Stallgeruch

von Dominik Kimyon 
4,5 Sterne bei22 Bewertungen
Stallgeruch
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Anfangs etwas verwirrend da sehr viele Personen vorgestellt wurden. Danach sehr spannend mit einigen Überraschungen am Ende.

orfe1975s avatar

Sympathische Ermittler, sehr spannender Fall mit vielen überraschenden Wendungen bis zum Schluss und einer Prise Humor - Tolles Debüt!

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Inhaltsangabe zu "Stallgeruch"

Die Angst geht um im beschaulichen Eichsfeld: Die frisch verlobte Linda Becker liegt tot zwischen ihren Alpakas. Ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit nimmt sie mit ins Grab. Doch während ihre Familie auffällig schnell versucht, zur Tagesordnung überzugehen, geschieht ein weiterer Mord. Kriminalhauptkommissar Christian Heldt aus Göttingen gerät bei den Ermittlungen in einen Sog aus Intrigen, Hass und Selbstsucht, der ihn und die Menschen um ihn herum in Lebensgefahr bringt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839220337
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:08.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchwurm05vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs etwas verwirrend da sehr viele Personen vorgestellt wurden. Danach sehr spannend mit einigen Überraschungen am Ende.
    Interessante Charaktere, spannender Krimi mit einigen Überraschungen am Schluss

    Dr. Wido von den Greben aus Duderstadt, Tierarzt und Alpaka-Spezialist, ruft seinen alten Studienfreund Hubert Bauschke, Chef der Kriminalpolizei Göttingen, um Hilfe. Er wird verdächtigt Linda Becker, zukünftige Juniorchefin einer Alpakafarm in Wollershausen, getötet zu haben. Kurzerhand schickt Bauschke Kriminalhauptkommisar Christian Heldt und dessen Kollegen Tomek Piotrowski dorthin, um eigene Ermittlungen aufzunehmen. Alle Beteiligten mit denen sie sprechen verhalten sich merkwürdig und schon bald gibt es einige Verdächtige.....

    Mit den ersten 91 Seiten hatte ich etwas Probleme. Es werden sehr viele Personen und ihre Hintergründe vorgestellt. Auf der einen Seite war es für die Entwicklung der Geschichte notwendig. Auf der anderen Seite hat mir das etwas den Lesefluss genommen. Dann haben die eigentlichen Ermittlungen begonnen und das Buch wurde immer spannender. Auch konnte ich ab da eine bessere Beziehung zu den Hauptcharakteren aufbauen. Nach und nach erfährt man nebenbei einige interessante Details aus ihrem Privatleben. Dominik Kimyon's Schreibstil ist flüssig. An manchen Stellen etwas rauer/derber. Einige Stellen werden etwas ausgeschmückt. Das habe ich jedoch alles nicht als störend empfunden. Die Alpakafarm als Schauplatz war mal etwas anderes. Nebenbei hat man auch einiges über die Tiere erfahren. Am Schluss konnte mich der Autor mit der Lösung des Falles noch überraschen. Ich freue mich schon auf einen weiteren Teil. Vor allem wegen des letzten Satzes. Ich bin gespannt wie es privat mit Christian Heldt weiter geht und natürlich mit Tomek Piotrowski.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lesespaß und ein gelungenes Debüt
    Sanfte Alpakas und grausame Morde

    Ein gelungenes Debüt von Dominik Kimyon, das den Leser zu einem ungewöhnlichen Tatort führt, eine Alpaka-Farm in der Nähe von Duderstadt, genauer gesagt in das beschauliche Eichsfeld.

    Zwei Frauen werden kurz hintereinander ermordet – die eine hat ein düsteres Geheimnis in ihrer Vergangenheit, die andere kommt dem Mörder zu nahe.


    Christian Heldt aus Göttingen hat mit so einigen widrigen Umständen zu kämpfen. Seine Frau hat ihn und den kleinen Sohn vor Jahren verlassen, sodass er sich um die Erziehung seines Sohnes Joshua alleine kümmern muss, zum anderen trainiert er, aufgrund einer verlorenen Wette, für den diesjährigen Triathlon, obwohl er von solchem Ausdauersport absolut nichts hält. Mitten in der heißen Trainingsphase wird er von seinem Vorgesetzten gebeten, in einem Mordfall zu ermitteln, sozusagen als Unterstützung der örtlichen Polizei von Duderstadt, allerdings mit dem Hintergrund, dass der dort ansässige Tierarzt ein alter Studienfreund von diesem ist.


    Eine akribische Ermittlungsarbeit beginnt, während derer allerhand Geheimnisse aufgedeckt werden, aber wer der Täter letztendlich ist, erfährt der Leser erst kurz vor Schluss und es ist für alle, auch für den Leser, eine Überraschung.

    Mir hat die Art und Weise, wie der Autor seinen Roman aufbaut, sehr gut gefallen, die Charaktere der Handlung sind lebendig und authentisch und der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Auch die Beschreibung des Umfelds ist ihm gut gelungen und man erfährt einiges über die Aufzucht von Alpakas.


    Ich empfehle diesen Roman gerne weiter und freue mich auf mehr aus der Feder dieses Autors.


    4 Sterne mit Tendenz nach oben.




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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Stallgeruch

    Auf einem Alpaka-Hof nahe Duderstadt, werden innerhalb von wenigen Tagen zwei junge Frauen auf brutale Art und Weise ums Leben gebracht. Kriminalhauptkommissar Christian Heldt steht vor einem Rätsel. Die Familie reagiert auf seine Befragungen vollkommen irrational und auch die Trauer hält sich in Grenzen. In mühevoller Kleinarbeit versuchen die Ermittler in dem von Streitigkeiten und Familienzwist durchzogenen Dschungel eine brauchbare Spur zu entdecken. Dann kommt der Durchbruch und der Fall scheint gelöst, bis ein vollkommen neuer Aspekt alles wieder in Frage stellt …

    Fazit
    Ein spannender Krimi, in dem unsympathische Protagonisten versuchen sich den Rang abzulaufen.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Prima Setting, toller Schreibstil mit hohem Unterhaltungswert und interessante Charaktere machen dieses Debüt so gelungen!
    Mord bei den Alpakas

    Der Regionalkrimi "Stallgeruch" ist das Debüt von Dominik Kimyon. Der "Krimi von Land" erscheint 2017 im Gmeiner Verlag.

    Eichsfeld: Als die Verlobte des Juniorchefs Linda Becker stranguliert zwischen den Alpakas gefunden wird, nimmt sie ein Geheimnis mit ins Grab. Die Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski aus Göttingen werden zur Ermittlung nach Duderstadt berufen, ganz zur Missgunst der örtlichen Kollegen. Die Soko hat es nicht einfach und beißen sich durch einen Wust aus Intrigen, Hass und Selbstsucht. Als ein weiterer Mord geschieht, gewinnt die Ermittlung noch mehr an Brisanz.


    "Auf drei Dinge reagierte Walter allergisch: auf Mandeln, auf Niederlagen von Hannover 96 und auf die Rechthaberei seiner Frau. Die Nüsse ließ er einfach weg, gegen schlechten Fußball gab es Bier und bei Helga – nun, nicht ohne Grund prangte ein Wanderabzeichen in Gold an seinem Stock." Zitat Seite 7

    Wenn ein Buch schon so beginnt, packt es den Leser und macht neugierig auf die weitere Handlung. Man merkt an diesen ersten Sätzen auch sofort den einzigartigen und etwas speziellen Schreibstil des Autors Dominik Kimyons. Er zeichnet wunderbar nuancierte Charaktere mit feinsinniger Gefühlsbeschreibung, gibt Einblick in unterschiedlichste Situationen und Stimmungen während der Dialoge und Ermittlungen und lässt dadurch den Leser automatisch tief in das Geschehen eintauchen. Die geschmackvollen Landschaftsbilder aus dem beschaulichen Eichsfeld in Niedersachsen geben dem Ganzen einen regionalen Rahmen.

    Gespannt verfolgt man im ruhigen Eichsfeld auf dem Alpaka-Hof wie sich die Göttinger Kommissare im Mordfall Linda Becker ein Bild der Familie Mohr macht. Der Mord an der Verlobten scheint nicht auf große Verlustgefühle zu treffen. Das macht die Ermittler erst recht neugierig und sie nehmen die Betroffenen genau unter die Lupe. Aber auch die Angestellten, das Tierarztehepaar von den Greben und einige Tierschützer könnten ein Motiv haben.
    Kimyon führt den Leser mehrfach mit geschickten Wendungen auf die falsche Spur zum Täter. Dabei lernt man die vielseitigen Charaktere kennen und versucht, hinter die Kulissen zu schauen.
    Besonders schön sind die Einblicke in die Alpaka-Farm, sie zeigen ein interessantes Bild dieser Tiere und deren Zuchtauswahl und natürlich gibt es Tierschützer, die hier ihre eigene Sicht der Dinge vertreten.

    Die vielen Charaktere zeichnet Kimyon sehr nuanciert, sodass man schnell ein jeweiliges Bild vor Augen hat. Bei den Kommissaren taucht man ein wenig in ihr Privatleben ein, der Kriminalfall steht jedoch im Vordergrund.
    Es gibt einige Personen, die mir suspekt vorkommen, jedoch gelingt es dem Autor immer wieder, die Spuren neu zu legen und Verdachtsmomente neu zu streuen. Das sorgt für eine sich steigernde Spannung, die erst am Ende in einem fulminanten Finale alle Handlungsstränge logisch bündelt und den Täter präsentiert. Ich war sehr überrascht.

    Bei diesem Krimi macht es Spaß, die Göttinger Kommissare ins beschauliche Eichsfeld auf ihre Ermittlung zu begleiten. Das Setting mit der Alpaka-Farm ist ausgefallen, es gibt reichlich Verdächtige und viele menschliche Geheimnisse, die man nach und nach erfährt.

    "Stallgeruch" ist ein angenehm zu lesendes, sehr gelungenes kurzweiliges Debüt im Alpakastall.

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    Katzenauges avatar
    Katzenaugevor einem Jahr
    Interessanter Regionalkrimi

    Der Regionalkrimi „Stallgeruch“ von Dominik Kimyon erzählt einen spannenden Kriminalfall in der Region um Göttingen.

    Das originelle Cover mit dem goldig dreinblickenden Alpaka fällt einem sofort ins Auge.

    Eingangs werden sehr viele Charaktere teils unabhängig voneinander eingeführt, der Leser muss sich erst einmal einen Überblick verschaffen, wer, wie in den Fall verwickelt ist. Auch im weiteren Verlauf des Buches muss man -aufgrund der Personenanzahl- öfter kurz überlegen um welche Person es sich in der jeweiligen Passage genau handelt, vor allem wenn man das Lesen unterbrochen hat, und dann wieder einsteigt.

    Der Fall an sich ist spannend, man möchte erfahren wer nun wie darin verwickelt ist.

    Allerdings gestaltet sich das Lesen leider an manchen Stellen zäh, da einige Passagen recht langatmig und ausschweifend gestaltet sind.

    Ich mag es sehr, wenn die Atmosphäre bildhaft wiedergegeben wird, dies gelingt dem Autor auch hervorragend. Doch oftmals verliert er sich leider bei (unwichtigen) Nebensächlichkeiten zu sehr im Detail.

    Es werden für meinen Geschmack zu viele Personen einbezogen und ausgeschmückt, das lenkt teilweise zu sehr vom eigentlichen Geschehen ab, und zieht das Buch unnötig in die Länge.

    Wie erwähnt empfinde ich Fallkonstruktion und Atmosphäre als durchaus gelungen, leider gestaltet sich das Drumherum etwas schwerfällig und langatmig, das trübt das flüssige Lesevergnügen.

    Der Schreibstil des Autors ist ansprechend, gerne würde ich auch den Folgeband lesen, mir bei diesem allerdings etwas mehr Kurzweile und einen kompakteren Erzählstil wünschen.

    Fazit: Ein interessanter Kriminalfall mit leichten Schwächen. Ich vergebe ehrliche 3,5 Sternchen.

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Stallgeruch" von Dominik Kimyon

    Göttingen/Duderstadt. Auf dem Alpakagestüt der Familie Mohr wird Linda Becker, die Verlobte des Juniorchefs, ermordet aufgefunden. Die Göttinger Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski nehmen die Ermittlungen auf und merken schnell, dass auf dem Gestüt einiges nicht mit rechten Dingen zugeht…

    Dominik Kimyon beginnt diesen Krimi mit einer fesselnden, sehr neugierig machenden Szene – ein Wanderer wird im Bramwald von der Dunkelheit überrascht, will für die Nacht Schutz in einem Schuppen suchen und macht eine grauenvolle Entdeckung – mehr erfährt der Leser an dieser Stelle nicht.

    Im Folgenden lernt man die Ermittler sowie die Familie Mohr und ihr Umfeld kennen. Trotz mehrerer Handlungsstränge und einer Vielzahl an Akteuren war ich schnell mittendrin im Geschehen.

    Die Ermittlungen im Mordfall Linda Becker gestalten sich als schwierig, die Situation auf dem Hof ist undurchsichtig. Hinter der sorgsam errichteten Fassade der Mohrs brodelt es, der verantwortliche Tierarzt verstrickt sich in Lügen, zudem hat eine Gruppe Tierschützer die Alpakafarm im Visier. Dann geschieht ein weiterer Mord. Obwohl die Ermittlungen auf Hochtouren laufen und es einige Verdächtige gibt, scheint eine Lösung der Fälle in weiter Ferne zu liegen.

    Dominik Kimyon hat mir in „Stallgeruch“ alles geboten, was für mich zu einem unterhaltsamen Krimi dazugehört: eine flüssig erzählte Geschichte, deren Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Niveau bleibt und die mir durch offene Fragen und unerwartete Wendungen viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln gegeben hat.

    Sehr gut gelungen ist auch die Mischung aus Ermittlungen und privaten Angelegenheiten der Kommissare - man lernt die Ermittler gut kennen, der Kriminalfall bleibt dennoch im Vordergrund.

    „Stallgeruch“ ist ein angenehm zügig zu lesender Krimi, der mich mit seiner spannenden, kurzweiligen Handlung durchweg sehr gut unterhalten hat.

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    utaechls avatar
    utaechlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Setting, reichlich Verdächtige und menschliche Tiefen, die es zu ergründen gilt. Ein Ausflug aufs Land, der sich lohnt.
    Mord auf dem Alpakahof


    Zwei Göttinger Kommissare ermitteln im beschaulichen Eichsfeld auf einer Alpaka-Farm. Ein tolles Setting, reichlich Verdächtige und menschliche Tiefen, die es zu ergründen gilt. Ein Ausflug aufs Land, der sich lohnt.


    Inhalt:
    Kommissare Christian Heldt und Tomek Piotrowski sollen den Mord an Linda Becker aufklären. Sie arbeitet auf einer Alpaka-Farm und ist mit dem Sohn des Besitzers verlobt. Es ist seltsam, wie wenig Anteilnahme die Tat bei der Familie erzeugt. Man versucht schnell wieder zur Tagesordnung überzugehen. Doch diese Rechnung haben sie ohne die Ermittler gemacht, die sich nun erst recht auf sie und ihr Umfeld konzentrieren. Und das, was sie entdecken, passt nicht wirklich zur idyllischen Umgebung und dem Leben im beschaulichen Eichsfeld.


    Setting und Stil:
    Die beiden Göttinger Ermittler werden nach Duderstadt entsandt, um die Ermittlungen im benachbarten Eichsfeld zu übernehmen. Spannend ist der Einblick ins Hofleben und den Umgang mit Alapkas. Dabei dürfen natürlich Tierschützer mit ihrer Meinung nicht fehlen, genau wie die Sicht des Tierarzts und natürlich die des Hofbesitzers, sowie die Zukunftspläne, die das Überleben der Tierzucht sichern sollen.
    Bildliche Beschreibungen von Land und Leuten erleichtern das Eintauchen in Buch und Handlung. Kurze Kapitel und wechselnde Sichtweisen geben dem Leser einen guten Überblick.


    Charaktere:
    Christian Heldt und Tomek Piotrowski sind ein tolles Ermittlerduo, mit dem ich gerne noch weitere Fälle lösen möchte. Ihre Ermittlungsmethoden sind stimmig und interessant, ihr Privatleben nimmt genau den richtigen Raum ein und es gibt sicherlich noch vieles, was man über sie erfahren kann.
    Die beiden stoßen auf eine Familie, bei der es hinter der Fassade ordentlich brodelt. Hinzu kommt ein Tierarzt, dessen Sympathiewerte eher gegen null tendieren. Dann mischen noch Tierschützer mit und schon hat man eine gelungene Mischung, unter der sich sicherlich der Täter finden lässt.


    Geschichte:
    Mir hat schon die Erwähnung von Alpakas genügt, um mich für den Krimi zu interessieren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, wie viel mehr doch in den Seiten steckt. Es geht um eine Bauernfamilie, bei der Neid, Intrigen und Hass unter der Oberfläche brodeln. Linda kam mit neuen Ideen auf den Hof und verlobte sich schließlich mit dem Sohn des Bauern. Eine kleine Änderung mit großen Folgen. Und dieses Aufzudröseln ist nun den Kommissaren vorbehalten, mit denen sich hervorragend mitermitteln lässt. Es warten einige Überraschungen und ich dürfte nicht der einzige sein, der bis zum Ende der falschen Fährte folgte.


    Fazit:
    Stallgeruch ist ein äußerst gelungener Erstlingskrimi, dem hoffentlich noch viele folgen werden. Dominik Kimyon konnte mich mit der Mischung aus interessanten Ermittlern, mysteriösen Verdächtigen und spannender Umgebung völlig überzeugen. Ich kann ihn jedem Krimileser ans Herz legen. Der Ausflug aufs Land lohnt sich, nicht nur wegen der possierlichen Alpakas.

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Leseempfehlung für alle Regionalkrimifans.
    Tolles Ambiente

    Linda Becker wurde ermordet. Sie plante, den Sohn des Alpakahofbesitzers zu heiraten.

    Christian Heldt, alleinerziehender Kommissar aus Göttingen reist mit seinem Kollegen Tomek, der wegen einer schweren Krankheit um das Leben seines Vaters bangt, ins Eichsfeld, um zu ermitteln. Der Chef der Göttinger Polizisten ist mit dem Tierarzt befreundet, der die Alpaka-Farm betreut und hat um Unterstützung gebeten.

    Das hält Christian nicht davon ab, auch ihn zu verdächtigen, neben dem Besitzer der Farm und dessen Söhnen. Auch die Mitarbeiter nehmen sie unter die Lupe. Tierschutzaktivisten scheinen die Farm ebenfalls ins Visier genommen zu haben. Zu allem Überfluss ist auch noch ein Wanderer verschwunden … und dann stirbt noch jemand.

    Heldt ist auch privat mit sich und allem anderen im Unreinen, und Tomek kämpft mit sich und seiner Familie.

    So erzählt Dominik Kimyon eine vielschichtige Kriminalgeschichte im beschaulichen Eichsfeld. Heldt wächst einem schnell ans Herz, man begleitet ihn gern durch die Ermittlungen und seine privaten Probleme.

    Das Ambiente der Alpakafarm gibt dem Regionalroman eine besondere Atmosphäre. Ich habe mit Spannung alle Details über das Leben und Arbeiten mit Alpakas aufgenommen.

    Außerdem gelingt es dem Autor, eine unglaubliche Bandbreite an Figuren aufzustellen, die alle „der Täter“ sein könnten. Trotzdem behält man als Leser den Überblick und wird am Ende dann doch mehr als überrascht.

    Die Sprache ist flüssig, lässt sich leicht lesen, Dialoge und innere Monologe überwiegen. Beschreibungen sind so geschickt eingebettet, dass man sie kaum als retardierendes Element wahrnimmt.


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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor einem Jahr
    Sehr guter Regionalkrimi

    Das Cover hat gleich meine Neugier geweckt und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt - wirklich toll gestaltetes Cover. Der Schreibstil hat mich direkt überzeugt, flüssig, locker und der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn aufgebaut und hält bis zum Schluss.
    Die handelnden Personen und die Handlungsorte sind gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte ein klares Bild vor Augen.


    Für mich ein gelungener Regionalkrimi mit einem tollen Ermittlerteam.

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    bk68165s avatar
    bk68165vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tod auf der Alpakafarm
    Tod auf der Alpakafarm


    Eigentlich geht es beschaulich auf der Alpakafarm der Familie Mohr zu. Zumindest sieht das von außen so aus. Aber dabei bleibt es nicht. Die frischverlobte Linda Becker wird aufgefunden, tot oder besser gesagt ermordet. In der Familie Mohr geht jeder ein bisschen anders damit um. Das Tagesgeschäft soll ja nicht darunter leiden, das ist vor allem die Meinung vom Familienoberhaupt Claus Mohr. Kriminalhauptkommissar Christian und sein Kollege Tomek sollen in dem Fall ermitteln. Und es bleibt nicht bei dem einen Mord. Je mehr die beiden erfahren und ermitteln, desto mehr wird klar, dass einige Leute ein Motiv hätten. Aber wer hat die beiden Menschen auf dem Gewissen? Und was hat das Ganze mit einem Video zu tun, welches vor einigen Jahren aufgenommen wurde? Und Tomek ist vielleicht näher dran als gedacht.
    Nun zu meiner Meinung zu diesem Buch. Der Autor hat es geschafft den perfekten Krimi vom Land zu schreiben. Jeder kennt jeden, jeder weiß über den anderen was und in manchen Familien tuen sich Abgründe auf. Christian und Tomek sind echt gute Ermittler und vor allem auch Mensch. Jeder der beiden hat auch privat einiges um die Ohren. Ob alleinerziehend oder schwere Erkrankungen in der Familie. Die Geschichte an sich hat es auch ganz schön in sich. Zwei tote auf dem Land und jede Menge Leute mit einem Motiv. Und die Kehrtwendungen in diesem Buch machen es einfach megaspannend. Also ich kann hier gerne 5 Sterne vergeben und würde mich freuen mal wieder von Christian und Tomek zu lesen. 

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    DominikKimyons avatar

    STADT, LAND, MORD

    Liebe Krimi-Fans,

    heute starte ich ein doppeltes Debüt: Mit meinem ersten Kriminalroman "Stallgeruch" geht es in meine erste Leserunde. Ich freue mich riesig darauf, mit Euch in Kontakt zu kommen!!

    Für die Leserunde spendiert der Gmeiner-Verlag 20 Rezensionsexemplare meines Romans, auf Wunsch gerne auch als eBook (ePub, Kindle, PDF).

    Darum geht es in "Stallgeruch":
    Die Angst geht um im idyllischen Eichsfeld: Die frisch verlobte Linda Becker liegt tot zwischen ihren Alpakas. Während ihre Familie auffällig hastig versucht, zur Tagesordnung überzugehen, beginnen Christian Heldt und Tomek Piotrowski vom Polizeikommissariat Göttingen mit den Ermittlungen. Das missfällt den Kollegen der Duderstädter Polizei, die eine Schließung ihrer kleinen Dienststelle fürchten.

    Schnell merken Christian und Tomek, dass sich hinter der heilen Welt auf dem Alpakagestüt Abgründe auftun. Bald wird klar: Die lebenslustige Frau nahm ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit ins Grab. Als Vorwürfe der Tierquälerei laut werden, kommt es zu einem weiteren Mord und es stellt sich einmal mehr die Frage, was hier vertuscht werden soll. Die Kommissare geraten in einen Sog aus Intrigen, Hass und todbringender Selbstsucht, der sie selbst und die Menschen um sie herum in Gefahr bringt.

    Wer schon jetzt einen Blick ins Buch werfen möchte, wird hier fündig.

    Wer kann teilnehmen?
    Teilnehmen können alle, die gerne einen Stadt-Land-Mord-Krimi lesen wollen, die Lust auf und Zeit für einen Austausch mit anderen Leserinnen und Lesern sowie mit mir als Autor haben und - ganz wichtig - für die am Ende eine Rezension auf amazon.de und hier bei lovelybooks.de selbstverständlich ist - denn Rezensionen sind wie Applaus für einen Autor :-)
    Bitte meldet Euch innerhalb der unten genannten Frist und schildert kurz, weshalb Ihr gerne an meiner Premieren-Leserunde teilnehmen wollt.
    Ganz wichtig: Gewinner von Rezensionsexemplaren verpflichten sich also, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch innerhalb von 4 Wochen auf lovelybooks.de und amazon.de zu rezensieren (zusätzliche Rezensionen auf anderen Portalen sind natürlich auch möglich).
    Ich bitte um Verständnis, dass ausschließlich offene Profile berücksichtigt werden können.

    Dein Interesse ist geweckt? Dann melde Dich bis spätestens zum 11.04., Mitternacht, und mit etwas Glück bist Du dabei! Am 12. April um 20:30 Uhr fällt die Entscheidung über eine Teilnahme. Wenn Du dabei bist, erhältst Du Deine Stallgeruch-Ausgabe direkt vom Verlag.

    Die Leserunde beginnt dann am 21. April um 20 Uhr.


    Die nächste Live-Lesung findet übrigens am 28.04.2017 in Duderstadt bei Göttingen statt. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

    Ich freue mich auf Euch!
    Euer
    Dominik Kimyon


    Infos zum Autor

    Dominik Kimyon wurde 1976 in Duderstadt im niedersächsischen Eichsfeld geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im nordhessischen Witzenhausen und mit Anfang 20 zog er zurück nach Niedersachsen in die Universitätsstadt Göttingen. Dort studierte er Medienwissenschaft und Sozialpsychologie, arbeitete als freier Mitarbeiter für eine Lokalzeitung und war in der Werbebranche tätig. Seit einigen Jahren ist Dominik Kimyon Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter in Hannover.
    Mit "Stallgeruch" legt Dominik Kimyon sein Krimi-Debüt vor.
    www.dominik-kimyon.de

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