Dominik Forster crystal.klar

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Inhaltsangabe zu „crystal.klar“ von Dominik Forster

Als Dominik Forster zum ersten Mal durch die Tore der Nürnberger Herschel-Schule tritt, beginnt sein Leben als Underdog. Erst Crystal Meth macht den ängstlichen Jungen zu dem Menschen, der er immer sein möchte, und mit dem Einstieg ins Drogengeschäft beginnt der vermeintliche Aufstieg, umgeben von vermeintlichen Freunden: er wird zum Topdog. Dieser Weg führt ihn ins Gefängnis, in eine Welt aus Brutalität, die einzig zwischen „Mann“ und „Opfer“ unterscheidet und in der die Zeit nur genutzt wird, um den nächsten Coup zu planen… Entzug und Therapie helfen Dominik Forster aus diesem Teufelskreis auszubrechen und das selbstbestimmte Leben zurückzugewinnen, das er heute führt. Dieses Buch markiert einen Teil seines Weges. Ein Roman, ein Bekenntnis, eine Bewältigung der Vergangenheit, die dem Leser rückhaltlos die zerstörte Welt einer Jugend vorführt, die im Bann von Crystal Meth steht, der Droge Nummer 1 einer egomanischen Leistungsgesellschaft. Ein Vorstoß, wie es ihn seit Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo nicht mehr gegeben hat. Dominik Forster engagiert sich heute gegen Drogen, vor allem Crystal Meth, im Bereich Prävention und Suchtbekämpfung.

Ein absolut mitreißendes Buch! Man hat das Gefühl das man live dabei ist und alles miterlebt!

— Buchmaid

schonungslos ehrlicher autobiografischer Roman über eine steile Drogenkarriere und den sich anschließenden beinahe unvermeidlichen Absturz

— Kerstin-Scheuer

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    crystal.klar

    Kerstin-Scheuer

    25. March 2016 um 15:11

    „crystal.klar“ ist ein schonungslos ehrlicher autobiografischer Roman über eine steile Drogenkarriere und den sich anschließenden beinahe unvermeidlichen Absturz. In einer erschütternden Offenheit berichtet Dominik Forster seinen langsamen aber stetigen Weg in die Abhängigkeit und ihre Folgen. Die Ich-Erzählerperspektive und direkte Alltagssprache machen „crystal.klar“ zu einem intensiven und authentischen Leseerlebnis, das mir gleich ein paar Mal tief unter die Haut ging.Besonders gut gefiel mir, dass „crystal.klar“ tatsächlich ganz ohne Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen oder moralische Belehrungen auskommt. Nahezu ungefiltert schildert Dominik Forster aus der Sicht seines damaligen Ichs seine Erlebnisse, Gefühle und Gedanken. Das ist bisweilen zwar nur schwer zu ertragen, verfehlt aber nicht seine Wirkung. Selten habe ich eine Autobiografie gelesen, bei der der Autor den Leser so nah an sich heran lässt.Es ist nicht nur eine schöne Floskel, wenn ich schreibe, dass ich dieses Buch erst einmal sacken lassen musste. Dominik Forster führt seine Leser tatsächlich so weit und nachdrücklich in seine ehemalige Junkiewelt, dass es ein paar bewusste Atemzüge brauchte, um wieder ganz bei mir selbst anzukommen. Ich bin dem Autor sehr dankbar für seine schonungslos klaren Worte und die großen Offenheit, mit der er über seine eigene Vergangenheit berichtet, nötigt mir großen Respekt ab. Für seine Arbeit in der Drogenprävention wünsche ich Dominik Forster alles Gute.(ausführliche Rezension: kerstin-scheuer.de)

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  • Ein Autor, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Über ein Leben mit Drogen

    crystal.klar

    MeinLesezeichenBlog

    24. March 2016 um 15:42

    InhaltBeim Roman Crystal.klar handelt es sich um eine Autobiographie von Dominik Forster, in der er über sein Leben mit und ohne Drogen erzählt. In kurzen bis mittellangen Episoden schildert er chronologisch wichtige Ereignisse, die sein Leben geprägt haben und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt ist. Er beschreibt seinen Weg durch den Drogensumpf und macht dabei verschiedene Stationen: er wächst als Kind zu einem Jugendlichen heran, der den Alkohol kennenlernt, der dann zum Konsumenten von immer härteren Drogen wird. Er wird zum Dealer, baut Marihuana an, landet als Häftling zunächst in U-Haft, dann im Jugendknast und schließlich in Therapie. Sein Konsumverhalten und dessen Neben- und Auswirkungen auf seinen Körper und seinen Geist stehen im Vordergrund, doch der Leser erfährt auch viel über das soziale Umfeld des Autors („Freunde“, Familie und andere Weggefährten). Allgegenwärtig ist auch der Wunsch mit dem Verkauf der Drogen reich zu werden. Der Protagonist hat mit vielen physischen und psychischen Problemen zu kämpfen (Angstzustände, Unterdrückung und Gewalt(phantasien)). Während der Lektüre begegnet dem Leser nicht nur die Droge Crystal Meth, sondern Dominik Forster konsumiert auch Marihuana, Haschisch, Speed, Pilze, Ecstasy (MDMA), Kokain und GBL. Der Autor gibt mit seinem Buch einen klaren Einblick in die Drogenszene und wie schwer es ist der Sucht zu widerstehen und ihr zu entkommen.BewertungIch habe mich seit Langem nicht mehr so viel mit dem Thema Drogen beschäftigt. Das letzte Mal war, als ich das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (von Christiane F.) gelesen habe. Und davor habe ich mal mit meiner Schulklasse (in der 6. oder 7. Klasse) einen Vortrag zum Thema Suchtprävention in Bezug aufs Rauchen besucht. Dominik Forsters Buch ist nicht nur eine Autobiographie, es ist ein Aufklärungsversuch und eine Warnung, ein abschreckendes Beispiel und trägt seinen Teil zur Suchtprävention bei. Ich finde es sehr mutig von dem Autor, auf diese öffentliche Art und Weise über sein Leben zu sprechen und somit viele intime Details preiszugeben. Schon deswegen gebühren ihm meine Anerkennung und mein Respekt. Dominik Forster ist ehrlich, und das erkennt man bereits an seinem Schreibstiel: er nimmt kein Blatt vor den Mund. Das sieht man schon auf den ersten Seiten. Das kann gefallen, oder auch nicht. Mich hat es nicht gestört, denn so unterstreicht der Autor die Authentizität des Erlebten oder besser, des Erlittenem. Er beschreibt den Einfluss der Drogen und ihre Nebenwirkungen, sowohl physische als auch psychische, sehr detailliert (an alle etwas zarteren Gemüter: stellt euch darauf ein auch über Blut und Erbrochenes zu lesen). Besonders betroffen gemacht, haben mich seine Schilderungen zum Intelligenztest, das Kapitel „Im Dreck“ und einige Seiten des Kapitels „Todesschwelle“. Erschrocken habe ich mich auch über die Angaben der Konsummengen. Mit diesem Buch verarbeitet Dominik Forster einen Teil seines Lebens auf literarische Weise: manchmal ist Schreiben eben doch die beste Therapie. Den Titel finde ich gut gewählt: Crystal.klar. Ein klarer Einblick in die Drogenszene und in das Bewusstsein eines Drogensüchtigen. Doch eben diese, von Drogen beeinflussten, Bewusstseinszustände, die Dominik Forster in seinem Buch beschreibt, stehen im krassen Gegensatz zum Titel. Je weiter der Autor im Drogensumpf versank, umso mehr breitete sich in mir eine gewisse Beklommenheit aus, und die Frage: wie kommt er da nur wieder raus? Aber er hat es geschafft; zum Glück. Seine Schlussworte haben mich sehr berührt, weil ich mich in Teilen auch angesprochen fühle. Auch ich bin vor Kurzem von einem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt, habe viel erlebt und viele Erfahrungen gesammelt und habe mich, um es in Dominik Forsters Worten auszudrücken, „auf das Spiel, das Leben heißt“ (Crystal.klar S.334), eingelassen. In den Schlussworten steckt sehr viel Wahrheit. Dass Drogen schlecht und böse sind (ja, auch Alkohol und Gras), wissen wir alle. Dieses Buch ruft uns nochmal in Erinnerung warum.EmpfehlungFür dieses Buch kann ich ganz klar eine Empfehlung aussprechen. Ich empfehle die Lektüre allen Jugendlichen, denn Suchtprävention ist in diesem Alter ein nicht zu vernachlässigendes Thema. Aber die Lektüre dieses Buches ist nicht nur den Jugendlichen zu empfehlen, sondern schlichtweg allen. Wie gesagt, eröffnet das Buch einen Einblick in die Drogenszene, man begegnet verschiedenen Drogen (manchmal musste ich auch googeln: es gibt ja die unterschiedlichsten Bezeichnung für ein und dieselbe Droge. Da kann man schon mal durcheinander kommen), man lernt ihre Neben- und Auswirkungen kennen und erfährt, was sie mit dem Körper machen. Auch den (jungen) Erwachsenen schadet die Lektüre ganz und gar nicht. Denn Bücher richten keinen Schaden an, Drogen aber schon.

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