Domingo Villar Strand der Ertrunkenen

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Inhaltsangabe zu „Strand der Ertrunkenen“ von Domingo Villar

Die Leiche eines Fischers wird an die galicische Küste geschwemmt. Seine Hände sind mit einer Plastikfessel zusammengebunden, was auf einen Freitod nach alter Seemannsart schließen lässt. Inspektor Leo Caldas zweifelt an der Selbstmordtheorie und hört sich im Heimatort des ertrunkenen Fischers unter den abergläubischen Dörflern um. Der Geist eines verstorbenen Kapitäns soll umgehen und an dem Fischer Rache genommen haben. Doch Caldas gibt wenig auf derlei Seemannsgarn. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf unrühmliche Details aus der Vergangenheit des Fischers, die diesem zum Verhängnis geworden sind.

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  • Rezension zu "Strand der Ertrunkenen" von Domingo Villar

    Strand der Ertrunkenen

    Clari

    21. March 2010 um 11:16

    Spanien am Meer und ein Toter am Strand....... Als eines Tages der Leichnam von Justo Castelo am Strand gefunden wird herrscht Ratlosigkeit in dem kleinen spanischen Fischerdorf Panxón an der Atlantikküste. Die Ermittlungsbehörden werden eingeschaltet, und Inspektor Leo Caldas nimmt seine Arbeit auf, denn man zweifelt an der Todesursache. Justo Castelo, auch“ Der Blonde“ genannt, ist der Tote, dem die Hände gefesselt sind. Ist er freiwillig aus dem Leben geschieden oder unfreiwillig ertrunken? Leo Caldas, der mit der Untersuchung beauftragte Inspektor, ist ein ruhiger, und unaufgeregter Mann, der gewissenhaft und gründlich seiner Arbeit nachgeht. Er lebt in der Stadt Vigo, einer Hafen- und Industriestadt im äußersten Nordwesten Spaniens. Von dort stammt auch der Autor Domingo Villar. In schönen und atmosphärisch nahe bei den Bewohnern des Fischerdorfes angesiedelten Szenen verfolgt man gespannt, welche Ergebnisse die Untersuchungen Leo Caldas und seines Assistenten zutage fördern. Die abergläubischen Bewohner des alten Dorfes sind sehr zurückhaltend mit ihren Auskünften, und die beiden Kriminalbeamten haben es schwer! Inzwischen wird vermutet, dass es einen geheimnisvollen Zusammenhang zwischen Castelos Tod und dem Untergang eines Schiffes gibt, bei dem Kapitän Sousa ertrunken war. Mit viel Seemannsgarn ist die Geschichte ausgesponnen, die uns in die Nähe des Meeres und in die ferne Welt des abgelegenen Fischerdorfes entführt. Caldas bekommt denn auch den einen oder anderen Hinweis auf Feindschaften, Beziehungen und Ungereimtheiten in der Vergangenheit von drei Freunden, die unmittelbar bei dem Untergang der Xurelo beteiligt waren. Domingo Villar beschränkt sich auf die Untersuchungen zu den Todesfällen von Castelo und Kapitän Sousa und schweift nicht ab in seinen Gedanken. So bleibt die Handlung überschaubar, und es geht mehrheitlich auch um die atmosphärischen Beschreibungen des abseitigen Lebens am Meer. Die Dorfbewohner zeigen sich fremd und verschlossen. Immer neue Einzelheiten lassen die Aufklärung der Morde sehr schwierig erscheinen. Man vermeint das Salz des Meeres und den Fischgeruch zu riechen. Über all’ der Arbeit, die Caldas zu erledigen hat, liegt sein Privatleben ein wenig brach, wie das bei so vielen Kommissaren aus der Krimiszene der Fall ist. Die gemütvolle Kneipe und der Vater von Caldas, der auf seine alten Tage ein Weingut bewirtschaftet, geben beredt Auskunft über das Leben der Küstenbewohner. Diese Schilderungen mildern die Spannung und erhöhen den Lesegenuss. Der sympathische Inspektor und eine gemäßigte Regieführung geben dem Buch den Nimbus einer gemütlichen Welt, in der abergläubische und bodenständige Bewohner den Ton angeben. Schön und gut zu lesen ist der Krimi von Domingo Villar, der den Sprung auf die spanischen Bestsellerlisten geschafft hat.

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