

leolas

How to Murder Your Life

Bis ungefähr Seite 200 ist es ganz gut zu lesen, aber es wird immer langweiliger und das Ende ist die schlimmste Heuchelei!

ju_theTrue

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine etwas andere Biografie

    Ich hab sie nicht gezählt

    Das_Leseding

    19. March 2013 um 21:03

    Inhalt: Dolores Schmidinger ist Schauspielerin, Kabarettistin und Regisseurin. In ihrer Biografie schreibt sie über ihr Leben von der Kindheit bis ins Jahr 2011. Schreibstil: Der Schreibstil von Dolores Schmidinger ist flüssig und gut zu lesen. Schön ist auch, dass mit Austriazismen geschrieben wurde somit kann noch mehr Nähe vermittelt werden. Cover: Das Cover lässt eine Biografie vermuten in der es ausschließlich um Erotik geht und nur Bettgeschichten vorgetragen werden, dem ist dann aber nicht so. Ich muss ehrlich getsehen, dass ich, für meinen Geschmack, keine erotische Szene im Buch fand. Eine Frau auf einer Bühne hätte eventuell besser gepasst. Meine Meinung: Wirklich fesseln konnte mich diese Biografie nicht. Ich muss zugeben, dass ich Dolores Schmidinger vor diesem Buch nicht kannte und nach diesem Buch kein Interesse habe dies zu ändern. Dolores bleibt das ganze Buch über sehr kindlich und naiv. wie kann eine erwachsene Frau über Alkohol- und Tablettenmissbrauch sowie Bulimie schreiben, als wäre es das normalste auf der Welt? Zwischenzeitlich habe ich es auf die “witzige Ader”, die sie als Kabarettistin sicherlich hat, geschoben, aber es wurde mir trotzdem als zu normal hingestellt. Auch das Dolores sich an den Männern ihrer Freundinnen vergreift und vor nichts zurückzuschrecken scheint, spricht nicht gerade für ihren Charakter. Trotzdem fühlte ich, gerade bei der Schilderung ihrer Kindheit sehr mit ihr, da diese doch recht hart gewesen sein muss. Auch die anderen Personen im Buch bleiben sehr farblos, von den Eltern konnte ich mir dagegen gut ein Bild machen. Aber egal über welche Beziehung geschrieben wird, ich begreife nicht warum Dolores sich mit diesen Männern abgibt und warum sie so handelt wie sie es schreibt. Fazit: Ein Buch was nur für Fans von Dolores Schmidinger und für Leser, die den Österreichischen Dialekt mögen, eine wirkliche Empfehlung sein kann. Mir war die Biografie zu flach oder ich habe den Humor der Autorin nicht verstanden. Ich gebe 2 Sterne für ein Buch, welches mich nicht begeistern konnte.

    Mehr
  • Leserunde zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey": "Ich hab sie nicht gezählt. Eine unartige Biografie" von Dolores Schmidinger. Fans von "Fifty Shades of Grey" aufgepasst! Wir garantieren frivoles Lesevergnügen vom Feinsten. So schreibt die Kronen Zeitung: "Dolly Schmidingers neues Buch liest sich wie die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey". Nur viel komischer." Worum geht's? Frivoles Lesevergnügen ist garantiert, wenn Dolores Schmidinger aus dem Nähkästchen plaudert und von ihren großen Lieben und sexuellen Eskapaden erzählt: von den wilden 68ern, die der freien Liebe frönten, von ihren vier Ehemännern, mit denen sie allerlei Erfreuliches und Unerfreuliches erlebte, von erotischen Abenteuern und Ausflügen, die sie u.a. in die Lack-und-Leder-Szene führten. Natürlich, eine Statistik der Lover lässt sich nicht erstellen – Dolores zählte nicht mit, sondern lebte mehr nach dem Motto: »Der Nächste, bitte!« Das tut aber der vergnüglichen Lektüre keinen Abbruch. Denn auch wenn nicht alles immer lustig war, hat sie nie darauf vergessen, sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Und schon gar nicht ihre Liebhaber. »Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt«, meinte einmal Andrea Händler über ihre Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. »Die Schmidinger« ist Meisterin darin, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen – und manchmal auch ein wenig zu schockieren. Wollt ihr mehr wissen über die unartigen Abenteuer der Dolly S.? Dann bewerbt euch jet/strong>, österreichische Kabarettistin und Schauspielerin, schreibt in ihrer unartigen Biografie von erotischen Abenteuern, die sie unter anderem in die Lack-und-Leder-Szene führten. Hier findet ihr ein Interview mit Dolly Schmidinger zu ihrem neuen Buch sowie weitere Informationen: >> Zum Interview >> Informationen zum Buch Bewerbung zur Leserunde: Wollt ihr mehr wissen über die unartigen Abenteuer der Dolly S.? Dann bewerbt euch jetzt für die Leserunde zu "Ich hab sie nicht gezählt" und gewinnt eines von 10 Leseexemplaren. Im Gewinnfall sind eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension gewünscht! Lasst uns bis einschließlich 16. September wissen, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt haben müsst. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Wer liest mit? Bewerbungen" verwenden. Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.  

    Mehr
    • 220
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Steffi153

    20. December 2012 um 15:40

    In dieser Biografie von Dolores Schmidinger erfährt man so einiges aus deren Leben. Es beginnt bei der nicht wirklich einfachen Kindheit mit einem sonderbaren Vater, geht weiter über diverse Jungs- und Männeraffären und Ehemänner und behandelt auch sonst ihre Probleme mit Alkohol, Tabletten, Sex und Ess-/Brechsucht. Sie hat kein einfaches Leben und darüber können wir in diesem Buch lesen. Auch, wie sie ihr Leben lebte und was sie daraus gemacht hat. Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, hatte ich einen erotischen Roman erwartet. Doch dies ist nicht der Fall, es ist wirklich eine Biografie über die verschiedenen Süchte und die komplizierte Lebensweise der Autorin. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an deren teilweise doch recht derbe Ausdrucksweise zu gewöhnen und bin eigentlich die ganze Zeit nicht richtig in das Buch hineingekommen. Schwierige Themen wie Tabletten-/Alkoholsucht usw. werden ins Lächerliche gezogen und heruntergespielt. Der Schreibstil ist zwar für manche Leser sicher lustig, aber hat einfach nicht meinen Humor getroffen. Es hat seinen eigenen Charakter und ist in einem gewissen Witz geschrieben, hat mich aber einfach nicht fesseln können. Die Geschehnisse sind ziemlich gehäuft und mir hat Dolly eigentlich die meiste Zeit nur Leid getan. Es ist einfach nicht mein Buch, daher kann ich es für meinen Teil auch leider nicht empfehlen. Vielleicht kann es Menschen mit einem schwärzeren/trockeneren Humor und die sich nicht zu sehr in die Protagonisten hineinversetzen wollen mehr überzeugen als mich.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    elane_eodain

    26. November 2012 um 10:57

    >> Ich mache Schluss mit dem Toni. Und der sitzt in seiner Kaserne und betrinkt sich sinnlos. Ich meine, es ist sowieso sinnlos, sich zu betrinken, aber sich sinnlos zu betrinken ist noch sinnloser. << (aus "Ich hab sie nicht gezählt" von D. Schmidinger) INHALT: Maria Dolores Schmidinger, österreichische Schauspielerin und Kabarettistin, erzählt aus ihrem Leben und da es in diesem viele Liebschaften, Affären und vier Ehemänner gab/gibt, erzählt sie auch oder insbesondere völlig enthemmt von diesen Erfahrungen und Erlebnissen, ihren Neigungen und ihrer Suche nach Liebe. GEDANKEN: Frau Schmidingers Schreibstil ist sehr locker, flockig, ihr kabarettistisches Können ist deutlich zu erkennen und macht das Lesen sehr angenehm. Die gnadenlose Offenheit und Direktheit der Autorin überrascht, die Erzählungen ihrer Eskapaden sind teilweise sehr lustig und Frau Schmidinger findet mit ihrem trockenen und spitzen Humor genau die richtigen Worte. Allerdings erzählt Frau Schmidingers auch mit einer Selbstverständlichkeit von Alkoholproblemen und Bulimie, vom seltsamen Verhalten ihres Vater und ihrer Unfähigkeit eine „normale“ Beziehung zu führen. Sie lässt diese Erfahrungen ihres Lebens nicht aus, sondern erzählt sie genauso schonungslos, so dass man nicht erwarten darf, dass es sich hier um ein reines Humor- und/oder Bettgeschichtenbuch handelt. An einigen Stellen habe ich den Kopf geschüttelt, hätte ich „Dolly“ gerne ein wenig zur Vernunft gebracht oder ihren Vater angezeigt ... ich bin mir nicht ganz sicher, was mir dieses Buch persönlich gebracht hat, warum ich das Lesen durchaus als Bereicherung sehe, vermutlich aufgrund der Offenheit, denn ich habe das Gefühl, dass Frau Schmidinger damit einen ganz tiefen Einblick gewährt und somit nicht nur ihrem Bedürfnis, ihre intimen Erfahrungen mit der Welt zu teilen, ein Krönchen aufgesetzt hat. Noch eine Anmerkung: Das Buch ist gespickt voll mit viele Austriazismen, wie „Pantscherl“, „Spaßettln“, „Popschilein“ und „Kreisky“, die man aber auch als Nicht-Össi überwiegend aus dem Zusammenhang gut verstehen kann und die dem Text eine besondere Authentizität schenken ;-) FAZIT: Eine humoristische Biographie, die sich in erster Linie um die vielen Männer in „Dollys“ Leben dreht, und die trotz ihrer scheinbaren Oberflächlichkeit ein sehr tiefgreifendes Bild der Autorin zeichnet, wodurch dem Leser das Lachen immer häufiger im Hals stecken bleibt.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Ich hab sie nicht gezählt“ von Dolores Schmidinger ist eine Biografie der etwas anderen Art mit einer riesen Portion Humor. In der Kindheit sind schon einige sehr fragwürdige Ereignisse vorgefallen, in der Jugend experimentiert und provoziert sie mit ihren Eskapaden. Auch vier Ehemänner haben für den einen oder anderen Lacher gesorgt… Männer, Sex und Liebe prägen ihr Leben. Doch auch viele Probleme haben sich durch ihr Leben gezogen wie ihre Alkoholsucht oder auch Bulimie. Eine wahre Berg- und Talfahrt! Schonungslos, ohne auf soziale Normen / Erwünschtheit zu achten, ohne Zensur, teils naiv und durchtrieben schreibt die Autorin. Das sorgt für Lacher, aber auch für Kopfschütteln! Das Buch einer Frau, die zu ihren Stärken und Schwächen steht, immer einmal mehr aufsteht als hinfällt und auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.

    Mehr
    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2012 um 16:03
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Sikal

    05. November 2012 um 12:30

    Eine Biografie der etwas anderen Art. Die bekannte Schauspielerin und Kabarettistin Dolores Schmidinger erzählt aus ihrem Leben. Doch nicht etwa langweilig und fad, wie es oft gemacht wird, sondern mit einem überdurchschnittlichen Humor und einem Feinsinn, der seinesgleichen sucht. Da gibt es zu Beginn eine Kindheit, die bereits so manche Ungereimtheiten mit sich bringt, eine Jugend, die Ausprobieren und Provozieren mit sich bringt und immer wieder Eskapaden, die sich von kurzweilig bis wehmütig in ihr Leben stellen – nicht zu vergessen sind natürlich ihre vier Ehemänner, die ebenfalls für so manch humorvolles Zwischenspiel sorgen. Der Schreibstil „der“ Schmidinger sorgt für viele Lacher, sie spricht frei heraus, erzählt so manche Anekdote ohne Zensur – herrlich! Zwischendurch erfährt man von vielen Problemen, die sich durch ihr Leben gezogen haben – sei es ihre Alkoholsucht, Bulimie oder ähnliches. Sie schildert auch diese Stationen ihres Lebens mit Witz und einer besonderen Tiefe. Dabei möchte ich hinzufügen, dass diese Probleme durchaus nicht bagatellisiert werden, wie es vielleicht den Anschein hat. So ist wohl die Einstellung zu Essstörungen vor 30 Jahren noch eine andere gewesen wie sie heute ist. Fazit: Die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die allen Konventionen zum Trotz IHR Leben lebt und auch dazu steht – zu ihren Stärken, aber eben auch zu ihren Schwächen. So mancher von uns würde nie im Leben mit den dunklen Seiten der Vergangenheit Hand in Hand gehen, sondern vertuschen was das Zeug hält. Somit gibt es von mir die volle Punktezahl für dieses Buch und eine klare Leseempfehlung. Hut ab Frau Schmidinger!

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    NiliBine70

    04. November 2012 um 17:39

    Inhalt: „Dolly“ erzählt über ihr Leben. Wie es begann. Wie es in manchmal merkwürdige Bahnen geriet. Wie sie noch merkwürdigere Menschen kennen lernte, manchmal auch lieben. Welche Rolle ihr Vater spielte und jene merkwürdigen Menschen, die nun auch wir als Leser kennen lernen. Ausgelegt ist alles mit einem Augenzwinkern, versteckt hinter aberwitzigen, teilweise sehr komischen Geschichten oder zumindest die Art, wie Dolores aus ihrem Leben erzählt, soll komisch sein. Doch wer sich die Mühe macht, mit offenen Augen und einem ebenso offenen Herz und Geist an diese Lebensgeschichte ranzugehen, der wird die Tragik sehen. Den Schmerz, die psychischen Qualen, die Dolores in einige Süchte, wie Sex mit allen und jedem, Alkohol, Appetitzügler etc. treiben. All das ist hinter ihrer unbestritten sehr komödiantischen Art und Weise versteckt und macht einen sehr betroffen. Es ist halt unter der Theaterschminke, die Dolly wohl selbst auf der Bühne verwendet eine schonungslose, schmerzhafte Lebensgeschichte, die nichts beschönt und nichts auslässt. Meine Meinung: Schockierend und traurig, von vorne bis hinten Ich glaube, die Ankündigung für dieses Buch in der Leserunde ist gründlich nach hinten los gegangen. Nicht nur ich hatte mich drauf eingeschossen, schon eine Biografie, aber eine mit einem Augenzwinkern, zu lesen, lachen zu können und mich zu amüsieren. Doch dann kam das, was mich zu der Überschrift meiner Meinung bewegt. Dolores erzählt uns vom Missbrauch, den sie durch ihren Vater erlebt, von der Suche nach Perfektion, der Suche nach DER Liebe, fälschlicher Weise in verschiedenen sexuellen Spielarten gesucht, um überhaupt etwas zu fühlen, noch ein Missbrauch, den von Alkohol und Appetitzüglern, um wiederum ein Ideal zu erreichen, dass man oder besser Dolores nie erreichen würde… Grausam das alles, manchmal hat es mich dazu gebracht, das Buch mal kurz beiseite zu legen, ich musste durchatmen. Und gelacht? Gelacht hab ich nur ganz wenig, weil mir das Dollys Leben nun wirklich nicht als komisch erschien und ihre Erlebnisse nur bedingt. Meistens kam auf eine auf den ersten Blick sehr komische Situation gleich etwas, was mich „runter gezogen“ hat. Die Frage, ob das Buch nun gut war, die Geschichte, die ja keine Fiktion ist, sondern das Leben einer Frau beschreibt, die kann ich nicht beantworten. Ich habe Dollys Biografie nun gelesen, manchmal mit einem Kopfschütteln, öfter mit gerunzelter Stirn und ganz ganz selten mit einem Lächeln. Empfehlen? Das weiß ich auch nicht, ob ich’s empfehlen kann. Und wenn, wem? Jemandem, der keine Angst vor der schonungslosen Wahrheit hat, der nicht glaubt, alles ist Friede, Freude, Eierkuchen, ja, so jemandem könnte ich das Buch empfehlen. Und den Leuten, die Dolly vielleicht ob ihres komödiantischen Talents bewundern, um mal hinter die Fassade zu blicken, sofern sie die Dolly hinter der Theaterschminke noch nicht kennen und sie um ihr Leben beneiden. Ich persönlich möchte Dolly wünschen, dass sie jetzt zur Ruhe kommt, ihre Süchte überwindet und die Liebe nicht mehr sucht, sondern in sich selbst findet und das Leben wirklich genießen kann. Fazit: Wie ein Fazit ziehen, wenn man ein Buch noch nicht mal richtig bewerten kann? O.k., ich versuch es: Es ist eine schonungslose Biografie, versteckt hinter spaßigen Anekdoten, die von der ersten bis zur letzten Seite nur Maskerade sind für ein eigentlich urtrauriges Leben.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Marcuria

    04. November 2012 um 00:43

    Dolores Schmidingers Roman "Ich hab sie nicht gezählt" wird vom Verlag als "viel komischere" "Österreich-Version von Fifty Shades of Grey" angeworben, die Autorin versteht es laut Klappentext "meisterhaft Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen und manchmal auch ein wenig zu schockieren", "vergnügliche Einblicke in ihr Liebesleben" werden versprochen. Doch all dies sucht man in diesem Buch leider vergeblich. . Schmidinger erzählt von zahlreichen Männern, mit denen sie nicht einfach nur schläft, sondern gleich eine Beziehung eingeht, nur um sie anschließend zu betrügen, zu belügen und im Gegenzug wiederum betrogen und belogen zu werden. Sie hintergeht ihre Freunde, spannt ihnen die Männer aus, springt nahezu jeden Mann an, der in ihr Leben tritt, verliebt sich laut eigener Aussage in beinahe jeden von ihnen, handelt unnachvollziehbar, als sie sich beispielsweise ein Kind von einem Mann wünscht, mit dem die Beziehung schon lange unausstehlich geworden ist, scheint einfach nicht alleine sein zu können und verhält sich durchgehend naiv, unehrlich und vorhersehbar, wodurch es nahezu unmöglich ist, Sympathie für sie aufzubauen. "Und schon bin ich eifersüchtig und schon beginnen die Seelenschmerzen, die für mich eine richtige Liebe erst möglich machen." (S. 219) . Die Handlung bleibt flach, die meisten Männer werden nur oberflächlich beschrieben, bleiben vollkommen blass und daher nicht im Gedächtnis, wodurch man als Leser schnell das Interesse an dem ohnehin wenig abwechslungsreichen Geschehen verliert. Das Buch gleicht einer starren Aufzählung, scheint so geschrieben zu sein, wie es der Autorin gerade in den Kopf gekommen ist - kein Tiefgang, keine Reflexion, keine Entwicklung. Nachdem anfangs jede Kleinigkeit ausführlich geschildert wird, wodurch sich zahlreiche Stellen zäh dahinziehen, werden im letzten Drittel des Buches plötzlich 6 Jahre, in denen viel Gravierendes, eventuell Interessantes passiert, nur auf wenigen Seiten angedeutet. Auch stilistisch kann Dolores Schmidinger nicht überzeugen. So ist das Buch in seiner Einfachheit zwar flüssig zu lesen, doch durchweg anspruchslos. Die Austriazismen wirken recht kindlich und jene Verniedlichung passt in keiner Weise zu dem ernsten Inhalt. Nicht zu übersehen sind leider auch zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss regelmäßig stören. . Neben der Nymphomanie haben mit der Zeit auch Alkoholismus, Bulimie, Kaufsucht und Medikamenten-Missbrauch (Appetitzügler sowie Muntermacher) einen festen Platz in ihrem Leben eingenommen. Doch anstatt dass all dies negativ dargestellt werden würde, erscheint es im Buch an einigen Stellen geradezu empfehlens- und erstrebenswert (Empfehlung von Appetitzüglern durch die Mutter, Schilderung der positiven Wirkung von Alkohol und Medikamenten durch Dolores) und wird regelmäßig ins Lächerliche gezogen ("denn mein erster Versuch, auf einem griechischen Stehklo zu kotzen, hat eine Toilettenverstopfung mit sich gebracht...“ S.84) . Das angeprisene Lachen bleibt während der gesamten Lektüre aus, insgesamt ist diese Lebensgeschichte einer Frau, die ihr Unglück schlecht zu überspielen versucht, während sie sich von einer Sucht in die nächste stürzt, mehr als deprimierend und dennoch fällt es sehr schwer, Mitleid für diesen armen Menschen zu empfinden, der sich permanent eigenhändig und mit einem künstlichen Lächeln auf den Lippen ins Unheil stürzt.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    GraceJones

    02. November 2012 um 22:12

    "Ich hab sie nicht gezählt" von Doris Schmiedinger wurde als "das österreichische Version von "Shades of Grey" beworben, was in gewisser Weise schade ist, denn dieses Werk braucht sich nicht hinter irgendeinem großen Namen zu verstecken. Tatsächlich besitzt "Ich hab sie nicht gezählt" einen ganz eigenen, wertvollen Charme. Nicht zuletzt wegen den drollig anmutenden "Austriazismen", die Protagonistin Dolores, alias Dolly immer wieder in ihre Erzählungen einfließen lässt. "Ich hab sie nicht gezählt" ist eine Biographie der besonderen Sorte und ihre Besonderheit liegt vor allem im Tonfall, in dem Dolly ihre Geschichte erzählt. Gleichzeitig naiv und durchtrieben schildert sie ihr Leben, das immer wieder geprägt wird von Männern, Sex, Verliebt-Sein, Verlassen und Verlassen-Werden. Dabei ist Dolly sympathisch, weil sie niemals selbstmitleidig ist. Im Zuge des Lesens erfährt man Dolly, hinter ihrer Alkoholsucht, den Essstörungen, der schweren Kindheit, die sie nie richtig verarbeiten konnte und ihrem Faible für Sadomaso-Praktiken, als überraschend authentische Persönlichkeit, die man gern haben muss. Alles in allem hat "Ich hab sie nicht gezählt" nur wenig mit "Shades of Grey" gemeinsam. Dennoch - oder gerade deshalb - ist dieses Werk sehr lesenswert und ehrlicher und offener als vieles, was man bisweilen in den Bücherregalen so findet.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Franzi293

    02. November 2012 um 19:54

    Offen, ehrlich und mit einer guten Portion Witz erzählt die österreichische Schauspielerin und Kabarettistin Dolores Schmidinger aus ihrem Leben. "Ich hab sie nie gezählt" heißt ihre Biographie, die schon in ihren jungen Kindertagen ansetzt und den Leser dieses kleine Mädchen auf dem Weg zu einer gestandenen Frau begleiten lässt. Und dieser Weg ist nicht immer einfach gewesen, wohl eher eine einzige Berg und Talfahrt. Für Dolores kristallisieren sich in der Jugend zwei Dinge ziemlich schnell heraus: 1. Sie ist für die Bühne geboren und wird nicht eher aufgeben, bis sie dort auch gelandet ist 2. Sie will mitnehmen, was das Leben ihr zu bieten hat, seien es Männer, Drogen oder chaotische Urlaube Dolores sagt nur selten "Nein", sie testet Grenzen aus, begeht auch mal fatale Fehler und steht trotzdem jedes Mal wieder auf, wenn sie am Boden liegt. Und schließlich entwickelt sie sich zu einer starken Frau, die ihre Träume lebt. Dolores´ Biographie ist ein außergewöhnliches Werk, das den Leser oftmals schmunzeln lässt und ihm einen Einblick in das Leben einer besonderen Frau gewährt.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    sonjastevens

    02. November 2012 um 03:51

    Dolores Schmidinger erzählt so manch eine lustige Anekdote aus in ihrem autobiographischen Roman „Ich hab sie nicht gezählt“. Meistens geht es hier um ihre Männerbekanntschaften, Sex, Fremdgehen und ihren Hang den Hintern versohlt zu bekommen. Alles hat seinen Anfang als sie vier Jahre ist, der Leser erfährt von ihrer Kindheit, Jugend, ersten sexuellen Erfahrungen, ersten Orgasmus und daraufhin Weiteren… man liest über ihre misslungenen Ehen und weiteren Beziehungen… Mich stört am Meisten an diesem Buch, nicht nur, dass es so langweilig war sich diese Aufzählungen durch zu lesen, denn das Buch hat keinen Funken Erotik in sich, sondern auch, dass es eine Verherrlichung von exzessiven Alkoholkonsum, Tablettenmissbrauch, Essstörungen und Nymphomanie (Die Schmiddinger sagt selbst über sich, dass sie Nymphomanin ist) ist. Die Geschichten werden erzählt als ob ihr Verhalten lustig und „cool“ ist, nur leider kann ich nicht darüber lachen, erst recht, wenn mir solche Geschichten kein Teenager, sondern eine reife Frau erzählt. Auch wenn man liest, dass sie alkoholsüchtig ist, wird das Ganze schnell wieder runtergespielt mit einem Satz ähnlich wie: hin und wieder bekam ich dafür ein Glas Alkohol. Ich persönlich hätte eigentlich erotische, lustige Geschichten erwartet und nicht ein Buch, in dem Sucht – in welcher Form auch immer – hochgejubelt wird. Vielleicht sieht man das anders, wenn man Dolores Schmidinger als berühmte Persönlichkeit, wie sie wohl in Österreich ist, kennt. Mir ist diese Frau jedoch gänzlich unbekannt, deswegen hat mich das Buch sehr gelangweilt. Des Weitern muss man auch ein Fan von Austriazismen sein, denn ansonsten könnte sich einige Bett- / Sexszenen vielleicht auch etwas „komisch“ anhören. Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen und kann es auch nicht weiter empfehlen, was mir wirklich Leid tut, da ich das Buch in einer Leserunde gewonnen habe. Aber ich kann doch nicht nur deswegen ein Buch schön reden? Dennoch finden sich bestimmt auch Fans für dieses Buch!

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine beeindruckende Frau erzählt von ihrem Leben * "Wir schreiben das Jahr 2011, ein junger Mann liegt in meinem Bett. Das Bett ist das einzige Möbelstück, das am richtigen Platz steht. Ich bin gerade umgezogen in diese hübsche Mietwohnung mit Garten und überall stehen Kartons herum. Auf dem Boden verstreut liegen Küchenutensilien, Bücher und Kleidungsstücke." (S. 5) * Ich bin ganz ehrlich und gebe zu, dass ich von Dolores Schmidinger vor ihrem wirklich bewegendem Buch "Ich hab sie nicht gezählt" noch nichts gehört habe, obwohl sie in Österreich Schauspielerin und Kabarettistin ist. * Das Buch und Frau Schmidingers Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Sie schreibt einfach frei von der Leber weg über ihre Kindheit, ihre Backfischzeit, ihr Elternhaus und auch ihre nicht so glücklich verlaufenen Beziehungen und Ehen Und natürlich auch immer wieder über ihr berufliches Vorankommen und ihre Erfolge. * Dolores Schmidinger ist sehr offen, sehr offen zu den Männern, sehr offen zu ihren Lesern und genauso offen zu den Zuschauern ihrer Programme. Und ich glaube, dass ihre Offenheit auch dazu geführt hat, dass viele Leute sie falsch eingeschätzt haben, viele Männer. Von Anfang an wirkte sie in ihren Beziehungen nicht glücklich auf mich, nicht vollends erfüllt, aber ohne diese wechselnden Liebschaften auch nicht. Dolores ist keine Frau, die mit sich selbst alleine glücklich sein kann. Und dann habe ich dieses Zitat gefunden, dass meinen Eindruck total bestärkt hat, und dass ich euch nun auch nicht vorenthalten möchte. * "Aber für andere lüsterne Kollegen ich bin eine willige Beute. Ich kann einfach nicht nein sagen. Aber es gibt da ein großes Missverständnis: Die glauben, ich bin an einer schnellen Nummer interessiert ("a klane Hur", wie die Herren so sagen, oder etwas liebevoller: "A braves Madl mit aner schlimmen Fut"), aber ich suche ganz einfach die Nähe. Die glauben, sie können meinen Körper benutzen, dabei benütze ich sie als seelische Wärmfläsche." (S. 73) * Und genau da wird einem bewusst wie verletzlich diese Frau doch ist und man horcht mehr auf die leisen Töne des Buches. Dennoch schafft sie es immer wieder ihr Buch mit ihrem ganz speziellen und liebenswerten Humor aufzulockern und dem Leser ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern. * Ich kann nicht mehr als wirklich meinen Hut vor diesem Buch zu ziehen, und vor Frau Schmidinger, die sich immer wieder gegen Konventionen und Spießertum durchgesetzt hat und ihr Leben gelebt hat. Mit hellen und dunklen Momenten und ich denke, dass sie ihr Leben auch noch weiterhin auskosten wird. * Der bewegendste Seelenstriptease seit langem - lest "Ich hab sie nicht gezählt" und habt Freude an dieser wirklich unartigen Biografie!

    Mehr
    • 2

    Bella5

    25. October 2012 um 23:13
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Aleena

    14. October 2012 um 19:49

    Das ist ja mal eine Biografie …die gefeiertes Kabarettistin Dolores Schmidinger auch Dolly genannt erzählt aus ihrem Leben das zum Teil schon recht ungewöhnlich und bizarr ist. Von Ihrer Kindheit über ihre Liebhaber und ihren vielen Ehemännern. Sie hat es nicht leicht, denn sie findet nie den richtigen Mann fürs Leben und irgendwas ist immer. Dann reden sie und trennen sich wieder. Und die Suche geht wieder von neuen los und auch Dolly wird immer älter, aber sie findet immer wieder einen den sie rumbekommt, kaum gefallen sie ihr verliebt sie sich auch schon ob die Männer verheiratet sind stört sie gar nicht. Auch für 2 Kinder ist in ihrem Leben noch Platz und die bekommt sie auch noch groß. Auch ist ihr Leben nicht ganz so leicht, denn auch dem Alkohol ist sie verfallen. Ich fand es eigentlich ganz gut erzählt die Autorin schafft es mich zu fesseln. Ich finde der Dialekt passt zu dem Buch und ihre Witze regen zum schmunzeln an. Alles in allem ein lesenswertes Buch und auch so anderes als Shades of Grey. Wer es damit vergleichen möchte, nur weil es auch aus dieser Sparte kommt, wird enttäuscht werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Ich hab sie nicht gezählt" von Dolores Schmidinger

    Ich hab sie nicht gezählt

    Bella5

    14. October 2012 um 16:13

    Et tu, felix Austria... Ich habe schon lange keine so witzige und kluge Biographie mehr gelesen! Die populäre Kabarettistin Maria Dolores Schmidinger, genannt "Dolly", plaudert aus dem Nähkästchen. Eine Kindheit in Wien, erste Schritte ins Künstlermilieu, Sorgen und Nöte, Lust und Liebe - da bleibt kein Auge trocken. Die Autorin erzählt unglaublich humorvoll und geistreich aus ihrem Leben. Obwohl das Cover ein wenig frivol daherkommt, ist das Buch keineswegs ordinär! Und Bettgymnastik ist auch nicht das einzige Thema. Nein, es sind viele kleine und grosse Weisheiten enthalten, die stets mit einem Augenzwinkern, jedoch nie mit dem erhobenen Zeigefinger präsentiert werden. Bei allem Witz und Charme scheint stets der Scharfsinn der Autorin durch; dabei sind manche Situationen geradezu skurril. Die Publikation ist auch eine Art Zeitreise. Vordergründig geht es um Dollys Männer - da gibt es "den Dai" und andere Herren. Fast beiläufig schildert die Autorin aber auch Suchtprobleme und andere schlimme Erfahrungen. Da bleibt einem schon einmal das Lachen im Halse stecken. Sehr anrührend und berührend sind auch die Ängste der Autorin, die jedoch en passant erwähnt werden. "Die Johanna", die Mutter der Autorin, droht jedenfalls mit Schlimmem, als Dolly beschliesst, auszuziehen. Dolly scheint mir eine sehr lebenskluge Frau zu sein, eine hohle Ulknudel ist sie jedenfalls nicht. Vom Inhalt möchte ich nicht allzuviel verraten, nur soviel: es lohnt sich allemal, dieses Buch zu lesen! Das Cover erweckt leicht einen falschen Eindruck. Der Stil liest sich ausgesprochen flüssig, aber nie flach. Ich hatte ja seichtes Erotikgeschreibsel befürchtet, wurde aber eines Besseren belehrt! Einen weiteren Roman der Autorin würde ich jedenfalls sofort kaufen. Ich vergebe für das Buch die volle Punktzahl und spreche eine klare Leseempfehlung aus. Lesen!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks