Dominik Heinz

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Neue Bücher

Drudenholz

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Neu erschienen am 11.10.2018 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Dominik Heinz

düstere Zeiten

düstere Zeiten

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Erschienen am 02.11.2010
Drudenholz

Drudenholz

 (1)
Erschienen am 11.10.2018

Interview mit Dominik Heinz

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Seit 2004. Ich habe mein Buch 2004 begonnen und Ende 2010 veröffentlicht. Es hatte zu diesem Zeitpunkt Versions-Nummer 71 und nichts mehr gemein mit der ursprünglichen Version. In dieser Zeit habe ich nicht nur das Buch und die Geschichte entwickelt, sondern das Schreiben selbst gelernt. Einige Kurzgeschichten gab es dabei auch, jedoch habe ich keine davon veröffentlicht.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Chuck Palahniuk hat mir immer gut gefallen, auch wenn er oft zu denselben Mitteln greift und in einem neuen Buch keinen neuen Stil präsentiert. Helmut Krausser schreibt sehr gut und menschlich, seine Bücher sind angenehm zu lesen, der Satzbau überfordert nicht. Das wollte ich auch schaffen. Houllebecq finde ich auch nicht schlecht, allerdings ist das ständig obszön-depressive etwas ermüdend.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich möchte die Ideen nicht bekommen, ich möchte sie loswerden! Ich habe immer Geschichten und Szenarien im Kopf, die mich nicht loslassen, sich immer wieder aufdrängen, echoen, wie Parasiten, Ohrwürmer. Eine Idee als Ohrwurm. Ich habe entdeckt, wenn ich sie niederschreibe, dann ist sie weg. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl und zudem unterhaltsam zu lesen!

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Bis jetzt läuft bei mir noch alles Online, mittels Twitter und Email. Ich habe auch angeboten bekommen, Lesungen zu halten. Ich habe es zeitlich noch nicht geschafft, aber ich bin am Planen!

Wann und was liest Du selbst?

Ich habe gerade das Buch „Die Sehnsucht der Atome“ auf dem Nachttisch liegen. Ich mag auch Wladimir Kaminer oder witzige Sammlungen wie „Entschuldigung, sind sie die Wurst?“. Und natürlich immer eine aktuelle Auto-Zeitung.

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Rezension zu "Drudenholz" von Dominik Heinz

Rezension zu "Drudenholz"
Zsadistavor einem Monat

Spätherbst 1920. Der erste Weltkrieg ist gerade beendet. Doch die Welt ist trotzdem nicht friedlich.

In dem kleinen Dorf Obergubach im abgelegenen Pegnitztal geschieht ein grauenvoller Doppelmord. Der Altbauer und sein Sohn brutal abgeschlachtet.

Zu der Tat wird die Nürnberger Kriminalpolizei gerufen. Max Reinhardt und Paul Ebertz mit ihrer Truppe nehmen die Ermittlungen auf.

Schnell wird gemunkelt, dass der Altbauer einen Pakt mit dem Teufel hatte und hinter dem Hof im Wald schwarze Messen abgehalten werden. Doch die Ermittler lassen sich von so einem Quatsch nicht verunsichern und ermitteln wie gewohnt unter den Lebenden.

„Drudenholz“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Dominik Heinz.

Ich finde das Cover schon sehr gelungen. Dieser Wald im Nebel mit der Straße verspricht schon eine erdrückende Story.

Ich fand den Krimi auch sehr besonders. Der Autor beschreibt nicht nur den Mord und die umfassenden Ermittlungen in seiner Story. Er lässt auch immer wieder Rückblicke in das eben erst beendete Kriegsgeschehen einfließen.

Immer wieder bekommt man Rückblicke in die gerade hinter sich gelassenen Grabenkämpfe und Schlachten. Die Grauen, die Soldaten auf dem Schlachtfeld mitmachen. Ich fand es sehr gut, aber eben auch sehr bedrückend.

Der Fall selbst ist spannend und verzwickt. Am Ende kommt dann auch noch der große Aha-Effekt, der mehr veröffentlicht, als man gedacht hatte. Dazu kann ich nur sagen, super gesponnene Story.

Der komplette Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Autor lies den Blick auf den wichtigen Dingen und schweifte nicht unnötig in die Ferne ab.

Der Krimi war an sich zwar sehr bedrückend, für mich aber ein seltenes Kleinod. Selten hat man Krimis, die ohne Liebe, Sex und verkorkste Ermittler auskommt. Herrlich auch, dass man sich hier schon über ein warmes Büro freute. Keine große Aktion, bis auf das Ende, keine Verfolgungsjagden oder unnötige Ballereien bis zum Erbrechen.

Ich fand den Krimi einfach nur bemerkenswert und gelungen. Das Level des Autors lag vom Anfang bis zum Ende hin gleich hoch und lies auch nicht nach. Ich habe selten so gute Krimis gelesen.

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