Dominik Seiberth

 4.6 Sterne bei 11 Bewertungen
Dominik Seiberth

Lebenslauf von Dominik Seiberth

Dominik Seiberth wurde 1989 in der Nähe von Heidelberg geboren. Nach seinem Abitur absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem kleinen Dorf im Western Cape, Südafrika. 2010 begann er mit einem Studium der Psychologie. Aktuell studiert er M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt Sozial- und Kognitionspsychologie) an der Universität Mannheim. Neben dem Studium schreibt er bevorzugt in den Genres Krimi, Thriller und Young Adult.

Alle Bücher von Dominik Seiberth

Ein totes Leben

Ein totes Leben

 (8)
Erschienen am 17.03.2015
Ein verlorener Sieg

Ein verlorener Sieg

 (3)
Erschienen am 04.05.2016

Neue Rezensionen zu Dominik Seiberth

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MelEs avatar

Rezension zu "Ein verlorener Sieg" von Dominik Seiberth

Persönlichkeitsstörung in Heidelberg
MelEvor 2 Jahren

"Ein verlorener Sieg" ist der zweite Band einer Thrillerreihe rund um den Ermittler Jonathan Weitzäcker. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, denn der Thriller erzählt eine runde, in sich abgeschlossene Story, die nicht auf "Ein totes Leben" aufbaut. 

Es wird schnell deutlich, dass sich der Autor auch beruflich mit dem Schwerpunkt Psychologie befasst, denn der Fall ist von Wahn und Persönlichkeitsstörungen behaftet. Hass wird deutlich und beängstigt mich sehr, da ich tatsächlich Angst habe mich durch Krankheit zu verändern. Bei mir ist es beruflich bedingt die Angst an Demenz zu erkranken und alles andere, was mir zuvor wichtig war zu vergessen. In "Ein verlorener Sieg" ist es das Leben, was wirklich ungerecht war und Menschen starke seelische und körperliche Schmerzen zugefügt hat. Was natürlich ein Verbrechen dieser Art wie im Thriller beschrieben keinesfalls rechtfertigt. Nicht immer bringt es unser Beruf, egal wie dieser aussieht das mit, was andere von uns erwarten. Es könnte Unzufriedenheit mit unserem System und die langsamen Vorgänge mancher Anträge beeinträchtigt werden durch diverse Umstände dazu führen, dass Hass und Ungeduld jemanden quasi den Verstand raubt. Ist dies ein Grund zu töten?

Was geschieht denn nun in "Ein verlorener Sieg"? Was ist es, was mich fesselt? Die Tatsachen zu Beginn des Thrillers sprechen eine deutliche Sprache. Eine Frau wird ermordet und alles deutet daraufhin, dass es ihr Sohn gewesen ist. Dieser ist allerdings geistig eingeschränkt und könnte die Tat nicht geplant ausgeführt haben. Für Jonathan Weitzsäcker eine große Herausforderung. deutlich wird rasch, das der Ermittler sich nicht von Indizien blenden lässt, sondern auch Hintergründe einer Tat erforscht. Dieses fand ich sehr beeindruckend und als Ermittler hat mich Jonathan Weitzsäcker sofort gewonnen. Nicht gewonnen hat er mich dafür, dass er sein Privatleben nicht in den Griff bekommt und
dadurch ein klein wenig seine Bodenständigkeit verliert.

Gefallen hat mir, dass der Spannungsbogen erhalten bleibt und am Ende alles logisch und nachvollziehbar aufgelöst wird. Alles an Handlung bekommt einen Sinn und konnte mich restlos überzeugen. Ein toller flüssiger Schreibstil, der mich rasend schnell durch das eBook geführt hat. Letztendlich ein toller Einstieg für mich in eine Thrillerreihe mit der ich als Leserin noch nicht abgeschlossen habe. Gerne eine Leseempfehlung!

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eskimo81s avatar

Rezension zu "Ein verlorener Sieg" von Dominik Seiberth

Schicksal
eskimo81vor 2 Jahren

Ein blutverschmierter vierzehnjähriger Junge kniet neben seiner toten Mutter. Das Fleischermesser, die Tatwaffe, noch in der Hand. Immer mehr Unklarheiten kommen ans Licht und Jonathan Weitzäcker muss sich wirklich die Frage stellen: Hat der Junge wirklich die eigene Mutter umgebracht oder welches Schicksal hat sie getroffen?

Der zweite Thriller vom Autor Dominik Seiberth konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der erste. Irgendwie dümpelte das ganze vor sich hin, Spannung war schon vorhanden, irgendwo, irgendwie, aber - ich kanns nicht greifen, mir fehlte einfach das gewisse Etwas. Wenn ich müde war, konnte ich ohne Probleme das Buch einfach aus der Hand legen. Ich hatte erst am Schluss das Bedürfnis weiterlesen zu müssen. Das find ich immer enttäuschend. Ein Thriller muss mich packen und durch die Seiten jagen, und das nicht erst auf der Zielgerade sondern bereits nach den ersten zwanzig Seiten ca...

Die Geschichte und der Hintergrund waren genial, die Idee, das drum und dran. Er hätte einfach etwas spannender, fesselnder sein dürfen.

Fazit: Ein gelungener Thriller mit etwas zu wenig Spannung. Erst gegen Schluss wird man süchtig - das gibt dem ganzen einen negativen Touch. Die Geschichte und auch wieder der Ermittler machen Lesefreude, von daher, jeder, der schon den ersten Band um den Ermittler Weitzäcker gelesen hat, sollte sich auch den zweiten Band schnappen und wer weiss? Vielleicht kommt ein weiterer der wieder wesentlich spannender ist? Ich lasse mich gerne überraschen :-)

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PinkBookLadys avatar

Rezension zu "Ein verlorener Sieg" von Dominik Seiberth

Wenn der Autor seinen Lesern das Fürchten lehrt
PinkBookLadyvor 3 Jahren

Ein grausiges Bild bietet sich zu Beginn dem Leser, ein blutbeschmierter Junge, der ein sehr großes Messer in den Händen hält und neben ihm seine abgeschlachtete Mutter. Der Junge macht einen verwirrten Eindruck und auch im Flur wurde ein Mann mit dem selben Messer angegriffen. War es wirklich der Junge der seine Mutter getötet hatte und auf seinen Opa los ging? Ein Bild das nicht wirklich zusammen passt, dies versucht auch Kommissar Weitzäcker nun heraus zu finden. 


Dies ist der 2.Fall des Heidelberger Hauptkommissaren Jonathan Weitzäcker und er ist fesselnd & packend erzählt worden vom Autor Dominik Seiberth.


Einmal in den Händen, so konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, so gefangen war ich in der Geschichte. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. 


Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was dem Lesefluss nicht im geringsten einen Abbruch hat, so konnte man als Leser auch einen sehr guten Blick in die Ermittlungsarbeit werfen, was ich immer spannend finde.


Der Autor konnte wieder erstklassig mit seinem spannenden, flüssigen Schreibstil und interessanten Figuren sehr punkten.


In diesem Roman gewährt Dominik Seiberth einige private und tiefe Einblicke in das Leben von Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker, was ich persönlich immer toll finde und auch mag, denn so lernt man die Person noch etwas besser kennen. Auch seine Vergangenheit.


Dem Autor ist es wieder sehr gut gelungen den Leser eine lange Zeit zappeln zu lassen, wer wirklich als Täter in Frage kommen könnte. Hatte man einen Verdacht, wurde man ganz gekonnt auf eine andere Spur gebracht und tappte so ein wenig im dunkeln.


Fazit: Der Autor lehrt hier seinen Lesern gekonnt das Fürchten und konnte auch mit diesem bewegenden und fesselnden Thriller wieder absolut punkten, er steht seinem Vorgänger in nichts nach. Ein absolutes muss ist hier unablässlich.

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Dominik Seiberth wurde am 07. August 1989 in Deutschland geboren.

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