Dominic Boeer , Samira El Ouassil Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg

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Inhaltsangabe zu „Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg“ von Dominic Boeer

Fast-Food essen, Faulenzen, Trash-Fernsehen gucken alle tun es, aber keiner gibt es gerne zu. Denn irgendwo steht immer ein Empörungsbeauftragter, der uns ein schlechtes Gewissen macht, weil wir am Wochenende schon wieder kein Tierheim gerettet, nebenbei einen Dreitausender bestiegen und eine Vernissage mit Benefizaktion besucht haben. Auch der gekaufte Geburtstagskuchen wird von ihnen missbilligend betrachtet und die Urlaubspläne sowieso. Aber keine Panik! Statt auf die schlechtgelaunten Tugendwächter zu hören, sollte man lieber unkorrekt das Leben genießen! Von Altglasrecycling bis Zumba tanzen verraten die Autoren in 55 unkorrekten Geschichten, wie man anständig unanständig ist.

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    Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg
    ReadingVienna

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    Autor: Dominic Boeer & Samira El Ouassil Verlag: Piper Verlag Seiten: 208 Ausführung: Kartoniert Preis: € 9.99 (D), € 10.30 (A), sFr  14.90 ISBN: 978-3-492-30458-0 "Also wir schauen ja nie RTL!" Bei Rot über die Ampel gehen, Pommes mit Ketchup essen, Faulenzen, Trass-Fernsehen gucken - alle tun es, aber keiner gibt es gerne zu. Denn irgendwo steht immer ein Empörungsbeauftragter, der uns ein schlechtes Gewissen macht, weil wir am Wochenende schon wieder kein Tierheim gerettet, nebenbei einen Dreitausender bestiegen und eine Vernissage mit Benefizaktion besucht haben. Auch der gekaufte Geburtstagskuchen und das saftige Steak werden von ihm missbilligend betrachtet und der USA-Urlaub sowieso. Aber keine Panik! Manchmal dürfen wir die Moral ruhig den anderen überlassen. Gönnen wir den schlecht gelaunten Tugendwächtern ihren Applaus und genießen stattdessen unkorrekt das Leben" Da mir in den letzten Monaten der stetig ansteigende Trend zum Veganismus, Bio-Produkten, Hipstertum etc. schon stark anfing auf die Nerven zu gehen, schien das Buch wie für mich gemacht und ich musste zugreifen bzw. habe es als Leseexemplar vom Piper Verlag erhalten. Ich habe absolut nichts gegen Menschen, die nach diversen Überzeugungen leben. Im Gegenteil! Jedem sollte das Recht auf seine Individualität gewährt sein. Nur stieg in mir allmählich das Gefühl auf, dass 80% dies nicht aus einem Bedürfnis heraus tun, sondern weil es eben gerade "in" ist. Ständig musste ich mir anhören "das solltest du lieber nicht essen" oder die hundertste Empfehlung vom tausendsten Thai in der gleichen Straße entgegennehmen. Auf den Straße begegnen mir Mädels, wo jede zweite kaum zu unterscheiden ist und bei den Männern scheint es sogar noch schlimmer zu sein. Und genau dieses Verhalten nimmt das Buch"Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg" auf die Schippe. Auf witzige und charmante Weise, lernen wir in kurzen (wahren?) Begebenheiten Eltern kennen, die ihren Kindern schon von Anfang an tausend Sprachen beibringen wollen, sie mit viel zu exotisch klingenden Namen strafen und ihnen natürlich niemals erlauben würden sich dem Fernseher auch nur ansatzweise zu nähern. Außerdem wären da noch die viel zu neugierigen Nachbarn, die sich in Einkauf, Fahrverhalten und überhaupt das ganze Leben der anderen einmischen müssen und stets mit mahnendem Blick und tadelnden Worten auf ihren Einsatz warten. Das Buch verritt meiner Meinung nach die Aussage, dass man nicht automatisch ein schlechter Mensch ist, nur weil man nicht 100%-ig seinen Müll trennt, ab und zu mal beim McDonalds sein Abendessen einnimmt oder am Wochenende einfach nur mal mit der Couch kuscheln will, anstatt es mit einem Ereignis nach dem anderen zu füllen. Das Leben besteht mehr als nur aus der Jagd nach so vielen Likes wie möglich und es spricht absolut nichts dagegen mal gegen den Strom zu schwimmen und nicht mit allen ständig einer Meinung zu sein. Fazit: Sehr erfrischend und absolut empfehlenswert! 

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    Floh

    Floh

    25. July 2014 um 09:31