Dominic Benjamin Arbor - Der Weg des Waldes

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Inhaltsangabe zu „Arbor - Der Weg des Waldes“ von Dominic Benjamin

Das Motiv der Metamorphose von Menschen zu Bäumen ist uralt. Schon in der Antike und in der germanischen Mythologie faszinierte die Vorstellung, dass Menschen sich zu Bäumen verwandeln können.

"Arbor" (lat. der Baum) greift dieses Motiv auf und appliziert es auf die Gegenwart, in welcher der Wald für viele Menschen ein Ort der Sehnsucht und der Erholung ist, gleichzeitig aber auch ein Ort der düsteren Geschichten und des Mystischen.

Dominic Benjamin erzählt die Geschichte des Geigers Max von Relling, eines begnadeten, doch pedantischen Musikers. Eines Tages hat er einen Traum, der ihn mehr verändert, als er zunächst glaubt.

"Die Vorfälle, die sich zugetragen haben, als die Menschen Opfer der Wälder wurden, dürfen sich nie wiederholen. Aber ‚Arbor‘ wird immer wieder wüten, wenn wir nicht erkennen, dass es Demut braucht, dass wir mit unserer Annahme, die intelligenteste Lebensform auf diesem Planeten zu sein, nicht recht hatten.
Das war nur eine Warnung. Der Frieden ist brüchig."

– Clara, im Herbst jenen Jahres –

Wenn die Natur den Menschen erobert...Keine leichte Kost, aber mit poetischen Passagen!!!

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    Arbor - Der Weg des Waldes

    kingofmusic

    20. November 2017 um 16:22

    „Man kann niemandem beibringen, was Poesie ist, die einen wissen um sie, die anderen nicht, es ist eine Gabe.“ (S. 202) Das sagt Max von Relling, seines Zeichens Geiger des Orchesters von K. (ein Schelm, wer bei dieser Abkürzung an Franz Kafka denkt *g*) zu seiner Kollegin Clara. Davor erlebt der Protagonist bzw. der Leser von „Arbor – Der Weg des Waldes“ (dem Debüt von Dominic Benjamin) eine Verwandlung, von der man glaubt bzw. hofft, dass sie nie wie im Buch beschrieben eintritt. Und doch kann man sich beim lesen des Eindruckes nicht verwehren, dass es in letzter Konsequenz die einzig richtige „Rache“ der Natur gegenüber der Spezies Mensch darstellt. Allerdings macht das Ende deutlich, dass die Menschen auch daraus nichts lernen würden – so traurig es auch ist. In der Story vermischen sich Realität und Traum zu einem (fast) homogenen Ganzen. Das macht das Buch an der ein oder anderen Stelle (leider) etwas hakelig und entsprechend schwierig zu lesen. Dazwischen wird man jedoch mit einer zum Großteil poetisch anmutenden Sprache belohnt, die auch die zarte, jedoch nie offensichtlich in den Vordergrund geschobene Liebesbeziehung von Max zu seiner Kollegin Clara, beschreibt. Dominic Benjamin hat mit Max von Relling einen äußerst sympathischen, manchmal etwas nerdigen Charakter erschaffen, der jedoch das Herz am rechten Fleck hat und einem im Lauf der Geschichte ziemlich ans selbige wächst. Die eingestreuten Passagen, in denen immer wieder klassische Musikstücke auftauchen, machen die Lektüre auch für Klassikfans interessant. Alles in Allem ein (fast) komplett überzeugender Debütroman von einem hoffnungsvollen Nachwuchsautor!

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  • Von der Macht der Natur und der Kraft des Schöpferischen

    Arbor - Der Weg des Waldes

    sara2014

    09. August 2016 um 10:05

    Ausgehend von einem ganz normalen Sonntagnachmittag im Leben des zurückgezogenen und in seinem Beruf aufgehenden Musikers Max von Relling wird nicht nur der Protagonist, sondern ebenso der Leser / die Leserin dieses faszinierenden Debüts tief hineingezogen in merkwürdige Ereignisse, die mit Ratio und Naturwissenschaft nicht erklärbar sind. In der Welt einer deutschen Kleinstadt, die als K. bezeichnet wird und die über eine Universität und ein Orchester verfügt, ereignen sich mysteriöse Vorgänge, die von Arbor (lat. der Baum) ausgelöst und gesteuert werden. Der Geiger Max von Relling nimmt als erster Bewohner von K. eine merkwürdige Veränderung an seinem Körper wahr und begibt sich deswegen in ein Krankenhaus. Obwohl sein armenischer Zimmernachbar von einer ähnlichen Anomalie eines Menschen in seiner Heimat berichtet, hält Max von Relling das Ganze – ähnlich wie die ratlosen Ärzte und seine Orchesterkollegin Clara - für eine abstruse, unglaubliche Geschichte. Ohne eine Diagnose wird Max nach Hause entlassen und stellt fest, dass sich nicht nur sein Körper, sondern auch sein Bewusstsein verändert hat. Zudem merkt er schnell, dass er nicht der einzige Betroffene ist … Die Details einer gegen die Bewohner von K. wütenden Natur, die Dominic Benjamin in einer klaren und bildhaften Sprache beschreibt, fügen sich am Ende des Romans logisch zusammen und bleiben glaubhaft, auch wenn sie auf einer anderen Realitätsebene angesiedelt sind. Der Fantasy-Roman „ARBOR - Der Weg des Waldes“ ist nicht nur extrem spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an. Ohne erhobenen Zeigefinger hinterfragt Dominic Benjamin die Hybris des Menschen, sich als Krone der Schöpfung zu fühlen und sich für das mit Abstand intelligenteste Lebewesen auf der Erde zu halten, das die Natur ungestraft quälen und vernichten darf. In „ARBOR“ schlägt diese gewaltig zurück. Dieses erschütternde und ungewöhnliche Buch entlässt den Leser / die Leserin jedoch nicht ohne die Hoffnung auf die Fähigkeit des Menschen, durch die Kraft des Schöpferischen eine heilsame Verbindung mit der Natur einzugehen.

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