Dominik Kimyon Stallgeruch

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 18 Rezensionen
(11)
(4)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Stallgeruch“ von Dominik Kimyon

Die Angst geht um im beschaulichen Eichsfeld: Die frisch verlobte Linda Becker liegt tot zwischen ihren Alpakas. Ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit nimmt sie mit ins Grab. Doch während ihre Familie auffällig schnell versucht, zur Tagesordnung überzugehen, geschieht ein weiterer Mord. Kriminalhauptkommissar Christian Heldt aus Göttingen gerät bei den Ermittlungen in einen Sog aus Intrigen, Hass und Selbstsucht, der ihn und die Menschen um ihn herum in Lebensgefahr bringt.

Prima Setting, toller Schreibstil mit hohem Unterhaltungswert und interessante Charaktere machen dieses Debüt so gelungen!

— sommerlese
sommerlese

Ein tolles Setting, reichlich Verdächtige und menschliche Tiefen, die es zu ergründen gilt. Ein Ausflug aufs Land, der sich lohnt.

— utaechl
utaechl

Eine Leseempfehlung für alle Regionalkrimifans.

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Tod auf der Alpakafarm

— bk68165
bk68165

Ein Mörder auf dem Alpakagestüt...

— dreamlady66
dreamlady66

Gelungenes Debüt

— Leserin71
Leserin71

spannender Krimi mit kleinen Schwächen

— Lesewunder
Lesewunder

Krimidebüt, das Lust auf weitere Folgen macht

— Bibliomarie
Bibliomarie

Lesenswert

— Amber144
Amber144

Cooles Cover, hat mich direkt "angelacht".

— ThomasB
ThomasB

Stöbern in Krimi & Thriller

Projekt Orphan

Hochspannung gepaart mit teilweise harter Action und sehr markanten, schon fast überzeichneten Charakteren – ein Pageturner!

BookHook

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite mit faszinierenden Protagonisten. Pflichtlektüre für Thriller-Liebhaber.

antonmaria

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Very british! Krimi in Old England. Die englische Oberschicht mit all ihrer Engstirnigkeit wird gut wieder gegeben.Spannende Tätersuche.

fredhel

Tödliches Treibgut

Interessanter Anfang, langweiliges mittelteil, spannend wurde es erst wieder gegen Schluss

Sternlein

Die Fährte des Wolfes

Authentisch dargestellt aber nicht immer in der Lage, mich als Leserin mitzunehmen

Vanillis_world

Solange du atmest

Gefiel mir besser als das letzte Buch, wobei ich das Ende schon geahnt habe. 🙈

Kleine1984

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Stallgeruch

    Stallgeruch
    twentytwo

    twentytwo

    10. August 2017 um 11:03

    Auf einem Alpaka-Hof nahe Duderstadt, werden innerhalb von wenigen Tagen zwei junge Frauen auf brutale Art und Weise ums Leben gebracht. Kriminalhauptkommissar Christian Heldt steht vor einem Rätsel. Die Familie reagiert auf seine Befragungen vollkommen irrational und auch die Trauer hält sich in Grenzen. In mühevoller Kleinarbeit versuchen die Ermittler in dem von Streitigkeiten und Familienzwist durchzogenen Dschungel eine brauchbare Spur zu entdecken. Dann kommt der Durchbruch und der Fall scheint gelöst, bis ein vollkommen neuer Aspekt alles wieder in Frage stellt …FazitEin spannender Krimi, in dem unsympathische Protagonisten versuchen sich den Rang abzulaufen.

    Mehr
  • Mord bei den Alpakas

    Stallgeruch
    sommerlese

    sommerlese

    01. July 2017 um 14:17

    Der Regionalkrimi "Stallgeruch" ist das Debüt von Dominik Kimyon. Der "Krimi von Land" erscheint 2017 im Gmeiner Verlag. Eichsfeld: Als die Verlobte des Juniorchefs Linda Becker stranguliert zwischen den Alpakas gefunden wird, nimmt sie ein Geheimnis mit ins Grab. Die Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski aus Göttingen werden zur Ermittlung nach Duderstadt berufen, ganz zur Missgunst der örtlichen Kollegen. Die Soko hat es nicht einfach und beißen sich durch einen Wust aus Intrigen, Hass und Selbstsucht. Als ein weiterer Mord geschieht, gewinnt die Ermittlung noch mehr an Brisanz. "Auf drei Dinge reagierte Walter allergisch: auf Mandeln, auf Niederlagen von Hannover 96 und auf die Rechthaberei seiner Frau. Die Nüsse ließ er einfach weg, gegen schlechten Fußball gab es Bier und bei Helga – nun, nicht ohne Grund prangte ein Wanderabzeichen in Gold an seinem Stock." Zitat Seite 7 Wenn ein Buch schon so beginnt, packt es den Leser und macht neugierig auf die weitere Handlung. Man merkt an diesen ersten Sätzen auch sofort den einzigartigen und etwas speziellen Schreibstil des Autors Dominik Kimyons. Er zeichnet wunderbar nuancierte Charaktere mit feinsinniger Gefühlsbeschreibung, gibt Einblick in unterschiedlichste Situationen und Stimmungen während der Dialoge und Ermittlungen und lässt dadurch den Leser automatisch tief in das Geschehen eintauchen. Die geschmackvollen Landschaftsbilder aus dem beschaulichen Eichsfeld in Niedersachsen geben dem Ganzen einen regionalen Rahmen. Gespannt verfolgt man im ruhigen Eichsfeld auf dem Alpaka-Hof wie sich die Göttinger Kommissare im Mordfall Linda Becker ein Bild der Familie Mohr macht. Der Mord an der Verlobten scheint nicht auf große Verlustgefühle zu treffen. Das macht die Ermittler erst recht neugierig und sie nehmen die Betroffenen genau unter die Lupe. Aber auch die Angestellten, das Tierarztehepaar von den Greben und einige Tierschützer könnten ein Motiv haben. Kimyon führt den Leser mehrfach mit geschickten Wendungen auf die falsche Spur zum Täter. Dabei lernt man die vielseitigen Charaktere kennen und versucht, hinter die Kulissen zu schauen. Besonders schön sind die Einblicke in die Alpaka-Farm, sie zeigen ein interessantes Bild dieser Tiere und deren Zuchtauswahl und natürlich gibt es Tierschützer, die hier ihre eigene Sicht der Dinge vertreten. Die vielen Charaktere zeichnet Kimyon sehr nuanciert, sodass man schnell ein jeweiliges Bild vor Augen hat. Bei den Kommissaren taucht man ein wenig in ihr Privatleben ein, der Kriminalfall steht jedoch im Vordergrund. Es gibt einige Personen, die mir suspekt vorkommen, jedoch gelingt es dem Autor immer wieder, die Spuren neu zu legen und Verdachtsmomente neu zu streuen. Das sorgt für eine sich steigernde Spannung, die erst am Ende in einem fulminanten Finale alle Handlungsstränge logisch bündelt und den Täter präsentiert. Ich war sehr überrascht. Bei diesem Krimi macht es Spaß, die Göttinger Kommissare ins beschauliche Eichsfeld auf ihre Ermittlung zu begleiten. Das Setting mit der Alpaka-Farm ist ausgefallen, es gibt reichlich Verdächtige und viele menschliche Geheimnisse, die man nach und nach erfährt. "Stallgeruch" ist ein angenehm zu lesendes, sehr gelungenes kurzweiliges Debüt im Alpakastall.

    Mehr
  • Interessanter Regionalkrimi

    Stallgeruch
    Katzenauge

    Katzenauge

    24. May 2017 um 20:11

    Der Regionalkrimi „Stallgeruch“ von Dominik Kimyon erzählt einen spannenden Kriminalfall in der Region um Göttingen.Das originelle Cover mit dem goldig dreinblickenden Alpaka fällt einem sofort ins Auge. Eingangs werden sehr viele Charaktere teils unabhängig voneinander eingeführt, der Leser muss sich erst einmal einen Überblick verschaffen, wer, wie in den Fall verwickelt ist. Auch im weiteren Verlauf des Buches muss man -aufgrund der Personenanzahl- öfter kurz überlegen um welche Person es sich in der jeweiligen Passage genau handelt, vor allem wenn man das Lesen unterbrochen hat, und dann wieder einsteigt.Der Fall an sich ist spannend, man möchte erfahren wer nun wie darin verwickelt ist. Allerdings gestaltet sich das Lesen leider an manchen Stellen zäh, da einige Passagen recht langatmig und ausschweifend gestaltet sind. Ich mag es sehr, wenn die Atmosphäre bildhaft wiedergegeben wird, dies gelingt dem Autor auch hervorragend. Doch oftmals verliert er sich leider bei (unwichtigen) Nebensächlichkeiten zu sehr im Detail. Es werden für meinen Geschmack zu viele Personen einbezogen und ausgeschmückt, das lenkt teilweise zu sehr vom eigentlichen Geschehen ab, und zieht das Buch unnötig in die Länge.Wie erwähnt empfinde ich Fallkonstruktion und Atmosphäre als durchaus gelungen, leider gestaltet sich das Drumherum etwas schwerfällig und langatmig, das trübt das flüssige Lesevergnügen.Der Schreibstil des Autors ist ansprechend, gerne würde ich auch den Folgeband lesen, mir bei diesem allerdings etwas mehr Kurzweile und einen kompakteren Erzählstil wünschen.Fazit: Ein interessanter Kriminalfall mit leichten Schwächen. Ich vergebe ehrliche 3,5 Sternchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Stallgeruch" von Dominik Kimyon

    Stallgeruch
    dorli

    dorli

    22. May 2017 um 13:20

    Göttingen/Duderstadt. Auf dem Alpakagestüt der Familie Mohr wird Linda Becker, die Verlobte des Juniorchefs, ermordet aufgefunden. Die Göttinger Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski nehmen die Ermittlungen auf und merken schnell, dass auf dem Gestüt einiges nicht mit rechten Dingen zugeht…Dominik Kimyon beginnt diesen Krimi mit einer fesselnden, sehr neugierig machenden Szene – ein Wanderer wird im Bramwald von der Dunkelheit überrascht, will für die Nacht Schutz in einem Schuppen suchen und macht eine grauenvolle Entdeckung – mehr erfährt der Leser an dieser Stelle nicht.Im Folgenden lernt man die Ermittler sowie die Familie Mohr und ihr Umfeld kennen. Trotz mehrerer Handlungsstränge und einer Vielzahl an Akteuren war ich schnell mittendrin im Geschehen. Die Ermittlungen im Mordfall Linda Becker gestalten sich als schwierig, die Situation auf dem Hof ist undurchsichtig. Hinter der sorgsam errichteten Fassade der Mohrs brodelt es, der verantwortliche Tierarzt verstrickt sich in Lügen, zudem hat eine Gruppe Tierschützer die Alpakafarm im Visier. Dann geschieht ein weiterer Mord. Obwohl die Ermittlungen auf Hochtouren laufen und es einige Verdächtige gibt, scheint eine Lösung der Fälle in weiter Ferne zu liegen. Dominik Kimyon hat mir in „Stallgeruch“ alles geboten, was für mich zu einem unterhaltsamen Krimi dazugehört: eine flüssig erzählte Geschichte, deren Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Niveau bleibt und die mir durch offene Fragen und unerwartete Wendungen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln gegeben hat.Sehr gut gelungen ist auch die Mischung aus Ermittlungen und privaten Angelegenheiten der Kommissare - man lernt die Ermittler gut kennen, der Kriminalfall bleibt dennoch im Vordergrund.„Stallgeruch“ ist ein angenehm zügig zu lesender Krimi, der mich mit seiner spannenden, kurzweiligen Handlung durchweg sehr gut unterhalten hat.

    Mehr
  • Mord auf dem Alpakahof

    Stallgeruch
    utaechl

    utaechl

    21. May 2017 um 14:05

    Zwei Göttinger Kommissare ermitteln im beschaulichen Eichsfeld auf einer Alpaka-Farm. Ein tolles Setting, reichlich Verdächtige und menschliche Tiefen, die es zu ergründen gilt. Ein Ausflug aufs Land, der sich lohnt.Inhalt:Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski sollen den Mord an Linda Becker aufklären. Sie arbeitet auf einer Alpaka-Farm und ist mit dem Sohn des Besitzers verlobt. Es ist seltsam, wie wenig Anteilnahme die Tat bei der Familie erzeugt. Man versucht schnell wieder zur Tagesordnung überzugehen. Doch diese Rechnung haben sie ohne die Ermittler gemacht, die sich nun erst recht auf sie und ihr Umfeld konzentrieren. Und das, was sie entdecken, passt nicht wirklich zur idyllischen Umgebung und dem Leben im beschaulichen Eichsfeld.Setting und Stil:Die beiden Göttinger Ermittler werden nach Duderstadt entsandt, um die Ermittlungen im benachbarten Eichsfeld zu übernehmen. Spannend ist der Einblick ins Hofleben und den Umgang mit Alapkas. Dabei dürfen natürlich Tierschützer mit ihrer Meinung nicht fehlen, genau wie die Sicht des Tierarzts und natürlich die des Hofbesitzers, sowie die Zukunftspläne, die das Überleben der Tierzucht sichern sollen.Bildliche Beschreibungen von Land und Leuten erleichtern das Eintauchen in Buch und Handlung. Kurze Kapitel und wechselnde Sichtweisen geben dem Leser einen guten Überblick.Charaktere:Christian Heldt und Tomek Piotrowski sind ein tolles Ermittlerduo, mit dem ich gerne noch weitere Fälle lösen möchte. Ihre Ermittlungsmethoden sind stimmig und interessant, ihr Privatleben nimmt genau den richtigen Raum ein und es gibt sicherlich noch vieles, was man über sie erfahren kann.Die beiden stoßen auf eine Familie, bei der es hinter der Fassade ordentlich brodelt. Hinzu kommt ein Tierarzt, dessen Sympathiewerte eher gegen null tendieren. Dann mischen noch Tierschützer mit und schon hat man eine gelungene Mischung, unter der sich sicherlich der Täter finden lässt.Geschichte:Mir hat schon die Erwähnung von Alpakas genügt, um mich für den Krimi zu interessieren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, wie viel mehr doch in den Seiten steckt. Es geht um eine Bauernfamilie, bei der Neid, Intrigen und Hass unter der Oberfläche brodeln. Linda kam mit neuen Ideen auf den Hof und verlobte sich schließlich mit dem Sohn des Bauern. Eine kleine Änderung mit großen Folgen. Und dieses Aufzudröseln ist nun den Kommissaren vorbehalten, mit denen sich hervorragend mitermitteln lässt. Es warten einige Überraschungen und ich dürfte nicht der einzige sein, der bis zum Ende der falschen Fährte folgte.Fazit:Stallgeruch ist ein äußerst gelungener Erstlingskrimi, dem hoffentlich noch viele folgen werden. Dominik Kimyon konnte mich mit der Mischung aus interessanten Ermittlern, mysteriösen Verdächtigen und spannender Umgebung völlig überzeugen. Ich kann ihn jedem Krimileser ans Herz legen. Der Ausflug aufs Land lohnt sich, nicht nur wegen der possierlichen Alpakas.

    Mehr
  • Tolles Ambiente

    Stallgeruch
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    12. May 2017 um 12:47

    Linda Becker wurde ermordet. Sie plante, den Sohn des Alpakahofbesitzers zu heiraten. Christian Heldt, alleinerziehender Kommissar aus Göttingen reist mit seinem Kollegen Tomek, der wegen einer schweren Krankheit um das Leben seines Vaters bangt, ins Eichsfeld, um zu ermitteln. Der Chef der Göttinger Polizisten ist mit dem Tierarzt befreundet, der die Alpaka-Farm betreut und hat um Unterstützung gebeten. Das hält Christian nicht davon ab, auch ihn zu verdächtigen, neben dem Besitzer der Farm und dessen Söhnen. Auch die Mitarbeiter nehmen sie unter die Lupe. Tierschutzaktivisten scheinen die Farm ebenfalls ins Visier genommen zu haben. Zu allem Überfluss ist auch noch ein Wanderer verschwunden … und dann stirbt noch jemand. Heldt ist auch privat mit sich und allem anderen im Unreinen, und Tomek kämpft mit sich und seiner Familie. So erzählt Dominik Kimyon eine vielschichtige Kriminalgeschichte im beschaulichen Eichsfeld. Heldt wächst einem schnell ans Herz, man begleitet ihn gern durch die Ermittlungen und seine privaten Probleme. Das Ambiente der Alpakafarm gibt dem Regionalroman eine besondere Atmosphäre. Ich habe mit Spannung alle Details über das Leben und Arbeiten mit Alpakas aufgenommen. Außerdem gelingt es dem Autor, eine unglaubliche Bandbreite an Figuren aufzustellen, die alle „der Täter“ sein könnten. Trotzdem behält man als Leser den Überblick und wird am Ende dann doch mehr als überrascht. Die Sprache ist flüssig, lässt sich leicht lesen, Dialoge und innere Monologe überwiegen. Beschreibungen sind so geschickt eingebettet, dass man sie kaum als retardierendes Element wahrnimmt.

    Mehr
  • Sehr guter Regionalkrimi

    Stallgeruch
    Alex1309

    Alex1309

    07. May 2017 um 08:21

    Das Cover hat gleich meine Neugier geweckt und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt - wirklich toll gestaltetes Cover. Der Schreibstil hat mich direkt überzeugt, flüssig, locker und der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn aufgebaut und hält bis zum Schluss.Die handelnden Personen und die Handlungsorte sind gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte ein klares Bild vor Augen. Für mich ein gelungener Regionalkrimi mit einem tollen Ermittlerteam.

    Mehr
  • Tod auf der Alpakafarm

    Stallgeruch
    bk68165

    bk68165

    06. May 2017 um 21:41

    Eigentlich geht es beschaulich auf der Alpakafarm der Familie Mohr zu. Zumindest sieht das von außen so aus. Aber dabei bleibt es nicht. Die frischverlobte Linda Becker wird aufgefunden, tot oder besser gesagt ermordet. In der Familie Mohr geht jeder ein bisschen anders damit um. Das Tagesgeschäft soll ja nicht darunter leiden, das ist vor allem die Meinung vom Familienoberhaupt Claus Mohr. Kriminalhauptkommissar Christian und sein Kollege Tomek sollen in dem Fall ermitteln. Und es bleibt nicht bei dem einen Mord. Je mehr die beiden erfahren und ermitteln, desto mehr wird klar, dass einige Leute ein Motiv hätten. Aber wer hat die beiden Menschen auf dem Gewissen? Und was hat das Ganze mit einem Video zu tun, welches vor einigen Jahren aufgenommen wurde? Und Tomek ist vielleicht näher dran als gedacht. Nun zu meiner Meinung zu diesem Buch. Der Autor hat es geschafft den perfekten Krimi vom Land zu schreiben. Jeder kennt jeden, jeder weiß über den anderen was und in manchen Familien tuen sich Abgründe auf. Christian und Tomek sind echt gute Ermittler und vor allem auch Mensch. Jeder der beiden hat auch privat einiges um die Ohren. Ob alleinerziehend oder schwere Erkrankungen in der Familie. Die Geschichte an sich hat es auch ganz schön in sich. Zwei tote auf dem Land und jede Menge Leute mit einem Motiv. Und die Kehrtwendungen in diesem Buch machen es einfach megaspannend. Also ich kann hier gerne 5 Sterne vergeben und würde mich freuen mal wieder von Christian und Tomek zu lesen. 

    Mehr
  • Ein Mörder auf dem Alpakagestüt...

    Stallgeruch
    dreamlady66

    dreamlady66

    03. May 2017 um 12:31

    Stallgeruch von Dominik KimyonEin Krimi vom Land aus dem Gmeiner-Verlag mit 377 Seiten und 45 KapitelnEin hübsches, passendes Alpaka-CoverZum Inhalt:Der Krimi spielt auf dem Land, und zwar werden auf einem Alpakagestüt nacheinander zwei Frauen getötet.Die beiden Göttinger Ermittler, Christian Heldt und sein Kollege Tomek Piotrwoski, werden für die Aufklärung eingesetzt. Sie arbeiten gut zusammen aber wundern sich darüber, dass die Trauer der Familie sich doch in Grenzen hält.Linda Berger, die Ermordete ist immerhin die angehende Schwiegertochter, sie ist mit Frederik Mohr verlobt.Was wusste sie, dass sie sterben musste...?Christian und Tomek sind vielen Verdächtigungen nachgegangen. Die Familienverhältnisse waren doch recht verzwickt. Der Kreis der Verdächtigen wurde immer grösser, ein jeder scheint in Frage zu kommen.Ein Tierschützer, ein geldgieriger Tierarzt, die eifersüchtige Ehefrau und auch Tim, der jüngere Bruder von Frederik.Innerhalb von 48 Stunden passiert ein zweiter Mord. Eine Mitarbeiterin vom Hof wird erschlagen in den Stallungen aufgefunden. Was wusste sie?Der Druck auf die Ermittler wächst enorm. Christian musste seinen Urlaub unterbrechen. Er war Alleinerzieher von seinem Sohn, der gerade Ferien hatte und Tomeks Vater lag schwerkrank im Krankenhaus.Fazit:Die Geschichte ist sehr flüssig und gut lesbar geschrieben. Auch die Gegend des Geschehens dh Häuser, Menschen und die Natur werden dem Leser bildlich vermittelt.Die Personen nehmen einen weiten Raum ein inkl. Privatleben und Ermittlungsarbeit, so dass ich mit ihnen die Geschichte doch gut verfolgen konnte.Trotzdem bleibt der Schluss eine totale Überraschung, deshalb spreche ich eine unbedingte Leseempfehlung aus.Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung mit dem sympathischen Ermittlerteam?

    Mehr
  • Leserunde zu "Stallgeruch" von Dominik Kimyon

    Stallgeruch
    DominikKimyon

    DominikKimyon

    STADT, LAND, MORD Liebe Krimi-Fans, heute starte ich ein doppeltes Debüt: Mit meinem ersten Kriminalroman "Stallgeruch" geht es in meine erste Leserunde. Ich freue mich riesig darauf, mit Euch in Kontakt zu kommen!!Für die Leserunde spendiert der Gmeiner-Verlag 20 Rezensionsexemplare meines Romans, auf Wunsch gerne auch als eBook (ePub, Kindle, PDF).Darum geht es in "Stallgeruch":Die Angst geht um im idyllischen Eichsfeld: Die frisch verlobte Linda Becker liegt tot zwischen ihren Alpakas. Während ihre Familie auffällig hastig versucht, zur Tagesordnung überzugehen, beginnen Christian Heldt und Tomek Piotrowski vom Polizeikommissariat Göttingen mit den Ermittlungen. Das missfällt den Kollegen der Duderstädter Polizei, die eine Schließung ihrer kleinen Dienststelle fürchten. Schnell merken Christian und Tomek, dass sich hinter der heilen Welt auf dem Alpakagestüt Abgründe auftun. Bald wird klar: Die lebenslustige Frau nahm ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit ins Grab. Als Vorwürfe der Tierquälerei laut werden, kommt es zu einem weiteren Mord und es stellt sich einmal mehr die Frage, was hier vertuscht werden soll. Die Kommissare geraten in einen Sog aus Intrigen, Hass und todbringender Selbstsucht, der sie selbst und die Menschen um sie herum in Gefahr bringt.Wer schon jetzt einen Blick ins Buch werfen möchte, wird hier fündig. Wer kann teilnehmen?Teilnehmen können alle, die gerne einen Stadt-Land-Mord-Krimi lesen wollen, die Lust auf und Zeit für einen Austausch mit anderen Leserinnen und Lesern sowie mit mir als Autor haben und - ganz wichtig - für die am Ende eine Rezension auf amazon.de und hier bei lovelybooks.de selbstverständlich ist - denn Rezensionen sind wie Applaus für einen Autor :-) Bitte meldet Euch innerhalb der unten genannten Frist und schildert kurz, weshalb Ihr gerne an meiner Premieren-Leserunde teilnehmen wollt. Ganz wichtig: Gewinner von Rezensionsexemplaren verpflichten sich also, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch innerhalb von 4 Wochen auf lovelybooks.de und amazon.de zu rezensieren (zusätzliche Rezensionen auf anderen Portalen sind natürlich auch möglich).Ich bitte um Verständnis, dass ausschließlich offene Profile berücksichtigt werden können. Dein Interesse ist geweckt? Dann melde Dich bis spätestens zum 11.04., Mitternacht, und mit etwas Glück bist Du dabei! Am 12. April um 20:30 Uhr fällt die Entscheidung über eine Teilnahme. Wenn Du dabei bist, erhältst Du Deine Stallgeruch-Ausgabe direkt vom Verlag. Die Leserunde beginnt dann am 21. April um 20 Uhr.Die nächste Live-Lesung findet übrigens am 28.04.2017 in Duderstadt bei Göttingen statt. Mehr Informationen dazu gibt es hier. Ich freue mich auf Euch!EuerDominik Kimyon Infos zum Autor Dominik Kimyon wurde 1976 in Duderstadt im niedersächsischen Eichsfeld geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im nordhessischen Witzenhausen und mit Anfang 20 zog er zurück nach Niedersachsen in die Universitätsstadt Göttingen. Dort studierte er Medienwissenschaft und Sozialpsychologie, arbeitete als freier Mitarbeiter für eine Lokalzeitung und war in der Werbebranche tätig. Seit einigen Jahren ist Dominik Kimyon Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter in Hannover. Mit "Stallgeruch" legt Dominik Kimyon sein Krimi-Debüt vor.www.dominik-kimyon.de

    Mehr
    • 307
  • Gelungenes Debüt

    Stallgeruch
    Leserin71

    Leserin71

    02. May 2017 um 12:20

    Auf jeden Fall mehr will ich lesen von Krimiautor Dominik Kimyon, der auf 380 Seiten einen Plot zusammengesponnen hat, der es in sich hat. Worum geht es?Eigentlich hat Christian Heldt Urlaub. Aber wie es so ist, gerade dann ereignet sich ein Mord und keiner der anderen Kollegen ist greifbar. Zusammen mit seinem Kollegen Tomek Piotrowski fährt er zum Alpaka-Gestüt, wo die frisch verlobte Linda Becker ermordet worden ist. Viele Personen auf dem Gestüt machen sich verdächtig, aber wer hatte das Motiv zum Mord an ihr? Ist eine Aktion der Tierschutzaktivisten aus dem Ruder gelaufen oder gab es da etwas in Lindas Vergangenheit? Meine Meinung:Sehr kurzweilig liest sich der relativ dicke Regionalkrimi aus der Region Göttingen und Hann. Münden. Viele haben für mich ein Motiv Linda Becker aus dem Weg zu räumen bzw. einige scheinen Dreck am Stecken zu haben, aber sind sie zum Mörder geworden? Dieses Grübeln mag ich sehr an Krimis. Welche Rolle der Stallgeruch hat ist nur vordergründig klar.Die beiden Kommissare sind mir sehr sympatisch, sie sind Männer aus Fleisch und Blut, mit Ecken und Kanten.  Ihre Ermittlungsarbeit ist ruhig, unspektakulär, aber sehr zielgerichtet. Eine besondere Rolle spielen das Ehepaar Markus und Tanja Kratzer als Staatsanwalt und Gerichtsmedizinerin. Das Familienleben aller Ermittler würde ich gerne in weiteren Bänden verfolgen.So ein Fall mit vielen Personen und Handlungssträngen ist für einen Autor nicht leicht zu schreiben. Deshalb mein großes Kompliment an Dominik Kimyon, dass er alle Fäden am Ende in einem spannenden Finale verknüpfen konnte. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen.

    Mehr
  • In dem Krimi steckt echte Power!

    Stallgeruch
    Leselienchen

    Leselienchen

    01. May 2017 um 19:48

    Viele Wege führen nach Rom, viele Fährten führen zum Mörder von Linda Becker! Das lange Wochenende habe ich mit "Stallgeruch" verbracht und es war klasse! Der Roman ist spannend und mit viel Power geschrieben, jede einzelne Fährte ist klug aus- und vor allem bis zu Ende gedacht. Die Figuren darin bekommen ein echtes Leben verpasst und sind nicht nur Statisten, um die Geschichte zu füllen. Das hat mir besonders gefallen. Es schreit förmlich nach einer Fortsetzung, denn ich will jetzt wissen, ob Christian und Tanja je zueinander finden und ob Tomeks Vater wieder gesund wird. Ich habe die Leserunde hier auf LB leider verpasst und mir den Roman dann selbst gekauft - und das war eine gute Investition :) Der Roman (380 Seiten!!) liest sich sehr leicht, die Sprache des Autors gefällt mir wirklich gut. Alles in allem fühlte ich mich spannend und sehr gut unterhalten.

    Mehr
  • Turbulenter Regionalkrimi

    Stallgeruch
    Lesewunder

    Lesewunder

    01. May 2017 um 18:00

    Handlungsort der Geschichte ist ein Gutshof, auf dem Alpakas gezüchtet werden. Der Göttinger Kripobeamte Christian und sein Kollege Tomek werden mit dem Mordfall auf dem Gutshof betraut. Linda Becker, eine Angestellte und Verlobte des Hoferben Frederik wird erwürgt aufgefunden. Der Kreis der Verdächtigen ist groß. Jeder scheint ein Motiv zu haben. militante Tierschützer, geldgieriger Tierarzt , eifersüchtige Ehefrau, neidischer Bruder. oder war es doch nur ein Raubmord ? Da wird eine weitere Mitarbeiterin auf dem Hof erschlagen. Was wusste sie, das dem Täter gefährlich werden konnte ? Hätte die Tat verhindert werden können ? Zumal sich Christian zur Tatzeit auf dem Hof aufgehalten hat. Der Aufklärungsdruck wächst. Hinzu kommen private Probleme des Ermittlungsduos. Tomeks Vater ist todkrank, das Liebesleben in Unordnung. Christian ist unglücklich verliebt, alleinerziehender Vater und da taucht auch noch seine Ex auf und bringt zusätzliche Probleme mit sich.Und genau hier liegt für mich die Schwäche des Buches: zu viele Handlungsstränge, die zur Klärung des Falles nichts beitragen, sondern eher zur Verwirrung führen. Weniger wäre mehr gewesen.Trotzdem ist die Handlung spannend und unterhaltsam. Positiv ist, dass der Leser durch die vielen Handlungsstränge die Möglichkeit bekommt, selbst zu spekulieren und Theorien aufzustellen.Der Schluss des Falles ist völlig überraschend und hat sich für mich so nicht abgezeichnet. Das fand ich dann wieder ärgerlich. einige Hinweise im Vorfeld hätte ich zu schätzen gewusst.

    Mehr
  • Zwischen Machos und Alpakas

    Stallgeruch
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    01. May 2017 um 12:24

    Kriminalkommissar Christian Heldt ist überhaupt nicht begeistert, dass er aus seinem Urlaub geholt wird, um zusammen mit Kollegen Tomek Piotrowski in Duderstadt einen Mordfall zu klären. Schließlich finden es die Duderstädter Kollegen nicht sehr prickelnd, dass gleich am nächsten Tag, die Kollegen aus Göttingen anrücken und eine gute Zusammenarbeit wird dann nicht einfach. Aber einer der Zeugen hat einen Draht nach „oben“ und so haben sie keine große Wahl.Im Gestüt der Familie Mohr, die neben Pferden auch sehr erfolgreich Alpakas züchten, wird die Pferdewirtin Linda ermordet im Stall gefunden. Sie war auch mit dem Juniorchef verlobt und es ist auch kein rechtes Motiv auszumachen. Zwar ist der Seniorchef ein echter Kotzbrocken, aber auf seine zukünftige Schwiegertochter ließ er nichts kommen. Auch der Tierarzt, der das Opfer fand, ist arrogant und unsympathisch, aber sein Alibi ist wasserdicht. Die Stallgehilfin Doreen weiß mehr, als sie sagt und überhaupt will die Familie ganz schnell zum Alltag zurückzukehren. Es scheint, als ob niemand so recht um Linda trauert, nicht einmal ihr Verlobter.Dominik Kimyon hat mit „Stallgeruch“ seinen ersten Krimi vorgelegt und der Autor sprüht vor Ideen, ein Wortspiel kommt nach dem anderen und witzige Vergleiche finden sich in fast jedem Abschnitt. Das macht Spaß zu lesen, wurde mir aber trotzdem mit der Zeit zu viel. Viele Personen werden eingeführt, vielleicht auch schon im Hinblick auf Folgebände und jede der neuen Figuren wird mit einer Vorgeschichte ausgestattet. Für mich hat das die Spannung etwas zerfasert. Eine stringentere Handlungs- und Spannungsführung hätte mir noch besser gefallen. Sympathisch dargestellt und gut gefallen haben mir die beiden Ermittler Held und Piotrowski, das ist ein Gespann, das noch viel Potential hat.Der Plot ist raffiniert ausgedacht und punktet mit einem wirklich überraschenden Finale. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das mich sehr neugierig auf die weitere Entwicklung des Autors und seiner Ermittler macht.      

    Mehr
  • spannender Regiokrimi

    Stallgeruch
    tweedledee

    tweedledee

    01. May 2017 um 10:13

    Ein beschaulicher Ort in der Nähe von Göttingen, eine gut gehende Alpakafarm, ein Familienbetrieb, alles könnte so idyllisch sein. Doch dann liegt die zukünftige Schwiegertochter erdrosselt im Stall. Wer könnte ein Motiv haben Linda Becker zu ermorden? Ein Rentner kehrt nicht mehr von seiner Wandertour heim. Was ist geschehen? Kommissar Christian Heldt ermittelt mit seinem Kollegen Tomek Piotrowski im Mordfall, dafür muss er sogar seinen Urlaub abbrechen. Die beiden sind ganz unterschiedliche Charaktere, aber zusammen ein tolles Team das sich ergänzt. Als sie die Befragungen auf dem Alpakahof beginnen wird schnell klar, dass dort der Haussegen schief hängt, denn die Trauer um Linda hält sich in Grenzen. Weder der zukünftige Ehemann, noch die Schwiegereltern in Spe wirken sonderlich betroffen. Einzig die Sorge, dass der Alpakahof jetzt in die Schlagzeilen kommen könnte, treibt sie um. Durch die hartnäckigen Fragen der beiden Ermittler ergeben sich im Verlauf erste Ansätze, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Neben der Ermittlungsarbeit nimmt das Privatleben von Christian und Tomek einen größeren Raum ein, denn Tomeks Vater ist schwerkrank und Chistians Ex steht aus heiterem Himmel vor der Tür. Christian hat seinen Sohn die ganzen Jahre alleine großgezogen und muss jetzt damit klarkommen, dass sich die Mutter seines Sohnes jetzt in seiner Nähe niederlassen möchte. Mir hat der Krimi gut gefallen, ich konnte miträtseln und mir meine eigenen Gedanken machen. Es gibt Wendungen, die mich total überrascht haben, Blindspuren die ins Nichts laufen, letztlich war ich dann aber doch irgendwann auf der richtigen Fährte. Die Figuren sind schön gezeichnet, ich hatte von den Hauptpersonen eine gute Vorstellung und konnte sie mir bildlich vorstellen. Christian und Tomek, so unterschiedlich sie auch sind, waren mir beide sehr sympathisch. Dem Autor gelingt es hervorragend die Landschaft zu beschreiben und zum Leben zu erwecken, genauso wie den Betrieb auf der Alpakafarm. Auch die Atmosphäre ist gut eingefangen, eine Region die ich jetzt nach der Lektüre unbedingt einmal kennenlernen möchte.  Fazit: Spannender Regiokrimi mit überraschenden Wendungen. Ich würde mich freuen wenn es eine Fortsetzung gibt.

    Mehr
  • weitere