Dominic Smith Das letzte Bild der Sara de Vos

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Bild der Sara de Vos“ von Dominic Smith

Ein eleganter Pageturner um ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert Sara de Vos ist 1631 die erste Malerin, die in die Meistergilde in Amsterdam aufgenommen wird. Dreihundert Jahre später ist nur ein einziges ihrer Gemälde erhalten geblieben. Das Bild hängt über dem Bett eines reichen, etwas ruhelosen New Yorker Anwalts. Ohne böse Absichten kopiert eine junge Australierin das Bild. Doch die Kopie wird in Umlauf gebracht, mit erschütternden Konsequenzen. Jahrzehnte später treffen die beiden Bilder, die Fälscherin und der Anwalt noch einmal aufeinander … „Wie der Autor drei Zeitläufte und Städte verbindet ist so brillant wie fesselnd.“ The Washington Post „Smiths Roman erinnert uns daran, dass die Wahrheiten, denen wir vertrauen, wertvoll bleiben, auch wenn sie ungenau sind.“ The Chicago Tribune „Ein Roman über Liebe und Sehnsucht, über Authentizität und ethische Grauzonen, vor allem aber über die Malerei als ein Weg, Trauer in Schönheit zu verwandeln.“ Lauren Groff, Autorin von „Licht und Zorn“ „Hinreißende Erzählkunst. Mit einer fast greifbaren Kenntnis der vielen Verästellungen des menschlichen Herzens. Dieser Roman hält Sie nachts wach, anfangs, weil Sie unbedingt weiterlesen wollen, dann weil Sie bewusst langsamer lesen, um das Ende hinauszuzögern.“ The Boston Globe

Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Mich hat es nicht gepackt.

— katzenminze
katzenminze

Eine schöne Geschichte, die historisch interessant ist und von den Figuren her, fesselt

— Klene123
Klene123

Dominic Smith führt den Leser sicher und gut recherchiert durch die verschiedenen Epochen.

— Givemeabook
Givemeabook

Eine Geschichte wie ein Bild

— Anneja
Anneja

Lesehighlight

— Amber144
Amber144

Leider ein wenig spannender und recht langatmiger Roman über einen Kunstraub.

— Jazebel
Jazebel

Wenig überzeugend fand ich diesen etwas langatmigen "Kunstkrimi" von Dominic Smith.

— Sigismund
Sigismund

Sätze wie Pinselstriche, Worte wie Farbtupfer

— Nicky_G
Nicky_G

Ich fand den Roman außerordentlich faszinierend.

— Greedyreader
Greedyreader

Dem Autor gelingt es die Geschichte des Bildes innerhalb dreier Zeitebenen authentisch und interessant zu schildern.

— Kerstini
Kerstini

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    Das letzte Bild der Sara de Vos
    katzenminze

    katzenminze

    07. September 2017 um 19:13

    Nach dem intensiven und bewegenden Ein wenig Leben, stand mir der Sinn nach etwas leichterer Unterhaltung. Das war vielleicht nicht die beste Idee. Denn das Das letzte Bild der Sara De Vos vor allem sprachlich und vom Personal her dagegen nur verlieren kann, hätte mir klar sein müssen. So war schon der Start etwas holprig. Es kam mir alles recht oberflächlich vor. So als wollte Smith partout nicht von seinem roten Faden „Kunst“ abweichen. Die Depression von Martys Frau und die Kinderlosigkeit ihrer Ehe werden nur am Rand gestreift und kümmern ihn eigentlich auch nicht wirklich. Ellies Wut über ihren Vater und den männerdominierten Kunstbetrieb hätte ich als sehr interessantes Thema empfunden. Wenn denn mehr darauf eingegangen worden wäre. Smith nutzt beides aber nur, um Ellies Zurückgezogenheit, ihr Misstrauen und ihre Wut gegen die Welt zu begründen. Ein bisschen versöhnt hat mich die Begeisterung der Charaktere für niederländische Malerei und die Begriffe aus dem Bereich Kunstgeschichte und Gemälderestauration. Da werden einfach Erinnerungen wach. Am besten gefielen mir die (kurzen) Passagen in denen Ellie in ihrer heruntergekommenen Wohnung malt. Doch das war es eigentlich auch schon, was ich großartig positives über dieses Buch sagen kann. Mit den etwas sperrigen Hauptcharakteren Ellie und Sara bin ich nicht richtig warm geworden. Tatsächlich fand ich Marty noch am unterhaltsamsten. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Es ist ganz interessant aber großartig Spannung kommt nicht auf. Von den laut Klappentext „erschütternden Konsequenzen“ der Fälschung habe ich nichts bemerkt. Spannung und Geheimnis waren also schonmal Fehlanzeige. Natürlich ließ sich das Buch flüssig lesen. Dabei hat die zwischen den Jahren 2000, 1957 und den späten 1630ern wechselnde Erzählperspektive sehr geholfen. Es gab aber insgesamt einfach nichts in diesem Buch, was mir irgendeine größere emotionale Reaktion abverlangt hätte. Für mich war es, trotz des schönen Themas, einfach belanglos. Gelesen, vergessen, weiter.

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  • Kunstliebhaber

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    ronina61

    ronina61

    03. September 2017 um 18:30

    Der Roman spielt in 3 Zeitebenen. Die 1. Ebene stellt die letzten Jahre der Sara de Vos 1637-46 dar. Die holländischen Malerinnen des  17. Jahrhundert sind die Spezialität der Kunstexpertin Elli Shipley, deren Jugenderlebnissen  1958 , die 2 Ebene abbilden. Die Arbeit als Kuratorin eines Museums 2000 bildet dann die 3 Zeitebene.  Die Zeitebenen wechseln andauernd. Das bringt Unruhe ins Lesen. Es ist ein Roman für Liebhaber von Kunst. Die Jugendsünde der Elli Shipley ist die Kopie des Hauptwerkes der Sara de Voss, daß dem reichen Anwalt Marty de Groot untergeschoben wurde. Diese Handlung zieht sich durch die gesamten Seiten. Am Ende ist dann die Verbindung zu erkennen. Die Figuren sind klar erkennbar, aber die Verwicklung ist zu langatmig.

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  • ...für Kunstliebhaber....

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:29

    Noras Welt gerät aus den Fugen als ihr Ehemann Julian plötzlich stirbt. Als sie einen Brief von Julians Großtante findet, besucht sie diese Frau und erfährt so einiges. Ein wundervoller Roman. Die Protagonistin wächst dem Leser sofort ans Herz und man fühlt sehr mit Nora mit. Toll fand ich auch die vielen Rezepte im Anhang des Buches.

  • Die künstlerische Freiheit der Sara de Vos

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Givemeabook

    Givemeabook

    18. June 2017 um 16:51

    Zu einem schönen Buch gehören mehr als Worte. Der Einband des Buches ist perfekt auf den Roman abgestimmt, durch die Griffigkeit des Umschlages lässt sich die Leinwand unter den Fingerspitzen fühlen. Das Letzte Bild der Sara de Vos ist eines der schönsten Bücher in meinem Bücherregal. Der Roman brachte mich auf drei verschiedene Kontinente, in drei verschiedene Epochen und in das Leben von drei verschiedenen Menschen. Das Leben von Sara de Vos, die 1631 in Amsterdam in die Maler Meistergilde aufgenommen wird, ist hart. Ihr Gemälde „Am Saum eines Waldes“ entsteht 1636 ein verzweifelter Versuch, den Tod ihrer kleinen Tochter zu verkraften. Von ihrem hoch verschuldeten und von der Meistergilde ausgeschlossenen Mann wird sie verlassen. Ihr bisschen Hab und Gut wird versteigert. 1957 hängt „Am Saum eines Waldes“ im Schlafzimmer des New Yorker Anwalts Marty de Groot. Als reicher Erbe lebt Marty ein luxuriöses und sorgenfreies Leben in Manhattan. Seine Frau Rachel gibt Dinner Partys und könnte richtig unbeschwert leben, wären da nicht die zwei Fehlgeburten, die sie melancholisch und schwermütig gemacht haben. Und bei so einer Dinner Party, einem Benefizessen für Waisenkinder, wird das Bild von der Wand über dem Ehebett heruntergestohlen und gegen eine Fälschung getauscht. Monatelang unter einer Kopie geschlafen zu haben statt unter dem Original, das seit über dreihundert Jahren in seiner Familie war, empört Marty ungemein und er nimmt mit Hilfe eines Privatdetektives die Spur nach dem Verbleib des Bildes auf. Im Jahr 1957 lebt auch Ellie Shipley, die in Australien aufgewachsen ist, in New York. Sie studiert Kunstgeschichte und arbeitet nebenbei als Kunstrestauratorin. Wie Sara muß auch Ellie in einer von Männern dominierten Welt um Anerkennung für ihre Leistung kämpfen. Vielleicht ist es das ständige Übergangen werden und der Wunsch nach Bestätigung des eigenen Könnens das Ellie dazu bringt, „Am Saum eines Waldes“ zu kopieren. Im Jahre 2000 ist Ellie eine bekannte Kunsthistorikerin und Kuratorin in Sydney. Als zu einer Ausstellung über „Die Frauen des niederländischen Goldenen Zeitalters“ beide Bilder bei Ellie in Sydney eintreffen muß sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Meine Meinung: Das schöne Buch ist auch noch ein richtig gutes Buch. Dominic Smith führt den Leser sicher und gut recherchiert durch die verschiedenen Epochen und verbindet historische und zeitgenössische Ereignisse gekonnt miteinander. So unterschiedlich die verschiedenen Lebenswege auch sind, das Streben nach Liebe, Anerkennung und ein erfülltes Leben haben alle gemeinsam. Lehrreich fand ich auch die Informationen über Gemälde, Fälschungsmethoden, Pigmente und Kreidemarkierungen die dazu dienen, ein kopiertes Bild echt erscheinen zu lassen. Dieses Buch lesen!

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  • Das Geheimnis eines Bildes und seiner Fälschung

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Anneja

    Anneja

    18. June 2017 um 14:17

    Ich selbst bin kein großer Kunstfan und schmunzle ehr wenn sich Personen für Millionen Bilder in ihre Wohnungen hängen, deren genaue Darstellung sich nur erahnen lässt. Was mich jedoch seither interessiert ist der Umgang mit Fälschungen, egal ob Kleidung, Lebensmittel oder Alltagsgegenstände, es gibt mittlerweile nix was es nicht auch als Fälschung gibt. Im Buch dreht sich alles um Kunstfälschung, was mich zum Teil mehr als verblüffte. Denn wer denkt eine Fälschung wäre leicht anzufertigen, der erlebt hier sein buntes Wunder. Wir erleben die Geschichte in verschiedenen Zeitepochen. Zum einen im 16. Jahrhundert, in dem Sara de Vos lebt und mit ihrem Mann ein Leben lebt, welches nicht gerade vom Glück überstrahlt wird. Zum einen verlieren sie in jungen Jahren ihre einzige Tochter und geraten schließlich in Geldnöte. Dann kommen wir in die 50er Jahre wo wir erleben wie das Gemälde gefälscht wird und schließlich komme wir in das Jahr 2000, in welchen Original und Fälschung wieder aufeinander treffen. Die Charaktere im Buch sind zahlreich, verschieden aber trotzdem sehr gut auseinander zu halten. Am sympatischsten war mir hier Sara de Vos selbst, welche ihr Leben trotz mehrerer Tiefen immer wieder probiert ins Lot zu bringen. Zudem faszinierte mich ihre Ansicht auf die Welt, da sie selbst kleinste Details wahrnahm und diese festhalten wollte. Die Person die mich nach ihr besonders mitreißen konnte, war die Fälscherin Ellie, welche selbst mich für die Kunst des Malens begeistern konnte. Es war ein wahres Erlebnis zu erfahren wie Pigmente gemischt werden um z.B. ein Bild möglichst alt aussehen zu lassen oder wie Schattierungen und bestimmte Farben überhaupt entstehen. Marty de Groot, seine Frau und sein ganzes Umfeld waren auch nicht ohne, waren für mich aber fast ehr nebensächlich, da mich das Thema Fälschung und die Geschichte um Sara de Vos mehr interessierte. Ich empfand das Buch als recht schwere Lektüre und musste teils Seiten erneut lesen um deren Inhalt zu verstehen. Man merkt eben das für Realismus gesorgt wurde und man gerade den frühereren Zeiten gerecht werden wollte. Was das Buch trotzdem vollbrachte, war wahre Hingebung. Gerade auf emotionaler Seite, war man hin und her gerissen. Man fühlte mit jedem Charakter und verstand wieso er so handelt. Das Buch wechselt stets zwischen Jahren, was einen überhaupt nicht verwirrte oder irritierte, sondern man ehr ein Gefühl von Einklang bekam. Ich möchte nicht all zu viel von der Geschichte preisgeben, da es ungeheuer viel Spaß macht sich seine eigenen Gedanken zum Thema Fälschungen und deren Handel zu machen. Das Cover war ein wahres Fühlerlebnis, da man zweierlei Arten von Oberflächen erfühlen konnte. Der obere Teil der Leinentuch oder ähnliches darstellen soll, war rau und fühlte sich sehr realistisch nach Stoff an. Der untere Teil wiederum war bemalte Leinwand und fühlte sich auch so an. Er war glatt und gerade wenn Licht darauf fiel, hatte man für einen kurzen Augenblick das Gefühl als würde man auf ein echtes Gemälde gucken. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben klingt, für mich war dieses Cover einfach ein Traum. Für mich war das Buch ein Einblick in eine Welt, die ich bisher nicht kannte. Eine Welt voller Farben, Schatten und Geheimnisse in jedem Pinselstrich.

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  • Lesehighlight

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Amber144

    Amber144

    03. June 2017 um 20:19

    Ich finde es wichtig, dass man sich wenigstens ein bisschen für Kunst interessieren sollte, damit einem das Buch gefällt. Sonst werden einem mit Sicherheit die vielen wirklich tollen Informationen zur Kunst und Malerei langatmig vorkommen.Vorab zu dem Schutzumschlag: Die Idee die Haptik wie eine Leinwand prägen zu lassen finde ich klasse. Somit wird man als Leser sofort auf das Thema vorbereitet und es fühlt sich einfach toll an. Im Buchladen wäre es mir aber vielleicht nicht gleich aufgefallen, was wirklich schade gewesen wäre bei diesem tollen Buch.Für mich war das Buch das absolute Lesehighlight im Monat Mai. Ich interessiere mich, dank meiner Großeltern schon von klein auf für Kunst und kenne auch alle dort genannten Maler und viele der genannten Gemälde. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte ist in einer bildhaften Sprache geschrieben, die den Leser sofort gefangen nimmt. Ein Buch, dass man auf jeden Fall genießen muss.Der Autor hat einen wirklich überragenden Roman erschaffen, bei dem man sehr viel lernt als Leser. Ich habe es sehr genossen, wie er über die verschiedenen Maler und Maltechniker geschrieben hat. Das Buch ist ein Kunstwerk an sich. Es ist wirklich schwierig meine Begeisterung für das Buch in Worte zu fassen. Man sollte es einfach lesen und sich selbst davon überzeugen.Für mich auf jeden Fall 5 Sterne, wenn es die Möglichkeit gäbe, sogar mehr.

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    • 2
  • Ein Bild mit Geheimnissen ;-)

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Ivonne_Gerhard

    Ivonne_Gerhard

    29. May 2017 um 22:26

    gestaltete Cover auf .. es fühlt sich auch im oberen Teil etwas nach Gemälde an, wie ein Bruchteil einer Leinwand ,.. der Bilddruck darunter ist wieder glatter ,.. Die Geschichte fängt mit der Beschreibung des Gemäldes an ,.. dann springt man zur Gegenwart , wo erstmal der Diebstahl angesprochen und der Besitzer mit seiner Geschichte kurz dargestellt wird ,.. hier merkt man schon den Zwiespalt, darüber dass das Bild nun weg ist etwas wehmütig, aber irgendwie ist er auch froh über die Situation , da das Gemälde seit Generationen für Unglück und Misserfolge verantwortlich zu sein scheint ,.. dann geht es zurück in der Zeit , in der die Malerin des Gemäldes Sara de vos und ihre Geschichte dargestellt wird ,. So geht es in Verschiedenen zeitebenen weiter , Gegenwart , Vergangenheit ,... man erfährt die Geschichte des Gemäldes , wie es entstanden ist , wie Sara in die gilde der holländischen Maler kommt ,.. aber auch wie und wer die Fälschung später gemacht hat ,.. alles in allem ist die Geschichte sehr spannend , so dass man immer weiter liest ,.. besonders haben mir die Einblicke in die Kunstszene gefallen ,.. aber auch das Täuschung , Fälschung , der harte Stand der Maler usw. beleuchtet wird ,.... wir finden verschiedene Ortschaften , Zeiten , Handlungsstränge vor , die aber alle zusammen führen und gut miteinander verbunden sind ,.. die Geschichte ist sehr schlüssig ,. Der Schluss ist für mich ein gelungener Abschluss ;-) Der Schreibstil ist sehr gut , man kann sich jede Szene vorstellen , als wäre man mit im Geschehen drinne.

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  • informativ und spannend

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    robbylesegern

    robbylesegern

    17. May 2017 um 08:29

    Informativ und spannend ist das Buch " Das letzte Bild der Sara de Voss." Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin der Geschichte mit Vergnügen gefolgt. Einem amerikanischer Banker wird ein Bild der Malerin gestohlen und eine täuschend echte Kopie wieder hingehängt. Der Leser folgt jetzt sowohl der Geschichte des Bankers und der Fälscherin, sowie Sara de Voss. Dieses wird sehr unterhaltsam und spannend in Szene gesetzt, wobei die Spannung auch nicht zu kurz kommt. Beginnend mit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, werden immer wieder Rückblenden in das Leben der Sara de Voss gezeigt, die kein einfaches Leben hatte. Die Personen werden sehr gut gezeichnet , auch die Atmosphäre in der zeit , als Sara de Voss lebte, wird sehr gut transportiert. Dass man dabei noch eine Menge über Malerei erfährt, ist ein zusätzliches Bonbon.

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  • Perfekte Spannung

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    tigerbea

    tigerbea

    08. May 2017 um 15:33

    Während einer Wohltätigkeitsveranstaltung wird das seit Generationen im Besitz der Familie de Groot befindliche Gemälde "Am Saum des Waldes" gestohlen. Es wird gegen eine perfekte Kopie ausgetauscht. Ein Detektiv wird beauftragt, das letzte Gemälde der Malerin Sara de Vos zu finden. Bei seiner Suche nach dem Bild entdeckt der Detektiv die Kunststudentin Ellie Shipley, die für den Kunsthändler Gabriel Gemälde restauriert - und auch das gesuchte Bild gefälscht hat. Dieser Roman ist beeindruckend. Es wird eine spannende Handlung mit Kunstwissen vermischt, bleibt trotzdem verständlich und unterhaltsam. Durch den besonders bildhaften Schreibstil wird das Geschehen lebendig. Besonders hervorheben möchte ich hier einmal das unheimliche Fachwissen, welches in diesem Buch nebenbei vermittelt wird. Man lernt die Kunst näher kennen und das ohne erhobenen Zeigefinger, sondern einfach so während des Lesens. Auch die unterschiedlichen Epochen in denen das Buch spielt, sind einfach toll dargestellt. Man wechselt immer wieder und hat jedesmal einen Abschluß, der einen zum weiterlesen zwingt. Das ist in diesem Buch wirklich perfekt gelungen. 

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  • Viel Lärm um fast nichts!

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Jazebel

    Jazebel

    04. May 2017 um 18:53

    Ich kam durch Zufall an dieses Buch und grundsätzlich ist das Thema ja interessant. Ein Gemälde wird geraubt und durch eine Fälschung ersetzt, es geht sowohl um die Malerin dieses Gemäldes im 17 Jahrhundert als auch um den Besitzer des Gemäldes in der Mitte des 20. Jahrhunderts, dem dieses dann gestohlen wird. Das könnte sehr spannend sein, nur leider ist es das nicht. Der Autor verliert sich in genauen Beschreibungen, unnötigen Details und generell einem sehr langatmigen, dumpfen und schwermütigen Schreibstil. Beispielsweise quält man sich an der Seite der Gastgeberin und Ehefrau des Protagonisten Marty durch eine New Yorker Upper- Class-Party. Dies hätte interessant sein können, durch die eingehende Betrachtung ihrer Zweifel und ihrer Hilflosigkeit sowie ihres dann fluchtartigen Rückzugs mutiert die Szene zu einem quälenden Erlebnis. Selbst in den Momenten, in denen er Spannung hätte erzeugen können, nimmt er diese vorweg, indem er fast direkt im ersten Satz eines Kapitels relevante Tatsachen enthüllt. Es wird viel erzählt, doch wenig passiert.Nach etwas über 100 Seiten habe ich die Hoffnung verloren, dass die erzählerische Ödnis sich zum Besseren wendet und habe das Buch abgebrochen. Ich kann diesen Roman leider nicht weiterempfehlen, könnte mir aber vorstellen, dass er eventuell interessant für Leser/innen mit großem Interesse am Seelenleben von Charakteren und geringerem Interesse an echter Handlung ist.Pluspunkte gibt es für den schön gestalteten Schutzumschlag mit dem Motiv des Bildes und der Leinwandtextur. 

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  • Abgebrochen - wenig überzeugend

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Sigismund

    Sigismund

    01. May 2017 um 11:12

    NICHT ÜBERZEUGT hat mich der im März 2017 auf Deutsch erschienene "Kunstkrimi" des in Texas lebenden Australiers Dominic Smith: "Das letzte Bild der Sara de Vos". Dieser Debütroman des für seine Kurzgeschichten bekannten Schriftstellers ist mit seinen Sprüngen zwischen drei Zeitebenen (Amsterdam 1637, New York 1957 und Sidney 2000) mühsam zu lesen, eine durchgängige Handlung (wenn man den Roman nicht in einem Rutsch durchliest) nur schwer zu verfolgen, da man sich immer wieder neu einfinden muss. Und, obwohl es ein "Kunstkrimi" um die perfekte Fäschung eines Gemäldes dieser holländischen Malerin sein soll, fehlte es mir an Spannung, um wirklich am Buch zu bleiben. Interessant ist der Zeit- und Handlungsstrang um die Malerin Sara de Vos. Aber sonst fand ich diesen Roman "über Fälschungen in der Kunst und in der Liebe, über Authentizität und Reue" recht mühsam zu lesen, nur wenig packend und nicht wirklich überzeugend. Ich gebe es zu: Ich habe den Roman abgebrochen.

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  • Tolle Geschichte

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    29. April 2017 um 14:32

    Dieses Buch wahr ein Vergnügen. Es hat eine wundervolle Geschichte, die auf ganz tolle Weise erzählt wird. Ich konnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte hineinversetzen. Es wird alles sehr authentisch beschrieben. Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet. Ich konnte mir zu allen ein gutes Bild machen. Sie sind sehr lebendig. Ich fand die Geschichte sehr spannend. Man wusste nicht, was auf einen zukommt, was oftmals für eine Überraschung gesorgt hat. Der Schreibstil war super flüssig zu lesen. Ich hatte keine Schwierigkeiten. Mir hat die Sprache sehr gut gefallen. Man konnte sich komplett in die Geschichte fallen lassen. Damit hätte ich vor dem Lesen nicht unbedingt gerechnet. Es hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte. Mir hat es super gefallen. Ich kann es nur empfehlen. 

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  • optisch, haptisch und inhaltlich überzeugend

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    LinaLiestHalt

    LinaLiestHalt

    25. April 2017 um 17:30

    Zuerst angesprochen hat mich hier (wie ich gestehen muss) das Cover. Es erinnert sofort an die alten flämischen Meister. Auch haptisch ist das Buch ein Genuß. Es macht mir große Freude, dass sich der Verlag eine solche Mühe bei diesem Titel gegeben hat. Da spürt man die Wertschätzung und Überlegung dahinter. Zum Inhalt: Sara de Vos ist die erste Malerin, die 1631 in die Amsterdamer Meistergilde aufgenommen wird. Jahrhunderte später, genauer gesagt 1957, ist der Anwalt Marty de Groot im Besitz eines Gemäldes der Künsterlin, welches gestohlen und durch eine exzellente Kopie ersetzt wird. Marty findet die Fälscherin, eine Kunststudentin, die sich in ihn verliebt. Jahrzehnte später kommt es zu einem Wiedersehen... Die Geschichte schafft es, einen langsamen, aber beständigen Sog aufzubauen und so den Leser zu fesseln. Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet, mitunter mit psychologischer Raffinesse. Das Wiedersehen nach vierzig Jahren bietet interessante Aspekte. Auch der Schreibstil war tadellos. Eine überzeugende Lektüre mit einem künstlerischen Hintergrund!

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  • Das letzte Bild der Sara de Vos – Wenn Wörter malen könnten

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    Nicky_G

    Nicky_G

    21. April 2017 um 13:54

    „Mein ganzes Leben werde ich schon der Tagträumerei bezichtigt, dabei ist es nur Kurzsichtigkeit.“ (S. 191) New York, 1957: Marty de Groot besitzt das Gemälde „Am Saum eines Waldes“ des relativ unbekannten niederländischen Malerin Sara de Vos aus dem siebzehnten Jahrhundert. Während einer Cocktailparty wird das Bild durch eine täuschend echte Kopie ersetzt, die Ellie Shipley in ihrer trostlosen Brooklyner Wohnung gemalt hat. Sydney, 2000: Ellie arbeitet für ein Museum in Sydney und bereitet eine Ausstellung über die Malerinnen des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden vor, zu der auch eben jenes Gemälde von einem Leidener Museum zur Verfügung gestellt wird. Als sich allerdings auch Marty mit seinem Bild ankündigt, scheint die Katastrophe perfekt. Der Roman spielt nicht nur auf diesen beiden Zeitebenen, sondern fügt noch die Entstehungsgeschichte des Gemäldes „Am Saum eines Waldes“ hinzu, so dass man als Leser Sara de Vos 1636 ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet. Trotz der Sprünge in den verschiedenen Zeiten bleibt die Erzählung übersichtlich und klar abgegrenzt, dennoch verschmelzen die Situationen um Fälschung und Original und wie beide entstanden sind miteinander, was nicht nur außerordentlich bildhaft dargestellt wird, sondern auch überaus kenntnisreich in Szene gesetzt wird, wie z. B. die Erklärungen der Öl- und Farbmischungen. Dies wird vor allem deutlich in Ellies Fauxpas mit dem Gelbton. Durch die Gedanken der Figuren sieht man sie förmlich vor sich agieren, und jegliche Distanz wird abgelegt. Man fühlt sich ihnen ganz nah; sie werden eigen und griffig, eingebettet in natürliche Situationen, die mit einer wunderbaren Sprache und ausgewählten Wörtern beschrieben werden, z. B. der „kreidige Pfarrhausgeruch“ (S.18), der dem Haus von Martys Vorgesetzten anhaftet. Die gestalterischen Formulierungen wie „Es ist, als nähme er Andenken von einem fremden Kaminsims, eins nach dem anderen, und ließe sie in seinen Taschen verschwinden.“ (S. 229) geben den Personen Lebendigkeit und Tiefe. Als würde man ein Gemälde betrachten, bei dem man immer wieder etwas Neues entdeckt, so blättert sich die Geschichte um dieses spezielle Bild vor einem auf und nimmt einen völlig gefangen. Die Sätze sind die Pinselstriche, die Wörter Farbtupfer.

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  • Wundervolles Buch über Kunst und Täuschungen

    Das letzte Bild der Sara de Vos
    little_devil

    little_devil

    19. April 2017 um 10:03

    Zunächst hat mich bei diesem Buch das besonders schön gestaltete Cover neugierig gemacht - zurecht, möchte ich nun nach meiner Lektüre sagen! Das Cover verrät schon, worum es in diesem Buch hauptsächlich geht: nämlich um die Kunst. Auch das Papier, auf das dieses Buch gedruckt ist, überzeugt durch seine tolle Haptik, es ist nämlich recht dick und strukturiert wie Leinwand, was wunderbar zum Buch passt. Das Buch erzählt parallel im Wechsel die Geschichte der Künstlerin Sara de Vos - man erfährt etwas über ihr Leben und ihr Schaffen. Außerdem ist dann da noch Ellie, die etwa 300 Jahre später in ihrem "jugendlichen Leichtsinn" eine Kopie eines de Vos-Bildes fertigt. Jahre später tauchen dann sowohl Original als auch Fälschung am gleichen Ort auf, und Ellie, die ihre Jugendsünde nie vergessen hat, fürchtet auf einmal um ihren Ruf und ihre Karriere.... Das Buch beschäftigt sich mit Kunst und deren Fälschung, außerdem ist Täuschung, auch auf der zwischenmenschlichen Ebene, ein wichtiges Thema im Buch. Sprachlich hat es mich richtig überzeugt - der gekonnte Wechsel zwischen den Geschichten über Sara und Ellie macht das Buch und auch die darin beschriebenen Kunstwerke sehr lebendig, außerdem gefällt mir die Atmosphäre, die der Autor im Buch erzeugt, sehr gut. Für dieses Buch vergebe ich gern 5 Sterne!

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